Cover-Bild Weinfluch
Band 8 der Reihe "Kommissar Achill und Stadtführer Sartorius"
(6)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 11.02.2026
  • ISBN: 9783839280478
Uwe Ittensohn

Weinfluch

Kriminalroman
Ein spektakulärer Raub erschüttert Speyer: Das kostbarste Exponat des Historischen Museums der Pfalz - die älteste Weinflasche nördlich der Alpen - soll als Leihgabe nach Wien überführt werden. Doch der Römerwein wird noch auf der Salierbrücke aus einem gepanzerten Transporter gestohlen. Zurück bleiben ein toter Wachmann und ein Rätsel, das Polizei, LKA und internationale Experten gleichermaßen vor Herausforderungen stellt. Während der Druck für Kriminalhauptkommissar und Soko-Leiter Achill wächst, stürzt sich Gästeführer Sartorius in eigene Nachforschungen.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2026

Spannung pur

0

[Klappentext]

Ein spektakulärer Raub erschüttert Speyer: Das kostbarste Exponat des Historischen Museums der Pfalz – die älteste Weinflasche nördlich der Alpen – soll als Leihgabe nach Wien überführt ...

[Klappentext]

Ein spektakulärer Raub erschüttert Speyer: Das kostbarste Exponat des Historischen Museums der Pfalz – die älteste Weinflasche nördlich der Alpen – soll als Leihgabe nach Wien überführt werden. Doch der Römerwein wird noch auf der Salierbrücke aus einem gepanzerten Transporter gestohlen. Zurück bleibt ein toter Wachmann und ein Rätsel, das Polizei, LKA und internationale Experten gleichermaßen vor Herausforderungen stellt. Während der Druck für Kriminalhauptkommissar und Soko-Leiter Achill wächst, stürzt sich Gästeführer Sartorius in eigene Nachforschungen.

[Leseeindruck]

Ich durfte schon viele Regionalkrimis, die alle in meinem näheren Umfeld spielen, des Erfolgsautors Uwe Ittensohn lesen, so auch diesen „Weinfluch“, welcher uns hier ins Historische Museum der Pfalz nach Speyer führt. Dieses habe ich schon sehr oft besucht, Dach ich unweit entfernt wohne und so fühlte ich mich während des Lesens wieder wie zuhause.

Der Klappentext lässt es bereits erahnen: Die älteste Weinfalsche nördlich der Alpen verschwindet und ein Wachmann stirbt und schon gibt es einen neuen Fall für Kommissar Achill und Stadtführer Sartorius, der mal wieder seine eigenen Nachforschungen anstellt.

Ich war von Anfang an sehr gut drin in der Handlung, in diesem spannenden Kriminalfall. Der Schreibstil des Autors liest sich locker, leicht, flüssig und unterhaltsam. Sämtliche Figuren werden sehr detailliert und anschaulich beschrieben. Der Spannungsbogen war von Anfang bis Ende straff gespannt. Besonders interessant: Die Klosterszenerie.

Die angenehm kurzen und kurzweiligen Kapitel mit Zeitangaben verteilen sich auf rund 390 Seiten und flogen nur so dahin. Dieser Krimi erwies sich als wahrer Pageturner und ich freue mich auf viele weitere Fälle..


@ esposa1969

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.06.2026

Je älter der Wein, desto besser?

0

Liegt im Wein wirklich die Wahrheit und ist ein 1.700 Jahre alter Wein tatsächlich noch trinkbar?

Auch im achten Fall um Kommissar Achill und Stadtführer Sartorius dreht sich wieder alles um dieses geistige ...

Liegt im Wein wirklich die Wahrheit und ist ein 1.700 Jahre alter Wein tatsächlich noch trinkbar?

