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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.01.2021

Zu viele Wiederholungen

Zukunft verpasst?
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„Zukunft verpasst?“ beschreibt die Missstände, die in Deutschland in Sachen Digitalisierung herrschen.

Das Thema wird sehr interessant und gut verständlich vermittelt aber leider ist die Sichtweise der ...

„Zukunft verpasst?“ beschreibt die Missstände, die in Deutschland in Sachen Digitalisierung herrschen.

Das Thema wird sehr interessant und gut verständlich vermittelt aber leider ist die Sichtweise der Autoren sehr einseitig. Einige Aspekte werden nicht thematisiert.
Dafür werden die, scheinbar für die Autoren besonders wichtigen Aspekte, oft wiederholt und durch Anekdoten untermauert.

Mich haben vor allem diese Wiederholungen gestört und mir so die Lust an diesem Buch genommen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 26.01.2021

Berlin 1976

Tot im Teufelssee
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West-Berlin im Winter 1976.
In Grunewald hat vor kurzem ein Frauenhaus eröffneten für viel Aufsehen gesorgt.
Es wird im Teufelssee ein totes Neugeborenes gefunden, einige Indizien deuten auf eine Spätabtreibung ...

West-Berlin im Winter 1976.
In Grunewald hat vor kurzem ein Frauenhaus eröffneten für viel Aufsehen gesorgt.
Es wird im Teufelssee ein totes Neugeborenes gefunden, einige Indizien deuten auf eine Spätabtreibung und somit ermittelt Kommissar Kappe mit seinen Kollegen.
Die Spur führt sie zum Frauenhaus und auch zu einer Frauenarztpraxis, die für Abtreibungen bekannt ist.

„Tot im Teufelssee“ ist für mich der zweite Krimi aus der Reihe „Es geschah in Berlin“. Die Kommissare Kappe und Landsberger finde ich sehr sympathisch und authentisch beschrieben.
Das Setting hat mir auch gut gefallen, ich konnte das 70er-Jahre-Flair in West-Berlin gut nachfühlen. Die Thematik Feminismus, Gleichberechtigung und Abtreibung fand ich sehr interessant und auch aktuell, einiges hat sich ja auch nach über 40 Jahren wenig geändert.

Der Schreibstil hat mir nicht so gut gefallen, es las sich sehr holprig und das Ende kam mir sehr überhastet und wirr vor.

Die Story war schon spannend aber ich konnte mir vieles schon im Vorfeld denken und die Auflösung des Falls war für mich keine große Überraschung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.01.2021

Sehr unterhaltsam

Jetzt mach doch endlich mal das Ding aus!
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Tillmann Prüfer hat bisher in seiner Kolumne „Prüfers Töchter“ im Zeit-Magazin über sein turbulentes und lautes Familienleben berichtet.
Seine Kolumne kenne ich nicht aber sein letztes Buch „Kriegt das ...


Tillmann Prüfer hat bisher in seiner Kolumne „Prüfers Töchter“ im Zeit-Magazin über sein turbulentes und lautes Familienleben berichtet.
Seine Kolumne kenne ich nicht aber sein letztes Buch „Kriegt das Papa, oder kann das weg?“ habe ich im letzten Jahr gelesen und mich sehr darüber amüsiert.
Diesmal hat er amüsant, selbstironisch und sehr sympathisch über er den alltäglichen Kampf gegen das ständige Handygestarre seiner vier Töchter geschrieben.
Sehr unterhaltsam und witzig geschrieben, ich musste beim Lesen oft Schmunzeln, wissend Nicken und lauthals Lachen
Ich habe meinen Familienalltag mit Teenager oft wiedererkannt, denn auch hier kommt es leider sehr oft vor, dass alle Familienmitglieder auf Smartphone, Tablet oder Laptop gucken. Vielleicht ein guter Vorsatz für 2021, dies etwas einzuschränken.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.12.2020

Ich hätte mehr erwartet

Das Wunder von R.
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Es ist wenige Tage vor Weihnachten und Manuel, Camila und Shonda sind gerade erst mit ihren beiden Müttern Isabella und Dominique kommen in R. an. Aus ihrer Heimat musste die Familie fliehen, weil der ...

