Witzige Fake Dating Geschichte
Ich habe nach einer lustigen, leichten Lektüre gesucht, die mich ein wenig ablenkt und ich habe sie gefunden! Dieses Buch hat alles, was man braucht: sympathische Protagonisten, eine witzige Story, was ...
Ich habe nach einer lustigen, leichten Lektüre gesucht, die mich ein wenig ablenkt und ich habe sie gefunden! Dieses Buch hat alles, was man braucht: sympathische Protagonisten, eine witzige Story, was fürs Herz, was zum Lachen und auch ein paar Momente, in denen man jemanden schütteln möchte. Ich habe es wirklich genossen.
Eine McElroy zu viel ist eine schöne Fake Dating Geschichte. Michael McElroy bringt seine lesbische Freundin Fiona mit zur Familie, um Weihnachten zu feiern und endlich mal keine Fragen zu seinem Liebesleben zu hören. Es läuft auch echt gut, aber Michael hat viele Geschwister und da ist eine Schwester, die der ganzen Geschichte ein wenig unverhoffte Würze verleiht.
Die Familie McElroy ist groß, laut, witzig und manchmal vielleicht ein wenig übertrieben dargestellt, aber das darf sie auch. Es muss nicht alles super realistisch sein und gerade Weihnachtsbücher dürfen ein wenig in die Kitschschublade greifen. Ich habe meinen Ausflug in diese Familie sehr genossen und mich wohl gefühlt. Mir hat sehr gut gefallen, dass jedes Familienmitglied besonders ist und diese Besonderheit, ob positiv, oder negativ, siehe Oma, auch herausgearbeitet ist. Vielleicht bringt so manche Szene die Leser auch zum nachdenken. Denn sogar das ist geboten.
Durch die einfache, aber schöne Sprache lässt sich dieses Buch genießen wie ein Stück Schokolade auf der Zunge. Man kann einfach nicht aufhören und ist danach ein kleines Stück glücklicher.
Ich empfehle es gerne weiter.