Cover-Bild Nachtschattengewächse
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18,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Atrium Verlag AG
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 13.08.2025
  • ISBN: 9783037922446
Jill Johnson

Nachtschattengewächse

Roman
Stefanie Kremer (Übersetzer)

»Seit jeher komme ich mit Pflanzen besser aus als mit Menschen ...«

Eustacia Rose ist Professorin der Botanik. Ihr Spezialgebiet: Pflanzentoxikologie. Sie lebt allein in London - nur ihre umfangreiche Giftpflanzensammlung leistet ihr Gesellschaft. Diese hegt und pflegt sie mit akribischer Sorgfalt. Ihr Leben ist ruhig, ihr Tagesablauf ändert sich nie. Bis sie eines Tages einen Schrei hört und die Versuchung, dem nachzugehen, unwiderstehlich ist. Durch ihr Fernrohr wird Eustacia in das Leben ihrer außergewöhnlich schönen Nachbarin Simone hineingezogen. Doch dann wird Simone entführt, und Eustacia findet sich in einem weitaus komplizierteren Geflecht wieder, als sie sich je hätte vorstellen können. 

Für Fans von Mark Haddon und Richard Osman

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.09.2025

Einzigartige Krmi!

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. Bist du auf der Suche nach einen Kriminalroman mit einer schrulligen, jedoch liebenswerten Protagonistin? 
Hast du Lust auf einen kleinen Touch „Cozy Crime“? 
Hast du vielleicht sogar ein Faible für ...

. Bist du auf der Suche nach einen Kriminalroman mit einer schrulligen, jedoch liebenswerten Protagonistin? 
Hast du Lust auf einen kleinen Touch „Cozy Crime“? 
Hast du vielleicht sogar ein Faible für Giftpflanzen oder möchtest es entwickeln?
Dann solltest du „Nachtschattengewächse“ unbedingt lesen! Spannend, witzig und außergewöhnlich! 4,5/5 ⭐️ 

. Aber worum geht es genau…
Die schrullige Professorin Eustacia Rose hat ihre Unianstellung verloren und hat sich nun ihrem Dachgarten voller Giftpflanzen verschrieben, sowie der Beobachtung ihrer Nachbarn durch ihr Teleskop.
Eines Tages scheint es so als würde ihre Nachbarin, die sie gerade erst persönlich kennengelernt hat entführt werden. Professorin Rose möchte nun natürlich herausfinden, was genau vor sich geht…
. In „Nachtschattengewächse“ folgen wir Professorin Eustacia Rose als Erzählerin durch die Geschichte. Eustacia ist eine sehr eigensinnige Protagonistin mit vielen Eigenarten, die sie für mich sehr sympathisch gemacht haben. Aber auch einige andere Charaktere konnten sozusagen mein Herz erobern. Beispielsweise Susan, die ältere Nachbarin mit einem großen Herz und Sinn für Detektivarbeit, sie gibt der Story das gewisse „Cozy Crime“- Feeling, das der Story eine gewisse Wärme und Humor gibt.
Wie es in einem guten Krmininalroman sein sollte, ist auch in „Nachtschattengewächse“ anfangs nichts so, wie es scheint. Viele Geheimnisse werden gehütet und das von jedem Charakter. Als Leser erhalten wir dadurch immer wieder kleine Hinweise auf die Lösung des Falls, sowie die Ermittler im Buch selbst. Jedoch hatte ich schon vor den Protagonisten eine Lösung und diese stellte sich als Richtig heraus. 
Nichtsdestotrotz konnte mich „Nachtschattengewächse“ mit dem flüssigen Schreibstil und tollen Spannungsbogen sehr überzeugen und ich empfehle es sehr gerne weiter. Es ist ein Krimi, der durch Johnsons tolle Charaktere und die verworrene Handlung einzigartig und etwas besonderes ist!
Ebenso gibt es zum Ende des Buches eine tolle Charakterentwicklung bei Eustacia und das mag ich sehr, dadurch wird sie noch sympathischer und realistischer. Mit dieser Entwicklung schafft es Johnson auch noch gleichzeitig eine wichtige Botschaft zum Thema „Selbstliebe“ und „Akzeptanz“ zu senden. Nimm dich so, wie du bist, ändere nur etwas an dir, wenn du es wirklich möchtest und wer dich so akzeptiert, wie du bist , hat es verdient in deinem Leben zu sein. 
Nach  diesem Ende würde ich mich sehr über einen zweiten Teil freuen!

