Die schöne Hoteliersgattin Carlotta Bertani führt ein Dolce Vita am Lago Maggiore. Einzig Alpträume überschatten ihr Glück. Als Elemente der Träume sich am Tage spiegeln, gerät ihr Leben aus den Fugen.
Indessen streift der Frauenmörder ‹Werwolf› durch das sonnige Tessin. Junge dunkelhaarige Singlefrauen werden tot aufgefunden oder verschwinden spurlos. Seinen Namen verdankt der Täter Bisswunden am Hals der Opfer. Commissario Quentino Parisi setzt sich auf die Fährte des Mörders.
Die unscheinbare Maura Gallo, Hausdame des Hotels Bertani, unglücklicher Single mit einer Schwäche für ihren Chef Matteo, passt exakt in das Beuteschema des Serientäters …
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Das Cover des Buchs gefällt mir von der Farbgebung sehr gut. Auch deutet es an, was einem in den Buch erwartet: eine traumhafte Kulisse, vor der schreckliche Taten passieren.
Das ungewöhnliche an diesem ...
Das Cover des Buchs gefällt mir von der Farbgebung sehr gut. Auch deutet es an, was einem in den Buch erwartet: eine traumhafte Kulisse, vor der schreckliche Taten passieren.
Das ungewöhnliche an diesem Krimi ist, dass der Fokus nicht auf den Ermittlungen siegt, sondern auf den Opfern und den Taten.
Der Schreibstil Isla Tosettis ist flüssig. Sie schafft es den Leser zu fesseln. Besonders gut haben mir die vielen, gelungenen Beschreibungen gefallen.
Die Geschichte führt uns nach Ascona an den Lago Maggiore. Dort treibt ein "Werwolf" genannter Frauenmörder sein Unwesen, der sich offenbar auf dunkelhaarige Opfer spezialisiert hat. Gleichzeitig erfahren ...
Die Geschichte führt uns nach Ascona an den Lago Maggiore. Dort treibt ein "Werwolf" genannter Frauenmörder sein Unwesen, der sich offenbar auf dunkelhaarige Opfer spezialisiert hat. Gleichzeitig erfahren wir, dass die Hoteliersgattin Carlotta Bertani von schlimmen Albträumen geplagt wird. Besteht ein Zusammenhang zu den grausamen Taten?
Das Buch hat mich bestens unterhalten. Diesmal stehen nicht die Ermittlungen und die Suche nach dem Täter im Vordergrund, sondern die Opfer und die Taten an sich, was ich mal eine gelungene andere Perspektive finde. Die Autorin versteht es meisterhaft, im Verlaufe des Buches einen immer größer werdenden Spannungsbogen aufzubauen, der sich erst in einem fulminanten und schlüssigen Ende auflöst. Sehr gut gefallen haben mir auch bei dieser doch sehr mitnehmenden Geschichte die ablenkenden wunderbaren Landschaftsbeschreibungen, die einen sofort in die Gegend eintauchen lassen und den Wunsch auf einen Urlaub am See groß werden lassen, der dann hoffentlich etwas geruhsamer verläuft.
Gerne die volle Punktzahl für diesen gelungenen Krimi!
Isla Tosetti lässt uns bei „Hotel Bertani“ in die Hotelwelt am Lago Maggiore blicken. Doch ganz so idyllisch wie es klingen mag, geht es hier nicht zu. Immer wieder werden Frauen aufgefunden, die durch ...
Isla Tosetti lässt uns bei „Hotel Bertani“ in die Hotelwelt am Lago Maggiore blicken. Doch ganz so idyllisch wie es klingen mag, geht es hier nicht zu. Immer wieder werden Frauen aufgefunden, die durch einen Biss in den Hals getötet wurden. Wer ist der „Werwolf“ der hier ein Unwesen treibt? Auch Hoteliersgattin Carlotta Bertani ist in Sorge. Abgesehen davon, dass sie von Alpträumen geplagt wird, hat sie das Gefühl, dass sie beobachtet wird und man nach ihrem Leben trachtet. Die Hausdame des Hotels ist weniger ängstlich, obwohl sie eher in das Beuteschema des Frauenmörders passt….lasst euch überraschen!
Der Schreibstil von Isla Tosetti ist sehr angenehm zu lesen. Da sie 25 Jahre lang in der Hotelbranche tätig war, weiß sie, wovon sie schreibt. Es kommt schnell ein kleiner Spannungsbogen auf. Für mich war es lange Zeit eher ein Gefühl von psychologischer Spannung. Insbesondere mit Carlotta habe ich richtig mitgelitten. Im letzten Drittel hat die Spannung enorm zugenommen. Ich wurde mit einer Auflösung überrascht, mit der ich in keinster Weise gerechnet habe.
