Sehr gut
Unterhaltsamer und spannender Krimi
Unterhaltsamer und spannender Krimi
Unterhaltsamer und spannender Krimi
Unterhaltsamer und spannender Krimi
Es ist bereits der 3. Fall für Ted Garner, der eigentlich den Polizeidienst quittieren möchte.
Bei einem Kongress lernt er die Österreicherin Claudia Hofstätter kennen. Diese Begegnung wird der Beginn ...
Es ist bereits der 3. Fall für Ted Garner, der eigentlich den Polizeidienst quittieren möchte.
Bei einem Kongress lernt er die Österreicherin Claudia Hofstätter kennen. Diese Begegnung wird der Beginn eines Horrortrips. Nach einem indigenen Ritual wacht er neben einer Toten auf, ein Messer in der Hand. Hat er die Frau im Drogenrausch getötet und skalpiert?
Nach anfänglichen Zweifeln beginnt der nach dem wahren Mörder zu suchen.
Als Gegenspieler kommen die beiden Beamten der Royal Canadian Mountain Police ins Spiel. Frank und Dora - zwei Ermittler, die unterschiedlicher nicht sein können, aber ein gutes Team abgeben.
Die Protagonisten sind authentisch und jeder auf seine Weise symphatisch. Ihre Handlungen, Stimmungen und Aussagen sind nachvollziehbar und machen die Geschichte lebendig.
Ich konnte - auch ohne Vorkenntnisse - sehr gut in die Geschichte um Ted Garner einsteigen. Spannung ist von Beginn an angesagt. Der Schreibstil ist flüssig.
Die detaillierte Beschreibung der Landschaft und Örtlichkeiten macht es möglich, gedanklich nach Kanada zu reisen, man fühlt sich mitten im Geschehen.
Besonders erwähnenswert ist, dass Frauke Buchholz die Thematik der First Nations aufgreift. Die Geschichte des indigenen Volkes, das so viel Leid und Grausamkeit ertragen mußte - bis in die Mitte des letzen Jahrhunderts. Senibel schreibt sie über Zwangsinternate, Kunstraub, Skalpierung und den Verboten der Tradition, der Sprache - überhaupt der indigenen Identität.
Im Prolog lernt der Leser eine namenlose und gesichtslose Person kennen, die in weiteren Kapiteln näher beschrieben wird. Einen Söldner der Wagner - Gruppe, der nicht für eine Sache sondern nur für Geld kämpft. Er gerät in einen Hinterhalt und wird schwer verletzt. Von diesem Tag an ist er von Hass und Rachegedanken zerfressen.
Am Ende erfährt der Leser: Nichts ist, wie es scheint. Und spätestens im Epilog läßt sich vermuten - die Geschichte um Ted Garner ist noch nicht wirklich zu ende erzählt.
Der kanadische Profiler Ted Garner hat die traumatischen Erlebnisse seines letzten Falls noch nicht wirklich verarbeitet. Er hat beschlossen, eine psychotherapeutische Praxis zu eröffnen und seinen Dienst ...
Der kanadische Profiler Ted Garner hat die traumatischen Erlebnisse seines letzten Falls noch nicht wirklich verarbeitet. Er hat beschlossen, eine psychotherapeutische Praxis zu eröffnen und seinen Dienst zu quittieren. Er lernt eine Esoterikerin kennen, die ihn zu einer nächtlichen Ritual-Zeremonie überredet, aus der er mit einem blutigen Messer in der Hand neben einer skalpierten Leiche erwacht. Nach ersten Verwirrungen versucht er die Lage zu analysieren und ist schnell der Meinung, dass er auf eigene Faust versuchen muss, die Wahrheit über den letzten Abend herauszufinden, um seine eigene Unschuld zu beweisen. Oder hat er ihm Wahn tatsächlich die Frau getötet?
Die Autorin Frauke Buchholz hat mich schon mit den ersten beiden Bänden "Frostmond" und "Blutrodeo" begeistern können, so dass ich mit viel Vorfreude und einer gewissen Erwartungshaltung in ihr neues Werk gestartet bin. Sie erzählt die Geschichte in einem sehr zugängigen und flüssig zu lesenden Schreibstil, der mich schnell in die indigene Welt Kanadas entführte. Der Spannungsbogen wird mit dem grausamen Mord zu Beginn des Buches gut aufgebaut und über die speziellen Ermittlungsarbeiten auf einem aus meiner Sicht sehr hohen Niveau gehalten. Sehr gut gefallen hat mir der Einbezug der besonderen Umgebung, von der sich die Autorin bei einem Aufenthalt in einem Cree-Reservat in Kanada, sicherlich ein gutes Bild machen konnte. Dies verleiht dem Kriminalroman eine besondere Note, die ihn aus der Masse des Genres heraushebt. Das Ganze konnte mich bis zum spannenden Finale, welches mit einer gut nachvollziehbaren Auflösung die Geschichte gelungen abrundet, ans Buch fesseln.
Insgesamt ist "Skalpjagd" für mich die mehr als gelungene Fortsetzung einer besonderen Krimi-Reihe, die vom Charme Kanadas, der besonderen Thematik der indigenen Völker und interessant gezeichneten Charakteren lebt. Ich freue mich auf alle Fälle schon auf den nächsten Fall, empfehle das Buch gerne weiter und bewerte es dementsprechend mit den vollen fünf von fünf Sternen.
"Skalpjagd" von Frauke Buchholz ist der dritte Fall für Ted Garner und lässt sich gut lesen, auch wenn einem die vorherigen Bände nicht bekannt sind.
Die Geschichte beginnt von Anfang an sehr spannend ...
"Skalpjagd" von Frauke Buchholz ist der dritte Fall für Ted Garner und lässt sich gut lesen, auch wenn einem die vorherigen Bände nicht bekannt sind.
Die Geschichte beginnt von Anfang an sehr spannend und diese Spannung zieht sich durch das ganze Buch hindurch, so dass ich die Geschichte beinahe in einem Rutsch durchgelesen habe.
Zudem ist der Schreibstil der Autorin sehr angenehm zu lesen und besonders die Beschreibung der kanadischen Natur hat mir sehr gut gefallen. Auch die Rolle der indigenen Einwohner Kanadas und wie deren Leben in den Reservaten des Landes aussehen fand ich sehr interessant.
Die beiden Hauptfiguren des Buches, aus deren Sichtweisen die Geschichte abwechselnd erzählt wird, waren nicht übermäßig sympathisch, aber genau deshalb so realistisch. Jeder von ihnen hat seine persönliche Päckchen zu tragen und auch am Ende des Buches sind noch einige Fragen offen. Ich bin daher sehr auf die nachfolgenden Teile gespannt.
Das Buch ist daher definitiv eine Empfehlung von mir.
Dies ist der 3. Teil einer Trilogie um Ted Garner, ein geachteter Profiler der Royal Canadian Police. Eigentlich wollte er nach dem letzten Fall den Dienst quittieren, hätte er doch beinahe mit dem Leben ...
Dies ist der 3. Teil einer Trilogie um Ted Garner, ein geachteter Profiler der Royal Canadian Police. Eigentlich wollte er nach dem letzten Fall den Dienst quittieren, hätte er doch beinahe mit dem Leben bezahlt, aber dann bringt ihn ein Ritual in Bedrängnis und er beginnt selbst zu ermitteln. Mir hat das Buch sehr, sehr gut gefallen. Es ist unheimlich spannend und aufregend mit einem besonderen Ermittler und einem tollen Schauplatz der Handlung. Der Schreibstil ist toll, ebenso das Cover. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.