Auch im achten Fall um Kommissar Achill und Stadtführer Sartorius dreht sich wieder alles um dieses geistige Getränk und Achill braucht dieses Mal alle Unterstützung, die er bekommen kann. Ein Kollege sägt an seinem Stuhl, ein Versicherungsvertreter droht mit einer Millionenklage und im Fall des entführten Römerweines mischen viel zu viel Personen mit, während Achill die alleinige Verantwortung tragen soll, eine schier ausweglose Situation.

Uwe Ittensohn hat einen ganz eigenen Humor, der nicht schenkelklopfend daherkommt, sondern augenzwinkernd die Schwächen seiner Mitmenschen auf die Schippe nimmt. Darüberhinaus vermittelt er Laien wie mir spielerisch Wissen über seine große Passion, den Wein, ohne zu dozieren oder belehrend zu wirken.

Der Fall um den verschwundenen Wein ist spannend, die Entführer gewitzt und auf dem neuesten Stand der Technik und ich bin lange Zeit genauso ahnungslos wie die Polizei.

Ich begleite die Protagonisten bereits seit dem ersten Fall und freue mich über ihre positive Entwicklung, besonders die Frauen bringen immer wieder jugendliche Frische in die „Altherren-Riege“.

Weinfluch hat mich bestens unterhalten und wird von mir daher wie auch die gesamte Reihe sehr gerne weiterempfohlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.06.2026

Spannender Weinkrimi mit authentischen Figuren – Weinfluch von Uwe Ittensohn

0


Weinfluch von Uwe Ittensohn ist im Gmeiner Verlag erschienen, umfasst 392 Seiten und ist für rund 16 Euro erhältlich. Der Kriminalroman verbindet einen ungewöhnlichen Fall rund um einen wertvollen historischen ...


Weinfluch von Uwe Ittensohn ist im Gmeiner Verlag erschienen, umfasst 392 Seiten und ist für rund 16 Euro erhältlich. Der Kriminalroman verbindet einen ungewöhnlichen Fall rund um einen wertvollen historischen Wein mit sympathischen Figuren, viel Spannung und einer Handlung, die sich stetig steigert.

Bei der Überführung einer kostbaren Weinflasche in ein Wiener Museum geschieht das Unfassbare: Der wertvolle Wein wird gestohlen. Schon bald folgt eine Lösegeldforderung, und die Ermittlungen nehmen Fahrt auf. Da ich die vorherigen Bände der Reihe nicht kannte, war ich zunächst etwas unsicher, ob mir wichtige Informationen fehlen würden. Sehr hilfreich war deshalb das Figurenregister direkt zu Beginn des Buches. Trotzdem brauchte ich etwas Zeit, um die verschiedenen Personen einzuordnen und mich in der Geschichte zurechtzufinden.

Hat man jedoch erst einmal in die Handlung gefunden, entwickelt sich Weinfluch zu einem echten Pageturner. Die Charaktere waren mir schnell sympathisch, und besonders die authentischen Dialoge mit ihren regionalen Dialekten haben mir gefallen. Dadurch wirkten die Figuren lebendig und individuell, statt alle gleich zu klingen. Auch die wechselnden Perspektiven und die kurzen Abschnitte aus Sicht verschiedener Personen sorgten für ein hohes Tempo und machten das Lesen abwechslungsreich.

Besonders gelungen fand ich die Idee rund um den historischen Wein und den enormen Wert, der ihm zugeschrieben wird. Das Thema wurde spannend in die Handlung eingebunden und sorgte immer wieder für interessante Gedanken darüber, was Menschen für eine solche Rarität zu tun bereit sind. Gleichzeitig blieb die Geschichte glaubwürdig und entwickelte sich nachvollziehbar weiter. Immer wieder gab es Wendungen, die neugierig auf das nächste Kapitel machten. Gegen Ende zog die Spannung noch einmal deutlich an und führte zu einem rundum gelungenen Abschluss.

