Cover-Bild Going Zero
Band der Reihe "detebe"
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Diogenes
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 22.01.2025
  • ISBN: 9783257247596
Anthony McCarten

Going Zero

Manfred Allié (Übersetzer)

Hat man als Einzelner überhaupt eine Chance gegen das System? Eine junge Bibliothekarin aus Boston ist entschlossen, es zu versuchen – ihr bleibt keine Wahl. Und so greift sie zu, als sich die Einladung zu einem ungewöhnlichen Kräftemessen bietet: dem Betatest von FUSION, einem Projekt der US-Geheimdienste und des Social-Media-Moguls Cy Baxter. Wem es gelingt, 30 Tage unauffindbar zu bleiben, dem winken 3 Millionen Dollar. Doch Kaitlyn geht es um etwas anderes.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.04.2025

Ein packender Thriller über digitale Überwachung

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Meine Meinung und Inhalt

Mich konnte dieses Buch total packen. Dies war mein erstes Buch von McCarten und ich war wirklich begeistert.

Er thematisiert in diesem Buch was wohl passiert, wenn man für 30 ...

Meine Meinung und Inhalt

Mich konnte dieses Buch total packen. Dies war mein erstes Buch von McCarten und ich war wirklich begeistert.

Er thematisiert in diesem Buch was wohl passiert, wenn man für 30 Tage völlig von der Bildfläche verschwinden muss?

Zehn Menschen nehmen an einem Experiment teil, das vom milliardenschweren Tech-Unternehmer Cy Baxter und der CIA organisiert wird. Wer es schafft, sich einen Monat lang vor der hochmodernen Überwachungssoftware FUSION zu verstecken, gewinnt drei Millionen Dollar. Doch während sich alle auf das Spiel konzentrieren, verfolgt Kaitlyn Day eine ganz eigene Agenda – und plötzlich wird aus dem Experiment bitterer Ernst.

Der Thriller ist nicht nur temporeich und voller Überraschungen, sondern auch hochaktuell. Es geht um Datenschutz, staatliche Kontrolle und die Frage, ob es in unserer digital vernetzten Welt überhaupt noch möglich ist, unsichtbar zu bleiben.


McCarten schreibt sehr dynamisch und so schafft er eine Sogwirkung auf den Leser.

Besonders spannend ist das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Kaitlyn und den Ermittlern, die immer wieder glauben, sie hätten sie erwischt – nur um dann doch wieder ins Leere zu laufen.


Going Zero“ ist ein rasanter, intelligenter Thriller, der zum Nachdenken anregt – und gleichzeitig erstklassig unterhält.


Inhalt

Hat man als Einzelner überhaupt eine Chance gegen das System? Eine junge Bibliothekarin aus Boston ist entschlossen, es zu versuchen – ihr bleibt keine Wahl. Und so greift sie zu, als sich die Einladung zu einem ungewöhnlichen Kräftemessen bietet: dem Betatest von FUSION, einem Projekt der US-Geheimdienste und des Social-Media-Moguls Cy Baxter. Wem es gelingt, 30 Tage unauffindbar zu bleiben, dem winken 3 Millionen Dollar. Doch Kaitlyn geht es um etwas anderes.


Über den Autor

Anthony McCarten, geboren 1961 in New Plymouth/Neuseeland, schrieb als 25-Jähriger mit Stephen Sinclair den Theaterhit ›Ladies Night‹. Es folgten Romane und Drehbücher, für die er schon mehrere Male für einen Oscar nominiert war (u.a. zu den internationalen Filmen ›The Theory of Everything‹ und ›Darkest Hour‹ und ›Bohemian Rhapsody‹). Er lebt in London.

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Veröffentlicht am 08.08.2025

Toll!

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Ein Experiment und zehn Kandidaten. Eine Mission: verschwindet von der Bildfläche, sodass auch die neuste Technik euch nicht findet. Wie verfolgen in diesem spannungsgeladenen Roman alle teilnehmenden ...

Ein Experiment und zehn Kandidaten. Eine Mission: verschwindet von der Bildfläche, sodass auch die neuste Technik euch nicht findet. Wie verfolgen in diesem spannungsgeladenen Roman alle teilnehmenden sowie alle Verfolger. Alles über die Tricks und Techniken und Leute!!! Es war so gut.

Hab gerade die letzten dreihundert Seiten weginhaliert und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Kann es wirklich empfehlen, vor allem weil es mal was ganz anderes ist. Fühlt sich auch so an, als wäre das Buch gestern erst erschienen, obwohl das ein paar Jährchen her ist.

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Veröffentlicht am 02.02.2025

Erschreckend real!

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Obwohl es kein klassisches Diogenes-Cover ist, hat mich die optische Gestaltung des Buches sehr angesprochen. Der Fingerabdruck macht deutlich, wie schwer es heutzutage ist, keine Spuren zu hinterlassen ...

