Cover-Bild Abels Auferstehung
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT E-Book
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 26.01.2021
  • ISBN: 9783644007147
Thomas Ziebula

Abels Auferstehung

Der zweite Teil der packenden Krimi-Reihe um Leipziger Kriminalinspektor Paul Stainer.

Die Erinnerung lässt sich nicht begraben...

Leipzig, 1920. Der Erste Weltkrieg liegt zwei Jahre zurück, aber Kriminalinspektor Paul Stainer hat nach wie vor mit seinen Dämonen zu kämpfen. Um den traumatischen Erinnerungen an die Schützengräben und den Tod seiner Frau Edith zu entkommen, stürzt sich Stainer mit seinem Kollegen Siegfried Junghans in die Arbeit, denn auch wenn der Krieg vorbei ist, das Töten ist es nicht: Im Park findet man die Leiche eines Soldaten. Wurde das ehemalige Mitglied einer jüdischen Studentenverbindung von radikalen Rechten ermordet? Noch während Stainer in Richtung Stahlhelm und Schwarze Reichswehr ermittelt und einen Verdächtigen festnimmt, gibt es eine weitere Tote: Marlene Wagner, Journalistin der sozialdemokratischen Leipziger Volkszeitung wird am Ufer der Pleiße gefunden. Auch sie ein Opfer der rechten Gewalt? Oder musste sie sterben, weil sie ein unliebsames Interesse an einem weiteren toten Soldaten gezeigt hat, der bei Basel aus dem Rhein gezogen wurde? Dieser trägt ein Zigarettenetui der Leipziger Manufaktur Adamek bei sich. Adrian Adamek, einer von drei Brüdern, ist im Krieg gefallen, wie Stainer von dessen Bruder Konrad erfährt. Der dritte Bruder, Roman, gilt indessen als schwarzes Schaf unterhält tatsächlich Verbindungen in monarchistisch-nationalistische Kreise. Stainer folgt der Spur, ohne zu bemerken, wie sich an anderer Front ein Gewitter zusammenbraut, das nicht nur ihn in Gefahr bringt...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2021

Eine herausragende Fortsetzung

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„Abels Auferstehung“ von Thomas Ziebula ist der zweite Band der Paul Stainer Reihe. Zeitlich angesiedelt ist das Buch im Jahre 1920 und spielt in Leipzig. Da ich aus der Nähe von Leipzig komme, ist es ...

„Abels Auferstehung“ von Thomas Ziebula ist der zweite Band der Paul Stainer Reihe. Zeitlich angesiedelt ist das Buch im Jahre 1920 und spielt in Leipzig. Da ich aus der Nähe von Leipzig komme, ist es natürlich umso interessanter, auf der Reise durch das Buch, an Orte zu gelangen die man selber auch kennt. So hat man noch einmal einen ganz anderen Zugang zu diesem Setting aus der Nachkriegszeit des Ersten Weltkrieges.

Der zweite Teil beginnt genau da wo der Erste geendet hat. Es hat tatsächlich ca. 50-70 Seiten gedauert bis ich voll in der Geschichte drin war und sich mir die Verbindungen zum Vorgänger komplett erschlossen haben. Aber war ich einmal drin, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Wieder mal zeigt sich hier das Fingerspitzengefühl des Autors spannende und vielschichte Figuren zu Schreiben. Es ist wahrlich ein Vergnügen auf die Reise zu gehen und diesen interessanten Fall aufzuklären. Nicht nur die Hauptfiguren glänzen mit einer herausstechenden Persönlichkeit, auch die Randfiguren sind nicht nur wahllose Statisten die die Seiten füllen sollen, sondern tragen durch ihre ganz eigenen Schicksale, Ängste und Geschichten zu diesem Gesamtwerk bei. Gerade das letzte Drittel des Buches ist vollgepackt mit Dramaturgie und spannender Unterhaltung.

