Cover-Bild Geheimname Eisvogel
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Argon Sauerländer Audio
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Ersterscheinung: 26.03.2025
  • ISBN: 9783839844359
  • Empfohlenes Alter: ab 11 Jahren
Liz Kessler

Geheimname Eisvogel

Berührendes Jugendhörbuch über Mut, Hoffnung und Tapferkeit in Kriegszeiten
Inka Löwendorf (Sprecher), Natalia Belitski (Sprecher), Simona Pahl (Sprecher), Benito Bause (Sprecher), Eva Riekert (Übersetzer)

Nach  Als die Welt uns gehörte (Deutscher Jugendliteraturpreis 2023) ein neuer bewegender realistischer Jugendroman über den 2. Weltkrieg von Bestsellerautorin Liz Kessler für Hörer:innen ab 11 Jahren

Holland, 1942. Die Welt befindet sich im Krieg, die Macht der Nazis wächst von Tag zu Tag, und jüdische Familien sind in großer Gefahr. Die zwölfjährige Mila und ihre ältere Schwester Hannie werden deshalb von ihren Eltern zu einer Familie in Amsterdam geschickt, mit neuen Identitäten und der strikten Anweisung, niemandem zu sagen, dass sie Juden sind. Aber Hannie will nicht einfach alles stumm ertragen. Sie ist entschlossen, sich zu wehren, und wird als Undercover-Agentin in den niederländischen Widerstand aufgenommen: Geheimname Eisvogel! Mila ahnt nichts von den verborgenen Aktivitäten ihrer Schwester. Doch eines Tages entdeckt sie etwas, das ihr ganzes Leben und das vieler anderer für immer verändern wird …

In zwei parallelen Handlungssträngen verwebt Bestsellerautorin Liz Kessler Themen wie Freundschaft, Mut, Familie, Verbundenheit, die Bedeutung der Geschichte und des Nicht-Vergessens zu einem emotionalen und mitreißenden Roman.

  • Zwei Schwestern, ein tragisches Missverständnis und der Sieg der Hoffnung in düsteren Zeiten
  • Ein fiktives, aber nicht weniger wahres Schicksal von jüdischen Kindern in den Niederlanden unter deutscher Besatzung
  • Mitreißendes Jugendhörbuch, das zum Nachdenken anregt

Das Ensemble  Inka Löwendorf , Natalia Belitski , Simona Pahl und Benito Bause macht aus Liz Kesslers dramatischer Geschichte ein Juwel der Hörkunst. Mit viel Empathie für ihre jeweiligen Figuren taucht es stimmlich ein ins Heute und in die Vergangenheit.

Der Titel  Geheimname Eisvogel von Liz Kessler, gelesen von Inka Löwendorf, Natalie Belitski, Simona Pahl und Benito Bause, wurde offiziell für die  Shortlist des Deutschen Hörbuchpreises 2026  in der Kategorie »Bestes Kinderhörbuch«  nominiert. Die Jury begründet die Nominierung durch das eindringliche Sprecher:innenensemble, das den komplexen Erzählsträngen und verschiedenen Zeitebenen einen unverwechselbaren Sound verleiht. Besonders hervorgehoben wird die Sprechkunst, schwierige Themen intensiv und ohne Effekthascherei zu vermitteln, was dieses Werk zu einem packenden und erzählerisch tiefgreifenden Hörerlebnis macht.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2026

Ein emotionales und bewegendes Hörbuch

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Der Jugendroman Geheimname Eisvogel von Liz Kessler erzählt auf zwei Zeitebenen eine bewegende Geschichte. Im Zweiten Weltkrieg müssen die jüdischen Schwestern Mila und Hannie unter falscher Identität ...

Der Jugendroman Geheimname Eisvogel von Liz Kessler erzählt auf zwei Zeitebenen eine bewegende Geschichte. Im Zweiten Weltkrieg müssen die jüdischen Schwestern Mila und Hannie unter falscher Identität in den Niederlanden leben, während Hannie heimlich im Widerstand hilft. In der Gegenwart versucht Liv für ein Schulprojekt mehr über ihre Familiengeschichte herauszufinden und stößt dabei auf lange verborgene Geheimnisse.
Das Buch verbindet Vergangenheit und Gegenwart sehr berührend und erzählt von Mut, Familie und der Bedeutung, sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen. Das Thema ist zwar düster für einen Jugendroman, aber sehr wichtig, um an Geschichte zu erinnern und daraus zu lernen, dabei ist es aber gut und passend für die Zielgruppe umgesetzt. Ein emotionales und bewegendes Hörbuch, das wir nur empfehlen können.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

✎ Liz Kessler - Geheimname Eisvogel

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Liz Kessler ist für mich längst mehr als nur ein Name auf einem Buchcover. Spätestens seit „Als die Welt uns gehörte“ wusste ich, dass ihre Geschichten etwas auslösen, das nachwirkt. Mit „Geheimname Eisvogel“ ...