Lesezeichenfees Fazit:
Weinfluch ist ein spannender Kriminalroman mit sympathischen Figuren, einem ungewöhnlichen Thema und einer fesselnden Handlung. Auch ohne Vorkenntnisse der Reihe lässt sich das Buch gut lesen, wobei das Figurenregister den Einstieg erleichtert. Wer Krimis mit regionalem Flair, authentischen Charakteren und einer originellen Grundidee mag, sollte hier zugreifen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.06.2026

Raffiniert gestrickter Krimi

0

„...In der Vitrine hinter mir sehen Sie den ältesten in einer Flasche enthaltenen Wein nördlich der Alpen…“

Doch als sich André umdreht, steht dort eine Flasche Riesling, die eindeutig nicht aus der Römerzeit ...

„...In der Vitrine hinter mir sehen Sie den ältesten in einer Flasche enthaltenen Wein nördlich der Alpen…“

Doch als sich André umdreht, steht dort eine Flasche Riesling, die eindeutig nicht aus der Römerzeit ist.
Der Autor hat erneut einen fesselnden und komplexen Krimi geschrieben. Der Schriftstil sorgt für den hohen Spannungsbogen. Kurze Kapitel und schnell wechselnde Handlungsorte befeuern das Geschehen.
Während sich André noch überlegt, was mit dem Wein passiert ist, steht Kriminalhauptkommissar Frank Achill am Rheinufer vor einer Wasserleiche. Schnell wird deutlich, dass die Fälle zusammengehören. Frank wird zum Leiter einer Soko berufen. Da die Flasche Wein eigentlich nach Wien ausgeliehen werden sollte und auf dem Transport verschwunden ist, muss er sich auch noch mit einem Vertreter des dortigen Museums und deren Versicherung herumschlagen. Als seine Kollegin ihn vor der Teambesprechung nach einer Präsentation fragt, reagiert er sauer.

„...“Diesen Scheiß brauch ich nicht.“ Er sah, wie sich Sorgenfalten auf Berlings Stirn bildeten. „Du weißt aber schon, dass sie darauf warten?“ „Ist mir doch egal. Ich bin Ermittler und kein Showmaster.“…“

Auch die Zusammenarbeit mit Köhler vom Raub erweist sich als schwierig. Außerdem zeigt sich, dass die Täter den Ermittlern immer einen Schritt voraus sind. Sie bestimmen, wo es lang geht. Hinzu kommt, dass die Versicherung das Heft des Handelns in der Hand hat. Die Ermittler werden zu ausführenden Personen deklassiert. Im entscheidenden Moment erscheint noch ein Oberstleutnant vom Landeskriminalamt Wien. Frank weiß nicht mehr, wo ihm der Kopf steht.

„...Nun war es also soweit, man jubelte ihm den nächsten Klugscheißer unter, der alles besser wusste, in Deckung blieb und nach Belieben Giftpfeile auf ihn abfeuerte…“

Frank hatte André gebeten, gewisse Dinge für ihn zu recherchieren. Der stürzt sich mit Feuereifer in die Arbeit und entwickelt später eine ganz eigene Theorie. Die aber sollte sich als richtig erweisen.
Der Krimi hat mir sehr gut gefallen. Er ist komplex gestrickt und ermöglicht trotzdem ein Mitdenken.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.05.2026

Ein raffinierter Coup

0

Mit „Weinfluch“, dem 8. Band dieser Reihe, liefert Uwe Ittensohn wieder einen außergewöhnlichen Fall, der das polizeilich/private Ermittler-Kleeblatt Frank, Verena, André und Irina nicht nur hinsichtlich ...

Mit „Weinfluch“, dem 8. Band dieser Reihe, liefert Uwe Ittensohn wieder einen außergewöhnlichen Fall, der das polizeilich/private Ermittler-Kleeblatt Frank, Verena, André und Irina nicht nur hinsichtlich der Lösung des Falles, sondern auch zwischenmenschlich fordert.

