Cover-Bild Kopftuchmafia
Band 1 der Reihe "Stinatz Krimi"
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Carl Ueberreuter Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 184
  • Ersterscheinung: 15.10.2019
  • ISBN: 9783800077281
Thomas Stipsits

Kopftuchmafia

Ein Stinatz-Krimi

Dramatisches Ende einer Hochzeit in Stinatz: Die Braut verschwindet und wird am nächsten Tag ermordet aufgefunden – ein Fall für Inspektor Sifkovits! Die Ermittlungen in seinem Heimatort stellen ihn zunächst vor einige Rätsel. Aber er bekommt tatkräftige Unterstützung von der „Kopftuchmafia“ – so wird das alteingesessene Trio liebevoll genannt – die Resetarits Hilda, die dicke Grandits Resl und seine Mutter Baba. Denn diese rüstigen Damen wissen mehr als Google und Facebook zusammen …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.10.2025

Sehr spannender burgenländischer Krimi

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Gruppeninspektor Sifkovits vom LKA Eisenstadt wird in seinen Heimatort Stinatz geschickt, um in einem Mordfall zu ermitteln. Die Braut Anna Jusic ist von der Brautentführung verschwunden und wurde später ...

Gruppeninspektor Sifkovits vom LKA Eisenstadt wird in seinen Heimatort Stinatz geschickt, um in einem Mordfall zu ermitteln. Die Braut Anna Jusic ist von der Brautentführung verschwunden und wurde später im Feld von Bauer Charlie tot aufgefunden, der mit seinem Mähdrescher über die Leiche gefahren ist. Bei der Ermittlung hilft ihm die "Kopftuchmafia" bestehend aus seiner Mutter Baba Sifkovits, der Resetarits Hilda und der Grandits Real natürlich auch tatkräftig, weil sie natürlich über alles im Ort bescheid wissen.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Thomas Stipsits kommt ursprünglich aus Stinatz und seine Oma, die auf den Buchcovers zu seinen Krimis abgebildet ist, lebt noch heute dort. Den dazugehörigen Film habe ich auch schon gesehen, der in dem Haus von seiner Oma gedreht wurde und im Film wurde mehr oder weniger alles, was ich an der Geschichte ein wenig unstimmig fand, ausgebessert. Von mir gibt es sehr gerne 5 Sterne und eine klare Empfehlung, nicht nur für Leute, die österreichische Krimis lieben, so wie ich.

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Veröffentlicht am 02.05.2020

...lustig und spannend...

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Dieser Krimi spielt im beschaulichen Ort Stinatz. Da wo ein jeder jeden kennt und jeder über jeden alles weiß. Nach einer Hochzeit verschwindet die Braut und wird am nächsten Tag tot gefunden. Inspektor ...

Dieser Krimi spielt im beschaulichen Ort Stinatz. Da wo ein jeder jeden kennt und jeder über jeden alles weiß. Nach einer Hochzeit verschwindet die Braut und wird am nächsten Tag tot gefunden. Inspektor Sifkovits reist von Eisenstadt in seinen Heimatort um zu ermitteln. Da er alleine nicht recht weit kommt, nimmt der das Wissen der „Kopftuchmafia“ in Anspruch. Die Kopftuchmafia besteht aus drei älteren Damen, alle drei verwitwet mit viel Zeit zum Ratschen. Sifkovits Mutter, die Resl und die Hilda. Schnell werden Klatsch und Tratsch -Geschichten zu wichtigen Ermittlungsdetails. Der Inspektor starte mit seinen Befragungen und schnell hat man beim Lesen den ein oder anderen Dorfbewohner im Visier. Das Ende hat mir sehr überrascht, bravo Herr Stipsits!
Fazit: Tolles Debüt mit einem etwas schrulligen aber sehr sympathischen Ermittler. Der Schreibstil ist spannend und unterhaltsam. Freue mich schon sehr auf einen weiteren Fall.

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Veröffentlicht am 29.10.2019

Ein gelungenes Krimi-Debüt

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Das ist der erste Krimi von Schauspieler und Kabarettist Thomas Stipsits.

Im burgenländischen Stinatz feiert man eine echt kroatische Hochzeit. Anna und Robert sind die Glücklichen. Das ganze Dorf ist ...

Das ist der erste Krimi von Schauspieler und Kabarettist Thomas Stipsits.

Im burgenländischen Stinatz feiert man eine echt kroatische Hochzeit. Anna und Robert sind die Glücklichen. Das ganze Dorf ist auf den Beinen und dann - die Katastrophe. Anna verschwindet während der üblichen Brautentführung spurlos und wird wenig später im Gebiss (zwischen den Messern) eines Mähdrescher halb zerstückelt aufgefunden.
Inspektor Sifkovits wird mit der Ermittlung beauftragt, scheint er doch als Stinatzer bestens dafür geeignet. Langsam tastet sich der Polizist durch die Geheimnisse des Dorfes. Unterstützt wird er dabei von der Kopftuchmafia, einem Trio von drei wackeren Frauen, die „mehr wissen als Facebook, Google und Amazon miteinander“ (S. 48). Denn den drei rüstigen Frauen, die tagaus, tagein vor der Gemischtwarenhandlung auf einer Bank sitzen, entgeht so gut wie gar nicht. Was sie nicht selbst erfahren, trägt ihnen der Gemischtwarenhändler zu.
Manchmal entbehren die Andeutungen der Kopftuchmafia, der auch Inspektor Sifkovits‘ Mutter Barbara angehört, zwar jeglicher Grundlage. Aber nur manchmal! Viel eher ist es, dass hinter dem Getratsche ein dickes Körnchen Wahrheit steckt.

Meine Meinung:

Wer gerne einen ruhigen Krimi, mit viel Lokalkolorit lesen will, ist hier genau richtig. Inspektor Sifkovits, genannt „Schiffi“ ist seinem großen Vorbild Columbo recht ähnlich. Meist in beige gekleidet, ohne Dienstwaffe und in einem altersschwachen Auto unterwegs, zieht er seine Schlüsse aus dem Gehörten. Da er selbst aus Stinatz ist, kennt er seine Pappenheimer und so manches Geheimnis.

Sehr gut gefällt mir, wie einfühlsam er mit der geistig zurückgeblieben Küchenhilfe Peter umgeht. Überhaupt scheint Sifkovits ein Händchen für Menschen zu haben. Er lässt sich auch von so aufgeplusterten Egos wie dem Bankdirektor nicht beirren.

Über seine Marotte zu jeder Zeit Käspappeltee zu trinken, musste ich ziemlich schmunzeln. Das hebt ihn von der großem Masse der alkoholabhängigen Ermittler ab. Mein Getränk wäre das zwar nicht, aber chacun à son goût! Nicht, dass Schiffi einem Uhudler oder Bier abgeneigt wäre, nein Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps.

Liebenswert sind auch die drei Mitglieder der Kopftuchmafia: allen voran natürlich Barbara Sifkovits, die ihren Sohn mit regionalen Spezilitäten bekocht. Auch die Resetarits Hilda und die dicke Grandits Resl tragen zur Aufklärung des Falles bei. Mir gefällt, dass hier lauter autochthone Familiennamen verwendet werden, die fast ausschließlich mit der kroatisch/eingedeutschen Endung -its enden.

Wir erfahren einiges über das Dorfleben, in dem die Jungen aus Arbeitsplatzmangel zu Wochenpendlern geworden sind, in dem Kirche und Küche eine hohe Tradition haben. Im Anschluss an den Krimi gibt es das Rezept von Baba Sifkovits‘ köstlichen Erdäpfelstrudel.

Gerne würde ich mehr Krimis mit Inspektor Sifkovits lesen.

Fazit:

Wer gerne einen ruhigen Krimi, mit viel Lokalkolorit lesen will, ist hier genau richtig. Gerne gebe ich für dieses Krimi-Debüt 5 Sterne.

Veröffentlicht am 07.01.2026

Amüsanter Regionalkrimi aus dem Burgenland

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Dieser von dem österreichischen Kabarettisten Thomas Stipsits verfasste und bereits mit dem Autor in der Hauptrolle verfilmte Kriminalroman spielt im burgenländischen Stinatz, einem Dorf, in dem sich gut ...

Dieser von dem österreichischen Kabarettisten Thomas Stipsits verfasste und bereits mit dem Autor in der Hauptrolle verfilmte Kriminalroman spielt im burgenländischen Stinatz, einem Dorf, in dem sich gut 60% zur kroatischen Volksgruppe bekennen und das trotz einer Einwohnerzahl von nur knapp 1300 nicht nur fünf Wirtshäuser beherbergt, sondern auch mit einigen bekannten Künstlern in Verbindung steht:
Inspektor Sifkovits vom Landeskriminalamt Eisenstadt wird in seine alte Heimat Stinatz entsandt, um den Mord an einer jungen Frau aufzuklären, die ausgerechnet am Tag ihrer Hochzeit getötet wurde. Er wohnt dort bei seiner Mama Baba, die ihn gemeinsam mit ihren Freundinnen (der namensgebenden Kopftuchmafia) mit allerlei Hintergrundinformationen zu den beteiligten Personen versorgt, und trifft zahlreiche alte Freunde und Bekannte.

Wie bei Regionalkrimis üblich, tritt die eigentliche Krimihandlung hier öfters in den Hintergrund zugunsten des Lokalkolorits. Der Erzählstil ist angenehm und gemächlich, Actionszenen sucht man vergeblich. Obwohl sämtliche Beschreibungen eher sparsam ausfallen, sind Personen und Situationen bildhaft vor meinem inneren Auge entstanden. Auch spürt man die Sympathie des Autors für Stinatz und seine Bewohner.
Die Auflösung am Ende ist allerdings nicht wirklich überraschend und die Erklärung, wie Sifkovits auf den Täter gekommen ist, wirkt nicht ganz überzeugend. Außerdem hätte die Geschichte mehr als 180 Seiten verdient gehabt.
Wer über ein paar Schwächen hinwegsehen kann, wird hier aber sicher gut unterhalten werden.

Veröffentlicht am 05.10.2021

ein toller österreichischer Wohlfühl Krimi

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Kopftuchmafia ist der erste Krimi von Schauspieler und Kabarettist Thomas Stipsits

Dieser Regional-Krimi ist für mich ein richtiger Wohlfühl Krimi mit viel österreichischem Charme und Lokalkolorit bei ...

Kopftuchmafia ist der erste Krimi von Schauspieler und Kabarettist Thomas Stipsits

Dieser Regional-Krimi ist für mich ein richtiger Wohlfühl Krimi mit viel österreichischem Charme und Lokalkolorit bei dem der Kriminalfall fast zur Nebensache wird …

Ganz besonders gut gefallen hat mir die sogenannte Kopftuchmafia die es in jedem dieser ländlichen Dörfer gibt und die mich sehr an meine Kindheit erinnert hat - ich habe viele Sommerferien bei meiner Uroma in Oberösterreich verbracht und dort wo jeder jeden kennt (oder zumindest zu kennen glaubt) verstecken sich oft die dunkelsten Geheimnisse die um jeden Preis gehütet werden denn keiner will zum Gespött der Leute und zum Thema des Klatsches werden …

von mir gibt’s eine Leseempfehlung für diesen gemütlichen, leichten aber liebenswerten Kriminalroman

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