Thriller | Ein packender Prepper-Thriller in den schottischen Highlands
Thomas Wörtche (Herausgeber), Karl-Heinz Ebnet (Übersetzer)
»Mein Name ist Haley Cooper Crowe und ich bin im Lockdown an einem abgelegenen Ort, über den ich nichts sagen kann.«
Es sind fünf Jahre seit der Pandemie vergangen, und für die meisten Menschen ist das Leben zur Normalität zurückgekehrt – aber nicht für die 15-jährige Haley Cooper Crowe und ihren Bruder Ben. Als Kinder geschiedener Eltern leben sie bei ihrer Mutter, aber ihr Vater glaubt, dass ein neues, viel tödlicheres Virus außer Kontrolle gerät, und dass er seine Kinder nur retten kann, indem er sie entführt und in seinem abgelegenen Prepper-Versteck verbirgt.
Einmal in ihrem Off-Grid-Sicherheitshaus in den schottischen Bergen eingesperrt, sind Haley und Ben vollständig von der Zivilisation abgeschnitten. Werden sie lebend herauskommen? Wie können sie ihre Mutter retten? Wie können sie herausfinden, was draußen passiert? Treibend, elektrisierend und spannungsgeladen ist Überleben ist alles der Leitfaden eines Teenager-Mädchens, um den unmittelbaren Zusammenbruch ihrer Welt, ihrer Familie und ihres Verstandes zu verhindern.
"Überleben ist alles" von Ewan Morrison ist ein extrem spannender Thriller. Die Geschichte startet mit der Entführung von Haley und Ben durch ihren Vater. Dieser ist überzeugt von einer schweren Pandemie ...
"Überleben ist alles" von Ewan Morrison ist ein extrem spannender Thriller. Die Geschichte startet mit der Entführung von Haley und Ben durch ihren Vater. Dieser ist überzeugt von einer schweren Pandemie bei der fast alle Menschen sterben werden. Die Geschichte wird aus der Sicht der 15 jährigen Haley erzählt. Es ist unglaublich authentisch und realistisch, so als wäre man wirklich dabei und Teil der Geschichte. Es geht um Vertrauen, Familie, Zusammenhalt und Liebe. Die Geschichte spielt hauptsächlich in einem Safehouse weit weg von der Zivilisation. Dort ist alles für ein autarkes Leben vom Vater und seinen Verbündeten vorbereitet worden. Es gibt so viele Wendungen und Schicksale, dass man als Leser selbst entscheiden muss, ob es sich um eine reale Gefahr einer Pandemie handelt oder nur um den Wahnsinn und der Angst psychisch labiler Menschen. Das Buch regt zum Nachdenken an und ist sehr zu empfehlen.
In seinem Survival-Roman „Überleben ist alles“ entführt uns Ewan Morrison in die Einöde Schottlands, in der eine Gruppe Prepper verzweifelt Schutz vor einer vermeintlich tödlichen Pandemie sucht.
Um was ...
In seinem Survival-Roman „Überleben ist alles“ entführt uns Ewan Morrison in die Einöde Schottlands, in der eine Gruppe Prepper verzweifelt Schutz vor einer vermeintlich tödlichen Pandemie sucht.
Um was geht es?
Die 15-jährige Haley und ihr kleiner Bruder Ben verbringen das Wochenende bei ihrem Dad Ed Crowe. Wie schon so oft, weckt er sie in der früh auf, um sie auf einen seiner speziellen Ausflüge – die Vaventeuer – mitzunehmen. Was sie nicht wissen: diesmal ist es ernst. Nach mehreren Stunden Fahrt finden sich die beiden Kinder auf einmal in einem Prepper-Unterschlupf mitten in der Einöde der schottischen Berge wieder und treffen auf weitere Gleichgesinnte ihres Dads. Ed eröffnet ihnen, dass eine tödliche Pandemie auf dem Vormarsch ist und sie nur in der Abgeschiedenheit überleben können. Doch stimmt das wirklich? Und schafft es Haley, ihre Mutter zu verständigen und zu fliehen?