Als Fan dieser Reihe sind mir die Protagonisten sehr vertraut, aber auch als Quereinsteiger gewinnt man dank des Personenverzeichnisses rasch einen Überblick hinsichtlich der Haupt- und Nebenfiguren und kommt problemlos in die jeweilige Geschichte hinein. Das Cover unterstreicht die Thematik Wein. Das 2026 erschienene Buch ist sehr übersichtlich in angenehm kurze Kapitel unterteilt, jeweils mit Titel, Datums- und Zeitangaben versehen, was Orts- und Perspektivenwechsel übersichtlich macht. Die Handlung spielt im Sommer 2024, vorwiegend in Ludwigshafen, Speyer und Umgebung, mit kurzen Szenen in Wien.

Der Schreibstil ist flüssig, gut beschreibend. Immer wieder sind regionale Besonderheiten in die Handlung mit eingewoben sowie Wissenswertes über Wein. Das Lokalkolorit wird sprachlich durch Dialektfärbungen unterstrichen. Einen humorvollen Touch bringen die Dialoge zwischen André und seiner Mitbewohnerin, der jungen Studentin Irina, hinein.

Man ist sofort mitten im Geschehen. Ein Toter am Rheinufer, offensichtlich ertrunken. Unfall, Selbstmord oder Mord? Ziemlich rasch stellt sich der Fall wesentlich komplexer heraus, denn der Tote gehörte einer Werttransportfirma an und die wertvolle Fracht, eine Flasche Wein aus der Römerzeit, die als Leihgabe an das Wiener Kunsthistorische Museum ergehen sollte, kam dort nie an. Als die Diebe Lösegeldforderungen stellen, sieht sich Frank Achill als verantwortlicher Einsatzleiter einer extrem schwierigen Aufgabe gegenüber.

Mich faszinierte an diesem Fall, dass es weniger um einen großen Kreis von Verdächtigen ging, um Suche nach einem der üblichen Mordmotive, sondern um Polizeiarbeit in allen Facetten. Der Autor beschreibt nicht nur das Umfeld und die Schauplätze penibel, sondern auch die Strategie der Polizeieinheiten: die geplanten Abläufe, wie man die Diebe zu fassen und das Lösegeld zurück zu gewinnen gedenkt. Die Herausforderungen an den Polizeiapparat sind enorm, das bedeutet Stress für die verantwortlichen Kriminalbeamten, das Zusammenspiel von Kriminaltechnik, Scharfschützen u.v.a. wirkt authentisch und ist beeindruckend. Wirklich lebendig wird die Handlung vor allem durch die emotionale Seite, die psychische Belastung, den Druck durch Vorgesetzte und Missgunst von Konkurrenten, die Einmischung Außenstehender, diverse Befindlichkeiten einzelner, aber auch durch den Zusammenhalt innerhalb des Teams und Loyalität.

Die stetigen Perspektivenwechsel, die Kürze der Kapitel, immer wieder mit einem Cliffhanger endend, auch prekäre Situationen, sowie last but not least ein dramatisches Finale, erzeugen nicht nur eine temporeiche Handlung, sondern heizen die Spannung an und lassen einen das Buch kaum aus der Hand legen.

Im Mittelpunkt stehen wie stets Frank, Verena, André und Irina, Menschen mit Stärken und Schwächen, manchmal unvernünftig emotional und spontan. Insbesondere Frank ist dem Arbeitsdruck diesmal kaum gewachsen, dafür eröffnet sich für Verena eine große Chance, die sie bravourös meistert. André und Irina unterstützen die beiden in altbewährter Art und Weise und tragen letztlich maßgeblich zur Lösung des Falles und Festnahme der Täter bei.

Mit „Weinfluch“ ist dem Autor wieder einmal ein nicht nur spannender, sondern auch unterhaltsamer Krimi gelungen. Das Buch bietet alles, was ein ausgezeichneter Regionalkrimi beinhalten sollte: sympathische Protagonisten, regionales Flair, einen Schuss Humor und natürlich Spannung und Action. Mit Vorfreude auf den nächsten Fall empfehle ich das Buch gerne weiter und vergebe 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere