Cover-Bild Verlorene Träume
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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 29.07.2025
  • ISBN: 9783819209369
Astrid Korten

Verlorene Träume

Das Echo der Liebe
Zwei Städte. Zwei Epochen
Eine Liebe, die ein Jahrhundert trägt.

München, 2020. Bei einem Besuch der Ausstellung Zarenpracht wird die Journalistin Lilly Falkenberg auf ein Ballkleid aufmerksam: ein Meisterwerk aus Seide, Chiffon und Tüll, einst im Besitz der russischen Gräfin Alexandra Oblenskaja.
Fasziniert von der Ausstrahlung des Gewandes beginnt Lilly nachzuforschen und reist nach Sankt Petersburg, in jene Stadt, in der ihre Mutter mit einer neuen Familie lebt. An der Seite von Christian, einem vertrauten Freund ihres Stiefvaters, folgt sie den Spuren eines Jahrhunderts: tastend, suchend, mit jedem Schritt näher an eine glanzvolle und erschütternde Epoche.
Zwischen der glanzvollen Melancholie Sankt Petersburgs und der zeitlosen Eleganz von Paris, zwischen Vergangenheit und Ge-genwart, entfaltet sich eine Geschichte von Erinnerung und Verlust, Schmerz und Liebe.

Verlorene Träume-Das Echo der Liebe ist ein bewegender Roman über das Echo der Liebe, die Zeit und Umbrüche überdauert und die Gegenwart verändert.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.09.2025

Lebendig, packend und voller Emotionen - Zwei Epochen, zwei Städte - beeindruckend!

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"Verlorene Träume. Das Echo der Liebe" von Astrid Korten ist als Taschenbuch mit 304 Seiten erschienen und erzählt die Geschichte zweier junger Frauen aus unterschiedlichen Epochen und Kulturkreisen, ...

"Verlorene Träume. Das Echo der Liebe" von Astrid Korten ist als Taschenbuch mit 304 Seiten erschienen und erzählt die Geschichte zweier junger Frauen aus unterschiedlichen Epochen und Kulturkreisen, verbunden durch ein wundervolles Ballkleid in einer Museumsausstellung.

Nachdem Lillys Großmutter, bei der sie weitestgehend aufwuchs, verstorben ist und ihr Geliebter und Chef Max sie ewig hinhält und dann doch bei seiner Ehefrau verweilt, hält sie nichts mehr in ihrem derzeitigen Leben. Als sie die Ausstellung "Zarenpracht" besucht und dort einen Traum von einem Ballkleid aus Seide, Chiffon und Tüll entdeckt, das sie nicht mehr loslässt, beginnt Lilly zu recherchieren, wem dieses Meisterwerk gehörte - zuerst aus beruflichem Interesse, schließlich ist sie Journalistin, doch schnell lässt sie der Gedanke an die Gräfin Alexandra Oblenskaja aus Sankt Petersburg, der das Kleid gehörte, nicht mehr los und ihre Suche wird zu einer sehr persönlichen Mission.

Da Lillys Mutter in Sankt Petersburg mit ihrer neuen Familie lebt, beschließt Lilly, in München alles hinter sich zu lassen und zu ihrer Mutter zu reisen, um sich dieser wieder etwas anzunähern und um ihre Recherchen um Gräfin Alexandra vertiefen zu können.

Astrid Korten hat hier einen wundervollen, atmosphärisch dichten historischen Roman geschrieben, in dem sie Vergangenheit und Gegenwart in zwei Erzählsträngen zu einer ungemein fesselnden, gefühlvollen und authentisch anmutenden Geschichte spinnt, die man kaum wieder aus der Hand legen mag. Sowohl Lilly und Christian als auch Alexandra und Juri sind liebevoll und detailliert angelegte Figuren, die mich von sich eingenommen und überzeugt haben. Und auch der Zauber der vergangenen Zeit, der hier so schön herüberkommt, hat mich gefangengenommen.

Während man Lilly im Jahr 2020 bei ihrer Spurensuche in das vergangene Jahrhundert begeleitet, die bei ihren Nachforschungen von dem sympathischen Christian unterstützt wird, darf man Alexandra und Juri ab 1914 folgen und mit ihnen schwere Zeiten durchleben wie die russische Revolution ab 1917.

Ins traumhafte Paris führt uns die Autorin ebenfalls noch und nicht nur die tollen, abwechslungsreichen und so wunderbar bildhaft beschriebenen Schauplätze machen diesen Roman zu etwas ganz Besonderem, sondern auch die zahlreichen Unter- und Zwiscehntöne, die sich zwischen den Zeilen entfalten sowie die ganze Skala von Emotionen wie Melancholie, Trauer, Sehnsucht und der Suche nach Liebe, aber auch Hoffnung, Wärme, Geborgenheit und vieles mehr.

Ein unbedingt lesenswerter historischer Roman aus der Feder von Astrid Korten, die mir bisher vorrangig aus ihren packenden und nervenaufreibenden Thrillern bekannt war.

