Cover-Bild Alexander
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin JUNIOR
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 160
  • Ersterscheinung: 25.02.2026
  • ISBN: 9783328304814
Ferdinand von Schirach

Alexander

Das erste Kinderbuch von Ferdinand von Schirach
Wie können wir friedlich miteinander leben? Anhand der Geschichte eines Jungen aus der antiken Stadt Kaliste, erklärt Ferdinand von Schirach die Grundzüge der Demokratie.

Alexander wird von den Einwohnern seiner Heimatstadt Kaliste der Auftrag erteilt, „gute Gesetze“ zu finden. Nie wieder soll eine Tyrannei möglich sein, und nur einem Kind traut man zu, frei von Vorurteilen gerechte Regeln für das Zusammenleben zu finden. Alexander macht sich also auf den Weg und spricht mit ganz unterschiedlichen Menschen: einem Orakel, einem Modeschöpfer, einem Soldaten und einem echten Philosophen. Nach und nach kommt er so den Prinzipien der Demokratie auf den Grund. Doch die Zeit drängt, denn der König des Nachbarreiches droht, die Stadt zu überfallen – und nur Alexander kann das verhindern, wenn er rechtzeitig gute Gesetze nach Hause bringt.

Klug, einfühlsam und humorvoll: Das erste Kinderbuch von Ferdinand von Schirach! Mit liebevollen vierfarbigen Zeichnungen des Autors.

Ausstattung: 4-farbig mit Vignetten

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2026

Eine philosophische Erzählung, tiefgründig und klug

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Die klare und einfache Sprache macht sie verständlich für Kinder, obwohl der Inhalt schwer ist. Aber irgendwann muss man bei Kindern anfangen und sie mit bedeutenden Themen betrauen. Sie verstehen die ...

Die klare und einfache Sprache macht sie verständlich für Kinder, obwohl der Inhalt schwer ist. Aber irgendwann muss man bei Kindern anfangen und sie mit bedeutenden Themen betrauen. Sie verstehen die Erzählung jeweils auf ihrer Ebene.

Der Text erscheint wie die Quintessenz des Wissens über das gerechte (Zusammen-)Leben von Menschen. Ferdinand von Schirach komponiert gekonnt viele Elemente, Figuren und Zitate aus der Antike und leistet damit einen bedeutenden Beitrag zur politischen und moralischen Bildung sowie zur Demokratieerziehung. Wo anders sollte eine Erzählung über die Grundzüge der Demokratie angesiedelt sein als im antiken Griechenland.

Lies meine Originalrezi gerne auf meinem Blog Lesereich von Kira.

Mein Fazit:

Ich habe das Buch schon zweimal gelesen. Es ist dünn, aber sehr gehaltvoll. Man kann es als kurzweilige und humorvolle Reisebeschreibung lesen. Aber es ist so viel mehr. Obwohl es die Lebenswirklichkeit der heutigen Kinder kaum repräsentiert, wünsche ich dem Buch viele junge Lesende. Es braucht Vermittler(innen), die mit Kinderen über seine Bedeutung für unser gegenwärtiges Leben sprechen. Aktuell ist Alexander auf jeden Fall und mit etwas Glück wird sich das erste Kinderbuch von Ferdinand von Schirach einreihen in bedeutende und zeitlose Kinderbücher wie Momo, Sofies Welt und Der kleine Prinz. Ich empfehle es allen Familien, die Wert auf literarische Bildung und demokratische Grundsätze legen. Ich finde es großartig.

Mein Lieblingszitat:
„Das Wichtigste ist, dass du immer versuchst, das Richtige zu tun. Was ist das Richtige? Wenn es so weit ist, wirst du es wissen.“

Buchige Grüße, Kira

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Das wichtigste Thema überhaupt!

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ALEXANDER
Ferdinand von Schirach
ET: 25.02.26

„Ich glaube“, sagte Alexander, „dass es so auch mit den Menschen ist. Sie sind nicht gleich, du hast recht. Aber alle müssen gleich behandelt werden, nach ...

