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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.05.2020

Ich hätte das Buch gerne mehr gemocht.

Deine Worte in meiner Seele
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Ich kaufe wirklich wirklich selten Bücher über Amazon. Zu meiner Verteidigung muss ich allerdings sagen: Corona made me do it Die Buchhandlungen waren geschlossen und ich war von "Verliebt in Mr. Daniels" ...

Ich kaufe wirklich wirklich selten Bücher über Amazon. Zu meiner Verteidigung muss ich allerdings sagen: Corona made me do it Die Buchhandlungen waren geschlossen und ich war von "Verliebt in Mr. Daniels" so sehr angefixt, das ich nicht länger warten wollte. "Verliebt in Mr. Daniels" ist übrigens der Titel, unter dem das Buch zuerst erschienen ist. Mittlerweile gibt es von LYX eine Neuauflage - mit neuem Titel und neuem Cover. Ich mag's! Das Cover passt perfekt zu all den anderen Büchern von Brittainy C. Cherry, die mich überwiegend sehr überzeugt haben. Das waren auch die Gründe für meinen Kauf: ich war angefixt, fand Cover und Titel ansprechend und die Story sehr vielversprechend. Nun ja, was soll ich sagen? Ich mag es, wie echt, gefühlsbetont, emotional und ausdrucksstark die Autorin schreibt. Vor allem die ersten Seiten von "Deine Worte in meiner Seele" haben mich sehr berührt und dadurch ziemlich gefesselt. Danach ließ es aber immer mehr nach. Mir erschienen die Zeitsprünge zu abrupt, das Geschehen zu unrealistisch. Nicht zuletzt habe ich es einfach nicht geschafft, eine "Bindung" zu den Protagonisten aufzubauen. Das führte dazu, dass das Buch in meiner persönlichen Bewertung immer mehr abnahm. Ich vergebe 3,5 Sterne und bin etwas traurig. Ich hätte das Buch gerne mehr gemocht. Meine Erwartungen waren wohl einfach zu hoch...

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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Veröffentlicht am 29.03.2020

schamlos ehrlich...

Nein
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Uff. Ich fand das Buch wirklich großartig, auch wenn es mich teilweise sehr mitgenommen hat. Ich musste es öfters zuklappen, um das Gelesene irgendwie sacken lassen und verarbeiten zu können. Gleichzeitig ...

Uff. Ich fand das Buch wirklich großartig, auch wenn es mich teilweise sehr mitgenommen hat. Ich musste es öfters zuklappen, um das Gelesene irgendwie sacken lassen und verarbeiten zu können. Gleichzeitig war ich so gefesselt, dass ich das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand legen wollte. Winnie M. Li erzählt die Geschichte einer Vergewaltigung aus der Sicht von Täter und Opfer und ist dabei einfach schamlos ehrlich. Das beeindruckte mich sehr! Ich habe absolut nichts auszusetzen. Selbst das Buchcover empfinde ich als absolut treffend und grandios.

  • Cover
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.03.2020

nach 220 Seiten leider abgebrochen...

Burning Bridges
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Es tut mir furchtbar leid schreiben zu müssen, dass ich das Buch nach guten drei Wochen und knapp 220 Seiten endlich abgebrochen habe. Ich bin einfach nicht vorangekommen. Das macht mich traurig und enttäuscht ...

Es tut mir furchtbar leid schreiben zu müssen, dass ich das Buch nach guten drei Wochen und knapp 220 Seiten endlich abgebrochen habe. Ich bin einfach nicht vorangekommen. Das macht mich traurig und enttäuscht mich zugleich....

Zu Beginn war es der Schreibstil, der mir Probleme bereitet hat. Irgendwie kam kein richtiger Lesefluss zustande. Später war ich einfach nur genervt von Savannah und Summer. Nicht zuletzt hat mich die Geschichte aber einfach zu wenig in ihren Bann gezogen, als dass ich sie wirklich gerne lesen wollte. Ganz im Gegenteil: es hat mich jedes Mal Überwindung gekostet.

Zwei Sterne gibt es immerhin für das gelungene Cover und die doch sehr gut gewählte Hintergrundgeschichte zum Käfig.

Ich wollte das Buch gut finden. Auch, weil ich ein großer Tami Fischer Fan bin und sie auf YouTube zu jeder Zeit authentisch fand. Es ist toll, dass sie sich den Traum einer eigenen Buch-Reihe erfüllt hat. Ich wünsche ihr alles Gute, auch wenn mich "Burning Bridges" leider nicht überzeugen konnte.

  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.02.2020

überraschend gut!

On the Island. Liebe, die nicht sein darf
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Ich wollte "On The Island" voranging nur deswegen lesen, weil ich gespannt war, wie die Autorin die Zeit nach dem Flugzeugabsturz beschrieben hat. Letztendlich würden die Tage sich sowieso nicht sehr voneinander ...

Ich wollte "On The Island" voranging nur deswegen lesen, weil ich gespannt war, wie die Autorin die Zeit nach dem Flugzeugabsturz beschrieben hat. Letztendlich würden die Tage sich sowieso nicht sehr voneinander unterentscheiden, dachte ich. Ja, eventuell verändert sich das Verhältnis zwischen T.J. und Anna - aber sonst?