Obwohl es kein klassisches Diogenes-Cover ist, hat mich die optische Gestaltung des Buches sehr angesprochen. Der Fingerabdruck macht deutlich, wie schwer es heutzutage ist, keine Spuren zu hinterlassen - sowohl analog als auch digital.
Zehn Menschen wurden ausgewählt, um für ein Projekt der CIA und einem privaten Unternehmen die Tücken der Überwachung auszuloten. Es steht viel auf dem Spiel - für die Teilnehmerinnen genauso wie für die Auftraggeber.
Der Schreibstil war flüssig zu lesen Die Perspektive wechselt meist zwischen den beiden Protagonist
innen: Cy Baxter, Selfmade-Millionär und Chef des Projektes, und Kaitlyn Day, einer unscheinbaren Bibliothekarin, die als Kandidatin für das Projekt ausgewählt wurde. Zwischendurch gibt es einige kleine Kapitel zu den anderen neun Projektteilnehmerinnen, der Fokus liegt jedoch deutlich auf Cy und Kaitlyn.
Die Story war rasant, man ist sofort in der Geschichte und die Zeitangaben zu Beginn jedes Kapitels lassen mich als Leserin immer mitfiebern. Man ist ganz nah dran an den Charakteren und auch der Wechsel zwischen der Seite der "Jagenden" und der "Gejagten" gelingt super.
Ein Kritikpunkt ist, dass die anderen Teilnehmer
innen zwar erwähnt werden, man jedoch in der Kürze keinerlei emotionale Verbindung zu den Figuren aufbauen kann. Das Ende des Buches kam für mich überraschend und gleichzeitig habe ich etwas in die Richtung seit Beginn der Story erahnt.
Ich mochte die Idee des Romans. Digitale Überwachung ist ein mehr als aktuelles Thema, das uns in den kommenden Jahren noch viel stärker beschäftigen wird. Wo sind die Grenzen? Gibt es überhaupt Grenzen? Bisher ist mir auch noch kein Buch untergekommen, das eine ähnliche inhaltliche Geschichte erzählt. Deshalb also für mich ein durchaus gelungener Roman. Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 28.12.2024

Aktuelles Thema, spannend aufbereitet

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REZENSION – Der in London lebende neuseeländische Schriftsteller Anthony McCarten (63) ist als Roman-Autor ebenso bekannt wie als Drehbuch-Autor erfolgreicher Filme wie „Bohemian Rhapsody“ (2018), „Die ...