Ein kleiner Pluspunkt… alle genannten Giftpflanzen gibt es wirklich und man lernt als Leser einiges dazu! Außerdem befindet sich am Ende des Buches eine List mit allen genannten Pflanzen mit ein paar Informationen zu ihnen. Einfach toll!
. Und weil ich es einfach so schön finde… muss ich nochmal dieses wunderschöne Cover erwähnen

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Außergewöhnlicher Krimi

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Dieses Buch hat mich überrascht, im besten Sinne. Statt des klassischen Krimis entfaltet sich hier eine ungewöhnliche Geschichte, die mich von Anfang bis Ende fesseln konnte. Im Mittelpunkt steht Eustacia, ...

Dieses Buch hat mich überrascht, im besten Sinne. Statt des klassischen Krimis entfaltet sich hier eine ungewöhnliche Geschichte, die mich von Anfang bis Ende fesseln konnte. Im Mittelpunkt steht Eustacia, die auf eigene Faust nach ihrer verschwundenen Nachbarin sucht und sich dabei selbst in gefährliche Situationen bringt.

Eustacia ist keine typische Ermittlerin, sondern eine Figur voller Widersprüche. Mal wirkt sie sympathisch und zugänglich, mal störrisch und unberechenbar. Genau dieses Wechselspiel macht sie so interessant. Gerade ihre Entwicklung im Laufe der Handlung hat mich überzeugt und verleiht dem Buch zusätzliche Tiefe.

Besonders hervorheben möchte ich den originellen Einsatz giftiger Pflanzen. Sie sind nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern fester Bestandteil der Handlung. Wer an diesem Thema Freude hat, wird hier auf seine Kosten kommen.

Auch die Vielzahl an Figuren und Verwicklungen war anfangs eine kleine Herausforderung, doch nach und nach fügten sich alle Puzzleteile zusammen.

Ein Krimi, der anders ist, als man zunächst erwarten würde, eigenwillig, spannend und atmosphärisch. Für mich eine klare Empfehlung für alle, die Lust auf etwas Besonderes haben und sich gerne von der Welt der Pflanzen in den Bann ziehen lassen.

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Eindrücklich anders

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Eine Geschichte um eine völlig verwahrloste Person, die jeglichen zwischenmenschlichen Kontakt meidet und sich ausschließlich um ihre auf dem Dachgarten gezogenen, gehegten und gepflegten und meist illegal ...

Eine Geschichte um eine völlig verwahrloste Person, die jeglichen zwischenmenschlichen Kontakt meidet und sich ausschließlich um ihre auf dem Dachgarten gezogenen, gehegten und gepflegten und meist illegal verschafften, höchst giftigen Pflanzen kümmert. Der Verlust ihrer großen Liebe vor zwanzig Jahren, der Tod des Vaters vor einem und ein Vorfall, der ihr den Job kostete, hat Professorin Eustacia Amelia Rose zu einer Außenseiterin und unsozialen Person gemacht. Eine Voyeurin, die plötzlich in einen vermeintlichen Entführungsfall hinein gezogen wird und sie weit zurück in ihre Vergangenheit führt. Eine Geschichte, die aus Andeutungen besteht, aus teils verwirrenden Vermutungen von Eustacia, aus einer Anhäufung von Personen, die allesamt falsch spielen und nicht die sind, die sie vorgeben zu sein. Der Klappentext verspricht einen Krimi, der anders als die Norm ist. Stimmt. Sehr eindringlich geschrieben, sehr detailliert die mannigfaltigen Störungen der Eustacia beschreibend, ein versöhnliches Ende offerierend.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Zwiegespalten

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Prof. Rose ist seit einem Vorfall an der Uni seit einem Jahr „arbeitslos“ und lebt komplett zurückgezogen mit ihrem Dachgarten voller Giftpflanzen. Bis sie beginnt, ihre Nachbarin per Fernrohr auszuspionieren ...

Prof. Rose ist seit einem Vorfall an der Uni seit einem Jahr „arbeitslos“ und lebt komplett zurückgezogen mit ihrem Dachgarten voller Giftpflanzen. Bis sie beginnt, ihre Nachbarin per Fernrohr auszuspionieren und sich dann in ihr Leben einzumischen. Was keine so gute Idee ist, denn damit begibt sie sich in große Gefahr.

Mir fällt die Beurteilung des Buches ziemlich schwer. Die volle Punktzahl bekommt es für den Stil, der sehr direkt-pragmatisch und gut lesbar ist. Auch die unterschwellige Spannung zieht sich durch das ganze Buch, weil man nur sehr wenige Informationen und diese auch nur häppchenweise erhält. Dazu kommen noch die wirklich sehr gute Idee und die Auflösung am Ende, die ich bei den Verwirrungen vorher nicht so erwartet hätte.

Leider gibt es in meinen Augen auch einige Mängel. Da ist erst einmal die Hauptperson, mit der ich überhaupt nicht warm wurde und die für mich einige Entscheidungen getroffen hat, die ich nicht nachvollziehen kann (leider muss ich so allgemein bleiben, um nicht zu spoilern). Gerade was die Zusammenarbeit mit der Polizei angeht (die Arbeit derselben ist auch nicht gerade überragend), hab ich einiges nicht verstanden. Das ganze wird aus der Sicht von Prof. Rose erzählt und so werden einige Informationen auch einfach weggelassen, die man als Leser aber hätte haben wollen. Wieso schafft sie es, 20 Jahre Giftpflanzen zu züchten, ohne dass es jemand merkt? Und als es jemand merkt, hat es keine Konsequenzen. Wovon lebt sie ohne Arbeit? Klar, da gibt es sicher Erbe vom Vater und eigene Ersparnisse, aber sie kauft oft extrem teure Pflanzen. Wieso stimmt sie einer Entscheidung am Ende einfach so zu? Das alles hat mich noch stark beschäftigt und zu der endgültigen Beurteilung gebracht.

Für mich ist es ein gut lesbares Buch, was ich Lesern empfehle, die mal etwas ausgefallenes im Bereich Krimi lesen wollen.

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Veröffentlicht am 12.09.2025

Sehr ungewöhnlich

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Eustacia Rose ist Professorin mit Fachgebiet Giftpflanzen und geht und pflegt diese im eigenen Dachgarten. Ihr zweites Steckenpferd: die Sterne. Doch immer öfter richtet diese ungewöhnliche Frau, die die ...

Eustacia Rose ist Professorin mit Fachgebiet Giftpflanzen und geht und pflegt diese im eigenen Dachgarten. Ihr zweites Steckenpferd: die Sterne. Doch immer öfter richtet diese ungewöhnliche Frau, die die alten Klamotten ihres Vaters aufträgt und kaum Kontakt zu anderen Menschen pflegt, ihr Teleskop auf die Fenster der Nachbarn. Und wird aktiv als sie die Entführung einer Frau miterlebt.
Mir war dieser Voyeurismus ehrlich gesagt nicht immer geheuer und selbst im Buch grenzwertig dargestellt. Doch ohne diesen würde die Handlung von ‚Nachtschattengewächse‘ leider nicht funktionieren. Zu Beginn wirkt alles sehr rätselhaft und lange Zeit hängt man als Leser im luftleeren Raum. Man begreift die Zusammenhänge nicht- das kann faszinieren oder eben auch frustrieren. Ich gehörte leider zur letzen Kategorie. Erst mit dem letzten Drittel hatte das Buch dann auch mich gepackt und mich mit dem Ende sogar regelrecht überrascht. Schön fand ich, wie die Botanik in die Handlung integriert und essentiell für diese wurde und auch die Darstellung der Charaktere war mehr als ungewöhnlich.

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