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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.04.2021

Girl Power

Penny Pepper – Hochzeitstorten und Halunken
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Penny und ihre Freundinnen sind ganz aufgeregt, ihre Klassenlehrerin Frau Weinerlein heiratet den Hausmeister Herrn Örtel.
Penny, Marie, Flora und Ida dürfen sogar die Blumenkinder sein.
Ein tolles Geschenk ...

Penny und ihre Freundinnen sind ganz aufgeregt, ihre Klassenlehrerin Frau Weinerlein heiratet den Hausmeister Herrn Örtel.
Penny, Marie, Flora und Ida dürfen sogar die Blumenkinder sein.
Ein tolles Geschenk für das Brautpaar muss her.
Die Detektivinnen dürfen sogar einem berühmten französischen Konditor beim Backen der Hochzeitstorte helfen.
Aber kurz vor der Hochzeit verschwindet die Torte und Penny und ihre Detektivfreundinnen müssen den Dieb und die Hochzeitstorte finden. Mit dabei ist immer Pennys verrücktes Diktiergerät.

„Hochzeitstorten und Halunken“ ist der neunte Band der Reihe über Detektivin Penny Pepper und ihre Freundinnen.

Der Schreibstil ist frech, lebendig, locker und humorvoll.

Die vielen Illustrationen und Handletterings lockern die Story auf und lassen beim Lesen noch einiges Entdecken. Lesemuffel werden sich hier sicherlich zum Lesen ermutigen lassen.

Die Geschichte ist wieder sehr humorvoll und man hat sehr viele Möglichkeiten zum Miträtseln.
Sehr schön finde ich immer die Detektivtipps und Infoboxen, diesmal erfährt man etwas über Hochzeitsbräuche und es ist sogar ein Rezept für eine Schokotorte dabei.

Und natürlich sorgt das verrückte und defekte Diktiergerät wieder für viel Ärger und Verwirrung. Wir lieben es und können uns köstlich darüber amüsieren.

Sehr positiv überrascht waren wir über die Diversität in der Geschichte, verschiedene Ethnien und LGBTQ+ wurden ganz selbstverständlich integriert, so wie es auch sein sollte!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.04.2021

Finale

Die Unausstehlichen & ich - Die Welt ist voller Wunder
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Enni stellt sich ihrer Vergangenheit und schreibt ihrem Vater.
Gemeinsam mit Dante vermutet sie eine Verbindung von Dantes Vater und dem Internat Saaks. Um mehr darüber zu erfahren und auch hinter die ...

Enni stellt sich ihrer Vergangenheit und schreibt ihrem Vater.
Gemeinsam mit Dante vermutet sie eine Verbindung von Dantes Vater und dem Internat Saaks. Um mehr darüber zu erfahren und auch hinter die Gründe für ihre Stipendien zu kommen, müssen die beiden nach München, da dort der Sitz der Stiftung ist.
Da kommt das Theaterfestival gerade richtig, muss nur noch der Lehrer überredet werden, dass das Internat am Wettbewerb teilnimmt...

Der letzte ( und wohl leider auch letzte) Band hat es in sich.
Viele Geheimnisse werden gelöst, man erfährt, was mit Ennis Eltern geschehen ist und weshalb sie und Dante ein Stipendium für das teure Internat Saaks erhalten und es wird wieder richtig spannend und emotional.

Ich liebe den Schreibstil von Vanessa Walder, herrlich frisch, jugendlich und direkt. Es liest sich einfach wunderbar.
Sehr kreativ finde ich auch die unkenntlich gemachten Schimpfworte und Flüche. Man weiß, dass die Figuren etwas unflätiges sagen, kann sich aber selbst etwas passendes ausdenken...

Diese Buchreihe punktet mit authentischen Charakteren mit Ecken und Kante, dem Zusammenhalt und kreativen Lösungen.

Die besondere Interpretation der Schüler des Theaterstücks „Hamlet“ war eins meiner Highlights in diesem Buch.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.04.2021

Lesenswert

Calypsos Irrfahrt
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Oskar verbringt die Sommerferien mit seinen Eltern auf einem Segelboot mitten im Mittelmeer.
Oskar langweilt sich ohne seine Freunde aber die Langeweile hat schnell ein Ende als seine Familie und er zwei ...

