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Veröffentlicht am 01.02.2026

Leider konnte ich mich nicht auf das Buch einlassen

Lightfall 1: Das verlorene Licht
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„Tief im Herzen des fantastischen Planeten Irpa leben Bea und ihr Großvater, der weise Zauber-Eber, in einem Haus voller Tränke, Heilkräuter – und Geheimnisse.“ Allein dieser erste Satz aus der ...

„Tief im Herzen des fantastischen Planeten Irpa leben Bea und ihr Großvater, der weise Zauber-Eber, in einem Haus voller Tränke, Heilkräuter – und Geheimnisse.“ Allein dieser erste Satz aus der Buchbeschreibung hat mich neugierig gemacht auf die Geschichte und auf die beiden als Hüter der ewigen Flamme. Die Vorstellung, die Welt könne in völlige Dunkelheit kippen, ist wie ein Alptraum. Doch das Abenteuer beginnt, nachdem der Großvater verschwunden ist und Bea nun allein die Verantwortung für die Flamme trägt. Sie muss sich nicht allein auf die Suche nach ihrem Großvater begeben, denn sie trifft Cad, der sein Volk, die Galdurier sucht und glaubt, dass der Zauber-Eber ihm dabei helfen kann.
Es ist eine aufregende Geschichte, in der es um Hoffnung, Mut, Freundschaft und Zusammenhalt geht – und natürlich darum, die Flamme zu hüten und aufzupassen, dass sie nicht verlischt.
Leider hat mich das Buch nicht so gepackt, wie ich es mir gewünscht hätte. Vielleicht hat es daran gelegen, dass es sehr stark riecht (von Duft mag ich hier nicht sprechen). Auch nach drei Wochen ist der Geruch nicht weniger geworden. Das hat mich so sehr gestört, dass einfach keine Lesefreude bei mir aufkommen konnte.
Es tut mir leid, dass ich hier nur drei von fünf Sternen vergeben kann.

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Veröffentlicht am 20.01.2026

Würdelos und kaum zu begreifen

Waldmann
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Es ist erschreckend, dass es Menschen gibt, die den ersten Satz unseres Grundgesetzes einfach nicht beachten: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Daran musste ich denken, als ich von Flüchtlingen ...

Es ist erschreckend, dass es Menschen gibt, die den ersten Satz unseres Grundgesetzes einfach nicht beachten: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Daran musste ich denken, als ich von Flüchtlingen aus der Ukraine und im selben Atemzug von Menschenhandel und Zwangsprostitution gelesen habe.
Ein schweres, hochbrisantes und aktuelles Thema, das Thomas Ziebula in seinem Roman behandelt. Ein dreckiger Sumpf, in den sich Waldmann begeben muss, nachdem er in die Bonner Mordkommission Bonn zurückgekehrt ist. Dass seine Frau vor einigen Jahren auf einem Basar im nigerianischen Lagos plötzlich verschwunden war, ist nicht spurlos an ihm vorbeigegangen.
Die Journalistin Pia Luninger wendet sich an Waldmann. Sie arbeitet an einer Reportage über Menschenhandel und Zwangsprostitution mit dem Titel „Spurlos“. Dann ist da noch Susanne, eine angebliche Sozialarbeiterin, die versucht, von Zwangsprostitution betroffenen Frauen zu helfen.
Das Buch ist nicht einfach zu lesen. Ziebula erzählt aus mehreren Perspektiven. Mit den recht kurzen Kapiteln wechseln Orte, Zeit und Personen. Lange hatte ich Probleme damit, dass Protagonisten zu Beginn eines Kapitels nicht namentlich benannt, sondern nur mit "er" oder "sie" beschrieben wurden. Das hat mich in meinem Lesefluss behindert und auch keine echte Spannung aufkommen lassen.
Nachdem ich allerdings etwa die Hälfte des Buches gelesen hatte, mochte ich es nicht mehr beiseitelegen. Zu groß waren die Angst und die Vorstellung, was geschehen sein könnte und doch hoffentlich nicht geschehen sein mag. Zu nah an der Wirklichkeit ist die Geschichte, als dass mich das Erzählte hätte kalt lassen können. Dass es über Länder und Grenzen hinweg so menschenverachtende Verbindungen gibt, ist einfach furchtbar und kaum zu begreifen.

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Veröffentlicht am 20.01.2026

Romantik auf dem Land

Gibt's das auch mit Liebe?
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Als mir das Buch in die Hand gefallen ist, war ich mir gar nicht sicher, ob es gerade das richtige für mich ist. Ich hatte einige traurige Nachrichten zu verarbeiten und hätte mich am liebsten in mein ...

Als mir das Buch in die Hand gefallen ist, war ich mir gar nicht sicher, ob es gerade das richtige für mich ist. Ich hatte einige traurige Nachrichten zu verarbeiten und hätte mich am liebsten in mein Schneckenhaus zurückgezogen.