REZENSION – Der in London lebende neuseeländische Schriftsteller Anthony McCarten (63) ist als Roman-Autor ebenso bekannt wie als Drehbuch-Autor erfolgreicher Filme wie „Bohemian Rhapsody“ (2018), „Die zwei Päpste“ (2019) oder „Whitney Houston. I Wanna Dance with Somebody“ (2022). Auf Deutsch erschien zuletzt 2023 im Diogenes Verlag sein dystopischer Thriller „Going Zero“, den es nun ab Ende Januar auch als Taschenbuch gibt. Darin schürt McCarten die weit verbreitete Angst vor zunehmender Überwachung durch staatliche und private Akteure und stellt die Frage: Hat man als Einzelner überhaupt eine Chance gegen das System?
In naher Zukunft ist die junge Bibliothekarin Kaitlyn aus Boston zumindest entschlossen, dies zu versuchen. In einem Testlauf des Geheimprojekts „Fusion“, bei dem der Social-Media-Konzern WorldShare von Cy Baxter nicht nur seine selbst entwickelte Technik einsetzt, sondern mit den US-Geheimdiensten CIA, FBI und NSA eng zusammenarbeitet und auch auf deren Geheimdateien und Überwachungsmöglichkeiten zugreifen darf, soll diese sie mit weiteren neun Kandidaten nach dem Kommando „Going Zero“ trotz Einsatzes dieser komplexen Spionagesoftware für 30 Tage absolut unsichtbar bleiben. Für diese zehn Testpersonen wird die totale Überwachung also Realität. Werden sie nicht binnen 30 Tagen gefunden, wurde ihnen ein Preisgeld von drei Millionen Dollar versprochen. Für den skrupellosen Social-Media-Mogul Cy Baxter geht es dabei ausschließlich ums Geschäft. Wenn ihm dieser Testlauf gelingt, will ihm die US-Regierung sein Überwachungssystem „Fusion“ für mehrere Milliarden Dollar abkaufen. Für die Testteilnehmer sind allein schon die drei Millionen Dollar ein ausreichendes Motiv. Doch der jungen Biblothekarin Kaitlyn geht es, wie sich erst im zweiten Teil des Romans herausstellt, um etwas ganz anderes, und uns Lesern stellt sich die Frage: Wer ist der Jäger und wer der Gejagte?
In McCartens Thriller geht es um individuelle Freiheit, um Datensicherheit und Datenschutz sowie um Moral und die ethischen Dilemmata bei Nutzung moderner Überwachungstechnologie oder auch nur des Internets. „Ich kann es wirklich nicht gutheißen, wenn eine Privatfirma Profit daraus schlägt, dass sie mit ihren Algorithmen, ihrer Reichweite und ihrem Microtargeting ohne jede Moral den Leuten irgendwelche Informationen unterjubelt, vieles davon gezielte Desinformationen, die unsere gemeinsame Realität zerstören, den gesellschaftlichen Diskurs vergiften und unsere demokratischen Prozesse lahmlegen.“
„Going Zero“ zeigt in den unterschiedlichen Motiven seiner Protagonisten die verschiedenen Sichtweisen bei der Anwendung von Internet, Social Media oder generell der Digitalsierung und Datenspeicherung. McCartens vielschichtige Erzählung zeigt uns sowohl die Gefahren als auch die Verlockungen einer hyperüberwachten Welt. Klagen wir in Deutschland nicht oft darüber, dass wegen gesetzlicher Beschränkung unserer eigenen Sicherheitsdienste diese immer wieder auf Hinweise ausländischer Dienste angewiesen sind? Hätte man zum Beispiel bei Ausnutzung aller digitalen Überwachungsmöglichkeiten die Amokfahrt auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt oder andere Terrorakte rechtzeitig noch verhindern können? Wie kann sich aber andererseits in einer auf ständiger Überwachung basierenden Welt das individuelle Bedürfnis nach geschützter Privatsphäre frei entfalten? Der Autor zeigt uns in „Going Zero“, wie leicht die persönliche Freiheit unter dem Vorwand staatlicher Sicherheit von einer Regierung im Zusammenspiel mit Social-Media-Konzernen wie Facebook, „X“ oder Instagram geopfert werden kann.
Dieser Roman ist deshalb weit mehr als ein Thriller. Er ist ein spannend aufbereiteter, aber in seiner Argumentation ausgewogener Kommentar zur aktuellen Debatte um Datenschutz und die Auswirkungen weit entwickelter Technologie auf unsere Gesellschaft. Trotz seines rasanten Erzähltempos und einiger überraschender Wendungen schafft es der Autor, ein Szenario zu schaffen, das über die reine Unterhaltung hinausgeht. Und während wir diesen Roman lesen, „ entwickelt sich das Internet in aller Stille in die einzige Richtung, die es kennt. Genau wie das Universum, getrieben von Kräften, die nie jemand ganz verstanden hat, espandiert es immer weiter. … Die letzte Möglichkeit, diese Expansion zu stoppen oder auch nur zu verlangsamen, war im Augenblick seiner Schöpfung. Danach war es nur noch etwas, das einfach da war, das man akzeptieren musste.“ Dieser fesselnde „Pageturner“, der sich ausgezeichnet als Vorlage für einen aktionsreichen Hollywood-Film eignen würde, ist die trotz seines hohen Unterhaltungswertes auch die lesenswerte Analyse eines überaus komplexen Themas und lässt uns Leser nachdenklich zurück.

Veröffentlicht am 07.08.2025

Solide

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Going Zero von Anthony McCarten aus dem #diogenes Verlag
🎮
Ein Wettbewerb. 10 Menschen versuchen für 30 Tage unauffindbar zu bleiben. Sollen von der Bildfläche verschwinden. Wer nicht gefunden wird gewinnt ...

Going Zero von Anthony McCarten aus dem #diogenes Verlag
🎮
Ein Wettbewerb. 10 Menschen versuchen für 30 Tage unauffindbar zu bleiben. Sollen von der Bildfläche verschwinden. Wer nicht gefunden wird gewinnt 3 Millionen Dollar.
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Auf der anderen Seite sucht ein Hightech Unternehmen nach dir. Mit der neusten Technik.
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Das Thema hat mir gefallen. Wie taucht man in einer digitalen Welt ab? Was für Ideen gibt es auf beiden Seiten? Was für Möglichkeiten zum Enttarnen gibt es zur Zeit?
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Ein 5 Sterne Sloboda gibt es von mir nicht. Thema interessant, aber mit der Geschichte in der Geschichte. Etwas zu viel. Zu konstruiert. Zu unmöglich?
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Klar muss ich nicht alles verstehen, aber es sollte nachvollziehbar für mich sein. Ich hätte die Charaktere gerne genauer kennenlernt.
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Bei mir baute sich auch leider keine atemlose Spannung auf. Hätte ich bei einer Verfolgung/Suche aber schon erwartet.
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Gutes Buch. Aber kein Highlight