Cover-Bild Mirror, Mirror
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11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 24.04.2019
  • ISBN: 9783596702404
Cara Delevingne

Mirror, Mirror

Wen siehst du?
Der erste Roman von Supermodel, Schauspielerin und Social-Media-Star Cara Delevingne – eine Coming-of-Age-Story über Freundschaft und Identität, in der nichts so ist, wie es scheint.

FREUND. LOVER. OPFER. VERRÄTER.
WEN SIEHST DU, WENN DU IN DEN SPIEGEL SCHAUST?

Red, Leo, Rose und Naomi sind Außenseiter an ihrer Londoner Schule - die einen sicheren Hafen in ihrer Band gefunden haben. Ihr Leben ist alles andere als perfekt, aber ihre Musik verbindet sie, und sie sind gespannt, was die Zukunft für die Band Mirror, Mirror bereit hält.
Doch dann verschwindet Naomi und wird später bewusstlos aus der Themse gezogen. Ihre Freunde sind erschüttert und verwirrt. War es ein Unfall – oder ein missglückter Selbstmordversuch, wie die Polizei glaubt? Wenn sie Probleme hatte, warum hat sie ihnen nichts davon gesagt? Wie gut kennen sie ihre Bassistin eigentlich – und einander?
Um zu verstehen, was mit Naomi passiert ist, müssen Red, Leo und Rose sich schließlich ihren eigenen dunklen Geheimnisse stellen und das, was sie fühlen, mit dem, was sie der Außenwelt zeigen, in Einklang bringen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2021

Wow

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Dieses Buch ist so spannend. Zudem ist es mega real geschrieben und man fliegt nur durch die Seiten

Dieses Buch ist so spannend. Zudem ist es mega real geschrieben und man fliegt nur durch die Seiten

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Veröffentlicht am 13.07.2019

Ein berührender Jugendroman über Freundschaft und Zusammenhalt

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Im Rahmen eines Schulprojektes gründen vier völlig unterschiedliche Jugendliche eine Band. Von nun an verbringen sie viel Zeit miteinander und schon bald wird aus den Außenseitern Red, Leo, Rose und Naomi ...

Im Rahmen eines Schulprojektes gründen vier völlig unterschiedliche Jugendliche eine Band. Von nun an verbringen sie viel Zeit miteinander und schon bald wird aus den Außenseitern Red, Leo, Rose und Naomi eine eingeschworene Clique, die niemand mehr trennen kann. Doch eines Tages verschwindet Naomi spurlos und niemand weiß, wo sie geblieben ist. Auch eine groß angelegte Suche bringt keinen Erfolg, sodass die Band nach Wochen des Wartens einen neuen Bassgitarristen anheuern muss. Und plötzlich wird Naomi bewusstlos und mit schweren Kopfverletzungen aus der Themse gefischt und die Frage, was mit Naomi geschehen ist, stellt sich erneut.

„Mirror, Mirror“ ist ein bewegender Jugendroman von Cara Delevingne, den sie in Zusammenarbeit mit der Bestsellerautorin Rowan Coleman geschrieben hat. In ihm beschäftigt sich die als Supermodel, Schauspielerin und Social-Media-Star bekannt gewordene Londonerin mit Problemen, die das Erwachsenwerden mit sich bringt. Schließlich ist ihre Schulzeit auch noch nicht so lange her und deshalb weiß sie, wie unsicher und zwiegespalten Jugendliche sind. Dabei ist es egal, ob Lehrer mit den Leistungen unzufrieden sind, Mitschüler andere mobben oder es zu Hause Ärger mit den Eltern gibt. Die Zeit der Pubertät zu überstehen ist unheimlich schwer und bietet viel Stoff, sich mit ihrer Bewältigung auseinanderzusetzen.