Liz Kessler ist für mich längst mehr als nur ein Name auf einem Buchcover. Spätestens seit „Als die Welt uns gehörte“ wusste ich, dass ihre Geschichten etwas auslösen, das nachwirkt. Mit „Geheimname Eisvogel“ bestätigt sie das erneut – diesmal ruhiger, weniger überwältigend, aber nicht weniger eindringlich.

Im Zentrum steht erneut der Zweite Weltkrieg, diesmal mit Fokus auf die Niederlande und zwei Schwestern, die gezwungen sind, ihre Identität zu verbergen, um zu überleben. Die eine passt sich an, die andere widersetzt sich. Aus dieser Gegenüberstellung entsteht eine Dynamik, die deutlich macht, wie viel selbst unter extremen Bedingungen noch entschieden werden kann, dass selbst in ausweglosen Situationen Handlungsspielraum existiert. Dieses Motiv zieht sich konsequent durch den Roman: Jede Entscheidung zählt, auch wenn sie klein wirkt.

Besonders eindrücklich ist die Verbindung zur Gegenwart. Neben der historischen Handlung entfaltet sich eine zweite Ebene, die zeigt, wie lange Schuld, Schweigen und unverarbeitete Erlebnisse nachhallen können. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Heute wirkt dabei nicht konstruiert, sondern notwendig, weil sich erst im Zusammenspiel beider Ebenen ein vollständiges Bild ergibt.

Die vielen Perspektiven und Zeitebenen erzeugen Tiefe, fordern aber auch. Man muss ständig zwischen Figuren und Zeiten wechseln. Dadurch setzt sich jedoch ein Gesamtbild zusammen, das sich erst nach und nach erschließt.

Ein Thema, welches mich unerwartet stark erwischt hat, ist Mobbing. Es wirkt nicht konstruiert, sondern erschreckend real - und genau das macht es so unangenehm nahbar. Die Autorin zeigt dabei nicht nur die Verletzung, sondern auch, was echte Verbindung und Loyalität tatsächlich bedeuten können, ohne es kitschig werden zu lassen.

Kesslers Stärke liegt in ihrer Bildsprache. Szenen laufen beim Lesen geradezu filmisch ab, entwickeln sich ruhig und gewinnen dann abrupt an Intensität. Es gibt eine Stelle, die mich komplett unvorbereitet traf. Kein langsames Heranführen, kein Schutz. Einfach ein Moment, der stehen bleibt. Er ist schwer auszuhalten, weil er nichts abmildert. Diese Direktheit macht den Augenblick so eindringlich und verankert ihn nachhaltig.

Auch die jahrzehntelangen Schuldgefühle, die sich durch die Handlung ziehen, geben dem Ganzen ein zusätzliches Gewicht. Man merkt schnell, dass es hier nicht nur um das Geschehen selbst geht, sondern um das, was danach bleibt. Dieses Nachwirken ist es, das die Geschichte zusammenhält und ihr Tiefe verleiht.

Die Vielzahl an Themen ist spürbar, wirkt jedoch nicht überladen. Manchmal wusste ich gar nicht, wo ich zuerst hinschauen sollte, doch am Ende greifen die einzelnen Stränge ineinander und fügen sich zu einem stimmigen Gesamtbild, sodass ich nicht das Gefühl hatte, irgendwo in der Luft zu hängen.

Das Nachwort zur Situation jüdischer Menschen in den Niederlanden zwischen 1940 und 1945 ergänzt die Erzählung sinnvoll. Es ordnet ein, ohne belehrend zu wirken und verbindet die fiktionale Ebene mit der historischen Realität.

Im direkten Vergleich bleibt „Als die Welt uns gehörte“ für mich emotional noch einen Schritt intensiver. Trotzdem ist „Geheimname Eisvogel“ ein Buch, das hängen bleibt. Vielleicht nicht mit derselben Wucht, aber mit einer anderen Art von Nachklang. Liz Kessler bleibt für mich damit eine Autorin, deren Geschichten nicht einfach enden, sondern weiterarbeiten.

©2026 Mademoiselle Cake

Veröffentlicht am 16.02.2026

Nicht schweigen

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Ihre Eltern sehen keinen Ausweg mehr. Im Jahr 1942 schicken sie ihre Töchter Hannie und Mila nach Amsterdam. Dort ist eine Familie bereit, sie beiden aufzunehmen. Sie müssen ihr vorheriges Leben vergessen. ...

