Cover-Bild Jenseits des Weges
15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 12.09.2016
  • ISBN: 9783959670722
Sonja Yoerg

Jenseits des Weges

Edith Beleites (Übersetzer)

Wieder zu sich selbst finden, alte Wunden verheilen lassen und neue Kräfte sammeln. Das erhofft sich Liz von ihrer Wanderung auf dem rauen John Muir Trail in Kalifornien. Als ihr Freund darauf besteht, sie zu begleiten, ahnt sie bereits, dass dies keine gute Idee ist. Diesen Pfad will sie allein beschreiten. Aber um Erlösung zu erlangen, muss Liz ihren Blick auch jenseits des Weges schweifen lassen.

"Sonja Yoerg weiß, wie man einen rasanten, spannungsgeladenen, herzzerreißenden Roman schreibt.” - New York Times-Bestsellerautorin Heather Gudenkauf

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2016

Anders als erwartet aber dennoch unglaublich gut!

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Auf dieses Buch war ich unglaublich gespannt!
Allein schon das Cover ist einfach traumhaft schön, es ist ein toller Hingucker.
Doch auch der Klappentext überzeugte mich sofort!

Ich begann mit dem lesen ...

Auf dieses Buch war ich unglaublich gespannt!
Allein schon das Cover ist einfach traumhaft schön, es ist ein toller Hingucker.
Doch auch der Klappentext überzeugte mich sofort!

Ich begann mit dem lesen und lernte Liz kennen.
Liz hat es nicht leicht, sie musste einige Schicksalsschläge einstecken, zu dem gibt sie sich die Schuld an dem Unfalltod ihres Mannes.
Auch ihre Beziehung zu Dante läuft mehr als schlecht, denn es fehlt den beiden ganz klar an Vertrauen und Offenheit.
Liz entschließt sich einen Selbstfindungstripp zu machen.
Sie erhofft sich auf dieser Wanderung ihr Leben wieder klarer sehen zu können und somit auch die richtigen Entscheidungen treffen zu können.
Zu diesem Zeitpunkt ahnt sie noch nicht welchen Verlauf diese Wanderung noch nehmen wird.

Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich angenehm zu lesen.
Sie schreibt sehr flüssig und locker und zog mich so immer weiter in den Bann der Story.
Hinzu kommt das sie diese wunderschöne Kulisse unglaublich detailliert und bildgewaltig beschreibt, es kam mir so vor als wäre ich selbst dort.

Eigentlich könnte man meinen das es in diesem Buch nur um die Selbstfindung gehen würde, doch nein, durch einige geschickte Wendungen ändert sich alles, und dieses Buch entpuppt sich als Spannungsroman der Extraklasse.
Das gefiel mir unglaublich gut.

Die Charaktere wirkten auf mich authentisch.
Ich konnte mich gut in sie hineinversetzten.

Die Handlung ist gleich zu beginn sehr fesselnd und mitreißend.
Ich war unglaublich gespannt was Liz auf ihrer Wanderung erlebt, das dieses Buch dann eine solche Wendung nimmt hätte ich nicht gedacht. Aber ich muss gestehen genau das hat mir unglaublich gut gefallen. Der Spannungsbogen war bis zum zerreisen gespannt, es war nervenaufreibend und unglaublich fesselnd.

Ich für meinen Teil bin begeistert und kann euch dieses Buch nur ans Herz legen.
Klare Empfehlung!

Fazit:
Mit "Jenseits des Weges" ist der Autorin ein überraschend spannender und fesselnder Roman gelungen der durch geschickte Wendungen sehr nervenaufreibend ist.
Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

Veröffentlicht am 22.10.2016

Ein Roman über den Trail und dem Weg zu sich selbst

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Liz muss raus aus ihrem Alltag und beschließt, den JMT durch Kalifornien zu wandern. Gezwungener Maßen muss Liz ihren jetzigen Freund Dante mitnehmen, der bis zum Abflugtag nicht verstanden hat, dass es ...

Liz muss raus aus ihrem Alltag und beschließt, den JMT durch Kalifornien zu wandern. Gezwungener Maßen muss Liz ihren jetzigen Freund Dante mitnehmen, der bis zum Abflugtag nicht verstanden hat, dass es eigentlich Liz Ziel war, diesen Weg ganz für sich alleine zu gehen und endlich den Weg zu sich selbst zu finden.