Die Beschreibungen von Hotel und Lago Maggiore sind sehr schön und haben direkt etwas Urlaubssehnsucht aufkommen lassen. Hier ein Zitat von S. 74: „Nie zuvor hatte sie einen magischen Ort wie diesen gesehen. Wie ein Urwald umsäumten Palmen und ausladende Pinien zusammen mit wild wucherndem Buschwerk einen Wasserfall, der über Granitgestein ein Becken mit sprudelndem Gletscherwasser füllte. Baumhoher Farn…“
Auch die kulinarischen Köstlichkeiten klingen verlockend und lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Isla Tosetti hat einen sehr bildhaften Schreibstil voller Metaphorik. „Es roch nach modernem Seetang, als würde ein schleimiges Monster von Grund des Lagos vor unserer Haustür lauern.“ (S. 133).
Fazit: Wie eingangs schon erwähnt geht es hier nicht allzu idyllisch zu, sondern es wird eher Gänsehaut erzeugt. Ein schöner Lago Maggiore-Krimi, der ein wunderbares Setting hat, und mit genauso viel Spannung und Nervenkitzel punkten kann. Gerne empfehle ich den Krimi weiter.
Es könnte so schön sein am Lago Maggiore, wäre da nicht ein Frauenmörder, der frei herumläuft…
Das Buch ist spannend geschrieben und lässt sich gut lesen. Durch die Wendungen wird das Buch auch schön kurzweilig. ...
Es könnte so schön sein am Lago Maggiore, wäre da nicht ein Frauenmörder, der frei herumläuft…
Das Buch ist spannend geschrieben und lässt sich gut lesen. Durch die Wendungen wird das Buch auch schön kurzweilig. Die Autorin schreibt sehr authentisch und fängt die Atmosphäre des Lago Maggiore gut ein.
Das Cover finde ich sehr schön gestaltet.
In Ascona und Umgebung ist es wunderschön…wie im Märchen…normalerweise…
Mit Gedanken an einen wunderbaren Aufenthalt in Ascona war ich sehr gespannt auf diesen Lago-Maggiore-Krimi von Isla Tosetti und ...
In Ascona und Umgebung ist es wunderschön…wie im Märchen…normalerweise…
Mit Gedanken an einen wunderbaren Aufenthalt in Ascona war ich sehr gespannt auf diesen Lago-Maggiore-Krimi von Isla Tosetti und ich nehme es mal gleich vorweg, dieser Krimi ist anders. Und er ist unheimlich (und) spannend!
Anders als in vielen Krimis liegt der Fokus nicht auf der Arbeit der Ermittler, sondern auf den Figuren und deren Erlebnissen, auf den Geschehnissen und den Taten selbst, auf den Taten eines Serienmörders, eines Frauenmörders, der die Menschen in Ascona und Umgebung anfangs nur verunsichert, dann aber zunehmend beunruhigt und schließlich in Angst und Schrecken und in eine Art Panik versetzt. Ein „Werwolf“ genannter Täter dominiert die Tagespresse und das Leben in dieser eigentlich idyllischen Gegend im Tessin.
Vom eigentlichen Inhalt werde ich natürlich nichts wiedergeben, denn das sollte jede(r) selber lesen und erleben, wobei junge Frauen mit langen, dunklen Haaren besondere Vorsicht walten lassen sollten.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig und entführt ohne Umwege an den schönen Lago und nach Ascona. Ich bin direkt mittendrin, genieße die Atmosphäre, die so wunderbar geschildert wird, dass ich fast meine, auch dort zu sein, und beobachte die Figuren der Geschichte, die nicht zu detailliert beschrieben werden, so dass noch Freiraum für die eigene Phantasie bleibt, deren Beschreibung aber präzise genug ist, so dass man den Eindruck hat, die Protagonisten direkt vor Augen zu haben.
Durch stetigen Perspektivwechsel wird die ohnehin schon ansteigende Spannung noch erhöht. Mal liegt das Hauptaugenmerk auf der durch Alpträume geplagten Hoteliersgattin Carlotta Bertani, mal auf den teils undurchsichtigen Hotel-Angestellten oder deren unangenehmen Nachbarn, dann auf der Familie der Chefin oder auf deren Freundin und natürlich immer wieder auf den Taten und dem Täter, dessen Identität lange, sehr lange, also praktisch bis zum Schluss geheim bleibt.
Ich war versucht, das Lesetempo mit Fortschreiten der Erzählung exponentiell anzuziehen, weil die Spannungskurve mich durch diese kriminell gute Geschichte trieb, habe mich aber gebremst, weil ich nichts übersehen und überlesen wollte. Vielleicht kommt man ja als Leser dem Täter oder der Täterin auf die Spur? Wenn man genau hinguckt, wenn man auf kleinste Hinweise oder deren Fehlen achtet? Vielleicht…
Angelockt durch das wunderschöne Cover des Buches, bin ich mit „Hotel Bertani“ in eine unglaublich spannende, kriminell gute Geschichte eingetaucht, die mich von Anfang an gut unterhalten und mich in ihrem Verlauf zunehmend gefesselt hat. Meine Empfehlung!