Cover-Bild Mörderische Masche
Band 1 der Reihe "Der Häkelclub ermittelt"
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Humor
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 17.08.2022
  • ISBN: 9783423445757
Karla Letterman

Mörderische Masche

Ein Fall für Henri und den Häkelclub | Charmanter Cosy Crime rund ums Thema Handarbeit
Der Häkelclub hält zusammen – komme was Wolle!
Im beschaulichen Ort Bökersbrück in der Lübecker Bucht scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Bis Maike auf der Weide bei einem Zusammenstoß mit einem Stier ums Leben kommt. Ihr Mann Henri ist am Boden zerstört. Was soll er nur mit Maikes Handarbeitsladen ›Nähschiff & Nadelflotte‹ anfangen? Edda, die einzige Angestellte, möchte einen Verkauf unbedingt verhindern. Ihr gelingt es, Henri für Wolle & Co. zu begeistern und spannt ihn in die Treffen des Häkelclubs ein. ›Häkel-Henri‹ wird er fortan von seinen Stammtischkumpels genannt. Doch das ist ihm egal, denn bald bemerkt er, dass die Damen des Clubs finstere Machenschaften aufdecken möchten, denen wohl auch Maike auf der Spur war. Wurde ihr das zum Verhängnis? Der Häkelclub ermittelt!

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.08.2022

Wunderbare Geschichte

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„Mörderische Masche“ von Karla Lettermann, Verlag dtv, habe ich als ebook mit 287 Seiten gelesen, die in 26 Kapitel eingeteilt sind. Im Anschluss findet man die Häkelanleitung für Henris Sommerschal im ...

„Mörderische Masche“ von Karla Lettermann, Verlag dtv, habe ich als ebook mit 287 Seiten gelesen, die in 26 Kapitel eingeteilt sind. Im Anschluss findet man die Häkelanleitung für Henris Sommerschal im A-V-Muster.
Maike, die Chefin des Handarbeitsladens „Nähschiff & Nadelflotte“ hat den Zusammenstoß mit einem Bullen nicht überlebt. Ihre Mitarbeiterin Edda ist entsetzt und fragt sich, was aus ihr und dem geliebten Laden werden soll. Maike’s Mann Henri will das Geschäft verkaufen. Um das zu verhindern, lässt sich Edda Einiges einfallen und geht sehr geschickt dabei vor. Nicht mal ich habe es gleich auf Anhieb gemerkt, was sie plant. Henri auch nicht. Plötzlich sieht er sich den Damen des Strickzirkels und Häkelclubs gegenüber und präsentiert ihnen seine Fortschritte beim Häkeln. Die Treffen sind recht interessant. Es wird ausgiebig getratscht und so erfahren Henri und Edda einige Dinge von der Familie des Rinderbarons, was so einige Fragen für Henri aufwirft. Wie konnte es zu Maike’s Tod kommen? War es überhaupt ein Unfall? Um nicht in seiner Trauer zu versinken, versucht er mehr herauszufinden.
Es ist eine ganz wunderbare, unblutige, ruhige und teils auch amüsante Geschichte, die ich nicht unbedingt als Krimi deklariert hätte. Meistens dreht es sich um den Handarbeitsladen, die Mitglieder der Clubs, Maschen und Muster. Für mich als fleißige Strick- und Häklerin war es ein Genuss, über Eddas Kreationen zu lesen, die mich auf neue Ideen gebracht haben.
Nebenbei ging es um das Thema der Trauerbewältigung, was sehr sensibel angegangen wurde. Der Brief, den Henri an seine tote Frau geschrieben hat, hat mich sehr berührt, das ist eine schöne Idee. Trotz allem verfiel man dabei nicht in eine Lethargie oder Traurigkeit.
Die Charaktere sind auch sehr gut dargestellt. Zur Stammtischrunde in Max‘ Kneipe gehören ganz unterschiedliche Männer mit verschiedenen Berufen. Wortführer ist natürlich meist der Rinderbaron. Einige Männer benehmen sich gegenüber Frauen, besonders fremden, wie pubertierende Teenager, andere hängen den Macho raus. Alles sehr anschaulich beschrieben.
Henri ist mir sehr sympathisch geworden, zuerst natürlich aus Mitleid. Dann, weil er den Laden nicht sofort verkauft, sondern sich auf ihn eingelassen hat. Alles mit Edda’s Hilfe. Sie ist eine bemerkenswerte Frau mit vielen Ideen, auch für neue Kollektionen, die sie nun verwirklichen will. Sie lebt ihren Traum. Ihr Privatleben ist auch nicht einfach, sie hält es sehr geheim.
Das Ende lässt auf einen nächsten Teil hoffen, worüber ich mich sehr freuen würde.
Die Gestaltung der Kapitel mit dem Wollknäuel am Ende ist toll, ebenso das Cover, was mich natürlich sofort in seinen Bann gezogen hat.

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Veröffentlicht am 27.08.2022

Unterhaltsam

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Als Maike plötzlich nach einem Unfall mit einem Stier verstirbt, bleibt ihr Mann Henri allein und völlig ratlos zurück.
Wie soll er sein Leben alleine meistern und was soll aus Maikes Handarbeitsladen ...

Als Maike plötzlich nach einem Unfall mit einem Stier verstirbt, bleibt ihr Mann Henri allein und völlig ratlos zurück.
Wie soll er sein Leben alleine meistern und was soll aus Maikes Handarbeitsladen werden?
Die einzige Angestellte Edda möchte ihren Job behalten und versucht mit allen Mitteln, den Verkauf des Lädchens zu verhindern.
Henri entdeckt seine Liebe zum Häkeln und wird Mitglied im Häkelclub, der regelmäßig im Lädchen stattfindet.
Dabei bekommt er mit, wie die Teilnehmerinnen ein Verbrechen aufdecken wollen, an dem auch Maike ermittelt hat.

Das Cover gefällt mir sehr gut, es passt wunderbar zur Story.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, sehr flüssig, leicht und bildhaft.

Die Charaktere sind teilweise recht skurril aber meist auch sympathisch. Henri und Edda mochte ich sehr und über die Damen vom Häkeltreff und die Herren vom Stammtisch in der Kneipe konnte ich mich gut amüsieren.

Ein sehr unterhaltsamer Cosy Krimi.

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Veröffentlicht am 18.08.2022

Unterhaltsam, aber wenig Krimi

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Henri weiß nach dem plötzlichen Tod seiner Frau nicht was er mit ihrem Wollladen machen soll. Die einzige Angestellte Edda versucht einen Verkauf zu verhindern indem sie Henri mit den Gewohnheiten ...

Henri weiß nach dem plötzlichen Tod seiner Frau nicht was er mit ihrem Wollladen machen soll. Die einzige Angestellte Edda versucht einen Verkauf zu verhindern indem sie Henri mit den Gewohnheiten seiner Frau vertraut macht und ihn in den Häkelclub einbindet. Dort wird nicht nur gehäkelt sondern auch ermittelt.

Henri ist in seiner Art sehr sympathisch, man muss ihn mögen. Die Geschichte ist angenehm zu lesen, die Charaktere sind gut gezeichnet, man fühlt sich wohl in der Story. Allerdings kam meiner Meinung nach der Krimiteil etwas zu kurz, dennoch eine sehr unterhaltsame Geschichte mit einigen spannenden Momenten. Die Geschichte wird abwechslungsreich aus verschiedener Sicht erzählt und ist im großen und ganzen sehr schön. Allerdings hätte ich mir ein wenig mehr von dem Setting gewünscht, wenn es schon in der Lübecker Bucht spielt.
Es ist ein angenehmer Krimi in schöner Atmosphäre, gut zu lesen.

Veröffentlicht am 30.07.2022

Mehr als nur eine Häkelrunde

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Das Cover passt zum Titel und der Schreibstil gefällt mir.

Mit einem Augenzwinkern wird dieser Krimi erzählt. Die Protagonisten sind anschaulich dargestellt. Man findet sich schnell in der Geschichte ...

Das Cover passt zum Titel und der Schreibstil gefällt mir.

Mit einem Augenzwinkern wird dieser Krimi erzählt. Die Protagonisten sind anschaulich dargestellt. Man findet sich schnell in der Geschichte rund um das Handarbeitsgeschäft zurecht.

Nach einem schrecklichen Unfall wird Henris Frau Maike tot aufgefunden. Maike gehörte ein kleines Handarbeitsgeschäft und Henri überlegt, den Laden nach Maikes Tod zu verkaufen. Edda, die langjährige Mitarbeiterin von Maike, möchte dies unbedingt verhindern. Sie überredet Henri an den Treffen der Strick- und der Häkelrunde teilzunehmen. Henri findet letztlich Spaß daran und wird zu Häkel-Henri. Um den Tod von Henris Frau ranken sich Gerüchte bezüglich eines Mordes. Henri und die Häkelrunde gehen den Gerüchten auf den Grund.

Kein klassischer Krimi, aber ein Roman für entspannte Stunden.

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Veröffentlicht am 11.08.2022

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

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Zuerst ist mir bei diesem Roman der Titel aufgefallen – Mörderische Masche … Ein nettes Wortspiel. So etwas mag ich sehr. Auch die Geschichte hat mir, von ein paar Abstrichen abgesehen, recht gut gefallen. ...

Zuerst ist mir bei diesem Roman der Titel aufgefallen – Mörderische Masche … Ein nettes Wortspiel. So etwas mag ich sehr. Auch die Geschichte hat mir, von ein paar Abstrichen abgesehen, recht gut gefallen. Ein Häkelclub, der einen Mordfall aufklärt, klingt irgendwie skurril und es tatsächlich auch. Da ich mittlerweile schon einige kriminalfall-affine Clubs gelesen habe, war ich natürlich neugierig, was dieser „Handarbeitsverein“ zu bieten hat. Im ersten Moment würde man ja mit Wollwaren keine Mordfälle in Verbindung bringen, doch die Erklärung ist recht plausibel und passt. Der Fall an sich war für mich auch gut durchdacht und durch einige geschickte Wendungen interessant aufgebaut. Dennoch wollte der Funke nicht so ganz überspringen, was wahrscheinlich an den Figuren lag. Zu keiner von ihnen konnte ich wirklich eine Verbindung aufbauen. Sie wirkten irgendwie seltsam entrückt und anders, was per se ja nichts Schlechtes ist, doch wenn ich mich so gar nicht in sie hineinversetzen kann, fehlt mir dann doch etwas. Allerdings ist dies eine rein subjektive Empfindung und daher denke ich, jeder sollte sich eine eigene Meinung bilden. Wie gesagt, die Story ist gut, nur ein wenig blass.

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