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Eine große Liebe in umwälzenden Zeiten

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Wenn eine Thrillerspezialistin einen Liebesroman schreibt, ist man erst einmal wachsam ob da nicht vielleicht doch eine Leiche um die Ecke kommt. Doch nein, Astrid Korten ist ein wunderbares Buch gelungen.
Die ...

Wenn eine Thrillerspezialistin einen Liebesroman schreibt, ist man erst einmal wachsam ob da nicht vielleicht doch eine Leiche um die Ecke kommt. Doch nein, Astrid Korten ist ein wunderbares Buch gelungen.
Die Journalistin Lilly Falkenberg, beruflich und privat gefühlt in einer Sackgasse angekommen, besucht in München eine Ausstellung über die Zarenzeit in Russland. Dort verfängt sich ihr Blick in einem wunderschönen Abendkleid, welches Alexandra Oblenskaja bei einem der letzten Bälle 1914 in St. Petersburg trug.
Die Wirkung des Kleides lässt sie nicht mehr los und so versucht sie die Geschichte der Trägerin dieses Kleides zu erforschen, um einen Artikel darüber zu schreiben.
Lillys Mutter hatte nach dem Tod ihres ersten Mannes, als Lilly noch sehr klein war, einen Diplomaten geheiratet, war mit ihm nach St. Petersburg gezogen und hatte jetzt eine neue Familie.
Lilly blieb in München zurück und wuchs bei ihrer geliebten Großmutter auf. Ihre Mutter und sie trennte nicht nur die räumliche Entfernung, auch menschlich waren sie sich nicht mehr sehr nah.
Doch Lilly beschließt nach St. Petersburg zu fahren, sie zu besuchen und Recherche zu betreiben. Mit Hilfe von Christian, einem Freund ihres Stiefvaters, erfährt sie viel über den russischen Adel und die Familie Oblenskaja. Durch andere Spezialisten, die ihr Christian vorstellt, graben sie immer tiefer und stoßen auf die Liebesgeschichte von Alexandra Oblenskaja und Juri Gagarin und deren Verlauf.
Die Recherchen und die Zeit in St. Petersburg geben Lilly und ihrer Mutter die Gelegenheit sich wieder anzunähern und hilft Lilly auch dabei, ihren eigenen Weg zu finden....

Astrid Korten beschreibt in diesem Buch sehr anschaulich den Untergang der Zarenzeit, am Beispiel dieser Familie, und den Aufstieg der Sowjeunion während des ersten Weltkrieges.
Sie springt wieder zwischen zwei Zeiten hin und her - Lilly in der Gegenwart, Alexandra und Juri beginnend 1914. Das macht es klar und übersichtlich und es ist unglaublich interessant, diesen Teil der russischen Geschichte beleuchtet zu bekommen.
Auch in einer Liebesgeschichte baut die Autorin viel Spannung auf, sowohl bei der Schilderung des Schicksals der beiden Liebenden als auch bei den Recherchen von Lilly und Christian. Sie beschreibt St. Petersburg so lebendig, dass ich nach dem Lesen die Stadt und die beschriebenen Sehenswürdigkeiten gegoogelt habe und begeistert von den prachtvollen Gebäuden war. Auch das traumhafte Kleid hatte ich die ganze Zeit beim Lesen bildhaft vor Augen.
Die Geschichte ist sehr berührend, und auch wenn sie fiktiv ist, hätte sie sich so oder auch etwas anders abspielen können in den Wirren dieser umwälzenden Zeiten. Man taucht ein in diesen Roman, bleibt gefangen, liebt und leidet mit den Protagonisten und kann ihn nicht aus der Hand legen bevor man ihn durch hat.
Wer einen Roman mit einer großen Liebe vor historischem Hintergrund und gleichzeitig Spannung sucht, ist bei diesem Buch goldrichtig.
Ganz große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 15.08.2025

Emotionaler geht kaum, sehr bewegend

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MEINE MEINUNG
Lilly hat ein Verhältnis mit ihrem Chef Max und sie macht sich große Hoffnungen, das er sich scheiden lässt. Doch dann erfährt sie von der erneuten Schwangerschaft seiner Frau und beendet ...

MEINE MEINUNG
Lilly hat ein Verhältnis mit ihrem Chef Max und sie macht sich große Hoffnungen, das er sich scheiden lässt. Doch dann erfährt sie von der erneuten Schwangerschaft seiner Frau und beendet das ganze.

Lilly ist hier wohl durch den Tod ihrer Großmutter sehr einsam und man spürt auch so etwas wie Unsicherheit. Als sie dann allein auf eine Ausstellung geht, nachdem Max ihr abgesagt hat, ändert sich etwas in ihr.
Eine Frau spricht sie auf der Ausstellung an und das fand ich schon sehr mystisch, was sie alles gesagt hat.