Doch auf dem Trail angekommen, findet Liz all dass, womit sie nicht gerechnet hat. Trennungsschmerz, Vergangenheit und Wahrheiten platzen aus ihr heraus, sodass Lügen keinen Platz mehr haben.

Liz und Dante sind nicht nur zwei Wanderer auf einem normalerweise stark bewanderten Trail. Sie sind auch zwei Gejagte und stoßen auf ein Brüdertrio, welches ihnen mehr als einmal über den Weg läuft und sie zu verfolgen scheint…

Ein Roman über den Trail und dem Weg zu sich selbst, welcher allerdings wie auch der Weg so oft durch den Nationalpark mehrere Wege einschlägt.


Veröffentlicht am 03.10.2016

Ein Buch voller Überraschungen

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Zum Inhalt:

Liz möchte den John Muir Trail wandern. Sie möchte die Natur genießen und die Einsamkeit nutzen, um über ihre Vergangenheit nachzudenken. Ihrer Selbstfindung steht zunächst ihr Freund Dante ...

Zum Inhalt:

Liz möchte den John Muir Trail wandern. Sie möchte die Natur genießen und die Einsamkeit nutzen, um über ihre Vergangenheit nachzudenken. Ihrer Selbstfindung steht zunächst ihr Freund Dante im Weg, der Liz unbedingt begleiten möchte. Unterwegs entwickelt sich die Wanderung dann jedoch ganz anders als erwartet, bis es kurz vor dem Gipfelsturm zum großen 'Showdown' kommt.

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Das Buch hat sich sehr flüssig und leicht gelesen. Die plastischen und ausführlichen Beschreibungen der Szenen haben mir das Gefühl gegeben, als würde ich Liz und Dante begleiten und ihnen bei ihrer Wanderung über die Schultern schauen. Ich habe beispielsweise die Angespanntheit von Liz gespürt, immer wenn sie auf die Brüder getroffen ist oder das Wetter sich verschlechtert hat. Aber es sind noch viele viele weitere Gefühle in dem Buch enthalten, die man durch den schönen Schreibstil "hautnah" miterleben darf : Liebe, Wut, Vergebung, Trauer, Hass, Selbstzweifel, Enttäuschung...

Die Charaktere sind sehr schön beschrieben. Ich konnte mir Liz, Dante und die Wanderer, auf die sie unterwegs treffen, sehr gut vorstellen. Im Verlauf der Geschichte lernt man Liz - insbesondere auch durch die Rückblicke in ihre Vergangenheit - immer besser kennen und ihre Handlungsweisen verstehen. Liz ist sehr feinfühlig: Vor allen anderen bemerkt sie die Gefahr, in welcher sie schweben. Ihr großes Problem ist allerdings, dass sie ihr 'Kopfkino' nicht im Griff hat, immer wieder und wieder grübelt sie über ihre Vergangenheit und ihre - in ihren Augen - begangenen Fehler.

Sehr eindrucksvoll beschreibt die Autorin auch die Landschaft. Die glitzernden Seen, die Felsen, die Bäume - alles konnte ich mir bildlich vorstellen. Nur gegen Ende des Buches kommt dies - aufgrund der dramatischen Wendung - ein wenig kurz.

Fazit:

Das Buch ist - und das hätte ich aufgrund des Klappentextes gar nicht so erwartet - insbesondere gegen Ende hin, sehr spannend. Die Selbstfindung von Liz ist nicht ganz so tiefgründig, wie ich erwartet hätte, dies ist aber der dramatischen Wendung zuzuschreiben. Da blieb kaum Möglichkeit zur Selbstfindung. Insgesamt ist die Geschichte gelungen und hat mir gut gefallen. Ich kann das Buch empfehlen.

Veröffentlicht am 30.09.2016

Anders als ich erwartet habe

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Liz hat bisher einige Umwege in ihrem Leben genommen. Sie gibt sich die Schuld am Unfalltod ihres Mannes Gabriel und in ihrer neuen Beziehung mit Dante fehlt es an Vertrauen und Offenheit. Mit einer langen ...