ALEXANDER
Ferdinand von Schirach
ET: 25.02.26

„Ich glaube“, sagte Alexander, „dass es so auch mit den Menschen ist. Sie sind nicht gleich, du hast recht. Aber alle müssen gleich behandelt werden, nach den gleichen Regeln.“ (S. 65)

Alexander wächst in Kaliste auf, einer kleinen, idyllischen Stadt am Meer, als Sohn eines Tuchhändlers. Sein Leben ist geprägt von Zufriedenheit und Geborgenheit – bis der König im Streit mit den Nachbarländern einen Krieg entfacht. Die Väter und Söhne ziehen in die Schlacht und verlieren ihr Leben, während der König das Geschehen aus sicherer Entfernung beobachtet und dabei gemütlich sein Trockenobst isst.

Als Kaliste schließlich in Schutt und Asche liegt, der König besiegt und verschleppt ist und auch Alexanders Vater nicht aus dem Krieg zurückkehrt, scheint alles verloren. Doch mit dem Ende des Krieges beginnt etwas Neues: Die Menschen erkennen, dass sie gerechte Gesetze brauchen – Gesetze, die nicht nur andere schützen, sondern auch sie selbst.

So wird der junge, kluge Alexander auf eine Reise geschickt, um genau diese Gesetze zu finden und zu verstehen.

Welche Abenteuer ihn dabei erwarten und wer ihm auf seinem Weg zu den Grundprinzipien der Demokratie hilft, sollten Leserinnen und Leser – besonders Kinder ab 10 Jahren – unbedingt selbst entdecken.

Mit diesem Kinderbuch eröffnet Ferdinand von Schirach einen sensiblen und klugen Zugang zu den Rechten und Pflichten innerhalb einer Demokratie. Ohne belehrend zu wirken, regt er zum Nachdenken an und bietet wertvolle Denkanstöße.

Ich habe das Buch in weniger als zwei Stunden gelesen – der gewohnt klare und flüssige Schreibstil ließ mich nur so durch die Seiten fliegen.

Das Buch eignet sich hervorragend zum Vorlesen, aber auch als Klassenlektüre.
5/5

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Erwachsene dürfen sich eine Scheibe abschneiden

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Ferdinand von Schirach hat sein erstes Kinderbuch veröffentlicht. Er beschreibt darin, wie einfach Demokratie sein kann.
Ganz allein schafft er das nicht, sondern es gelingt ihm mit Hilfe eines ...

Ferdinand von Schirach hat sein erstes Kinderbuch veröffentlicht. Er beschreibt darin, wie einfach Demokratie sein kann.
Ganz allein schafft er das nicht, sondern es gelingt ihm mit Hilfe eines kleinen Jungen: Alexander lebt in einer fiktiven antiken Stadt, die lange Zeit von einem Tyrannen beherrscht wurde. Die Menschen, die dort leben, wünschen sich eine Stadt, in der es gerecht zugeht. Alexander scheint der Richtige zu sein, diese Gesetze, die gleichermaßen für alle Menschen gelten, zu finden. Dafür hat er eine Woche Zeit. Er macht sich auf den Weg…
Unterwegs begegnet er ganz unterschiedlichen Menschen mit vielen verschiedenen Meinungen. Schon bald stelle ich fest, dass Alexander nicht nur ein pfiffiges Kerlchen ist, sondern dass er auch die Gabe besitzt, den Menschen zuhören zu können, um aus dem Gesagten Wichtiges und Richtiges herauszufiltern. Kann Demokratie so einfach sein?
Richtig schwierig wird es für mich, als Alexander vor einer Frage steht, die sich wahrscheinlich fast jeder schon einmal gestellt hat: Darf ich auch nur einen einzigen Menschen opfern, wenn ich damit...?
Mir gefällt es, mit welch einfachen Worten der Autor alle wichtigen Themen einer Demokratie anspricht und erklären kann. Am Ende habe ich sogar das Gefühl, dass sich Alexander und Ferdinand recht gut kennen.
Danke für die lehrreiche Geschichte und für die ebenso einfachen wie wunderbaren Zeichnungen. Von einem Kind wie Alexander können und sollten sich Erwachsene eine Scheibe abschneiden. Dann würde es keinen König mehr geben, der weint, weil er feststellen muss, dass aus einem Krieg keine Sieger, sondern nur Verlierer hervorgehen.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

»Erwachsene sind manchmal nicht so klug, wie sie glauben.«

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»Erwachsene sind manchmal nicht so klug, wie sie glauben.«

In Alexanders Heimatstadt Kaliste herrscht ein unerbittlicher Tyrann. Sein Vater musste bereits in den Krieg ziehen und ihm wurde sein Leben ...