Der Hauptprotagonistin Laura geht es allerdings auch nicht gut. Nach einer gescheiterten Ehe kehrt sie auf Anraten ihres Chefs dem Stadtleben den Rücken, um sich beruflich mit der Romantik auf dem Dorf zu befassen. Schon bald findet sie sich auf dem Biohof ihrer Schwester wieder, mitten in einer WG. Na, das kann ja heiter werden!

Ganz schnell habe ich gemerkt, dass mit der Lektüre dunkle Gedanken einfach weggepustet werden. Ellen Bergs Bücher sind von einer wunderbaren Leichtigkeit. Ich mag die vielen einfallsreichen Umschreibungen, die mich immer wieder zum Schmunzeln bringen und alles Bedrückende einfach in den Hintergrund rücken.

Obwohl ihre Schwester Vivi und die Mitbewohner alle ganz verschieden sind, so erstaunt es Laura doch: „Hier bei Vivi gibt sich jeder so, wie er ist… Hier vertraut offenbar jeder drauf, dass er Ecken und Kanten haben und dennoch gemocht werden kann.“

Wunderbare Figuren zeichnet Ellen Berg. Da gibt es zum Beispiel ihre Freundin Elinor mit ihrer tollen Familie in der Stadt, Elsa und die Pferde und Lauras Nichte, die sie zum Bleiben bewegen will. Wenn da nicht auch noch der…

Einfach mal die Leichtigkeit genießen! Das kann und mache ich immer mal wieder gerne mit einem Buch von Ellen Berg. Darum kann ich auch dieses aus vollem Herzen weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Italien wird farbig

Italien - Das große Ausmalbuch nach Zahlen
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30 Blatt festen weißen Papiers mit feinen Linien und Zahlen laden ein, kreativ zu werden und dabei bunte Bilder entstehen zu lassen und Italien ganz nah zu sein.
Malen nach Zahlen ist eine entspannende ...

30 Blatt festen weißen Papiers mit feinen Linien und Zahlen laden ein, kreativ zu werden und dabei bunte Bilder entstehen zu lassen und Italien ganz nah zu sein.
Malen nach Zahlen ist eine entspannende Freizeitbeschäftigung. Gut gefällt mir, dass die einzelnen Seiten einfach herauszutrennen sind. Zu jedem Blatt ist am Ende des Buches eine Vorlage in Farbe zu sehen, an der man sich bei Bedarf orientieren kann.
Ich habe mich für Buntstifte entschieden. Man kann allerdings auch mit Aquarellfarben, mit Filz- oder Wachsmalstiften arbeiten.
Ganz viel Spaß bereitet mir das Malen in einer Gruppe, wobei ganz unterschiedlichen Bildern nach und nach Farbe eingehaucht wird.
Die Bilder haben ein Format von 23 x 30 cm. Das bedeutet Beschäftigung für längere Zeit. Auf der Rückseite der Bilder sind kurze erklärende Texte abgedruckt. Außerdem ist im Buch noch ein Poster in doppelter Größe. Das werde ich erst am Schluss bemalen.
Ich empfehle das große Ausmalbuch nach Zahlen ITALIEN gern weiter. Schon jetzt freue ich mich auf weitere Bücher dieser Art, die der Verlag Dumont auch noch anbietet für die Länder USA und Japan.

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Tolle Deko für die Gästetoilette

LONELY PLANET Bildband Toiletten der Welt
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Ganz ehrlich: Als ich das Buch entdeckt habe, das übrigens 2025 in einer neuen Ausgabe als zweiter Band bei lonely planet erschienen ist, habe ich noch gar nicht gewusst, wie gut ich es gebrauchen kann. ...

Ganz ehrlich: Als ich das Buch entdeckt habe, das übrigens 2025 in einer neuen Ausgabe als zweiter Band bei lonely planet erschienen ist, habe ich noch gar nicht gewusst, wie gut ich es gebrauchen kann.
Nach eingehender Betrachtung hat das Buch einen Ehrenplatz in der Gästetoilette gefunden. Wer also gern an einem stillen Örtchen liest, kann sich hier bestens unterhalten. Toiletten aus aller Welt in allen erdenklichen Arten, aber auch in Formen, die man sich kaum vorstellen kann, sind mit Foto, Hinweis auf Standort und einem kurzen Text zu sehen. Man kann sie bewundern, staunen oder manchmal auch einfach nur mit den Ohren schlackern.
Dort, wo die Texte stehen, ist oft eine freie weiße Fläche, die mich auf die Idee gebracht hat, einen Stift zum Buch zu legen, damit es als Gästebuch dienen kann.
In einem kleinen Toiletten-Vokabular findet man, wie Toiletten in aller Welt bezeichnet werden. Und die Liste mit der Frage in unterschiedlichen Sprachen, wo eine Toilette sei, könnte vielleicht lebenswichtig sein.
Interessant ist für mich die Toiletten-Zeitleiste, die bereits 3000 Jahre v. Chr. beginnt und bis in die Gegenwart führt.
Sehr gern gebe ich eine Leseempfehlung für ein Buch, das mich nicht nur zum Schmunzeln bringt, sondern auch viele Aha!-Momente zu bieten hat.

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