Cover-Bild Christine
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Horror: Zeitgenössisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 896
  • Ersterscheinung: 10.08.2022
  • ISBN: 9783453441583
Stephen King

Christine

Roman
Bodo Baumann (Übersetzer)

Ein Meisterwerk der modernen Horrorliteratur

Eine verhängnisvolle Dreiecksbeziehung: Arnie liebt seine Freundin Leigh und »Christine«, seinen 1958er Plymouth Fury. Aber das Auto lebt. Und es ist tödlich eifersüchtig.

Verfilmt von Starregisseur John Carpenter.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2024

Es ist absurd und gleichzeitig erschreckend...

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Mir ist das Buch in der Buchhandlung aufgefallen. Meine Mama erwähnte dabei, dass sie vor einiger Zeit den Film gesehen hatte und wahnsinnig beeindruckt war. Damit war die Entscheidung quasi gefallen: ...

Mir ist das Buch in der Buchhandlung aufgefallen. Meine Mama erwähnte dabei, dass sie vor einiger Zeit den Film gesehen hatte und wahnsinnig beeindruckt war. Damit war die Entscheidung quasi gefallen: Ich wollte das Buch lesen. Dass ich mit Autos nichts am Hut habe, war gar nicht schlimm. Die wenigen Fachbegriffe konnte ich auch ohne Kenntnisse zuordnen.

Der Klappentext ist auf das Wesentliche beschränkt, sagt aber eigentlich alles aus, was man zu Beginn wissen muss: Arnie verliebt sich Hals über Kopf in "Christine", einen roten 1958er Plymouth Fury. Das Chaos nimmt seinen Lauf und ein Halten ist nicht in Sicht. Christine nimmt unheimlich viel Raum ein, sorgt für Ärger und entwickelt ein Eigenleben. Dies hat große Auswirkungen auf Arnies Leben, seinen Charakter und auf seine Sozialkontakte. Die Geschehnisse werden überwiegend aus der Perspektive von Dennis, dem besten Freund von Arnie, erzählt.

Ich habe das Buch im März 2023 zu lesen begonnen und nach 270 Seiten vorerst beiseite gepackt, weil ich in eine kleine Leseflaute geraten war, die sich über Monate zog. Vergessen habe ich "Christine" aber längst nicht. Und als ich knapp zehn Monate später die Gelegenheit sah, das Buch endlich fortsetzen zu können, habe ich nicht gezögert. Ich konnte problemlos wieder in die Geschichte einsteigen und wurde von den Geschehnissen regelrecht mitgerissen.

Es ist absurd und gleichzeitig erschreckend, welche Auswirkungen Christine auf das Leben von Arnie hat. Ich habe ständig zwischen Mitleid, Wahnsinn und Unverständnis geschwankt. Selbes gilt übrigens für Arnies Eltern, die die Kontrolle über ihren Sohn verlieren und sich dabei nur selten als Sympathieträger erweisen konnten.

Wie dem auch sei: Mich hat das Buch jedenfalls sehr gefesselt und in seinen Bann gezogen. Stephen King ist es immer wieder gelungen, Spannungsbögen aufzubauen. Das Buch hat mich an den Rand meiner Nerven gebracht und mich sehr gut unterhalten. Schaut euch bei Interesse auch unbedingt den Trailer zum Film an!

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Veröffentlicht am 08.07.2023

Wenn der Fury zur Furie wird

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Arnie sitzt zwischen den Stühlen, er liebt sein Auto „Christine“ und seine Freundin gleichermaßen. Doch was, wenn beide ihn vor eine Entscheidung stellen? Christine ist ein Auto, doch kein gewöhnliches. ...

Arnie sitzt zwischen den Stühlen, er liebt sein Auto „Christine“ und seine Freundin gleichermaßen. Doch was, wenn beide ihn vor eine Entscheidung stellen? Christine ist ein Auto, doch kein gewöhnliches. Es scheint als würde Christine eine Beziehung zu ihren Besitzern führen und diese vollkommen einnehmen.

Vorab: Stephen King ist eben Stephen King. Der Schreibstil ist auch bei Christine wieder erste Klasse und selbst die langatmigsten Seiten sind schnell gelesen und doch war Christine eben oft genau das: langatmig.

Bis weit über Seite 400 passiert de facto nichts. Wir bekommen zwar das Gefühl, dass mit dem Auto etwas nicht stimmt und dass Arnie sich durch den Besitz verändert, aber es reicht nicht um Spannung oder ein unwohles Gefühl zu übermitteln. Das gelingt dann aber ab dem Wendepunkt wieder gewohnt gut und die letzten 200 Seiten ziehen dann auch sehr stark an.

Die Charaktere boten sich nicht als Sympathieträger an, vor allem Arnies Mutter Regina war kaum zu ertragen. Einzig die Familie um Arnies Freund Guilder konnte mich dahingehend etwas überzeugen, hatte aber kaum Anteile im Buch.

Die Story ist generell interessant und kann gegen Ende auch spannende Elemente aufweisen, was mir aber deutlich zu spät war. Logikfehler haben sich für mich, anhand der Story, nicht ergeben. Das mag vielleicht an der Interpretation der Geschehnisse liegen. Gestolpert bin ich aber einmal über die Unterschriften von Arnie, die zwischenzeitlich vertauscht wurden.

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Veröffentlicht am 11.06.2023

Das lebende Auto

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Mein zweites King Buch nach Cujo, welches ich gelesen habe. Lebende Autos benutze King nicht nur bei seiner Kurzgeschichte Trucks sondern auch hier. Ehrlich gesagt muss ich sagen, obwohl es schon über ...

Mein zweites King Buch nach Cujo, welches ich gelesen habe. Lebende Autos benutze King nicht nur bei seiner Kurzgeschichte Trucks sondern auch hier. Ehrlich gesagt muss ich sagen, obwohl es schon über 5 Jahre her ist das ich Christine gelesen habe, gefiel mir Trucks insgesamt besser.

Die Geschichte ist etwas aufgeblasen und die Charaktere waren mir auch nicht sehr sympathisch. Zudem hat mir das Ende nicht sehr zugesagt und mich mit einem faden Beigeschmack zurückgelassen.

Kann man Lesen, aber es gibt ganz klar bessere King Romane.

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