Liz hat bisher einige Umwege in ihrem Leben genommen. Sie gibt sich die Schuld am Unfalltod ihres Mannes Gabriel und in ihrer neuen Beziehung mit Dante fehlt es an Vertrauen und Offenheit. Mit einer langen Wanderung auf dem harten und berühmten John-Muir-Trail hofft sie zu sich selbst zu finden, alte Verletzungen zu überwinden und ihren Lebensweg klarer sehen zu können. Deshalb ist sie anfangs überhaupt nicht glücklich, dass sich Dante nun kurzentschlossen anschließt
Der Weg wird Liz und Dante viel abverlangen, nicht nur an körperlichen Strapazen, sondern auch an emotionalen Erschütterungen und Gefahren. Der Weg entwickelt sich fast zu einem Horror Trip, denn schon nach einigen Tagen machen sie unliebsame Bekanntschaft mit zwei Mitwanderern, deren Motive sehr undurchsichtig sind. Aber die Gefahren, denen Liz und Dante ausgesetzt sind, werden ihre Beziehung auf den Prüfstand stellen.
Das Titelbild, das übrigens sehr gelungen ist und die Einsamkeit und innere Einkehr der Hauptperson abbildet und der Klappentext haben mich ein anderes Buch erwarten lassen. Ab der Mitte des Buches nehmen nach und nach Spannung und Bedrohung überhand und aus einer Selbstfindungsgeschichte wird mehr ein Spannungsroman.
Trotz meiner enttäuschten Anfangserwartung habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen, es liest sich leicht und spannend wie ein Krimi. Aber die Hauptthemen: der Trail und seine grandiose Landschaft, die innere Einkehr und Aussöhnung von Liz mit ihrem Leben standen ganz im Schatten der realen Gefahren, die ihnen begegnen.
Deshalb blieben mir auch die Hauptpersonen immer etwas fremd, durch die Rückblenden konnte ich die Persönlichkeit von Liz noch eher verstehen als den Charakter von Dante, der mir blass und eindimensional erschien.
Eine schöne Idee wäre es gewesen in der Klappenbroschur eine Landkarte des Trails abzubilden, das hätte mir den Weg und seine Stationen noch näher gebracht.

Veröffentlicht am 15.10.2016

Jenseits des Weges - jenseits des Themas

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Inhalt
Liz möchte auf einer Wanderung zu sich selbst finden. Der Umstand, dass ihr Freund Dante sie begleiten möchte, ist da eher hinderlich. Und dann entwickelt sich die ganze Wanderung eher zu einem ...

Inhalt
Liz möchte auf einer Wanderung zu sich selbst finden. Der Umstand, dass ihr Freund Dante sie begleiten möchte, ist da eher hinderlich. Und dann entwickelt sich die ganze Wanderung eher zu einem Krimi als zu einem Selbstfindungstrip.

mein Eindruck
Wenn man den Klappentext liest und dann den letzten Satz "Die fesselnde Geschichte einer Selbstfindung" erwarte ich etwas ganz Anderes als das, was das Buch letztendlich war.

Keine Frage, es war spannend und hat mich gut unterhalten, wirkte für mich aufgrund meiner Erwartungen aber eher fehl am Platz. Ich möchte jetzt hier nicht zu sehr auf den Inhalt eingehen, da dies dem Leser die Spannung nehmen würde...
Es entwickelte sich auf jeden Fall mehr zu einem Krimi als einer Geschichte über eine große Wanderung ...

Natürlich erfährt man viel über Liz Vergangenheit und versteht, warum sie so ist wie sie ist. Und obwohl Dante eigentlich eine ähnlich wichtige Rolle spielen sollte bleibt er für mich immer etwas im Hintergrund und sein Charakter im Dunkeln.

Es fehlt so viel von der Landschaft, der Wanderung an sich, auch wenn die Beschreibungen, die dazu vorhanden sind, wirklich gut sind. Am Anfang war ich auch noch echt begeistert.
Aber die Dinge, die Liz dann beichtet werden am Ende einfach beiseite geschoben. Wir haben ein Happy End, obwohl es niemals so einfach hätte sein können. Am Ende fehlt mir sehr der Tiefgang. Und ein: Wie soll es nun weitergehen?

Fazit
Nun, man wird durchaus gut unterhalten. Aber das was das Buch einem verspricht, hält es auf keinen Fall, was für mich persönlich sehr enttäuschend war. Wer aber was nettes und spannendes für zwischendurch sucht, findet hier vielleicht das Richtige.
Ich gebe daher nur drei Sterne, da immerhin die Story spannend geschrieben war und sich auch gut lesen ließ, das eigentlich Thema aber im Lauf der Geschichte verloren ging