Was das betrifft, konnte mich Tracey Garvis Graves auf ganzer Linie überraschen und überzeugen. Nach gerade einmal 20 Seiten beginnt die Geschichte ohne viel Blabla. So muss das sein. Letztendlich wartet man nämlich doch sehr ungeduldig auf den Moment des Absturzes. Die gesamte Zeit auf der Insel wurde sehr gut beschrieben. Zusätzlich habe ich den Schreibstil als sehr einfach und verständlich, wenn auch nicht sonderlich tiefgründig empfunden. Das alles hat dazu beigetragen, dass die Seiten nur so davongeflogen sind. Etwas irritiert haben mich aber die Zeitsprünge, die man nur anhand einzelner Beschreibungen ausmachen konnte:

"T.J. war zwar sehr schlank, aber inzwischen mindetens sechs Zentimeter gewachsen, also eins achtzig groß. Außerdem sah er älter aus."

"Ich war im Mai zweiunddreißig geworden, T.J. würde in wenigen Monaten seinen neunzehnten Geburtstag feiern."

Ich hätte es daher als hilfreich empfunden, wenn die Zeitsprünge jeweils zu Beginn der einzelnen Kapitel vermerkt gewesen wären. Ansonsten wurden ihre Erlebnisse und die Entwicklung ihrer Gefühle füreinander aber sehr realistisch dargestellt, was es mir einfach gemacht hat mich hineinzuversetzen.

Ein paar Erwähnungen sind mir negativ aufgestoßen. Dass Tom Anna einen Scheck über 25.000 Dollar ausgestellt hat z.B. oder dass Anna einfach viel zu verbissen mit ihrem Kinderwunsch umgegangen ist. Aber ok, das ist wohl das kleinere Übel.

Ich gebe zu, dass ich keine hohen Erwartungen an das Buch hatte. Der Titel wirkt irgendwie.... naja, nicht ansprechend eben. Letztendlich bin ich froh, dass ich es gelesen habe und dass es mir wider Erwarten doch so gut gefallen hat. Das Buch ist vielleicht kein Muss, aber definitiv eine gute Lektüre für den nächsten Sommerurlaub - vorausgesetzt, man fliegt nicht mit dem Flugzeug

  • Cover
  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 17.02.2020

stetig zunehmende Spannung

The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.
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Die ersten 100 Seiten hatte ich mit einer kleinen Leseflaute zu kämpfen, was wohl mehr an mir als an der Story lag. Irgendetwas hatte mich daran gehindert, mich auf die Geschichte einlassen zu können. ...

Die ersten 100 Seiten hatte ich mit einer kleinen Leseflaute zu kämpfen, was wohl mehr an mir als an der Story lag. Irgendetwas hatte mich daran gehindert, mich auf die Geschichte einlassen zu können. Danach allerdings war ich Feuer und Flamme.
JP Delaney erzählt die Geschichte immer abwechselnd aus der Sicht von Emma und aus der Sicht von Jane. Emma ist die Bewohnerin, die zuvor in Folgate Street 1 gelebt und schreckliche Eindrücke hinterlassen hat. Jane wird im Laufe der Geschichte immer mutiger, dem Leben von Emma und all ihren zwischenmenschlichen Beziehungen auf den Grund zu gehen. Die Erzählungen der beiden Frauen sind beinahe identisch. Abgesehen vom Leben und Charakter der Frauen gibt es im Ablauf ihrer Erlebnisse mit Folgate Street 1 und ihrem Verhältnis zu Edward nur geringe Abweichungen. Ich konnte der Geschichte dennoch aufmerksam folgen und sowohl Emma als auch Jane sehr gut kennenlernen. Meine Eindrücke wechselten ständig von "Oh!" zu "Ah!" und schließlich zu "OH MEIN GOTT!". Ich staunte dennoch, dass sich beide Frauen gleichermaßen stark von Edward angezogen gefühlt haben. Auf mich wirkte er derart kaltherzig, perfektionistisch und furchteinflössend.....
Die Geschichte spielt überwiegend in Folgate Street 1 - dem Haus, das Edward nach all seinen Maßstäben gebaut hat: perfekt bis auf das kleinste Detail, das keine Fehler zulässt. Beim Lesen habe ich mich oft dabei ertappt mich zu fragen, ob ich mich für ein Leben in diesem Haus entscheiden würde. Ganz klar: Nein! Die Einschränkungen sind derart hoch, dass ich mich nicht frei entfalten und wohlfühlen könnte. Ich denke aber, dass allein dieser Fakt das Buch für mich so spannend gemacht hat. Abgesehen vom Verlauf der Handlung, die an Spannung stetig zunimmt. Langweilig ist es niemals geworden und spätestens nach 200 Seiten konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Meine eigenen Eindrücke und Erklärungen erschienen mir derart plausibel, dass mich das Ende letztlich total aus den Latschen gehauen hat.


Das Buch ist bis zur letzten Seite absolut spannend und mitreißend. Mir bleibt nichts anderes übrig, als volle 5 Sterne zu vergeben. Ich freue mich sehr auf die Verfilmung und kann kaum erwarten zu erfahren, ob meine eigenen Vorstellungen über Folgate Street 1, Emma und Jane mit der bildhaften Umsetzung übereinstimmen.

  • Cover
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