»Erwachsene sind manchmal nicht so klug, wie sie glauben.«

In Alexanders Heimatstadt Kaliste herrscht ein unerbittlicher Tyrann. Sein Vater musste bereits in den Krieg ziehen und ihm wurde sein Leben genommen.
Nachdem dieser Tyrann besiegt wurde, möchte das benachbarte Reich versichert bekommen, dass so eine Herrschaft nie mehr passieren wird. Daraufhin entscheiden sich die Bewohner*innen Kalistes dafür, dass jemand sämtlich geltende Rechte für alle Menschen herausfindet. Dieser jemand soll ein Kind sein, da nur Kinder gerechte unvoreingenommene Gesetze bestimmen könnten. Als Alexander als einziges Kind das dafür qualifizierende Rätsel lösen kann, macht er sich auf den Weg. Innerhalb von sieben Tagen trifft er die verschiedensten Leute, die er nach ihrem jeweils wichtigstem Gesetz befragt und sich so den Grundzügen unserer Demokratie nähert.

Ein Kinderbuch von Ferdinand von Schirach, das Kindern Demokratie erklärt?
Als ich zum ersten Mal von diesem Buch hörte, war ich neugierig und zugleich sehr gespannt auf dessen inhaltliche Umsetzung sowie die Illustrationen des Autors.

Dieses Buch liest man als Erwachsener schnell durch und eignet sich für Kinder sowohl zum selbstständigen Lesen als auch zum Vorlesen, da es nicht nur eine schöne Geschichte, sondern noch viel mehr eine philosophische Reise zum Nachdenken ist.
Besonders eindrücklich fand ich, dass in diesem Text die Dinge – auch wenn Kinder die Zielgruppe sind – nicht verschönert wurden, z.B. dass Alexanders Vater sein Leben nicht verlor, sondern es ihm genommen wurde, weil er als Soldat in den Krieg ziehen musste, obwohl er seit jeher für ein friedliches Miteinander war.

Wie erklärt man nun Kindern Demokratie?
Mit diesem Buch wird einem gut geholfen, die wichtigsten Prinzipien und Rechte zu veranschaulichen und zu erklären.
Eine Umsetzung, die mich sehr begeistert und immer wieder an „Der kleine Prinz“ erinnert hat!

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Veröffentlicht am 24.01.2026

wunderbar für alt und jung

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Da ich ein Schirach-Fan der ersten Stunde bin, war ich sehr gespannt auf das Buch "Alexander", dass sich zwar an jüngere Leser wendet, dass aber durchaus ein Familienerlebnis ist, wenn man es gemeinsam ...

Da ich ein Schirach-Fan der ersten Stunde bin, war ich sehr gespannt auf das Buch "Alexander", dass sich zwar an jüngere Leser wendet, dass aber durchaus ein Familienerlebnis ist, wenn man es gemeinsam liest und reflektiert.

Im Grunde geht es um die Menschenrechte und die Demokratie. Um die Überlegungen, die diesen zugrunde liegen und die hier in der Story von ein jungen Mensch, Alexander eben, in eienr antiken Welt zusamemn getragen werden. Dabei befragt er unterschiedlichste Menschen unterschiedlichster Gesellschaftsschichten und macht sich sehr viele Gedanken darüber, was für jeden einzelnen aber vor allem auch für das gemeinsame Miteinander wichtig ist.

Schirachs geniale Stärke ist es, mit wenig Worten genau die richtigen Fragen und Aussagen zu finden. So dass jeder zum Nachdenken angeregt wird aber man sich nicht bevormundet fühlt.

Ein wunderbares Buch für jung und alt.