Protagonistin ist die 15-jährige Haley, ein Scheidungskind, dass die Trennung der Eltern – clever wie sie ist – für sich zu nutzen weiß. Ein ganz normaler Teenager, auch wenn nicht immer alles rund läuft. Sie ist immer hin- und hergerissen zwischen ihren Elternteilen und ist sich manchmal nicht sicher, ob Dad oder Mutter die Wahrheit sagen, so sehr streiten die beiden sich und nehmen grundsätzlich gegensätzliche Positionen ein. Aber auch wenn Haley traumatisiert zu sein scheint und manchmal nicht klarkommt, tut sie, was getan werden muss und ist zielstrebiger als die Erwachsenen. Viele „Nebendarsteller“ bereichern das Buch: Haleys Bruder Ben, ihre Eltern, aber auch die anderen sehr speziellen Prepper Ray, Meg, Danny und Kade. Viele Konflikte innerhalb der Beziehungen sind aufgrund der unterschiedlichen Charaktere vorprogrammiert und machen das Buch noch abwechslungsreicher.
Das Buch selbst liest sich flüssig und ist spannend geschrieben. Ich selbst würde es nicht als Thriller bezeichnen, sondern mehr als Survival-Abenteuerroman mit Horrorelementen. Letzteres ist auch ein Knackpunkt: Mir selbst machen die grafischen Darstellungen in manchen Szenen nichts aus, aber ich könnte mir vorstellen, dass diese den einen oder anderen Leser erschrecken. Auch den Stil des Buches finde ich besonders. Man hat immer das Gefühl Eds oder Haleys persönlichen Survival-Guide in einer Pandemie zu lesen und gleichzeitig beim „Praxistest“ der Tipps dabei zu sein. Das macht das Buch unglaublich kurzweilig. Und da Haley so eine freche Teenagerin ist, musste ich zwischendurch auch immer wieder lachen, was das düstere Thema aufgelockert hat. Ich mochte diese Comedy-Elemente besonders.
Fazit:
Für mich war das Buch kein Thriller, sondern ich würde es eher als Survival-Abenteuerroman bezeichnen. Wer grafische Schilderungen, zum Beispiel von Verletzungen, nicht mag, sollte besser die Finger von dem Buch lassen. Ansonsten bietet „Überleben ist alles“ viele spannende Lesestunden, gute Unterhaltung und nähert sich der Pandemie- und Prepper-Thematik mal von einer etwas anderen Seite.
Dass der Autor Ewan Morrison als Mann einen Roman aus der Sicht einer 15Jährigen und dann auch noch in der Ich-Form schreibt, finde ich schlicht und einfach genial.
Im Buch geht es um eine Familie, ...
Dass der Autor Ewan Morrison als Mann einen Roman aus der Sicht einer 15Jährigen und dann auch noch in der Ich-Form schreibt, finde ich schlicht und einfach genial.
Im Buch geht es um eine Familie, die nach der Scheidung der Eltern zwar keine mehr ist, aber immerhin sehen die Kinder die Eltern in wöchentlichem Wechsel. Mit allen Pros und Kontras, die möglich sind.
Bis eines Tages der Vater die Kinder ins Auto packt und anstatt sie nach Hause zur Mutter zu bringen, stundenlang mit ihnen durchs Land fährt, um sie auf einer streng bewachten Farm den dort bereits wohnenden Mitgliedern ihrer neuen Wohngemeinschaft vorzustellen.
Und dann geht es los, Leben im Urzustand, alles zur Vorbeugung vor der bereits ausgebrochenen Pandemie, mit Handbuch und strenger Überlebensstrategie. Prepper pur sozusagen.
Und zwar so lange, bis Haley, die 15Jährige, trotz Warnung der Mutter, selbst daran glaubt. Das arme Mädchen erlebt ein Wechselbad der Gefühle, soll sie nun glauben, was Mutter seit der Scheidung über den Vater sagt, oder stimmt das, was der Vater behauptet?
Ein Buch mit gewaltiger Eindringlichkeit, mit Wahrheiten, mit Fakes und auch mit Einbildungen, sortieren muß sie der Leser für sich selbst.
Das rote Cover mir der weissen Schrift lädt zum Zugreifen ein.
