Cover-Bild Emma Bell
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: tredition
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Liebe und Beziehungen
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 01.11.2025
  • ISBN: 9783384608147
  • Empfohlenes Alter: ab 15 Jahren
Josephine Ashford

Emma Bell

Ein viktorianischer Thriller
Josephine Katharina Groß (Illustrator)

London 1846: Ruth Thomas ist zweiundzwanzig Jahre alt und zum Missfallen ihrer Mutter immer noch unverheiratet. Als diese mitbekommt, wie Ruth eines der Hausmädchen küsst, tobt sie vor Wut und verstößt ihre Tochter. Sie schickt Ruth aufs Land zu ihrem Onkel, der ihr die schändlichen Gedanken und Gelüste austreiben soll. Aber stattdessen trifft Ruth dort auf seine junge Gattin Emma, die schon bald große Gefühle in ihr weckt. Seltsamerweise scheint jedoch niemand in dem verschlafenen Örtchen Camley Hollow Ruths Faszination für die junge Hausherrin zu teilen. Emma Bell ist nicht nur bildschön – um sie ranken sich dunkle Geheimnisse, die ein ganzes Dorf in Angst und Schrecken versetzen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.02.2026

Eine schöne Mischung aus Romantik und Spannung

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Inhalt. London, 1846. Die junge Ruth Thomas ist noch unverheiratet - für ihre Mutter ein Dorn im Auge. Doch Emma interessiert sich nicht für Männer; insgeheim ist sie in ihr Hausmädchen verliebt. Als die ...

Inhalt. London, 1846. Die junge Ruth Thomas ist noch unverheiratet - für ihre Mutter ein Dorn im Auge. Doch Emma interessiert sich nicht für Männer; insgeheim ist sie in ihr Hausmädchen verliebt. Als die beiden sich näher kommen und sich schließlich küssen, passiert das Schlimmstmögliche: Ruths Mutter ertappt sie, entlässt das Hausmädchen und schickt Ruth aufs Land zu ihrem Onkel. Dort begegnet sie der geheimnisvollen Emma, der Ehefrau ihres Mannes, zu der sie sich sofort angezogen fühlt…

Persönliche Meinung: “Emma Bell” ist ein viktorianischer Thriller von Josephine Ashford (aka Josephine Katharina Groß). Erzählt wird die Handlung hauptsächlich aus der personalen Perspektive von Ruth, einer einfühlsamen jungen Frau, die in der Welt, in der sie lebt, nicht akzeptiert wird und sich daher in sich zurückgezogen hat. Ähnlich erging es nach eigenem Bekunden der zweiten Protagonistin: der titelgebenden Emma. In einer kurzen Binnenerzählung beschreibt Emma, wie sie - nach dem Tod ihres Vaters - von Stiefmutter und -bruder heftig drangsaliert wurde (diese Szenen werden von Josephine Ashford sehr eindrücklich und intensiv geschildert, sodass man unweigerlich mit Emma fühlt). Die Handlung von “Emma Bell” lässt sich in zwei Teile gliedern. Die erste Hälfte des Romans dreht sich um das Kennenlernen von Ruth und Emma: Gemeinsam machen sie Ausflüge, erleben Weihnachten und offenbaren sich ihre tiefsten Geheimnisse, aus Freundschaft entwickelt sich eine zarte Liebe. Zur zweiten Hälfte des Romans möchte ich wegen großer Spoilergefahr gar nicht zu viel sagen. Nur: Sie beginnt mit einem überraschenden Twist und die Dramatik der Handlung steigt stark. Der Schreibstil von Josephine Ashford ist anschaulich und lässt sich sehr flüssig lesen. Eine weitere Besonderheit von “Emma Bell” ist, dass der Roman umfangreich illustriert ist: Es finden sich sehr viele detaillierte Zeichnungen der Autorin, die die Handlung schön bebildern. Insgesamt ist “Emma Bell” ein queerer Roman im viktorianischen Gewand mit einer schönen Mischung aus Romantik und Spannung.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Der Schein trügt

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Ich liebe Bücher, die im viktorianischen Zeitalter angesiedelt sind, umso mehr, wenn sie in England spielen. Auch dieses Buch hat es geschafft, mich in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückzuversetzen. ...

Ich liebe Bücher, die im viktorianischen Zeitalter angesiedelt sind, umso mehr, wenn sie in England spielen. Auch dieses Buch hat es geschafft, mich in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückzuversetzen. Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft, liest sich flüssig und ist der Ausdrucksweise der damaligen Zeit angepasst. Die Charaktere sind authentisch und teils sehr liebevoll gestaltet.
Das Herz der 22-jährigen Ruth Thomas schlägt für eines der Hausmädchen. Als die Mutter sie ausgerechnet bei einem Kuss erwischt, droht ein Skandal. Ruth muss ihr Elternhaus in London verlassen und wird nach Yorkshire zu ihrem Onkel geschickt, der ihr die abnormale Neigung auszutreiben soll. Dort lernt sie Emma Bell, die junge Frau ihres Onkels kennen und verliebt sich in diese. Doch warum hat diese wunderschöne und engelsgleiche Frau so einen schlechten Ruf im Dorf? Dunkle Geheimnisse treten zu Tage.
Das Buch beginnt sehr ruhig und unaufgeregt. Ruth hat es nicht leicht mit ihrer Neigung, drängt doch ihre Mutter auf eine baldige Heirat. Der verbotene Kuss bringt bei dieser noch mehr Härte zum Ausdruck, so eine ungeratene Tochter darf nicht unter ihrem Dach leben. Wie sehr habe ich mich gefreut, dass ihr Onkel Robert Bell und seine Frau Emma sie liebevoll aufnehmen. Der Alltag in Yorkshire gestaltet sich harmonisch, erst recht, als Emma die Gefühle von Ruth erwidert. Von Emma erfahren wir, welche schreckliche Kindheit sie hinter sich hat, doch zum Glück hat Robert sie gerettet. Allerdings war ich sehr verwundert, warum man im Dorf so schlecht von Emma geredet hat. Die Bewohner sprühten förmlich vor Hass.
Durch geschickte Rückblenden in die Vergangenheit entpuppt sich ein Geflecht aus Täuschung und Boshaftigkeit und reißt Ruth den Boden unter den Füßen weg. Ich habe so sehr mit ihr gelitten. Ich fühle ihre innere Zerrissenheit, dabei träumte sie doch nur von der wahren Liebe. Als es keinen Ausweg zu geben scheint, wächst sie über sich hinaus und trifft eine geschickte Entscheidung, die endlich Ruhe einkehren lässt.
Da die Spannungselemente erst im letzten Viertel zu Tage treten, würde ich dieses Buch eher als queere Liebesgeschichte bezeichnen, die sich zum (Alb)Traum entwickelt. Lange hatte ich keine wirkliche Ahnung, wer denn nun die Bösen sind, bis sich das Blatt abrupt gewendet hat. Eine tolle und unerwartete Taktik.
Neben dem schönen mystischen Cover hat die Autorin die Geschichte perfekt mit eigenen Illustrationen untermalt, die das geistige Auge bestätigten. Vielen Dank Josephine Ashford für die Reise ins viktorianische Zeitalter und die gute Unterhaltung.

Mein Fazit:
Eine unterhaltsame queere Liebesgeschichte mit überraschenden Wendungen im viktorianischen England. Eine junge Frau, die über sich hinauswächst und für Gerechtigkeit sorgt.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Atmosphärisches Buch

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Ich habe "Emma Bell" an einem einzigen Tag gelesen. Der Schreibstil ist unglaublich angenehm, die Seiten nur so dahingeflogen sind. Schon der Prolog war so packend geschrieben, dass er sofort meine Neugier ...

Ich habe "Emma Bell" an einem einzigen Tag gelesen. Der Schreibstil ist unglaublich angenehm, die Seiten nur so dahingeflogen sind. Schon der Prolog war so packend geschrieben, dass er sofort meine Neugier geweckt hat.

​Das viktorianische Setting hat mir sehr gut gefallen! Es transportiert eine tolle Stimmung, auch wenn ich mir an der einen oder anderen Stelle sogar noch ein bisschen mehr Ausschmückung und Details gewünscht hätte, um noch tiefer in diese Welt einzutauchen.

​Man sollte beim Lesen beachten, dass es sich hier nicht um einen „modernen“ Thriller mit rasanten Verfolgungsjagden handelt. Die Spannung ist eher subtil und baut sich über die Atmosphäre und die zwischenmenschlichen Geheimnisse auf.

Besonders die Protagonistin Ruth ist mir ans Herz gewachsen: Sie ist eine sehr interessante, liebevolle Figur, deren Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit man in jeder Zeile spürt.

​Das absolute Highlight war für mich aber das Finale: Der Plottwist am Ende ist wirklich gelungen und hat mich kalt erwischt. Und das Ende selbst? Einfach mega! Es ist kein typisches Happy End, was die Geschichte für mich viel authentischer und besonderer gemacht hat.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

„Ein viktorianischer Thriller.“

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ᵂᵉʳᵇᵘⁿᵍ | ᵏᵒˢᵗᵉⁿˡᵒˢᵉˢ ᴿᵉᶻᵉⁿˢⁱᵒⁿˢᵉˣᵉᵐᵖˡᵃʳ

Dieses Buch hat mich vor allem mit seiner düsteren, emotionalen Atmosphäre abgeholt. Die Geschichte fühlt sich schwer, geheimnisvoll und stellenweise richtig bedrückend ...

ᵂᵉʳᵇᵘⁿᵍ | ᵏᵒˢᵗᵉⁿˡᵒˢᵉˢ ᴿᵉᶻᵉⁿˢⁱᵒⁿˢᵉˣᵉᵐᵖˡᵃʳ

Dieses Buch hat mich vor allem mit seiner düsteren, emotionalen Atmosphäre abgeholt. Die Geschichte fühlt sich schwer, geheimnisvoll und stellenweise richtig bedrückend an.🕯️

Auch wenn mir die klassischen Thrillerelemente etwas gefehlt haben, hat mich das Buch dennoch richtig gut unterhalten. Es gibt einige Überraschungen und Wendungen, die neugierig machen und die Spannung tragen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm: leicht und flüssig zu lesen, dabei aber trotzdem bildhaft und atmosphärisch, sodass ich mir jede Szene gut vorstellen konnte.

Die wunderschönen Tuschezeichnungen haben die Stimmung perfekt eingefangen und dem Buch eine ganz eigene Tiefe verliehen. Sie waren für mich ein echtes Highlight. 🖌️

Zwar kein klassischer Thriller, aber eine stimmungsvolle, dunkle Geschichte, die besonders über ihre Atmosphäre wirkt.

Veröffentlicht am 17.01.2026

Das hat Spaß gemacht

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✨ Rezension ✨

Emma Bell | Josephine Ashford | Tredition | 288 Seiten | ⭐️⭐️⭐️⭐️

Mit Emma Bell hat Joe einen mitreißenden viktorianischen Thriller geschaffen. Wir begleiten die Hauptprotagonistin Ruth, ...

✨ Rezension ✨

Emma Bell | Josephine Ashford | Tredition | 288 Seiten | ⭐️⭐️⭐️⭐️

Mit Emma Bell hat Joe einen mitreißenden viktorianischen Thriller geschaffen. Wir begleiten die Hauptprotagonistin Ruth, die mit 22 noch unverheiratet ist, was in den 1840er Jahren nicht so gern gesehen ist. Ruth steht allerdings nicht auf Männer, sondern auf Frauen. Ein noch viel größeres Tabu! Und als sie dann erwischt wird, wie sie das Hausmädchen küsst, wird sie kurzerhand zu ihrem Onkel aufs Land geschickt. Dort trifft sie auf seine junge Frau Emma und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Denn Emmas Vergangenheit birgt so einige Geheimnisse und der Plot so einige Wendungen.

Der Schreibstil ist schön flüssig und mitziehend. Die Protagonisten detailreich und einnehmend. Gerne begleitet man sie durch die Geschichte. Zu der kann ich nicht so viel sagen, denn dann würde man zu viel vorweg nehmen. Es war auf jeden Fall sehr spannend und besonders im letzten drittel konnte man das Buch nicht mehr weg legen. Auch die Rückblicke in die Vergangenheit von Emma sind clever eingearbeitet.

Die Kapitel sind schön kurz und das Buch schnell weg gelesen. Für mich persönlich ist es zwar kein Highlight, aber es gibt eine klare Empfehlung für gute Unterhaltung und einen tollen Plottwist.

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