Oskar verbringt die Sommerferien mit seinen Eltern auf einem Segelboot mitten im Mittelmeer.
Oskar langweilt sich ohne seine Freunde aber die Langeweile hat schnell ein Ende als seine Familie und er zwei Kinder in einer dramatischen und gefährlichen Aktion aus dem Meer retten.
Nala und ihr kleiner Bruder Moh sind von einem Flüchtlingsboot gefallen.
Oskars Eltern wollen die Geschwister den Behörden übergeben aber nirgends will sich jemand um sie kümmern. Die Irrfahrt beginnt.

Das Cover passt sehr gut zur Geschichte, es wirkt sehr bedrohlich.

Der Schreibstil liest sich sehr leicht und flüssig, die Sprache ist kindgerecht und gut verständlich.

Der Autorin gelingt es, dieser traurigen und dramatischen Geschichte auch etwas an Humor einzuhauchen.
Beim Lesen habe ich viele Emotionen erlebt, ich habe geweint, war traurig, wütend, nachdenklich, gerührt, hatte Angst um Nala und Moh und habe auch über bzw mit ihnen gelacht.

Eine sehr authentische Geschichte über ein sehr aktuelles und brisantes Thema.

Das Ende fand ich leider etwas überhastet und nicht mehr ganz so realistisch, deshalb nur 4 Sterne.

Absolut lesenswert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.04.2021

Zwiegespalten

Die Optimistin
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Das Cover von Timo Bluncks „Die Optimistin“ hat mich sehr angesprochen.
Die Farben und die Blumen, die das Gesicht der Frau auf dem Cover überdecken... Der Klappentext...Dazu die große Präsenz in den ...

Das Cover von Timo Bluncks „Die Optimistin“ hat mich sehr angesprochen.
Die Farben und die Blumen, die das Gesicht der Frau auf dem Cover überdecken... Der Klappentext...Dazu die große Präsenz in den Social Media... Das alles hat dazu geführt, dass ich neugierig geworden bin und das Buch gerne lesen wollte.

Der Schreibstil lässt sich sehr leicht und flüssig lesen. Die Geschichte ist unterhaltsam. Tongarironationalpark finde ich sehr sympathisch, ich fand schade, dass seine Geschichte in der gesamten Story etwas zu kurz kam.
Charlotte, ja, da bin ich sehr zwiegespalten, was ich über sie denken soll.
Einerseits hat sie viel erlebt, wenn man denn die Hälfte ihrer Geschichte glauben darf, andererseits verklärt sie den zweiten Weltkrieg, hat Bilder von Hitler in ihrem Wohnzimmer stehen und benutzt das N-Wort.

Der Klappentext verspricht einen kompletten Ritt durch das 20. Jahrhundert aber es wird überwiegend von der Zeit des zweiten Weltkrieges und der Nachkriegszeit bis hin zu den 80ern erzählt.

Oft hat mit Charlotte an eine erwachsene Pippi Langstrumpf oder einen Käptn Blaubär für Erwachsene erinnert. Schon unterhaltsam aber mit einigem bitteren Nachgeschmack.

Die Auflösung von Charlottes Geschichte fand ich dann sehr interessant aber da möchte ich nicht vorgreifen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.02.2021

Unterkühlt

Nächstes Jahr in Berlin
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Ich mag Familiengeschichten, die sich mit der Zeit des zweiten Weltkrieges befassen eigentlich sehr gerne, dass die Story auch auf wahren Begebenheiten basiert, fand ich auch sehr reizvoll.

Leider hat ...

Ich mag Familiengeschichten, die sich mit der Zeit des zweiten Weltkrieges befassen eigentlich sehr gerne, dass die Story auch auf wahren Begebenheiten basiert, fand ich auch sehr reizvoll.

Leider hat mich „Nächstes Jahr in Berlin“ nicht begeistern können.

Ich fand den Erzählstil etwas anstrengend zu lesen, die Autorin springt zwischen den Zeiten hin und her, der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart fand ich ok aber ich hätte mir gewünscht, dass die Vergangenheit dann nicht auch noch zwischen verschiedenen Zeitebenen hin und her springt.

Die Figuren wirkten auf mich leider sehr unsympathisch, das mag an der distanzierten, unpersönlichen und etwas unterkühlten Erzählweise der Autorin liegen.

Ich nehme an, dass die Autorin mit ihrem Werk ihr schwieriges Verhältnis zur verstorbenen Mutter aufarbeiten wollte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere