Cover-Bild Cold Cases
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26,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Hoffmann und Campe
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Gesellschaft und Kultur, allgemein
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 04.03.2026
  • ISBN: 9783455021240
Helmut Eigner

Cold Cases

Meine spannendsten Fälle als Mordermittler

Helmut Eigner ist Pionier auf dem Gebiet der sogenannten Altfälle, die manchmal über Jahrzehnte nicht gelöst werden konnten. Ihn zeichnet eine hohe Aufklärungsquote aus, seine Expertise und seine Erfahrung werden in Polizeikreisen hochgeschätzt. In diesem Buch erzählt von seinen außergewöhnlichsten Cold Cases aus 30 Jahren. Auf höchst unterhaltsame, äußerst packende Weise schildert er, wie sich Gesellschaft und Kriminaltechnik über die Jahre verändert haben, an welche Grenzen er bei seiner Arbeit gelangt und warum er als Mordermittler das Leid der Opfer nicht in Vergessenheit geraten lassen will. Ein Höhepunkt des True Crime-Genres, nicht nur für Krimi-Fans, präsentiert von einer beeindruckenden Ermittlerpersönlichkeit.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2026

Einblicke in die Ermittlungsarbeit mit Cold Cases - spannend, respektvoll und menschlich

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Helmut Eigner war über dreißig Jahre lang in der "Cold Case-Abteilung" der Münchener Mordkommission als Leiter und Ermittler tätig. Seine hohe Aufklärungsquote der Cold Cases, die bis in die 1960er-Jahre ...

Helmut Eigner war über dreißig Jahre lang in der "Cold Case-Abteilung" der Münchener Mordkommission als Leiter und Ermittler tätig. Seine hohe Aufklärungsquote der Cold Cases, die bis in die 1960er-Jahre reichen, hat ihm den Beinamen "Mister Cold Case" eingebracht. Nach seiner Pensionierung im Jahr 2025 hat er seine Erfahrungen und einige Fälle in einem Buch festgehalten.

Ich selbst beschäftige mich gerne mit Cold Cases in Podcasts oder im Fernsehen, deshalb war ich sehr gespannt, von dem Thema aus der Sicht eines Ermittlers zu lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht, das Buch bietet mehr als nur Einblicke in die Arbeit der Mordkommission.
Grob wechseln sich die Kapitel ab mit einem Cold Case, den der Autor bearbeitet hat und näher beschreibt und einem Aspekt aus der Arbeit mit Cold Cases. Diese Erzählweise bringt eine sehr gute Dynamik in die Geschichte und dem Leser dieses große und abstrakte Thema näher. Generell fällt schon auf den ersten Seiten der unglaublich wertschätzende Erzählstil auf. Der Autor legt Wert darauf, den Blick darauf zu lenken, den oft vergessenen Opfern und Angehörigen eine Stimme zu geben. Denn gerade die weiter zurück liegenden Cold Cases können mit der Technik, die heute zur Verfügung steht, nochmal ganz anders und detaillierter angegangen werden. Auch die Hürden, die dem Autor als Ermittler begegnet sind, werden toll beschrieben, beispielsweise, wenn Spuren nicht ausreichend vorhanden sind oder Zeugen bereits verstorben sind. Auch die oft geringe Zeit, die einem neben der Arbeit an aktuellen Fällen zur Verfügung steht, ist ein Thema, genauso wie die sich immer weiter und besser entwickelten Möglichkeiten der Aufklärung und der Umgang mit Angehörigen, die das Trauma und den Verlust erneut durchleben müssen. Helmut Eigner beschreibt hervorragend und sowohl sachlich als auch menschlich, wie er mit Cold Cases umgeht, die nicht mehr gelöst werden können. Er begegnet jedem Fall, jedem Opfer und jedem Angehörigen mit Respekt und auch wenn er ein Buch über seine Arbeit und Fälle veröffentlicht und damit Geld verdient, merkt man direkt, dass er das Thema sensibel angeht und es nicht ausschlachtet.

Das Buch hat mir nochmal eine andere Seite von Cold Cases gezeigt, die Arbeit und die Menschen dahinter. Sehr spannend zu lesen und nicht nur für Fans von Cold Cases gibt es von mir eine große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Sehr faszinierend

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Inhalt:

Dieses Buch zeigt von Helmut Eigners eigenen Erfahrungen bei Ermittlungen von Cold-Case-Fällen. Manchmal blieben seine Fälle Jahrzehntelang ungeklärt, bis sich ein neuer Hinweis auf den Täter ...

Inhalt:

Dieses Buch zeigt von Helmut Eigners eigenen Erfahrungen bei Ermittlungen von Cold-Case-Fällen. Manchmal blieben seine Fälle Jahrzehntelang ungeklärt, bis sich ein neuer Hinweis auf den Täter ergibt. In den letzten 30 Jahren hat der Autor mehrere dieser Fälle gelöst und seine Aufklärungsrate ist erstaunlich hoch. Wir erfahren hier, wie sich die Gesellschaft und auch die Kriminaltechnik im Laufe der Zeit verändert haben und warum diese Veränderungen zu neuen Lösungsansätzen führen. Allerdings erfahren wir auch, warum manche Fälle auch nach Jahren ungeklärt bleiben sollen.

Meinung:

Das Cover finde ich schon sehr interessant und auch der Klappentext hat mich sofort beeindruckt. Schon ab der ersten Seite an war ich an das Buch gefesselt. Der fesselnde Schreibstil des Autors war wunderbar zu lesen. Bei manchen Büchern aus dem True-Crime-Bereich hat man teilweise echt trockene Erklärungen, was in diesem Buch gar nicht der Fall war. Insgesamt lernen wir hier elf Fälle kennen, die sich genauso zugetragen haben. Besonders interessant fand ich die Cold Case Facts nach jedem Kapitel. Für mich war es eines der besten Bücher, die ich in diesem Bereich gelesen habe.