Unterhaltung mit Tiefgang garantiert.
Inhalt:
Die fünfzehnjährige Haley und ihr Bruder Ben werden von ihrem Vater entführt. In den schottischen Bergen will er seine Familie auf einen neuen Lockdown vorbereiten. Aber passiert es wirklich oder ...
Inhalt:
Die fünfzehnjährige Haley und ihr Bruder Ben werden von ihrem Vater entführt. In den schottischen Bergen will er seine Familie auf einen neuen Lockdown vorbereiten. Aber passiert es wirklich oder ist es nur eine Einbildung von dem Vater?
Meine Meinung:
Das Buchcover ist mit einem auffälligen roten Cover verziert. Die Schrift ist in weiß gehalten und schwarze Umrisse von Personen und Tieren sind zu erkennen.
Der Schreibstil des Autors ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Geschichte ist fesselnd geschrieben. Die Charaktere sind sehr interessant. Es ist ein etwas anderer Thriller. Es geht um eine Pandemie, Preppern und an alles drum und dran wurde gedacht.
Fazit:
Ein etwas anderer Thriller. Mit tollen Charakteren. Die Geschichte ist spannend und interessant. 4 von 5 🌟
Die Covid Pandemie ist vorbei, doch Ed hat sich schon auf die nächste Pandemie vorbereitet, die seinen Informationen nach kurz bevorsteht. Um seine Kinder zu retten, entführt er sie von zu Hause, ohne ...
Die Covid Pandemie ist vorbei, doch Ed hat sich schon auf die nächste Pandemie vorbereitet, die seinen Informationen nach kurz bevorsteht. Um seine Kinder zu retten, entführt er sie von zu Hause, ohne ihrer Mutter etwas davon zu erzählen. Er nimmt Hayley und Ben mit in sein Lager, das weit außerhalb der Zivilisation liegt. Außer Ed und den Kindern leben dort noch Meg und ihr Sohn Danny, Ray und den Außenposten bewacht Kade. Sie sind irgendwo in den Wälder Schottlands und gerade für Hayley ist es schwierig, ohne ihre gewohnten Kontakte mit ihren Freundinnen zu sein. Auch möchte sie ihrer Mutter Bescheid sagen, doch es gibt kein Netz, nur das Überlebenshandbuch ihres Vaters. Die Stimmung unter den Bewohnern des Camps wird immer aggressiver zu Hayley, Wie die Zukunft aussieht, ist für Hayley noch nicht fassbar.
„Überleben ist alles“ von Ewan Morrison ist ein etwas anderer Thriller. Es handelt sich um eine Vorbereitung auf eine tödliche Pandemie durch sogenannte Prepper. Der Thriller wird beschrieben aus der Sicht des Hauptcharakters Hayley, einer 15-jährigen Jugendlichen, die durch ihren Prepper Vater aus ihrem normalen Alltag herausgerissen wird. Zusammen mit ihrem Bruder wird sie in die Gemeinschaft um ihren Vater eingeführt wird. Ihre Gefühlswelt wird sehr eindringlich beschrieben und ich kann mir das sehr gut vorstellen. Diesen Thriller macht auch die genaue Beschreibung aus dem Prepper Handbuch von Hayleys Vater Diese Beschreibungen sind sehr deutlich und man könnte es eigentlich an die Seite legen, wenn denn mal wieder eine Pandemie kommt. Doch das Handbuch ist schon ganz schön krass und die Themen ebenfalls. Es wird an alles Gedacht von Einlagerung von Lebensmitteln und Medikamenten und anderen. Aber auch wie man mit Kontaminierten und Verletzten umgeht. Ich konnte mich sehr gut in das Buch einlesen, aber es ist richtig krass. Die Sprache ist durch aus verständlich und direkt.
Ich fand dieses Buch interessant, aber auch sehr verrückt für mich. Ich habe schon von Preppern gehört und ich finde sie sehr schräg. Genauso ist das Buch, schräg. Trotz alledem gab es nur einige Stellen, die nicht so interessant waren. Ein Pandemie Thriller, der ungewöhnlich ist, aber schon verständlich.