Als Hauptfiguren für den Roman hat Cara Delevingne vier völlig unterschiedliche Jugendliche gewählt, die durch ihr Hobby zusammenfinden und schon bald unzertrennlich sind. Da ist zum einen die schmächtige Red, die mit ihrem Körper unzufrieden ist, dafür aber hervorragend Schlagzeug spielen kann. Zum anderen lernt der Leser den Mädchenschwarm Leo kennen, dessen Bruder straffällig geworden ist und der Halt im Gitarren spielen sucht. Und dann sind da noch Rose, die sich einen Dreck um die Meinung anderer schert, dafür aber mit ihrer Singstimme Massen begeistern kann und Naomi, die nicht zum ersten Mal von zu Hause ausgerissen ist, ihren Bandmitgliedern aber als geniale Bassgitarristin, Songwriterin und gute Freundin fehlt.

Vier Jugendliche, die mit ihrer Schülerband zu einer ganz besonderen Gemeinschaft zusammengewachsen sind, die wie Pech und Schwefel zusammenhält und in der jeder einzelne mit dem anderen harmoniert. Deshalb ist es nur schwer, zu verstehen, warum plötzlich eine von ihnen verschwunden ist, ohne den anderen zu sagen wohin. Eine Frage, die sich wie ein roter Faden durch die Handlung zieht und während jeder der drei verbleibenden Bandmitglieder auf seine eigene Art nach einer Antwort sucht, entwickelt sich das Geschehen völlig anders, als gedacht. Authentisch und lebensnah präsentiert sich ihre Geschichte, die neben einem geheimnisvollen Verlauf offen mit sozialen Hintergründen und persönlichen Neigungen umgeht und angenehm kurzweilig liest.

Fazit:
Ein berührender Jugendroman über Freundschaft und Zusammenhalt und über das Leben, das völlig unvorhersehbar und mit vielen Gefahren verbunden ist.

Veröffentlicht am 26.12.2018

Rezension

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Meinung
Das Cover finde ich ganz cool. Es ist fast komplett gelb und nur eine eine Hand die zur Faust geballt ist und die schwarzen Muster und Schrift stechen heraus. Ich finde das Cover hat etwas provozierendes ...


Meinung
Das Cover finde ich ganz cool. Es ist fast komplett gelb und nur eine eine Hand die zur Faust geballt ist und die schwarzen Muster und Schrift stechen heraus. Ich finde das Cover hat etwas provozierendes an sich und schreit ein bisschen danach sich zu erheben, eine Revolution anzuzetteln oder einfach seine Stimme zu erheben und das passt sehr gut zu dem Buch und der Message die dahinter steckt.

In dem Buch geht es um vier Jungetliche die alle mit unterschiedlichen Problemen zu kämpfen haben, was sie verbindet ist die liebe zur Musik. Doch nichts ist so wie es scheint und der beste Beweis dafür ist das Naomi verschwindet und keine der drei anderen weiß was der Grund ist. Oder doch?

Ich hab mich sehr lange darum gedrückt diese Buch zu lesen, es hat mich zwar angesprochen. Aber ich war nie in der Stimmung es zu lesen. Bis jetzt. Ich bereue es echt, das ich es nicht eher gelesen habe. Das Buch beginnt echt spannend und hat mich auch sofort gefesselt. Was mir dann doch etwas gestört hat, sind die Zeitsprünge. Was einerseits gut ist, da man auch von der Vorgeschichte viel erfährt und somit die Charaktere noch besser kennen Lernen kann. Andererseits hat es mich teilweise verwirrt, weil ich nicht wusste in welcher zeit wir uns befinden. Den Verlauf der Geschichte habe ich sehr gemocht. Man hat auch als Leser immer mit gerätselt was mit Naomi passiert ist und gehofft, das die anderen Hinweise finden. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Charakter waren auch richtig klasse. Vor allem da jeder mit einem anderen Problem zu kämpfen hat, die heutzutage gar nicht mal so selten sind. Red hat mich am meiste beeindruckt und überrascht. Das buch regt auch sehr zum nachdenken an und bleibt einen auch noch lange danach in Gedanken. Was die Geschichte zudem auszeichnet ist, das zwischen drin immer mal wider Chat verlaufe oder Post mit Kommentaren abgedruckt sind. Das lässt den Leser noch mehr in die Geschichte eintauschen. Das Ende hat mir total gut gefallen. Natürlich wird aufgeklärt das mit Naomi passiert ist und das mit einen großem 'Boom'. Ich war so erstaunt davon, weil ich ersten damit nicht gerechnet hätte und zweitens hätte ich es genau so gemacht. Ich bin wirklich begeistert von dem Buch und dem Schreibstil. Es ist wirklich packen und die Autorinnen haben nicht nur Spannung erzeugt sondern auch zum nachdenken und umdenken angeregt. Sie sprechen viele ernste Themen an und zeigen das es auch anderes geht und das hat mich echt beeindruckt.

