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Kati1980

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2022

Zum Träumen

A Place to Love
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Der Roman "A Place to Love" ist der Auftakt der Cherry Hill Reihe von Lilly Lucas. Er hat alles, was ein guter New-Adult-Roman braucht: ein wunderschönes Setting, eine herzerwärmende Liebesgeschichte, ...

Der Roman "A Place to Love" ist der Auftakt der Cherry Hill Reihe von Lilly Lucas. Er hat alles, was ein guter New-Adult-Roman braucht: ein wunderschönes Setting, eine herzerwärmende Liebesgeschichte, sympathische Protagonisten, etwas Drama;
Nach dem Tod ihres Vaters hat June viel aufgegeben, um die Obstfarm Cherry Hill zu retten. Sie hat sich deswegen von ihrem Mann getrennt und ihr Leben hintenangestellt. Aber ist ihre große Liebe wirklich zu Ende?
Mit den beiden Protagonisten June und Henry wurde ich sofort warm. Ich habe viel über sie erfahren, sie richtig kennengelernt und konnte mich in sie hineinversetzen.
Es ist sehr flüssig und locker geschrieben. Der Schreibstil war so bildhaft und atmosphärisch, dass man richtig in die Geschichte abtauchen und abschalten konnte. Ich habe es an einem Tag gelesen.
Insgesamt ein gelungener Auftakt, ich freue mich auf Band 2. Für Liebhaber dieses Genre sehr zu empfehlen!

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Veröffentlicht am 02.05.2022

Mut zum Loslassen

Morgen kann kommen
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Die liebevolle Gestaltung des Covers und der bunten Illustrationen im Inneren fällt einem direkt ins Auge.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen mehrere Protagonisten. Allen voran Ruth, die seit 15 Jahren ...

Die liebevolle Gestaltung des Covers und der bunten Illustrationen im Inneren fällt einem direkt ins Auge.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen mehrere Protagonisten. Allen voran Ruth, die seit 15 Jahren eine toxische Ehe führt, seit Jahren mit ihrer Schwester verstritten ist und nun ihr Leben selbstbestimmt in die Hand nehmen möchte. Die Themen Neuanfang, Versöhnung, Altes und Vertrautes loslassen beschäftigen alle Charaktere.
Die Charaktere sind sehr individuell und facettenreich angelegt, von extrovertierter Dramaqueen Erdal bis hin zum einfühlsamen, sterbenskranken Rudi. In einige Personen konnte ich mich gut einfinden und mit ihnen fühlen, andere gingen mir manchmal auf die Nerven. Ich fand es spannend, ihre Entwicklung mitzuerleben. Sie haben mich emotional berührt, manchmal brachten sie mich zum Lachen, manchmal gaben sie Anlass mich über sie zu ärgern oder stimmten mich traurig. Die authentischen Geschichten haben mich zum Nachdenken angeregt, da ich mich mit einigen Themen identifizieren konnte.
Der Schreibstil war wie immer einfühlsam und flüssig. Es wurden ernste Probleme angesprochen, aber mit einer Prise Humor und Leichtigkeit. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Das Zusammenspiel der Handlungen wirkte manchmal etwas künstlich konstruiert, trotzdem ist es ein bewegender und unterhaltsamer Roman, der zum Nachdenken anregt und Mut macht.
Ich habe die meisten Bücher der Autorin gelesen und mag ihren Schreibstil sehr. Meiner Meinung nach war dieser nicht ihr tiefgründigster und rundester Roman, daher „nur“ 4 Sterne.


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Veröffentlicht am 25.04.2022

Lustiges Vampirabenteuer

Wie man 13 wird und die Nerven behält (Wie man 13 wird 5)
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Ich habe es mit meinen Töchtern gelesen, sie finden die Reihe richtig gut.
Wir haben bereits mehrere Bände dieser Reihe gelesen, der Humor kommt bei ihnen gut an. Beide Mädchen sind zwar etwas jünger als ...

Ich habe es mit meinen Töchtern gelesen, sie finden die Reihe richtig gut.
Wir haben bereits mehrere Bände dieser Reihe gelesen, der Humor kommt bei ihnen gut an. Beide Mädchen sind zwar etwas jünger als die angesprochene Zielgruppe, konnten den Inhalt aber gut verstehen. Die Sprache ist altersgemäß und kindgerecht gewählt.