Der erste Teil hat mich sehr gepackt und ist meiner Meinung nach eine von Thomas Ziebulas besten Geschichten. Aber auch dieser zweite Teil kann an Originalität mit seinem Vorgänger mithalten und schafft es mich nach beenden des Buches genau so mit dem Wunsch zurückzulassen, unbedingt einen weiteren Teil lesen zu wollen.

Paul Stainer hat mich wieder absolut überzeugt, ist ein Original und ganz großes Kino. Bitte, bitte mehr davon.

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Veröffentlicht am 28.02.2021

Historischer Krimi in Leipzig

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In der Fortsetzung des Kriminalromans "Der rote Judas" lässt Thomas Ziebula Inspektor Paul Stainer wieder in Leipzig zu Beginn der 20er Jahre ermitteln. Erneut spielt sich die Geschichte vor dem Hintergrund ...

In der Fortsetzung des Kriminalromans "Der rote Judas" lässt Thomas Ziebula Inspektor Paul Stainer wieder in Leipzig zu Beginn der 20er Jahre ermitteln. Erneut spielt sich die Geschichte vor dem Hintergrund der Kriegsheimkehr der ehemaligen Soldaten aus der Kriegsgefangenschaft ab.

Ein Kriegsgefangener wird von einer Aussichtsplattform in den Rhein gestoßen. Als bei der Leiche ein Zigarettenetui gefunden wird, welches von der Leipziger Firma August Kleemann nur an eine sehr begrenzte Anzahl von treuen Kunden vergeben wurden war, führen die Ermittlungen nach Leipzig. Die Suche nach der Identität des Toten und nach dem Mörder beginnt. Zeitnah geschehen auch in Stainers Heimatstadt Leipzig mehrere Morde, in denen der Inspektor ermittelt.

"Abels Auferstehung" verknüpft erneut einen intelligent konstruierte Kriminalermittlung mit dem historischen Umfeld. Sehr realistisch taucht man als Leser in die damalige Zeit ein und lernt die Gefühlslage der beginnenden 20er Jahre kennen. Stainer selbst muss mit seinen Kriegserlebnissen und dem Tod seiner Frau fertig werden und sich auf seine beruflichen Aufgaben konzentrieren. Insbesondere die Erlebnisse von Stainer und den anderen handelnden Personen, auch abseits des reinen Kriminalfalls, lassen die Geschichte insgesamt wahnsinnig real und lebendig wirken. Zum Ende hin werden die Fäden wunderbar verknüpft.

Wie bereits zu Beginn gesagt, handelt es sich um den zweiten Teil der Paul-Stainer-Reihe, man kann diesen sicher auch sehr gut ohne Kenntnis von "Der rote Judas" lesen, besser ist es natürlich, wenn man es schon gelesen hat.

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Veröffentlicht am 22.02.2021

Nichts bleibt ungesühnt

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Auch der neue, zweite Band dieses spannenden Krimis hat mir wieder sehr gut gefallen.
Kommissar Stainer und seine Kollegen sind enorm gefordert bei den vielen Rätseln, die der aktuelle Fall beinhaltet. ...

Auch der neue, zweite Band dieses spannenden Krimis hat mir wieder sehr gut gefallen.
Kommissar Stainer und seine Kollegen sind enorm gefordert bei den vielen Rätseln, die der aktuelle Fall beinhaltet. Vieles ist zunächst äußerst mysteriös und schwer zu ermitteln. Aber wenn sich der sympathische Protagonist und fähige Kriminalist erst einmal in einen Fall verbissen hat, gibt er nicht eher Ruhe, bevor der Fall endgültig gelöst und aufgeklärt ist. So auch hier geschehen, aber nicht nur das. Ganz nebenbei kamen noch auch noch einige andere ungeklärte Dinge ans Tageslicht, woran wohl kaum noch jemand geglaubt hätte.
Raffiniert erdacht und packend erzählt ist dieser lesenswerte historische Krimi, wie bereits sein Vorgänger. Ich bin jetzt schon auf den nächsten Teil gespannt.

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Veröffentlicht am 17.02.2021

Facettenreich

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Klappentext:
Der zweite Teil der packenden Krimi-Reihe um Leipziger Kriminalinspektor Paul Stainer.
Die Erinnerung lässt sich nicht begraben...
Leipzig, Februar 1920. Eigentlich hat Paul Stainer in seinem ...

Klappentext:
Der zweite Teil der packenden Krimi-Reihe um Leipziger Kriminalinspektor Paul Stainer.
Die Erinnerung lässt sich nicht begraben...
Leipzig, Februar 1920. Eigentlich hat Paul Stainer in seinem Leben schon genug Tote gesehen – nicht zuletzt den Mord an seiner Frau Edith. Doch das Verbrechen kennt keine Schonzeit, und es gibt genug Arbeit in der Wächterburg: Die Leiche eines Soldaten stellt Stainer und seinen Kollegen Siegfried Junghans vor ein Rätsel: Wurde das ehemalige Mitglied einer jüdischen Studentenverbindung von den radikalen Rechten ermordet, die ihre Netze in Leipzig enger weben? Dafür sprechen die frischen Wunden, die eindeutig von einer Mensur herrühren. Oder hängt sein Tod mit dem eines weiteren jungen Soldaten zusammen, der bei Basel aus dem Rhein gezogen wurde?
Nicht nur Stainer interessiert sich für die Morde, sondern auch die junge, ehrgeizige Journalistin Marlene Wagner, die für die Leipziger Volkszeitung schreibt. Während Stainers Ermittlungen ihn in die rechten Abgründe Leipziger Studentenverbindungen führen, geht Marlene der Spur eines Zigarettenetuis nach, das der Tote aus dem Rhein bei sich trug – mit verhängnisvollen Folgen, wie auch Stainer bald bemerken wird …

Es handelt sich um den zweiten Krimi um den fiktiven Kriminalinspektor Paul Stainer.
Durch den klaren und angenehmen Schreibstil des Autors bin ich schnell in diesem Krimi eingetaucht.
Er versetzt mich in die 20‘er des vorigen Jahrhunderts und lässt Leipzig mit seinem besonderen Flair lebendig werden.
Es ist die Zeit der Kriegsheimkehrer.
Traumatisierte Soldaten aus den Schützengräben und Kriegsinvalide.
Viele Frauen die im Krieg Männerberufe ausgeübt haben ,um ihre Familien zu ernähren und die Kriegswirtschaft aufrecht erhalten haben , sollen wieder an Heim und Herd zurück kehren.Viele Familien sind persönlich betroffen und die Narben sind noch nicht verheilt.Es ist auch ein Nährboden für Verschwörungstheorien.

Auch der Protagonist Paul Stainer, der im ersten Weltkrieg schlimmes erlebt hat, muss seine eigenen Erinnerungen auch noch verarbeiten.
Durch den flüssigen und bildhaften Schreibstil des Autors bin ich schnell in diesen Krimi verwoben . Gut recherchiert und detailliert wird die Arbeit von Kriminalinspektor Paul Stainer und seinem engagierten Ermittlungsteam beschrieben .
Viele Fäden müssen hier entwirrt werden. Auch ich versuche beim lesen selbst auf die Spur desTäters zu kommen, dabei werde ich zunächst aber auf falsche Fährten gesetzt.
Innere Querelen im Polizeiapparat belasten Paul Stainer zusätzlich nachvollziehbar schwer.
Liebenswerte Nebenfiguren ,wie Rosa,Fine und Mona ,die ich seit dem ersten Band her kenne, treffe ich hier wieder.
Ich freue mich, über die Weiterentwicklung dieser Personen.
Die Spannung steigt stetig an, und ich habe etwas Angst um Mona .
In seiner Danksagung zeigt sich,wie gut der Autor recherchiert und in Archiven gestöbert hat, um diesen fundierten und Roman eine realistische Dynamik zu geben.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und gerne mehr von Paul Stainer.

Fazit:Ein gut recherchierter und detailliert beschriebener Krimi .

Vielen Dank an den Rowohlt Verlag und dem Autor zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

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