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Veröffentlicht am 06.06.2026

Wenn alte Akten wieder atmen

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Manche Bücher schleichen sich nicht laut in den Kopf, sondern legen sich wie eine kalte Akte auf den Tisch. Genau so hat sich Cold Cases für mich angefühlt. Still, schwer, spannend und gleichzeitig erschreckend ...

Manche Bücher schleichen sich nicht laut in den Kopf, sondern legen sich wie eine kalte Akte auf den Tisch. Genau so hat sich Cold Cases für mich angefühlt. Still, schwer, spannend und gleichzeitig erschreckend menschlich.

Helmut Eigner erzählt nicht einfach nur von alten Mordfällen. Er nimmt mich mit in Räume voller Akten, Spuren, Zweifel und Hoffnungen, die manchmal Jahrzehnte lang niemand mehr berührt hat. Dabei merkt man auf jeder Seite, dass es ihm nicht um Sensation geht. Es geht um Menschen. Um Opfer, deren Namen nicht verblassen sollen. Um Angehörige, die mit offenen Fragen weiterleben müssen. Und um Ermittlerarbeit, die Geduld, Verstand und Herz verlangt.

Besonders stark fand ich, wie ruhig und klar dieses Buch geschrieben ist. Keine künstliche Dramatik, kein billiger Schockeffekt, sondern echte Fälle, echte Grenzen und echte Entwicklungen in der Kriminaltechnik. Gerade dadurch entsteht eine Spannung, die viel tiefer geht als bei vielen True-Crime-Büchern.

Mich hat beeindruckt, wie respektvoll Helmut Eigner über die Fälle spricht. Man spürt Erfahrung, aber auch Demut. Cold Cases ist kein Buch zum schnellen Weglesen, sondern eines, das nachhallt. Für mich ein intensives, kluges und sehr menschliches True-Crime-Buch, das zeigt, warum manche Akten niemals wirklich geschlossen sind.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Spannender Einblick in Cold-Case-Ermittlungen

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Helmut Eigner war über 30 Jahre Ermittler bei der Mordkommission in München und beschäftigte sich dort neben den aktuellen Fällen intensiv mit Altfällen, die bis in die 60er Jahre zurückreichten. In „Cold ...

Helmut Eigner war über 30 Jahre Ermittler bei der Mordkommission in München und beschäftigte sich dort neben den aktuellen Fällen intensiv mit Altfällen, die bis in die 60er Jahre zurückreichten. In „Cold Cases“ schildert er beispielhaft elf dieser Fälle und ermöglichst so einen spannenden und interessanten Einblick in die Ermittlungsarbeit. Nach jedem Fall folgt ein Kapitel „Cold Case Facts“, in dem Eigner noch näher auf spezifische Themen eingeht wie Aussonderungsfristen und Datenbanklöschungen, DNA-Analyse, rechtliche Hürden und die Veränderung der Ermittlungsmethoden im Laufe der Zeit.

Eigner zeigt eindrücklich, wie viel Durchhaltevermögen, Resilienz, Akribie und persönlicher Einsatz notwendig siind, um auch noch nach Jahrzehnten einen Fall zu lösen und den Täter zu überführen. Nicht immer ist der Einsatz jedoch von Erfolg gekrönt – manche Fälle bleiben ungeklärt oder die Indizien reichen für eine Anklage nicht aus. Cold Case Units und speziell auf Altfälle geschulte Ermittlerteams sind auch heutzutage nicht deutschlandweit Standard. Eigner erläutert, wie sich die noch relativ junge Disziplin der Cold Cases seit den 90ern verändert hat und wo noch Luft nach oben ist. Der erfahrende Kommissar verschweigt auch die Probleme des Rechtsystems nicht, die teilweise die Ermittlungsarbeit erschweren, und erklärt, was sich seiner Meinung nach ändern müsste.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Interessante Praxis-Einblicke

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Ab der ersten Seite hat mir der einfühlsame, wertschätzende Ton des Autors gefallen. Das Buch ist ein Plädoyer für die Bearbeitung von Cold Cases und betont, wie wichtig es für die Angehörigen und Opfer ...

Ab der ersten Seite hat mir der einfühlsame, wertschätzende Ton des Autors gefallen. Das Buch ist ein Plädoyer für die Bearbeitung von Cold Cases und betont, wie wichtig es für die Angehörigen und Opfer ist, Antworten zu bekommen. Im Laufe des Buches fand ich den Schreibstil manchmal aber auch anstrengend, da er stellenweise mehr dozierend als informierend war. Helmut Eigners Gedanken zur Methodik, Gesetzeslage sowie mögliches Scheitern fand ich sehr interessant. Allerdings hätte ich mir bei persönlichen Meinungen zum Beispiel zu Verjährung und Datenschutz mehr Hintergrundinformationen im Sinne von Pro und Contra gewünscht. Die grundlegende Struktur im Buch ist gut durchdacht, es gibt Cold Case Facts und Fallschilderungen, wobei ich mir eine bessere Abstimmung des theoretischen und praktischen Teils gewünscht hätte. Insgesamt sind die Fälle als Anschauung der systematischen Arbeitsweise und Darstellung vorhandener oder entstehender Problemstellungen sehr interessant. Es ist keine typische True Crime oder Cold Case Literatur, sondern sie hat großen Praxisbezug, bleibt aber eindeutig auf der Seite der Ermittelnden und hat kleine Schwächen in der Umsetzung.

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