Cover-Bild Das dritte Herz des Oktopus
Band 3 der Reihe "Die Oktopus-Reihe"
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20,00
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  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 704
  • Ersterscheinung: 16.10.2023
  • ISBN: 9783757700072
Dirk Rossmann, Ralf Hoppe

Das dritte Herz des Oktopus

Thriller

Das Jahr 2032, die Weltregierung kämpft gegen die Klimakatastrophe. Aber immer noch sperren und sträuben sich auf der Welt viel zu viele Menschen - wie kann man sie überzeugen, zur Einsicht bringen? Oder sogar - ändern? Ein ehrgeiziger Wissenschaftler hat eine Lösung: Ein Parasit, der unser Denken verwandelt, der uns zu besseren Menschen macht. Doch als ein Verbrecher diesen Parasiten für seine skrupellosen Ziele benutzen will, liegt unser aller Schicksal in den Händen eines kleinen Beamten und einer temperamentvollen Millionärin.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.12.2023

Eine fulminante Fortsetzung

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Das Buch hat es wirklich in sich und ist eine super Fortsetzung. Zunächst einmal ist die Geschichte super spannend und dadurch, dass die Geschichte 700 Seiten lang ist, hat man nicht das Gefühl, dass irgendetwas ...

Das Buch hat es wirklich in sich und ist eine super Fortsetzung. Zunächst einmal ist die Geschichte super spannend und dadurch, dass die Geschichte 700 Seiten lang ist, hat man nicht das Gefühl, dass irgendetwas in der Geschichte fehlt oder nicht erzählt wurde. Außerdem ist es meiner Meinung nach eine Kunst, eine Geschichte über 700 Seiten hinweg spannend zu halten.
Der Leser wurde zu Beginn die Geschichte eingeführt. Hier wurden auch die bereits im ersten und zweiten Teil verwendeten Figuren erneut charakterisiert. Dies hat mir sehr geholfen, da ich mich nicht mehr genau an alle Details aus den ersten beiden Büchern erinnern konnte.
Auch das Grundthema der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich glaube, dass es nicht zu weit in der Zukunft liegt.

Ich kann für das Buch definitiv nur eine Empfehlung aussprechen und kann es jedem einzelnen nur wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 16.12.2023

Ein realistischer Roman, der in der Ausführung auf mich etwas statisch wirkte

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Inhalt: 2032. Die Klimakatastrophe hat sich verschärft, doch noch immer sträuben sich zu viele Menschen dagegen, den Klimawandel anzuerkennen. Um ein Zeichen zu setzen, verübt die radikale Abspaltung einer ...

Inhalt: 2032. Die Klimakatastrophe hat sich verschärft, doch noch immer sträuben sich zu viele Menschen dagegen, den Klimawandel anzuerkennen. Um ein Zeichen zu setzen, verübt die radikale Abspaltung einer friedlichen Klimaorganisation einen Anschlag auf das Opernhaus in Sydney – mit dem Ziel, John Garreth Martindale, den Verteidigungsminister der Klima-Allianz, zu entführen. Zeitgleich setzt sich im Marianengraben ein Riesenkranken in Bewegung, reist gen Ostsee – und stürzt die Welt damit in Chaos…

Persönliche Meinung: „Das dritte Herz des Oktopus“ ist ein Klima-/Agententhriller von Dirk Rossmann und Ralf Hoppe. Es handelt sich um den dritten Band der „Oktopus“-Reihe. Da die Handlung aber weitgehend in sich abgeschlossen ist, lässt sich der vorliegende Band auch ohne Kenntnis der Vorgänger lesen (in Bezug auf die Figurenbeziehungen ist es aber sinnig, die Reihe chronologisch zu lesen). Erzählt wird die Handlung von einem allwissenden Erzähler, der in die Perspektive einer Vielzahl von Figuren schlüpft. Perspektivische Ankerpunkte bilden hierbei Thomas Pierpaoli und Ariadna Bayonne, die beide bereits im vorherigen Band aufgetreten sind. „Das dritte Herz des Oktopus“ hat mich insgesamt zwiegespalten zurückgelassen. Einerseits werden auf eine interessante und informative Art und Weise einzelne Aspekte des Klimawandels thematisiert und diskutiert (z. B. Folgen des Klimawandels, Geo-Engineering, politische Diskurse etc.). Innerhalb der Handlung finden sich zudem – durch die Agententhriller-Struktur des Romans – einige subtile Spannungselemente. Auch besitzt die Handlung die ein oder andere schöne Wendung und endet stimmig. Daneben empfand ich den Roman allerdings als recht statisch: Die Figuren bleiben schablonenhaft, wirken eher wie Handlungsträger; die Handlung selbst besitzt – gerade im Mittelteil – einige Längen; der Schreibstil ist – obwohl er sich flüssig lesen lässt – eher gleichförmig (es werden häufig Hauptsätze genutzt, die mit einem Subjekt beginnen, sodass der Schreibstil auf mich eintönig wirkte). Insgesamt ist „Das dritte Herz des Oktopus“ trotzdem kein „schlechter“ Roman. Man sollte sich allerdings vor der Lektüre seiner Lese-Erwartungen bewusst sein: Wer einen informativen, realistischen Roman mit leichten Spannungselementen sucht, ist hier richtig aufgehoben; wer einen literarischen Schmöker sucht eher weniger.