Ihre Eltern sehen keinen Ausweg mehr. Im Jahr 1942 schicken sie ihre Töchter Hannie und Mila nach Amsterdam. Dort ist eine Familie bereit, sie beiden aufzunehmen. Sie müssen ihr vorheriges Leben vergessen. Vor allem dürfen sie niemandem sagen, dass sie Jüdinnen sind. Das würde sie in größte Gefahr bringen. Zunächst wagen beide es kaum, selbstbewusst aufzutreten. Bei jeder Begegnung fürchtet besonders Mila, sie könnten aufgeflogen sein. Hannie, die ein paar Jahre älter ist als die zwölfjährige Mila, will nicht alles einfach so hinnehmen. Sie schafft es, sich dem niederländischen Widerstand anzuschließen. Sie überzeugt mit ihrer Jugend und der daraus resultierenden Unauffälligkeit.

Zwischen der Gegenwart, in der Liv für eine Aufgabe in der Schule nach der Geschichte ihrer Vorfahren suchen muss, und der Vergangenheit, in der die Juden und Jüdinnen jeden einzelnen Tag um ihr Überleben kämpfen müssen, wechselt die Handlung. Zwar hat auch Liv Probleme durchzustehen, die sie sehr belasten. Auch weil sie mit ihrem Schulprojekt nicht so richtig vorankommt. Doch dann findet sie im Haus ihrer Großmutter einen Zettel, der sie auf eine Spur bringt. Hannie und Mila müssen immer unter der Bedrohung leben, dass sie entdeckt werden könnten. Die Besetzung Hollands durch die Nazis prägt den Alltag.

Dieses Hörbuch wird für Kinder ab elf Jahren empfohlen, aber auch für Erwachsene ist es ausgesprochen spannend. Wie Mila und Hannie versuchen unauffällig zu bleiben, um zu überleben, ist packend zu hören. Man spürt die Dramatik und man wünscht den Mädchen, dass sich für sie alles zum Guten wendet, wenn man auch aus der Geschichte weiß, dass leider viele der Nazi-Schergen und ihren Helfern zum Opfer gefallen sind. Man kann ihre Furcht spüren und gleichzeitig den Willen zu überleben. Ebenso fesselnd sind die Erfahrungen, die Liv in der Gegenwart macht. Sie beginnt, ihre älter werdende Großmutter zu begleiten, ihr näher zu kommen. Und die wie sie die Probleme in der Schule bewältigt, das erfordert Mut. Mut wünscht man allen jungen Menschen, die für etwas Positives einstehen. Für die einzelnen Personen wurden sehr gut passende Sprecher ausgesucht, die ihren Protagonisten Leben einhauchen. Es sind: Inka Löwendorf, Natalia Belitzki, Simona Pahl und Benito Bause.

Ein berührendes und mitreißendes Hörbuch für junge Menschen, für das sich auch Erwachsene begeistern können. Klasse.

Veröffentlicht am 29.06.2025

Absolut bewegend und stimmlich sensibel

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Europa 1942: Die Schwestern Mila (12) und Hannie (15) wachsen mit ihren Eltern auf. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft, darf ihr Vater seinen Beruf nicht mehr ausüben und als auch noch die Mutter deswegen ...

Europa 1942: Die Schwestern Mila (12) und Hannie (15) wachsen mit ihren Eltern auf. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft, darf ihr Vater seinen Beruf nicht mehr ausüben und als auch noch die Mutter deswegen ihre Arbeit verliert, ist klar, dass es nun auch in den Niederlanden zu gefährlich für sie ist. Daher werden die Schwestern mit neuen Pässen ausgestattet zu Sympathisanten nach Amsterdam geschickt, wo sie als Nichten der Familien, in Verleugnung ihrer Herkunft in Sicherheit sein sollen. Doch Hannie erträgt diese Ungerechtigkeit nicht und schließt sich dem Widerstand an. Unter dem Codenamen Eisvogel hilft sie jüngere Kinder in Sicherheit zu bringen. Mila fügt sich ein und fühlt sich von Hannie immer stärker ausgeschlossen. Zum Glück hat sie nicht nur neue Freundinnen gefunden, sondern auch den ebenso zurückhaltenden Willem und seinen Hund Bo von schräg gegenüber kennen gelernt. Sie ahnt nicht, dass Hannie immer größere Risiken eingeht.