Der Wechsel in den Zeiten funktioniert hier prima und ohne Probleme und auch die Zeit 1914 liest sich sehr interessant. Dort lernen wir Alexandra kennen auf deren Spuren Lilly wandelt. Man sieht hier, wie schwer das alles war für Alexandra. Die Bolschewiken hatten den Adeligen alles genommen, man sieht, wie schwer das alles für sie war, wie auch sie kämpfen musste um zu überleben. Der Krieg hat hier tiefe Spuren hinterlassen.

Da kommt die Einladung nach Sankt Petersburg von ihrer Mutter gerade recht. Direkt vor Ort bekommt sie doch bestimmt mehr Informationen.

Dieses Buch zeigt, das man sich auch nach langer Zeit an die Mutter annähern kann. Man spürt die Reue der Mutter, die ihre Tochter einfach so im Stich gelassen hat. Doch genau das hat Lilly zu dem Menschen gemacht, der sie jetzt ist. Und sie hat einen sehr starken Willen.
Und hier sieht man auch, das wenn man einen starken Willen hat, man alles erreichen kann. Lilly ist stärker als sie ahnt, denn sie geht ihren Weg.
Man spürt hier beim lesen oft die Unsicherheit der jungen Frau und dann aber auch wieder ihre Entschlossenheit. Sie hat sich nur durch dieses Kleid inspiriert gefühlt, mehr über die junge Frau zu erfahren und auch zu berichten.
Genau so entstehen Geschichten, die das Leben schreibt. Es ist emotional, gefühlvoll und so voller Leben, wie man es selten findet.

Von mir gibt es hier absolut gerne die vollen 5 Sterne, denn dieses Buch liest sich so leicht und man ist schnell in diesen beiden Zeiten drin. Man lebt so das Leben dieser beiden Frauen und spürt die starken Empfindungen.

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Veröffentlicht am 15.08.2025

Spurensuche

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Nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter, fühlt sich die Journalistin Lilly ein bisschen aus der Bahn geworfen. Sie war jahrelang ihr Anker und Rückzugsort bei allen Gelegenheiten.In der Beziehung zu Max ...

Nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter, fühlt sich die Journalistin Lilly ein bisschen aus der Bahn geworfen. Sie war jahrelang ihr Anker und Rückzugsort bei allen Gelegenheiten.In der Beziehung zu Max findet sie auch keinen Halt, da dieser in einer komplizierten Ehe feststeckt.Bei der Ausstellung „Zarenpracht“wird sie auf ein pompöses Ballkleid aufmerksam,welches einst der russischen Gräfin Alexandra Oblenskaja gehörte.Es ist sozusagen ein Schlüsselerlebnis, was sie nicht mehr loslässt. Lilly beschließt, nach Sankt Petersburg zu reisen, wo ihre Mutter mit ihren zwei Halbgeschwistern in einer neuen Ehe lebt und dort Nachforschungen anzustellen. Mit Christian, einem guten Freund ihres Stiefvaters, ergründet sie eine Geschichte von unglaublichen Ausmaßen.

Es ist der zweite Roman, der von mir sehr geschätzten Autorin, bei der sie sich in einem neuen Genre bewegt, was sie ebenfalls sehr gut beherrscht. Stück für Stück setzt sich in Vergangenheit und Gegenwart eine unglaubliche Geschichte zusammen,die ich mit atemloser Spannung verfolgt habe. Die verschiedenen Orte, einerseits das melancholisch angehauchte St. Petersburg, andererseits der Glamour von Paris, machten den besonderen Reiz der Geschichte aus.Beim Lesen durchlebte ich ein Wechselbad der Gefühle und war traurig,als ich das Buch zugeklappt hatte.Von mir eine Leseempfehlung und fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 06.08.2025

Ballkleid

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Verlorene Träume von Astrid Korten

Zwei Städte. Zwei Epochen. Eine Liebe, die ein Jahrhundert trägt.

Lilly eine junge Frau in München wird von ihrem Liebhaber versetzt und sie beschließt das sie sich ...

Verlorene Träume von Astrid Korten

Zwei Städte. Zwei Epochen. Eine Liebe, die ein Jahrhundert trägt.

Lilly eine junge Frau in München wird von ihrem Liebhaber versetzt und sie beschließt das sie sich die Ausstellung „Zarenpracht“ halt ohne Max anschaut. Das Ballkleid das ein Meisterwerk aus Seide, Chiffon und Tüll zieht ihre ganze Aufmerksamkeit auf sich. Lilly beginnt nachzuforschen, wem das Kleid gehört hat. Als sie auch noch von Max bitter enttäuscht, wird, hält sie nichts mehr ihn München. Sie macht sich auf nach Sankt Petersburg. In dieser Stadt lebt ihre Mutter mit ihrem neuen Ehemann und ihren Halbgeschwistern. Was es natürlich auch Interessant macht, ist dass das Ballkleid und ihre Trägerin Alexandra in dieser Stadt gelebt haben vor die Revolution kam. Ihr Stiefvater stellt ihr Christian vor, er hilft ihr bei den Spuren Suche. Sie kommen einer Geschichte auf die Spur die mit Verlust, Schmerz und Liebe gefühlt ist.

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