Cover-Bild Die Ummauerte Stadt
14,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Papierverzierer Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Horror
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy & Science Fiction
  • Seitenzahl: 404
  • Ersterscheinung: 10.2014
  • ISBN: 9783944544984
Jan Reschke

Die Ummauerte Stadt

Seit dem Zusammenbruch der alten Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt einer totalitären Kontrolle ausgeliefert. Während Ausgangsperren, Wohnungsenteignungen und Verarmung zum Alltag gehören, riskiert Jeremiah mit dem Sammeln von Elektroschrott und Altmetall in den Außenbezirken regelmäßig sein Leben. Obwohl er sich im Besitz von diesen begehrten Tauschobjekten befindet, sehnt er sich danach, aus der Ummauerten Stadt zu entkommen, in der Nahrungs- und Sauerstoffversorgung kontrolliert und Menschen wie Vieh gehalten werden. Zusammen mit Bezirkskommunikator Goran begehrt Jeremiah gegen das System auf. Doch was wird ihn der Wunsch nach Freiheit kosten?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.02.2019

Eine grandiose Dystopie

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Als ich das Cover von "Die Ummauerte Stadt" sah war es um mich geschehen, ich finde es wirkt bedrückend, düster und geheimnisvoll. Auch der Klappentext konnte mich auf Anhieb überzeugen.

Der Einstieg ...

Als ich das Cover von "Die Ummauerte Stadt" sah war es um mich geschehen, ich finde es wirkt bedrückend, düster und geheimnisvoll. Auch der Klappentext konnte mich auf Anhieb überzeugen.

Der Einstieg in die Story fiel mir mehr als leicht denn der Autor hat einen wundervollen Schreibstil. Er schreibt zum einen locker und flüssig, dennoch ist sein Stil auch sehr einnehmend, bildhaft und sehr detailliert. Und genau das gefiel mir richtig gut.

Lange hatte ich keine Dystopie mehr gelesen, doch dieses Buch konnte und durfte ich mir nicht entgehen lassen.

Allein schon die Thematik klang wirklich erschreckend. Stellt euch vor die Weltordnung hat einen Zusammenbruch. Nach dieser Tragödie sind alle Menschen gezwungen in der Ummauerten Stadt zu leben. Doch das leben dort gestaltet sich als sehr schwer. Armut geht von nun an dazu. Hinzu kommen Ausgangssperren und Wohnungsenteignungen. Doch damit nicht genug es herrscht ein rauer Ton und die Menschen werden teilweise wie Vieh behandelt. Aus diesem Grund seht sich Jeremiah nach Freiheit, sein größter Traum ist es die Ummauerte Stadt zu verlassen....

Die Charaktere im Buch wurden authentisch gezeichnet. Ich konnte mich ziemlich gut in sie hineinversetzten. Auch die ganzen Nebencharaktere wurden voller Leben dargestellt.

Die Handlung hatte es wirklich in sich. Die Atmosphäre im Buch war sehr düster. Es gab zahlreiche Schockmomente und einige male musste ich wirklich tief durchatmen.

Das ganze wirkte auf mich realistisch und durchaus vorstellbar und das ist der wahre Schrecken bei dieser Dystopie.

Was der Autor hier erschaffen hat ist mehr als einmalig, es nahm mich mit, es hielt mich gefangen und ich bekam nicht genug. Dieses Buch ist wie eine Sucht denn ich musste einfach immer weiter lesen. Ich konnte und wollte es nicht mehr aus der Hand legen.

Für mich ist diese Dystopie ein wahres Meisterwerk.
Bitte mehr davon.

Fazit:

Mit "Die Ummauerte Stadt" gelingt dem Autoren eine erschreckende und packende Dystopie die mich auf ganzer Linie begeistert hat. Natürlich bekommt dieses Buch von mir die volle Punktzahl. Klare Empfehlung.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Die Ummauerte Stadt von Jan Reschke

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Mit " Die ummauerte Stadt " ist Jan Reschke ein Science Fiction Triller der besonderen Art gelungen. Ich bin gleich richtig gut ins Buch reingekommen und konnte es dann nur noch schwer aus der Hand legen. ...

Mit " Die ummauerte Stadt " ist Jan Reschke ein Science Fiction Triller der besonderen Art gelungen. Ich bin gleich richtig gut ins Buch reingekommen und konnte es dann nur noch schwer aus der Hand legen. Die Charaktere fand ich sehr treffend ausgewählt.
Die ummauerte Stadt ist total überwacht, in ihr ist alles festgelegt und rationiert. Ab 18 Uhr gilt eine Ausgangssperre und jeder hat nur eine bestimmte Ration Essen und Luft.
Es gibt verschiedene Bereiche mit mehr oder weniger Begünstigungen, so dass die Bevölkerung in verschiedene Klassen eingeteilt ist.
Doch irgendwann gerät das Ganze außer Kontrolle. Die Menschen in der ummauerten Stadt möchten ein gewisse Freiheit erlangen. Es gibt Aufstände, für die die Hauptfigur Jermiah hauptsächlich verantwortlich ist.
Um die Spannung zu erhalten möchte ich nicht mehr verraten.
Ein absolut empfehlenswertes Buch, das auch zum Nachdenken anregt.