In der Rahmenhandlung wird die 12 jährige Liv von ihrer besten Freundin seit Kindertagen, gegen eine neue coole Clique getauscht und fortan gemobbt. Ihre Mutter ist meistens unterwegs und ihr Vater mit der beginnenden Demenz seiner betagten Mutter beschäftigt. Ihren Opa hatte Liv immer geliebt, aber die Oma war immer kühl und distanziert. Doch dann muss Liv für den Geschichtsunterricht einen Familienstammbaum zeichnen und mit ihrem Vater das Haus seiner Eltern ausräumen. Beim Ausräumen des Speichers stoßen Liv und ihre neue Freundin, die schüchterne Gaby auf eine verborgene Schatulle ihrer Oma, in der sie längst verdrängte Kindheitsgeheimnisse aufhob.... Wer war diese kühl-distanzierte Frau wirklich und warum hatte sise sie Hannie genannt?

Bestsellerautorin Liz Kessler lässt Liv und Gaby tief in die geheime, verborgene Geschichte ihrer jüdischen Großmutter graben. Seit Kindertagen hat Großmutter Bobbe nicht mehr über ihre Herkunft und Familie gesprochen. Erst war es zu gefährlich, dann zu schmerzhaft. Doch die Freundinnen geben nicht auf und sind entschlossen, mehr über Livs Wurzeln herauszufinden, besonders, nachdem der Name Hannie fiel.... Dabei erlebt die schüchterne Liv in der Schule fieseste Ausgrenzung von ihrer ehemals besten Freundin aus Kindertagen. Eigentlich bringt das ihre Welt ins Wanken, aber zum Glück hat sie Gaby gefunden, die sie nicht nur nicht auslacht, sondern sie versteht. Langsam beginnen sie auch Oma Bobbe zu verstehen, die Ausgrenzung auf eine viel existentiellere Art erlebte als Kind.

Hannie und Mila scheinen zwei völlig gegensätzliche Schwestern. Hannie mutig und rebellisch und Mila ruhig und angepasst. Während Mila sich einfügt, will Hannie die Welt verändern, das schreiende Unrecht mildern. Doch das ist verboten und lebensgefährlich... Anhand ihrer Geschichte macht Liz Kessler emotional verständlich, wie gefährlich es in den besetzten Gebieten war, ein Kind jüdischer Herkunft zu sein. Sie erzählt ebenso spannend, wie packend und auch beunruhigend, das Schicksal der Schwestern, die um zu überleben von ihren Eltern getrennt wurden, ohne je zu erfahren, was aus ihnen wurde. Sie macht begreifbar, was der Schmerz bedeutet, wenn man im Ungewissen über das Schicksal seiner Liebsten bleibt. Geschichte, die sich eigentlich nie wiederholen dürfte, die für viele Flüchtlinge in den Klassen der Zuhörenden aber wohl bittere Realität sein dürfte. Diese Geschichte schafft hoffentlich Verständnis für deren Schicksal und Interesse sich mal seiner eigenen Familiengeschichte anzunehmen. Ob in der eigenen Familie auch so viel tot geschwiegen wird?

Diese Geschichte über ein lebenslanges Schuldgefühl seit Kindertagen hat mich wirklich tief bewegt. Es hat mich deutlich mehr berührt als der preisgekrönte Vorgänger „Als die Welt uns gehörte“, was wohl auch an den sehr einfühlsamen Sprecherinnen Inka Löwendorf, Natalia Belitski und Simona Pahl liegen dürfte. Sie lassen diese Geschichte gemeinsam mit Benito Bause so persönlich klingen, dass sie ans Herz geht.
Nach dem versöhnlichen Epilog gibt es noch als Nachtrag einen kurzen historischen Überblick zu der Situation von Juden in den Niederlanden nach zwischen 1940 und 1945. Kurz, knackig und dennoch nachdenklich stimmend, gerade hinsichtlich unserer historischen Verantwortung. .

Absolut zu empfehlen ab 11 Jahren.

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Sei mutig

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Liz Kessler schreibt in diesem fiktiven Roman, der allerdings auf historischen Fakten beruht, über das Schicksal jüdischer Kinder in den Niederlanden während des zweiten Weltkriegs. Wir begleiten in der ...

Liz Kessler schreibt in diesem fiktiven Roman, der allerdings auf historischen Fakten beruht, über das Schicksal jüdischer Kinder in den Niederlanden während des zweiten Weltkriegs. Wir begleiten in der Vergangenheit die Schwestern Mila und Hannie - jüdischen Ursprungs werden sie von ihren Eltern unter neuer Identität zu einer Familie nach Amsterdam gegeben. Hannie kann dies nicht stumm ertragen und setzt sich im Widerstand für jüdische Kinder ein. Bis ein Tag alles verändert... In der Gegenwart versucht ein Mädchen in England, einen Familienstammbaum zu erstellen. Beides hängt zusammen und wird spannend nach und nach zusammen verwoben. Ein sehr bewegender Roman über Mut, Freundschaft, Verbundenheit und die Bedeutung der Geschichte für die Gegenwart, ganz wunderbar gelesen!

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