Cover-Bild Die Papierschöpferin
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur eBook
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Generationenroman
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 02.02.2026
  • ISBN: 9783426466148
Anna Thaler

Die Papierschöpferin

Historischer Roman
Eine Papiermühle am Gardasee, eine tödliche Intrige und eine unmögliche Liebe
»Die Papierschöpferin« ist ein atmosphärischer, dicht erzählter historischer Roman um Papierherstellung, Buchdruck und eine unmögliche Liebe.
Norditalien im 15. Jahrhundert: Der plötzliche Tod ihres Vaters lässt Sofia di Maderno mit drei jüngeren Geschwistern zurück. Jetzt muss sie, auf sich allein gestellt, die Papiermühle der Familie führen. Als Sofia sich weigert, den Sohn eines anderen Müllers zu heiraten, werden aus den Nachbarn Konkurrenten, die ihr die Gesellen abwerben. Bald steht die Mühle kurz vor dem Ruin. Erst die Unterstützung des väterlichen Freunds Sebastiano, eines Franziskaner-Mönchs, lässt Sofia wieder Hoffnung schöpfen. Sebastianos Novize Gianluca lässt Sofias Herz höher schlagen. Schließlich führt der Kampf um ihr Erbe Sofia nach Augsburg, wo nach den Erfindungen Johannes Gutenbergs der Buchdruck revolutioniert wird. Und nach Venedig, wo ihr Vater einen gefährlichen Plan verfolgt hat …
Historischer Roman über eine visionäre Idee und eine junge Frau mit dem Mut, sie umzusetzen
Zwischen Gardasee, Augsburg und Venedig lässt Anna Thaler die faszinierende Geschichte von Papierherstellung und Buchdruck lebendig werden – ein wunderbares Leseerlebnis.
Entdecken Sie auch Anna Thalers historische Familiensaga aus Südtirol:

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- Der Duft von Erde nach dem Regen 
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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2026

Ein toller Roman!

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Wow, was für ein toller Roman! Ich habe „Die Papierschöpferin“ sehr gerne gelesen, fand den Schreibstil der Autorin absolut mitreißend und die Geschichte an sich sehr spannend und interessant! Ich mag ...

Wow, was für ein toller Roman! Ich habe „Die Papierschöpferin“ sehr gerne gelesen, fand den Schreibstil der Autorin absolut mitreißend und die Geschichte an sich sehr spannend und interessant! Ich mag historische Romane sowieso sehr gerne und alles rund um das Thema Bücher und hier eben mit der Papierherstellung und dem Buchdruck finde ich klasse.

Die Autorin entführt uns in das Norditalien des 15. Jahrhunderts wo wir Sofia di Maderno kennenlernen. Die junge Frau muss nicht nur den plötzlichen Tod ihres Vaters verkraften, sondern hat nun auch die Verantwortung für ihre drei jüngeren Geschwister.

Bald schon steht die Papiermühle, die sie gemeinsam betrieben haben, vor dem Ruin und um diese – und somit auch ihre Familie – zu retten, geht sie (im wahrsten Sinne des Wortes) die Extrameile.

Während wir mit Sofia zwischen Gardasee, Augsburg und Venedig reisen, schenkt uns die Autorin einen faszinierenden Einblick in die damalige Zeit, sowie in die Geschichte der Papierherstellung und des Buchdrucks.

Eine Geschichte so spannend, dass man nur so durch die Seiten fliegt!

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Ein toller historischer Roman, der mich absolut gut unterhalten hat

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Nach dem Tod ihres Vaters liegt es nun an Sofia di Maderno, die Papiermühle zusammen mit ihren Geschwistern weiterzuführen. Sie weist eine Heirat von einem anderen Müller zurück, dessen Vater dann alles ...

Nach dem Tod ihres Vaters liegt es nun an Sofia di Maderno, die Papiermühle zusammen mit ihren Geschwistern weiterzuführen. Sie weist eine Heirat von einem anderen Müller zurück, dessen Vater dann alles daran setzt, die Mühle für sich zu gewinnen. Der Franziskaner-Mönch Sebastiano bietet ihr seine Hilfe an, und ihre Reisen führen sie unter anderem nach Augsburg und Venedig. Wird sie die Mühle erhalten können?

In einem engen Tal am Gardasee kämpft Sofia mit großer Entschlossenheit um den Erhalt ihrer Mühle. Sie sieht sich zahlreichen Schwierigkeiten gegenüber.
Ihre Reise bringt sie nach Augsburg, wo sie Bekanntschaft mit dem Buchdruck nach Johannes Gutenberg macht. Schließlich zieht es Sofia nach Venedig, in eine Stadt voller Handelsflair, wo sie dem Tod ihres Vaters auf den Grund gehen will.
Besonders bemerkenswert fand ich die Schilderung der Papierherstellung im 15. Jahrhundert. Der Autorin gelingt es, technisches Wissen spannend zu präsentieren, ohne dass es jemals langweilig wird.
Die Tätigkeit der Papierschöpfer ist hart bis zur finalen Herstellung der jeweiligen Blätter.
Gleichzeitig bleibt Raum für eine dezent am Rande verlaufende Liebesgeschichte. Mir haben die Charaktere, allen voran Sofia, sehr gut gefallen. Sie ist eine mutige Frau und setzt sich für den Erhalt der Mühle ein.

Fazit: Dies ist ein sehr unterhaltsamer historischer Roman rund um die Papierherstellung. Augsburg wird als bedeutende Handelsstadt und Venedig als lebendige Handelsroute glaubwürdig beschrieben. Auch die damalige Epoche wird äußerst interessant dargestellt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Eine Geschichte, die berührt

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Der Roman führt in das 15. Jahrhundert nach Norditalien, in eine Zeit, in der das Leben noch stark von harter Arbeit und eigenen Entscheidungen bestimmt wird. Eine junge Frau steht plötzlich allein da ...

Der Roman führt in das 15. Jahrhundert nach Norditalien, in eine Zeit, in der das Leben noch stark von harter Arbeit und eigenen Entscheidungen bestimmt wird. Eine junge Frau steht plötzlich allein da und muss Entscheidungen treffen, für die andere ein ganzes Leben Zeit haben. Von diesem Moment an entwickelt sich eine ruhige, klare Geschichte. Sie kommt ohne große Dramatik aus und zeigt, was es heißt, Verantwortung zu tragen und Entscheidungen nicht aus dem Weg zu gehen.
Der Alltag in der Papiermühle am Gardasee wird nachvollziehbar und unaufgeregt geschildert. Die Arbeit, das Wasser, das Holz und das Papier gehören ganz selbstverständlich zur Geschichte. Das Wissen über die Papierherstellung fließt ruhig in die Handlung mit ein. Alles fühlt sich stimmig an und gibt der Handlung Tiefe.
Sofia wird als starke, aber zurückhaltende Figur gezeigt. Ihre Kraft liegt im Durchhalten und im Weitermachen, auch wenn die Widerstände wachsen. Die Konflikte entstehen aus Neid, Macht und alten Abhängigkeiten.
Auch die Liebesgeschichte bleibt im Hintergrund. Sie entwickelt sich langsam und vorsichtig und passt gut in die Zeit und die Situation der Figuren. Die Wege nach Augsburg und Venedig erweitern die Geschichte. Der aufkommende Buchdruck wird spürbar als Veränderung, die vieles in Bewegung bringt.
Der Roman lebt von seiner ruhigen Art. Stattdessen entsteht ein gleichmäßiger und angenehmer Lesefluss.
Am Ende bleibt der Eindruck eines sorgfältig erzählten historischen Romans, der Wissen, Gefühl und Handlung gut miteinander verbindet. Eine eindrucksvolle Geschichte.
Ein Buch für alle, die gern in eine andere Zeit eintauchen und dabei eine ruhige, glaubwürdige Geschichte erleben möchten. 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Lesenswert und spannend,

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Sofias Vater kommt in Venedig ums Leben bevor er vor den Dogen und den Rat treten kann. Er hat ein weitreichende Pläne für seine Papiermühle erdacht und braucht eine Erlaubnis sie umzusetzen.