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Veröffentlicht am 28.01.2024

interessant, aber zu vollgepackt

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Das Cover gefällt mir ganz gut. Es passt auch perfekt zu den anderen Bänden der Reihe und auch zum Titel.
Der Schreibstil im Buch war durchwegs flüssig zu lesen, man konnte der Handlung relativ gut folgen. ...

Das Cover gefällt mir ganz gut. Es passt auch perfekt zu den anderen Bänden der Reihe und auch zum Titel.
Der Schreibstil im Buch war durchwegs flüssig zu lesen, man konnte der Handlung relativ gut folgen. Die verschiedenen Perspektiven machten das Buch einerseits spannend und fesselten mich ans Buch. Andererseits gibt es wirklich viele Charaktere, Handlungsorte und generell eine etwas weitverzweigte Handlung, die das Buch wieder sehr verwirrend machten.
Die Handlung an sich fand ich interessant und auch wichtig, vor allem jene Aspekte rund um das Klima. Die Charaktere konnten mich leider allesamt nicht wirklich überzeugen, so fehlte mir oft das Mitgefühl beim Lesen, die Personen könnten mich nicht wirklich mitreißen.
Leider musste ich mich aber doch öfter, überwiegend in der ersten Hälfte des Buches, zum Lesen sehr motivieren. Das Buch ist zwar vollgepackt mit Handlung, wobei davon ein großer Teil nicht wirklich spannend und auch nicht besonders wichtig war.
Gerne hätte das Buch um etliche Seite kürzer sein dürften, das hätte der Handlung/Spannung sicher gutgetan. Ich vergebe für den Thriller 3,5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 10.10.2025

Starke Idee, schwache Umsetzung

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Das Cover hat mich direkt angesprochen. Die kühlen Blautöne und die Darstellung des Oktopus passen gut zum Thema und vermitteln sofort ein Gefühl von Bedrohung. Es wirkt modern, aber nicht überladen, und ...

Das Cover hat mich direkt angesprochen. Die kühlen Blautöne und die Darstellung des Oktopus passen gut zum Thema und vermitteln sofort ein Gefühl von Bedrohung. Es wirkt modern, aber nicht überladen, und fügt sich gut in die Reihe ein. Der Schreibstil ist sachlich, wirkt teilweise fast wie ein Protokoll, was gut zur Thematik passt, aber auf Dauer recht trocken ist.

Der dritte Band hat mich mit seinem Thema sofort angesprochen, denn die Mischung aus Klimathriller und Zukunftsvision klingt auf dem Papier spannend. Tatsächlich fand ich den Einstieg auch gelungen, vor allem die Idee mit dem Oktopus und den Eiern in der Ostsee sorgt für ein ungewöhnliches und starkes Bild. Danach verliert das Buch für mich aber zunehmend an Tempo. Viele Passagen wirken wie längere Erklärungen oder politische Diskussionen, die zwar interessant gemeint sind, aber den Lesefluss bremsen. Die Handlung selbst schwankt zwischen guten Momenten und ausufernden Beschreibungen. Manche Szenen sind eindrucksvoll, andere ziehen sich so sehr, dass die Spannung fast ganz verloren geht. Auch die Figuren blieben für mich blass. Thomas Pierpaoli ist zwar sympathisch, aber oft schwer greifbar, und auch Ariadna hätte etwas mehr Tiefe vertragen. Es fühlte sich an, als würden sie eher durch die Geschichte geschoben, statt sie selbst voranzutreiben.
Positiv ist, dass das Buch wichtige Fragen zum Klimawandel aufgreift und deutlich machen will, wie eng Wissenschaft, Politik und Moral miteinander verbunden sind. Trotzdem hatte ich oft das Gefühl, belehrt zu werden, statt mitgerissen.