Veröffentlicht am 24.01.2017

erschreckend real

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~~Meinung~~

Das Cover finde ich gelungen, auch wenn es mich als Fantasyleser nicht so anspricht. Es sieht für mich mehr nach Science Fiction aus, aber nicht nach einer Dystopie, was es ja eigentlich ist. ...

~~Meinung~~

Das Cover finde ich gelungen, auch wenn es mich als Fantasyleser nicht so anspricht. Es sieht für mich mehr nach Science Fiction aus, aber nicht nach einer Dystopie, was es ja eigentlich ist.



~~Zum Inhalt~~

Es begann mit einer etwas verstörenden Szene in einer Zelle, in der eine Person gequält wird, mit der ich noch nicht so viel anfangen konnte.

Im nächsten Kapitel aber ging das Lesen leichter von der Hand, denn ich lernte Jeremaih kennen, welcher ein Sammler ist. Er sammelt Alltagsgegenstände, diese findet es außerhalb der ummauerten Stadt. Dies ist nicht immer ganz legal und auch mit Gefahren verbunden und in solch einer Gefahr befindet sich Jeremaih am Anfang der Geschichte.
So war es direkt spannend. Außerdem lernt man die Stadt, welche der Überrest eine frühere prachtvolle Metropole gewesen sein muss. Die Menschen leben auf engsten Raum und ihre Essen ist rationiert und auch dieser enge Raum reicht nicht aus. So teilen sich viele Menschen mehrere Räume und gehen Ehen ein ohne sich zu kennen. Alle, die erst mal keine Wohnung haben, müssen in Notdürftigen Unterkünften leben, welche mich an die Wellblechhäuser in Afrika erinnerten. Mir lief es da schon ein Schauer über den Rücken.



Im Verlauf der Geschichte beginnt Jeremia das System zu hinterfragen und möchte endlich etwas ändern. Koste es, was es wolle. Die Geschichte wird auch immer düsterer und strömt immer mehr ein beklemmendes Gefühl aus. Obwohl ich nicht in der Welt lebe, ist sie so real und greifbar. Immer mehr stellte ich mir die Frage, wie das alles passieren konnte und warum.

Durch die Perspektivenwechsel kommen Leute aus allen Schichten zu Wort, was einem einen sehr guten Einblick in die Gefühlswelt der dort lebenden Menschen gibt.

Obwohl ich keine Beziehung zu einer Figur aufbauen konnte, fing ich an über die ummauerte Stadt und meine Welt nachzudenken und fand immer mehr Übereinstimmungen. Es war erschreckend. Genau dieser Faktor schaffte es, dass mich die Geschichte immer mehr interessierte.



Das Ende war für mich gelungen, aber für mich blieb einiges offen. Man erfährt nicht, wie es zu dem Ganzen gekommen ist. Jedoch spielt dies auch keine Rolle, es hätte mich nur sehr interessiert.



~~Schreibstil~~

Mit einem einfachen und schon fast nüchternen Schreibstil wird man in die erschreckende düstere Welt gezogen. Und es geht einem durch Mark und Bein. Ich kam nicht Drumherum, parallel zu unserer Welt zu ziehen.
An einigen Stellen fand ich es ein wenig sehr düster.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Jeremaih, Goran, dem Rat und der Person aus Zelle.





~~Fazit~~

Der Autor schafft es mit seinem besonderen Schreibstil die unverblümten Gefühle der Personen einzufangen und es einem erschreckend nahe zu bringen.

Dieses Buch lohnt es sich zu lesen, gerade weil es eine nicht so typische Dystopie ist.

Ich empfehle es jedem, wer mehr auf dunklen Seiten einer Dystopie eingehen will.



~~Bewertung~~

4 von 5 Traumwolken

Veröffentlicht am 15.09.2016

Auch wenn mich die Geschichte manchmal schockiert hatte, war ich doch positiv überrascht

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Schreibstil:
Sehr toll beschrieben die Umgebung, Charaktere und Spannung wurde gut rüber gebracht. Auch die Schock Momente konnte man sich gut vorstellen.

Meine Meinung:
Jeremiah ist ein Sammler, er verlässt ...

Schreibstil:
Sehr toll beschrieben die Umgebung, Charaktere und Spannung wurde gut rüber gebracht. Auch die Schock Momente konnte man sich gut vorstellen.