Fazit
Diese Buch hat mehr Aufmerksamkeit verdient und ist eine Empfehlung von mir. Schaut es euch an und lest es. Den ich verspreche euch. Es wird euch berühren und vielleicht auch verändern. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 10.10.2019

interessante Idee, leider etwas zu vorhersehbar

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Klappentext: FREUND. LOVER. OPFER. VERRÄTER.
WEN SIEHST DU, WENN DU IN DEN SPIEGEL SCHAUST?

Red, Leo, Rose und Naomi sind Außenseiter an ihrer Londoner Schule - die einen sicheren Hafen in ihrer Band ...

Klappentext: FREUND. LOVER. OPFER. VERRÄTER.
WEN SIEHST DU, WENN DU IN DEN SPIEGEL SCHAUST?

Red, Leo, Rose und Naomi sind Außenseiter an ihrer Londoner Schule - die einen sicheren Hafen in ihrer Band gefunden haben. Ihr Leben ist alles andere als perfekt, aber ihre Musik verbindet sie, und sie sind gespannt, was die Zukunft für die Band Mirror, Mirror bereit hält.
Doch dann verschwindet Naomi und wird später bewusstlos aus der Themse gezogen. Ihre Freunde sind erschüttert und verwirrt. War es ein Unfall – oder ein missglückter Selbstmordversuch, wie die Polizei glaubt? Wenn sie Probleme hatte, warum hat sie ihnen nichts davon gesagt? Wie gut kennen sie ihre Bassistin eigentlich – und einander?
Um zu verstehen, was mit Naomi passiert ist, müssen Red, Leo und Rose sich schließlich ihren eigenen dunklen Geheimnisse stellen und das, was sie fühlen, mit dem, was sie der Außenwelt zeigen, in Einklang bringen.

Schreibstil: Es war gut ausgelegt und man hat gespürt, dass Cara Spannung aufbauen wollte, was leider nur teilweise gelungen ist. Natürlich hat sie versucht, viele Dinge bis zum Schluss geheim zu halten und die Charaktere mysteriös darzustellen.

Storyline: Ich fand das krimimäßige an dem Buch nicht ganz so gut umgesetzt, ein paar Dinge konnte ich mir schon vor der Auflösung zusammenreimen, obwohl ich eigentlich kein wirklicher Krimileser bin. Das fand ich ziemlich schade, da fand ich die Entwicklung der Charaktere weitaus spannender als das eigentliche Thema.

Hintergrund: Es tauchen immer wieder klischee mäßige Mittel auf, die das Buch dramatisieren sollen, was leider nur teilweise gelingt.

Veröffentlicht am 24.02.2019

Zu viel Drama, zu wenig Realität

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Ich wollte dieses Buch wirklich mögen. Fast regelmäßig wurde es mir von Bekannten empfohlen, so dass ich es selbst kaum noch erwarten konnte, mit Mirror, Mirror anzufangen. Doch leider wurden wir keine ...

