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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.04.2018

Finale

Götterfunke
1

Ein Verräter hat sich unter die Götter in Monterey gemischt und bald weiß niemand mehr, wer Freund oder Feind ist.
Agrios ist jedes Mittel recht, um in den Besitz des Ehrenstabs zu kommen und seine Macht ...

Ein Verräter hat sich unter die Götter in Monterey gemischt und bald weiß niemand mehr, wer Freund oder Feind ist.
Agrios ist jedes Mittel recht, um in den Besitz des Ehrenstabs zu kommen und seine Macht im Olymp zu besiegeln.
Nur gemeinsam können Jess und Cayden dem Kampf der Götter ein Ende machen. Doch Jess ist noch nicht bereit, Cayden zu verzeihen. Aber ist sie deshalb bereit, ihn zu opfern?


Nach dem gemeinen Cliffhanger am Ende des zweiten Bandes konnte ich es nicht erwarten, den finalen dritten Band zu lesen.

Bis auf die Frau auf der Vorderseite gefällt mir das Cover sehr gut. Die Farben sind sehr hübsch und es schillert auch so zauberhaft. Eine wahre Augenweide im Bücherregal.
Mit der Frau auf dem Cover kann ich, wie gesagt, wenig anfangen. Jess stelle ich mir ganz anders vor. Den Gesichtsausdruck find ich auch nicht ansprechend.
Die Haptik gefällt mir aber wieder sehr gut.


Der Schreibstil liest sich, wie immer, ganz wunderbar leicht und flüssig.
Cayden und Jess sind mir während der Geschichte schon sehr ans Herz gewachsen und ich habe mitgefiebert, was nun aus den beiden wird.

Ich liebe die griechische Mythologie und fand die Umsetzung der Autorin sehr gelungen und unterhaltsam.

Das Finale war besonders spannend, ich habe während des Lesens immer gerätselt, wer der Verräter ist.

Einzig das Hin und Her zwischen Jess und Cayden fand ich etwas anstrengend, ich hätte Jess am liebsten geschüttelt, damit sie mal bei einer Entscheidung bleibt.

Veröffentlicht am 16.07.2019

Berührend

Wo die Freiheit wächst
0

Köln, 1942. Die 16 Jahre alte Lene Meister versucht die Familie zusammenzuhalten, der Vater ist im Krieg gefallen, der große Bruder kämpft an der Front, der jüngere Bruder ist ein begeisterter Hitlerjunge, ...

Köln, 1942. Die 16 Jahre alte Lene Meister versucht die Familie zusammenzuhalten, der Vater ist im Krieg gefallen, der große Bruder kämpft an der Front, der jüngere Bruder ist ein begeisterter Hitlerjunge, die Mutter mit der ganzen Situation und den zwei kleinen Kindern nahezu überfordert. Der Alltag ist hart, ständig Bombenalarm, wenig zu Essen, Angst um die Familie und Freunde. Etwas Zerstreuung findet Lene bei ihrem Schulfreund Erich, der sich mit einer Gruppe junger Leute trifft, die gegen die politische Lage sind und einfach gemeinsam Zeit verbringen möchte, ohne den Drill und Parolen der Nazis. Schnell geraten die Edelweißpiraten in den Fokus der Nazis.


In Briefen zwischen Lene, ihrem Bruder Franz, ihrer besten Freundin Rosi und anderen wird die Geschichte sehr authentisch erzählt.
Der Schreibstil liest sich sehr leicht und flüssig, man bekommt einen guten Einblick in die damalige Zeit.
Lene fand ich sehr sympathisch, sie hat ihr Herz auf dem rechten Fleck, ist mutig, hilfsbereit und für ihr Alter sehr verantwortungsbewusst.

Die Geschichte ist sehr spannend, erschreckend realistisch und manchmal etwas grausam.
Der Autor hat aus Zeitzeugenberichten eine fiktive Geschichte gesponnen, die mich sehr berührt hat.

Veröffentlicht am 16.07.2019

Authentisch

Voll verkackt ist halb gewonnen
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Letzte Chance für die vier Jugendlichen Julian, Liza, Tariq und Max. In der Quali sollen sie endlich ihren Schulabschluss nachholen.
Bisher hatten sie keinen guten Start ins Leben, sind oft sitzengeblieben, ...

Letzte Chance für die vier Jugendlichen Julian, Liza, Tariq und Max. In der Quali sollen sie endlich ihren Schulabschluss nachholen.
Bisher hatten sie keinen guten Start ins Leben, sind oft sitzengeblieben, haben geschwänzt, den Unterricht gestört und von den Lehrern kaum eine Chance bekommen.

