Eine harmlose Verabredung ist für den jungen Lehrer Max Schilling der Auftakt eines Albtraums. Am nächsten Tag findet er sein Date ermordet vor – mit Max' Uhr in der Hand. Und der Killer ist noch in der Wohnung. Als Max im Krankenhaus aufwacht, glaubt ihm die Polizei nicht. Stattdessen gerät er selbst unter Verdacht. Eine tödliche Spirale aus unerklärlichen Unfällen und brutalen Morden beginnt in Max' Umfeld. Im Schatten lauert jemand, der Max besitzen will – oder vernichten. Ein erbarmungsloser Wettlauf gegen einen unsichtbaren Gegner beginnt.
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„Letzte Stunde Tod“ von Sven Jacobs ist ein gelungener Debütroman mit einem Ende, das mich wirklich überrascht hatte.
Ich war schon nach wenigen Seiten gefesselt von der Geschichte rund um Lehrer Max, ...
„Letzte Stunde Tod“ von Sven Jacobs ist ein gelungener Debütroman mit einem Ende, das mich wirklich überrascht hatte.
Ich war schon nach wenigen Seiten gefesselt von der Geschichte rund um Lehrer Max, der wirklich ein sympathischer Protagonist ist.
Direkt am Anfang passiert ein brutaler Mord und auch auf den kommenden Seiten passieren immer wieder mysteriöse Morde zu denen es einige potenzielle Täter gibt, doch was ist das Motiv ?
Ich habe lange mit gerätselt und mit gelitten und war auf den letzten Seiten dann richtig schockiert.
Es ist der erste Thriller des Autors und mir hat sein lockerer und angenehmer Schreibstil gut gefallen, ich bin definitiv auf die weiteren Bücher von Sven Jacobs gespannt und kann euch den packenden Thriller „Letzte Stunde Tod“ absolut empfehlen.
Also: das Hörbuch erscheint beim @audioverlagmuenchen mit einer Dauer von 8,5 Std und wird engagiert gelesen von Martin Kuupa.
Die Idee der Story fand ich interessant und beim Schreibstil merkt man, ...
Also: das Hörbuch erscheint beim @audioverlagmuenchen mit einer Dauer von 8,5 Std und wird engagiert gelesen von Martin Kuupa.
Die Idee der Story fand ich interessant und beim Schreibstil merkt man, dass Sven ebenfalls gern Krimis und Thriller liest.
Die Protagonisten erscheinen einem sympathisch, obwohl ich so manchen Dialog als etwas hölzern empfand.
Das Tempo ist hoch angesetzt und an manchen Stellen überschlagen sich die Ereignisse, so dass weder Max noch die Leser Zeit zum Luftholen bekommen, sowas mag ich ja immer gerne. Rasantes Tempo.
Das Finale hat mir ebenfalls wirklich gut gefallen, die Auflösung und das Ende hatten es in sich.
Insgesamt also ein interessantes und solides Debüt und wir dürfen gespannt sein, was Sven in Zukunft aus dem Ärmel schüttelt.
Max Schilling , ein junger Lehrer erlebt einen Albtraum. Nach einer Verabredung liegt sein Date blutüberstömt in seinem Bett, und der Killer ist noch in der Wohnung. Da verliert er das Bewusstsein, und ...
Max Schilling , ein junger Lehrer erlebt einen Albtraum. Nach einer Verabredung liegt sein Date blutüberstömt in seinem Bett, und der Killer ist noch in der Wohnung. Da verliert er das Bewusstsein, und wacht im Krankenhaus auf. Die Polizei verdächtigt ihn als Mörder. Jetzt beginnt eine Serie von Unfällen und Morden. Irgendjemand will Max vernichten.
Sven Jacobs, auch bekannt als book.of.sven, hat mit "Letzte Stunde Mord" sein Debütroman geschrieben. Sein Schreibstiel ist flüssig, und durch die kurzen Kapitel lässt sich das Buch gut lesen. Der Plot ist gut durchdacht. Es beginnt spannend und das Ende ist absolut überraschend. Zwischendrin ist die Spannung manchmal abgefallen. Aber im großen und ganzen ist es ein sehr gelungenes Debüt. Ich wünsche Sven weiter viel Erfolg als Autor , und empfehle seinen Psychothriller für blutige und aufregende Stunden.
Leute, ich muss reden. Und zwar über dieses Buch, das mich erst angelächelt und mir dann eiskalt das Herz gebrochen hat. Ich spreche von „Letzte Stunde Tod“.
Der Einstieg? Ein absoluter Sog. Man schlittert ...
Leute, ich muss reden. Und zwar über dieses Buch, das mich erst angelächelt und mir dann eiskalt das Herz gebrochen hat. Ich spreche von „Letzte Stunde Tod“.
Der Einstieg? Ein absoluter Sog. Man schlittert zusammen mit Max Schilling – einem jungen Lehrer, der eigentlich nur ein harmloses Date wollte – direkt in die Hölle. Sven Jacobs schreibt hier so flüssig und nahbar, dass man sich fast wie ein Teil von Max’ Freundesclique fühlt. Zwischen Max, seinem Kollegen Julian und der besten Freundin Amelie herrscht eine Dynamik, die so authentisch ist, dass ich mich sofort wohlgefühlt habe. Es hat diese trügerische Leichtigkeit, fast schon "cozy" Vibes... bis der erste Schnitt mit dem Messer erfolgt. Uffz!