Ich wollte dieses Buch wirklich mögen. Fast regelmäßig wurde es mir von Bekannten empfohlen, so dass ich es selbst kaum noch erwarten konnte, mit Mirror, Mirror anzufangen. Doch leider wurden wir keine Freunde. Schon zu Beginn des Buches musste ich immer wieder den Kopf schütteln, legte es zur Seite und nahm es mit erneut geschöpfter Hoffnung wieder auf, aber es half nichts – ich musste einsehen, dass Mirror, Mirror einfach nicht mein Roman war und doch las ich ihn bis zum Ende…

Red, Leo, Rose und Naomi sind beste Freunde seit sie ihre Band „Mirror, Mirror“ vor etwa einem Jahr gegründet hatten. Gemeinsam können sie die ganzen Probleme, die zu Hause auf sie warten, vergessen: Reds Mutter ist Alkoholikerin und der Vater nie da, Rose‘ Vater ist mit einer deutlich jüngeren Frau zusammen und Leos Bruder sitzt wegen einer Messerstecherei im Gefängnis. Sie sind unzertrennlich, verbringen jede freie Minute zusammen, doch eines Tages verschwindet Naomi spurlos. Anfangs macht sich keiner so wirklich Sorgen – es ist einfach typisch Naomi. Mal verschwindet sie für ein paar Tage und taucht dann unangekündigt wieder auf. Doch dieses Mal ist alles anders. Nach acht Wochen findet man sie bewusstlos und mit Hämatomen übersät in der Themse.
Was ist geschehen? Die Polizei vermutet, dass ein Selbstmordversuch dahinter stecken könnte, doch Naomis Freunde wissen, dass das nicht möglich ist: Sie hatte Angst vor dem Wasser. Niemals hätte sie sich von einer Brücke gestürzt. Es liegt nun also an Red, Leo und Rose herauszufinden, was mit Naomi passiert ist. Wer hat ihr das angetan? Und könnte schon bald jemand anderes zum Opfer werden?

Obwohl ich den allgemeinen Handlungsverlauf gar nicht so schlecht fand und sich das Buch zum Ende hin auch wirklich spannend entwickelt, wurde doch vieles durch den Schreibstil kaputt gemacht. Insgesamt war es mir einfach zu vulgär: Die vier Teenager benutzen am laufenden Band Kraftausdrücke wie „Alter“, „Fuck“, „Scheiße“ und Begriffe, die ich hier nicht nennen möchte. Nach den ersten drei Kapiteln hatte ich da eigentlich schon genug. Ich kenne einige Jugendliche, habe aber noch nie jemanden getroffen, der so viel flucht und schimpft.
Des Weiteren fand ich die Charakterisierungen der vier Hauptpersonen zu extrem. Red rasiert sich die Haare ab und rebelliert somit gegen seine Mutter, Naomi verkleidet sich regelmäßig als Manga-Charakter, um ihr wahres Ich zu verstecken, Rose sticht vor allem durch ihr lautes Mundwerk und ihre Vorliebe zum Alkohol heraus und Leo ist durchweg aggressiv. Mir fehlte zwischendurch ein Mauerblümchen, das die Extremsituation etwas ausgleicht. Die Teenager, ihre Sprache und ihr Aussehen waren sehr stereotypisch veranlagt – Cara Delevingne scheint sich hier nur auf die alltäglichen Probleme der Jugendlichen konzentriert zu haben, ständig ging es nur darum, was an ihrem Leben schlecht ist und davon war ich irgendwann einfach nur noch genervt.

Die Story an sich fand ich aber – wie ich bereits erwähnte – gar nicht schlecht. Die vier Freunde werden zu kleinen Detektiven, sammeln Hinweise und auch als Leser durchlebt man noch einmal die letzten Monate vor Naomis Verschwinden. Man rätselt etwas mit, ist zwischendurch empört und empfindet zum Schluss sogar Genugtuung. Das große Finale könnte zwar aus einem Hollywood-Film stammen (die Autorin konnte ihre Herkunft nicht ganz vertuschen), aber insgesamt bin ich mit der Geschichte, wie sie sich entwickelt und letztendlich aufgeklärt wird, sehr zufrieden gewesen. Vielleicht würde ich anders über Mirror, Mirror denken, wenn mir das Buch nicht mit großem Lob in die Hände gelegt worden wäre, aber mein Tipp ist, sich nicht zu viel davon zu erhoffen.