Diesmal geht es vorrangig um den schüchternen Chester. Chester hat nicht nur mit seiner Außenseiterrolle zu kämpfen, sondern neuerdings auch noch mit Vampiren, die ihn nachts heimsuchen. Zum Glück sind da noch Markus und Tallulah, die sich mit diesen Problemen bestens auskennen.
Die Große liest nicht so gerne selbst, aber hier konnte sie das Buch gar nicht aus der Hand legen. Die Werbung „überzeugt auch Lesemuffel“ trifft bei uns zu.
Das Buch eignet sich zum Vor- und Selbstlesen, da die Schrift recht groß ist und die Kapitel eine gute, übersichtliche Länge haben. Der Humor ist genau passend für die Zielgruppe ab 10 Jahren und kommt auch bei etwas jüngeren Kindern ab 8 Jahren schon gut an. Es ist locker und flüssig geschrieben und leicht schräg. Empfehlen können wir es sowohl Mädchen als auch Jungen ab 8 Jahren. Meine Kinder vergeben 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 24.04.2022

Affenstarker Comicspaß

Bunny vs. Monkey - Der Wahnsinn beginnt
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Das Comicbuch kam bei meinen Kindern (6 und 8 Jahre) gut an.
Ein kleiner egoistischer Affe wird von Wissenschaftlern bei einem missglückten Raketenstart statt auf einen anderen Planeten leider nur ein ...

Das Comicbuch kam bei meinen Kindern (6 und 8 Jahre) gut an.
Ein kleiner egoistischer Affe wird von Wissenschaftlern bei einem missglückten Raketenstart statt auf einen anderen Planeten leider nur ein paar Meter weiter in einen Wald geschossen. Dort möchte er die Herrschaft über die vermeintlich neu entdeckte Welt an sich reißen, aber seine neuen Untertanen lassen sich nicht so leicht herumkommandieren.
Da es einzelne, kurzweilige Geschichten sind, können die jungen Leser die Handlung auch gut verstehen und zwischendurch pausieren. Die Geschichten rund um den kleinen Affen und Hasen fanden meine Kinder recht witzig und unterhaltsam. Der Humor ist eher speziell würde ich sagen, als pädagogisch wertvoll würde ich die Geschichten nicht einstufen. Aber der Vorteil an diesem Buch ist, dass es auch meinen Lesemuffel zum Lesen bringt.
Die Art der Illustration gefällt auch beiden Mädchen, vor allem die knallig bunten Farben und witzigen Tierchen. Die Bilder haben eine hohe Druckqualität. Auch die außergewöhnliche Onomatopoesie fanden wir kreativ und einladend zum lauten Vorlesen.
Eine andere Schriftart könnte leichter lesbar sein für Erstleser. Alles in allem haben meine Kinder den Comic gerne gelesen und auch lange am Stück. Als Buch zwischendurch empfehlenswert. 4 Sterne

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Veröffentlicht am 24.04.2022

Spannende Ermittlungsarbeit in Wien um die Jahrhundertwende

Das Mädchen und der Totengräber (Die Totengräber-Serie 2)
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Oliver Pötzsch entführt uns wieder nach Wien am Ende des 19. Jahrhunderts und lässt uns tief in mehrere unvorhersehbare und wendungsreiche Kriminalfälle eintauchen. Für das Verständnis muss man nicht unbedingt ...

Oliver Pötzsch entführt uns wieder nach Wien am Ende des 19. Jahrhunderts und lässt uns tief in mehrere unvorhersehbare und wendungsreiche Kriminalfälle eintauchen. Für das Verständnis muss man nicht unbedingt Band 1 gelesen haben (aber es lohnt sich!).
Inspektor Leopold von Herzfeldt muss verschiedene Fälle aufklären. Zum einen gilt es den Mörder zu finden, der junge Männer grausam umbringt und ihnen die Genitalien verstümmelt. Außerdem wurde im kunsthistorischen Museum die mumifizierte Leiche eines Professors gefunden, der erst vor kurzem präpariert wurde.
Der Spannungsbogen wird konstant hochgehalten und die verschiedenen zu verfolgenden Handlungsstränge werden geschickt miteinander verwoben. Auch das Ende ist sehr stimmig. Es ist eine wunderbare Mischung aus Krimi, Privatleben der Protagonisten und interessanter Zeitgeschichte.
Im Laufe der spannenden Geschichte erfährt man vielerlei Informatives sowohl über Ägyptologie, Antisemitismus, Prostitution, Menschenzoo etc. als auch die Anfänge der polizeilichen Ermittlungstechniken.
Die Charaktere sind sehr individuell und interessant, werden sehr detailliert geschildert und haben alle ihre Ecken und Kanten. Am besten gefallen hat mir Julia, die eine heimliche Beziehung mit Leo unterhält und ihm bei seinen Ermittlungen zur Seite steht. Sie ist alleinerziehend, verhält sich sehr souverän in der Männerwelt und kann ihre Geheimnisse gut für sich behalten.
Den Schreibstil fand ich unglaublich atmosphärisch, bildhaft und angenehm zu lesen. Man erlebt diese Zeit in Wien hautnah mit.
Ich freue mich schon auf den nächsten Teil. Klare 5 Sterne!

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