Fazit:
Insgesamt lässt mich das Buch mit gemischten Gefühlen zurück: ein relevantes Thema, solide recherchiert und ambitioniert umgesetzt, aber erzählerisch zu ungleichmäßig, um wirklich zu fesseln.
3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 01.02.2024

Jahr 2032

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Meine Meinung und Inhalt

Der futuristische Politthriller "Das dritte Herz des Oktopus" behandelt eines der wichtigsten und relevantesten Themen unserer Zeit - den Klimawandel. Das Buch könnte mich leider ...

Meine Meinung und Inhalt

Der futuristische Politthriller "Das dritte Herz des Oktopus" behandelt eines der wichtigsten und relevantesten Themen unserer Zeit - den Klimawandel. Das Buch könnte mich leider nur mäßig unterhalten. Ich hätte mir aufgrund des Klappentextes weniger langatmige Passagen und rasantere Schilderungen gewünscht.

Ich denke das Autoren-Duo hätte mich mehr fesseln können, wenn der Fokus vermehrt auf der Story geblieben wäre, die Ansätze fand ich jedoch gut. Der Schreibstil der beiden hat mir ebenfalls gut gefallen.


"Ein Verbrechen bedarf, soll es zielführend ablaufen, einer wahrhaft anspruchsvollen Planung, .... Es braucht auch im illegalen Geschäft ein Timing, Vorbereitung, exakte Choreografie. Vor allem, wenn im Team gearbeitet wird, etwa bei einem Banküberfall oder einer Entführung: Hier müssen die Täter sich zuerst selbst kennen, ihre Position. Sie müssen wissen, wer wann und an welchem Ort welche Rolle spielt, ..... Sie müssen ihr Ziel kennen, ihre Mittel beherrschen, die Technologie, Waffen, Werkzeug, Einsatz von Gewalt, Einschüchterung und Psychologie, Baupläne, das Gelände, Fluchtwege, und sie müssen Eventualitäten hochrechnen und vor allem den Schauplatz beherrschen.
Verbrechertum treibt eine alte Lebensweisheit auf die Spitze: Improvisation ist tödlich, ..... Die Taten, von denen hier die Rede sein wird, wurden allerdings von langer Hand geplant und mit äußerster Skrupellosigkeit durchgeführt. Sydney war nur der Auftakt." (ZITAT)


Inhalt:

Das Jahr 2032, die Weltregierung kämpft gegen die Klimakatastrophe. Aber immer noch sperren und sträuben sich auf der Welt viel zu viele Menschen - wie kann man sie überzeugen, zur Einsicht bringen? Oder sogar - ändern? Ein ehrgeiziger Wissenschaftler hat eine Lösung: Ein Parasit, der unser Denken verwandelt, der uns zu besseren Menschen macht. Doch als ein Verbrecher diesen Parasiten für seine skrupellosen Ziele benutzen will, liegt unser aller Schicksal in den Händen eines kleinen Beamten und einer temperamentvollen Millionärin.


Die Autoren:

Dirk Rossmann, geboren 1946, gründete 1972 den ersten deutschen Drogeriemarkt mit Selbstbedienung woraus bis heute 4.100 ROSSMANN-Filialen in acht Ländern wurden.Seine 2018 erschienene Autobiografie »... dann bin ich auf den Baum geklettert!« schaffte es auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste, ebenso 2020 sein Thriller »Der neunte Arm des Oktopus« mit über 450.000 verkauften Büchern.Dirk Rossmann setzt sich intensiv für den Klimaschutz ein. Dass der Klimawandel eine Bedrohung für unsere Kinder und Kindeskinder ist, beschäftigt ihn auch als Vater und Großvater. Seit Jahren unterstützt er auch aktiv Leseförderung wie z.B. Mentor eV.


Ralf Hoppe arbeitete fast drei Jahrzehnte für die ZEIT und den SPIEGEL. Seine Reportagen wurden vielfach preisgekrönt (u. a. Henri-Nannen-Preis, Theodor-Wolff-Preis).

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