Sofia wartet ...

Sofias Vater kommt in Venedig ums Leben bevor er vor den Dogen und den Rat treten kann. Er hat ein weitreichende Pläne für seine Papiermühle erdacht und braucht eine Erlaubnis sie umzusetzen.

Sofia wartet zuhause mit ihren Geschwistern und Knechten auf den Vater und hält die Papiermühle in Gang. Der Tod belastet sie und etliche Konkurrenten wollen ihr schaden. Ihr neuer Vormund ist Frater Sebastiano vom nahe gelegenen Kloster. Zusammen mit ihm und dem Novizen Gianlucca bricht sie nach Augsburg auf, um neue Gesellen für die Papiermühle zu finden.
Die Reise ist interessant beschrieben: Die Fuggers sind bereits wohlhabende Kaufleute, aber noch nicht auf dem Zenit angekommen. Barchent wurde gerade entwickelt, Bücher kommen auf und für sie brauchen Drucker geeignetes Papier. Hier kommt Sofie ins Spiel, aber es geht auch um verschiedene Lebensarten.

Geschickt verknüpft Thaler Fiktives mit neuen Entdeckungen und Entwicklungen, bringt es in eine gute Geschichte hinein. Lesenswert und spannend, eine kurzweilige Liebesgeschichte mischt ein wenig auf ohne schnulzig zu werden.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Mutige Sofia

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Corrado di Maderno, Besitzer einer Papiermühle am Gardasee, kehrt von seiner Reise nach Venedig nicht mehr zurück. Er sei an der Pest verstorben, heißt die Nachricht an seine Familie, wodurch Tochter Sofia ...

Corrado di Maderno, Besitzer einer Papiermühle am Gardasee, kehrt von seiner Reise nach Venedig nicht mehr zurück. Er sei an der Pest verstorben, heißt die Nachricht an seine Familie, wodurch Tochter Sofia mit ihren jüngeren Geschwistern auf sich allein gestellt ist, denn die Mutter lebt auch nicht mehr. Am liebsten würde Sofia selbst die Geschicke der Papiermühle weiterführen, aber das ist im 15. Jahrhundert natürlich nicht denkbar. Frate Sebastiano als Vormund unterstützt sie daher, um einen geeigneten Heiratskandidaten zu finden und in der Zwischenzeit für die Kinder zu sorgen. Eine Reise nach Augsburg und ein junger Novize sorgen dabei für Aufregung.

Sehr überzeugend malt Anna Thaler ihr Bild der damaligen Zeit, beschreibt eindrücklich das Handwerk des Papierschöpfens und die Not der zurückbleibenden Geschwister nach dem Tod der Eltern. Aus freundlich gesinnten Nachbarn werden plötzlich Konkurrenten, welche die einst gut gehende Papiermühle als Trophäe vor Augen haben. Und auch Menschen, welche es gut meinen mit Sofia, legen oftmals nur ihre eigenen Weltvorstellungen als Maßstab an, während sie übersehen, was für die talentierte junge Dame das Beste ist. Denn auch wenn ihr keine besondere Bildung zuteil geworden ist, so spürt sie im Herzen, wie ihre Zukunft aussehen sollte. Umso schöner ist es, mitzuerleben, wie Sofia an den Herausforderungen wächst, sie mit Verstand und Mut nach Augsburg und Venedig reist, wo sie eine gefährliche Information erhält.

Ohne überbordende Emotionen fließt die Geschichte gleichmäßig dahin, bringt viel Interessantes über die Papierherstellung und den Buchdruck, eine leise Romanze ergibt sich wie nebenbei. Das Bild der damaligen Zeit fühlt sich stimmig an und bietet gute Unterhaltung.