Es ist wenige Tage vor Weihnachten und Manuel, Camila und Shonda sind gerade erst mit ihren beiden Müttern Isabella und Dominique kommen in R. an. Aus ihrer Heimat musste die Familie fliehen, weil der Präsident dort homosexuelle Familien für illegal erklärt hat.
In R. ist seit Jahren passiert nichts Schlimmes passiert, deshalb haben Isabella und Dominique sich diese Stadt als neue Heimat ausgesucht.
Aber schon bei ihrer Ankunft am Bahnhof stellen sie fest, dass die Leute sehr unhöflich und abweisend sind, mit Fremden geben sie sich nicht ab. Nur ein Mädchen ist freundlich und zeigt Interesse.
Am Weihnachtsmorgen kommen 10 Elfen zu den Kindern und bitten sie um Hilfe, sie sollen gemeinsam mit ihnen die Geschenke für die Kinder von R. verpacken und so dem Weihnachtsmann helfen.
Ob das zu schaffen ist?

Das Cover ist ganz zauberhaft, mir gefällt, dass die Familienmitglieder unterschiedliche Hautfarben haben und es hinter ihrem beleuchteten Fenster so schön gemütlich aussieht. Die Autorin ist mir von den Good Night Stories for Rebel Girls ein Begriff.

Die Illustrationen im Buch sind farbig und auch sehr hübsch aber mir fällt es etwas schwer, Erwachsene und Kinder zu unterscheiden, die Gesichter sind alle sehr ähnlich.

Der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig und auch Leseanfänger (ab 8 Jahren) kommen hier gut zurecht.
Die Geschichte ist sehr herzerwärmend und zeigt, dass verschiedene Hautfarben oder gleichgeschlechtliche Eltern ganz normal sind.
Allerdings fehlte es mir etwas an Weihnachtszauber bzw Magie als die Weihnachtselfen auftauchten und so ganz nachvollziehbar war auch einiges nicht.
Die Geschichte hätte oft etwas mehr Erklärungen gebraucht, so war es recht oberflächlich und das Ende überhastet.
Die Botschaft dahinter ist toll aber da das Buch als neuer Kinderbuchklassiker beworben wurde und es von den rebellischen Kindern nur sehr wenig zu lesen gab, konnte mich das Wunder von R. nicht vollends überzeugen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.11.2020

Inspirierend

Zero Waste - so geht´s
5

Die Autorin gibt viele Tipps zum Wechsel in Richtung Zero Waste.

Der Schreibstil liest sich sehr angenehm, die Autorin ist sehr sympathisch und bringt das Thema sehr entspannt und gar nicht oberlehrerhaft ...

Die Autorin gibt viele Tipps zum Wechsel in Richtung Zero Waste.

Der Schreibstil liest sich sehr angenehm, die Autorin ist sehr sympathisch und bringt das Thema sehr entspannt und gar nicht oberlehrerhaft rüber.

Zero Waste lässt sich in vielen Bereichen verwirklichen, ob nun beim Einkauf, im Haushalt, bei Kosmetik und Gesundheit, der Freizeit oder mit den Kindern und der Familie. Oft reichen schon einfache Dinge, wie eine mitgebrachte Frischhaltedose für die Wurst- und Käsetheke und Beutel für Brot, Obst und Gemüse beim Einkaufen.

Vieles mache ich schon seit einiger Zeit aber ich habe auch einiges Neues durch dieses Buch erfahren, gerade beim Haushalt und bei Kosmetik befinde ich mich in der Umstellung und habe durch dieses Buch viele Anregungen bekommen.

Sehr hilfreich finde ich auch die Rezepte, ob nun für Hausmittel, zum Putzen, Waschen, als Naturkosmetik oder zur Resteverwertung. Das eine oder andere werde ich sicherlich ausprobieren.

  • Thema
  • Erzählstil
  • Cover