Meine Meinung:
Jeremiah ist ein Sammler, er verlässt die Kuppel nachts, was verboten ist und geht auf die Suche nach wertvollen Gegenständen, sei es nur Papier oder Salz.

Denn in der Ummauerten Stadt gibt es nur Algen und begrenzt Fleisch zu essen. Was anderes gibt es leider nicht. Auch auf engsten Raum müssen sie Leben, es gibt nur begrenzt Wohnungen, weswegen manche in der Tiefgarage leben müssen, während in den anderen Kuppeln der Luxus herrscht.

Auch Sauerstoff gibt es nur wenn man es bei der Versorgungsstelle nachfüllen lässt. Dort bekommen sie auch ihr Essen.

Doch Jeremiah möchte so nicht mehr weiterleben und etwas dagegen unternehmen. Die Soldaten kommen und bringen einfach Menschen um oder holen sie ab. Das möchte er nicht mehr weiter mit ansehen, genauso nicht mehr abhängig von der Regierung sein. Doch es nicht so leicht, ein Fehler und du bist tot.

Weswegen sie in der Kuppel leben oder welches Jahr sie haben erfährt man leider nicht. Sie können allerdings nur mit ihren Sauerstoffstäbchen die Kuppel verlassen. Doch dort gibt es nichts, außer verlassene kaputte Häuser und Straßen. Und Soldaten die Wache stehen.

Es gibt immer Sichtwechsel zwischen Jeremiah, Bewohner der Zelle 12, seinem Freund Goran und der Regierung. Bewohner der Zelle 12 erfährt man erst am Ende um wen es sich handelt. Ansonsten fand ich die Sprünge ganz gut, so erfährt man auch was die Regierung vor hat und was ihre Pläne sind.

Für schwache Nerven ist das allerdings nichts, ich dachte manchmal das ich ein Thriller lese, aber ich glaube das ist bei männlichen Autoren normal, da gibt es mehr Blut und Tote. ;)
Ich musste manchmal eine Pause einlegen, weil es doch brutal oder krank war. Ich hoffe allerdings das sowas nie im wahren Leben passieren wird.
Ein kleiner Ausschnitt:
Dort, wo ihm noch vor ein paar Sekunden ihr Gesicht ein Lächeln geschenkt hatte, starrte er nun in einen offenen, aufgeplatzten Schädel.
Die Ummauerte Stadt

Nachdem ich das Buch beendet hatte, war ich erstmal sprachlos und schockiert, weswegen ich die Geschichte erstmal verdauen musste und mir sofort ein Liebesroman geholt hab :D

Fazit:
Auch wenn mich die Geschichte manchmal schockiert hatte, war ich doch positiv überrascht.
Ich würde fast behaupten das es ein Dystopie - Psychothriller ist :D

Veröffentlicht am 28.02.2018

Nichts für schwache Nerven

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Das Buch durfte ich als Rezensionsexemplar lesen

Cover:
Das Cover sieht interessant aus und macht auch ein bisschen neugierig. Man weiß nicht genau welche Geschichte sich dahinter versteckt und das hat ...

Das Buch durfte ich als Rezensionsexemplar lesen

Cover:
Das Cover sieht interessant aus und macht auch ein bisschen neugierig. Man weiß nicht genau welche Geschichte sich dahinter versteckt und das hat einen bestimmten Reiz.
Der Schreibstil:
Erstmal habe ich eine Zeit lang gebraucht bis ich wirklich in die Geschichte hineingekommen bin. Anfangs hat sich die Geschichte ein bisschen hingezogen und hatte für mich keinen richtigen Höhepunkt. Aber nach einer bestimmten Zeit hat sich das gebessert und der Schreibstil war sehr flüssig.
Die Charaktere:
Jeremiah ist ein sehr komischer Charakter. Ich konnte ihn ehrlich gesagt nicht einschätzen und trotzdem mochte ich ihn. Auch wenn ich einige Handlungen nicht so ganz verstehen konnte haben wir viel über seine Gefühle erfahren und das hat gut in die Geschichte gepasst. Über seine Geschichte will ich nicht zu viel sagen, ich will nicht spoilern.
Die Geschichte:
Die Geschichte kommt langsam ins Rollen und man bekommt viele Infos über die Welt in der Jeremiah lebt. Die Stadt in der er lebt ist sehr gut beschrieben und ich konnte mir die Geschichte auch sehr gut vorstellen. Jedoch musste ich das Ende des Buches wirklich verdauen und das hat einige Zeit gedauert. Denn ich habe nach dieser Story viel erwartet aber definitiv nicht so ein Ende. Auch wenn es wahrscheinlich besser so war, ging das Ende doch ein wenig zu schnell! Und ehrlich gesagt ist das bewerten von diesem Buch ziemlich schwer.

Empfehlung:
Nichts für schwache Nerven!

Mein Fazit:
Auf jeden Fall schwer zu bewerten!