Was mich so richtig gepackt hat, war die schiere Hilflosigkeit. Stellt euch vor, ihr seid das Opfer, aber die Polizei zeigt auf euch. Ab da wird die Geschichte zu einer unerbittlichen Spirale. Besonders diese dubiose App, die im Hintergrund die Fäden zieht, hat bei mir für einen massiven Suchtfaktor gesorgt. Dieses unterschwellige Gefühl, dass jemand im Schatten lauert, der Max nicht nur töten, sondern komplett vernichten will? Gänsehaut pur! Man begleitet Max durch eine Spirale aus Angst und wachsender Verzweiflung, fühlt sich ihm nah, leidet mit, hinterfragt mit ihm jede noch so kleine Wendung. Dass jemand wie er ins Visier gerät, wirkt dabei fast verstörender als jede blutige Szene.
Und davon gibt es einige! Allesamt clever eingesetzt, intensiv genug, um zu verstören. Der Spannungsbogen zieht sich dabei unerbittlich enger, ohne jemals nachzulassen. Kapitel für Kapitel steigert sich die Beklemmung, falsche Fährten werden gelegt, Theorien entstehen und zerbrechen wieder. Manche Wendungen wirkten auf mich ein wenig konstruiert, und ich hatte recht früh eine Vorahnung, in welche Richtung das Ganze läuft. Aber wisst ihr was? Das war mir egal. Die Atmosphäre war so dicht und das Tempo so hoch, dass ich die zweite Hälfte (trotzdem) in einem Rutsch verschlungen habe.
Was Sven Jacobs hier als Debüt abgeliefert hat, ist handwerklich richtig stark. Auch wenn ich mir zu den Charakteren manchmal noch einen Tick mehr emotionale Tiefe gewünscht hätte, hat mich vor allem das letzte Kapitel völlig fertiggemacht. Das war kein sanfter Ausklang – das war ein Nachhall, der mich noch lange zum Grübeln gezwungen hat. Schockierend, intensiv und verdammt mutig.
Fazit: Ein starkes, intensives Debüt mit Ecken und Kanten, aber genau dem richtigen Gespür für Spannung, Tempo und Atmosphäre. „Letzte Stunde Tod“ ist kein Thriller, den man einfach liest – es ist einer, den man erlebt. Und der einen danach nicht ganz unberührt zurücklässt.
Max ist Lehrer an einer Bonner Schule. Bei seinen Schülern ist er beliebt und im Kollegenkreis hat er enge Freunde. Max ist ungebunden und hat unverbindliche Affären mit Partnern, die er über eine Dating-App ...
Max ist Lehrer an einer Bonner Schule. Bei seinen Schülern ist er beliebt und im Kollegenkreis hat er enge Freunde. Max ist ungebunden und hat unverbindliche Affären mit Partnern, die er über eine Dating-App kennenlernt. Als er seinen letzten One-Night-Stand erneut aufsucht, um seine vergessene Armbanduhr abzuholen, findet er diesen in seiner Wohnung ermordet vor. Max selbst wird angegriffen, aber nicht lebensbedrohlich verletzt.
In der Folge ereignen sich weitere tödliche Angriffe und Attacken in seinem Umfeld. Max wird vom Opfer selbst zum Verdächtigen und muss sich gegen absurde Unterstellungen behaupten. Jemand scheint ein perfides Spiel mit Max zu spielen, aber er hat keine Ahnung, wer ihm aus welchem Grund das Leben zur Hölle machen sollte.
Max hat einen unbekannten Schatten, der ihn beobachtet und sich offenbar bewusst Kontakte von Max aussucht, um diese zu töten, zu verletzen oder zu erpressen. Denkt man zunächst, dass es sich um einen homophoben Täter handelt, der Max' amouröse Abenteuer unterbinden möchte, ziehen die indirekten Attacken bald so weite Kreise, dass Motiv und Täter überall lauern könnten.
Die Ereignisse überschlagen sich und lassen Max nicht mehr zur Ruhe kommen. Die Polizei tappt im Dunkeln und die Spurensuche, egal ob digital oder analog, gestaltet sich schwierig.
Der Thriller ist spannend, denn eine andauernde Bedrohung ist spürbar und sorgt für Gänsehaut. Der Täter scheint aus Max' engstem Umkreis zu stammen und ist im Hinblick auf sein Ziel unberechenbar.
Trotz des originellen Plots hat der Roman ein paar Schwächen. So sind die Dialoge oft hölzern und das Geplänkel von Max und seine Freunden, das Rumalbern und Flirten, zu plump und nicht zur angespannten Lage passend. Dazu kommt, dass die Handlung Anfang Januar spielt, wenn Weihnachtsferien sind und damit das falsche Timing für Unterrichtsszenen sind. Auch eine Taxifahrt im T-Shirt passt da nicht.
Die Auflösung mit blutigem Showdown kommt nicht ganz überraschend, setzt aber am Ende - bis auf offensichtlich falsch Fährten, die ins Leere führen - alle Puzzleteile schlüssig zusammen. Zu einem Thriller passend, bleibt ein Happy End aus.