Der Schreibstil ist sehr locker, frech, jugendlich, etwas derbe und humorvoll. Obwohl die Geschichte einen sehr ernsten Hintergrund hat, kam ich beim Lesen oft zum Schmunzeln.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Liza und Julian erzählt, ich hätte mir gewünscht, dass auch Tariq und Max öfter zu Wort kommen.

Die Figuren sind sehr authentisch beschrieben, man kann die Frustration, Hoffnungslosigkeit und die Wut der vier gut nachvollziehen und miterleben.
Genau so fühlen sich viele Jugendliche, die von Pädagogen und Eltern aufgegeben wurden.
Eine wirklich wichtige Botschaft steckt in der Story mit dem genialen Titel „Voll verkackt ist halb gewonnen“.

Für meinen Geschmack wurde nur viel zu viel gekifft.

Ich bin auf jeden Fall neugierig auf weitere Bücher des Autors geworden.


Veröffentlicht am 17.06.2019

Toller Auftakt

Samantha Spinner (1). Mit Schirm, Charme und Karacho
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Samanthas Onkel Paul ist spurlos verschwunden. Am Morgen hat er den Geschwistern noch das Frühstück zubereitet und sie zum Schulbus gebracht, am nächsten Tag wurde er nicht mehr gesehen.
Samantha und ihr ...

Samanthas Onkel Paul ist spurlos verschwunden. Am Morgen hat er den Geschwistern noch das Frühstück zubereitet und sie zum Schulbus gebracht, am nächsten Tag wurde er nicht mehr gesehen.
Samantha und ihr Bruder Nipper durchsuchen seine Wohnung aber es gibt keine Hinweise.
Er hinterlässt Samantha und ihren Geschwistern jeweils ein Geschenk.
Für Samanthas große Schwester einen Milliardenbetrag, für den kleinen Bruder ein Baseball Stadion nebst Mannschaft und für Samantha einen alten Regenschirm mit Loch.
Samantha, ihr kleiner Bruder Nipper und Mops Dennis suchen weiter und starten eine rasante Schnitzeljagd, bei der sie plötzlich von einer Bande stinkender Ninjas verfolgt werden.


Das Cover ist sehr witzig gestaltet und macht richtig Lust auf das Buch.
Im Inneren setzen sich die lustigen Illustrationen fort und lockern die Geschichte auf.

Der Schreibstil liest sich sehr leicht und flüssig, die Sprache ist einfach und gut verständlich. Kinder ab etwa 9 Jahren kommen hier schnell voran

Die Figuren werden sehr facettenreich beschrieben, es gibt einige schrullige und skurrile Persönlichkeiten und man muss oft Schmunzeln und Lachen.

Die rasante Geschichte ist sehr humorvoll und spannend, es gibt viele Gelegenheiten um mitzurätseln.

Es ist der erste Teil einer Kinderbuchreihe, wir hoffen, dass wir nicht zu lange auf Band 2 warten müssen.

Veröffentlicht am 16.06.2019

Spannend

Unbarmherzig
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Kommissarin Gina Angelucci ist aus der Elternzeit zurück und arbeitet an einem neuen Cold Case Fall.
In einem idyllischen Dörfchen wurden menschliche Knochen gefunden. Die Opfer wurden vor etwa 70-80 Jahren ...

Kommissarin Gina Angelucci ist aus der Elternzeit zurück und arbeitet an einem neuen Cold Case Fall.
In einem idyllischen Dörfchen wurden menschliche Knochen gefunden. Die Opfer wurden vor etwa 70-80 Jahren getötet.
Gina übernimmt die Ermittlungen, erst erscheint der Fall unlösbar aber dann hat sie eine Spur. Der Mord muss Ende des 2. Weltkrieges stattgefunden haben und scheinbar ist eine Zwangsarbeiterin aus dem Baltikum eins der Opfer.
Doch so ganz kann sich Gina nicht auf ihre Ermittlungen konzentrieren, denn ihre Familie wird bedroht.


Das ist der zweite Teil der Gina-Angelucci-Reihe, für mich ist es das erste Buch der Autorin.

Der Schreibstil liest sich sehr leicht und flüssig. Zeitsprünge sind gut als solche erkennbar.
Ich war sofort von der Story gefesselt, sehr spannend geschrieben und das Thema ist auch sehr interessant.
Die Kommissarin und ihr Partner fand ich sehr sympathisch, auch die Kollegen haben mir gefallen.
Die Figuren wurden sehr authentisch beschrieben.
Für meinen Geschmack hätte vielleicht etwas weniger aus dem Privatleben der Kommissarin berichtet werden können, das war etwas eintönig und wiederholte sich oft.
Sonst hat es mir gut gefallen, ich bin neugierig auf die anderen Bücher der Autorin geworden und werde diese bestimmt bald lesen.