Cover-Bild Die verborgenen Bilder
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Verlag Friedrich Oetinger GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 12.02.2026
  • ISBN: 9783751207485
  • Empfohlenes Alter: bis 12 Jahre
Maja Ilisch

Die verborgenen Bilder

Die Schatten der Vergangenheit

Frieke ist zornig – über die Trennung ihrer Eltern, auf den Freund ihres Vaters, über die Aussicht, umziehen zu müssen. Doch die neue Wohnung birgt ein Geheimnis: Unter den Tapeten kommen alte Zeichnungen zum Vorschein, und wenn Frieke diese Bilder berührt, kann sie in die Vergangenheit reisen!

So lernt sie die gleichaltrige Ilsabeth kennen, die ihre Zeichnungen vor fast hundert Jahren an den Wänden verewigt hat. Die beiden Mädchen freunden sich an, und in Ilsabeths heiler Familie findet Frieke all das, was sie in der Gegenwart so sehr vermisst. Immer häufiger reist sie in die späten 1920er – aber nicht alles an dieser Zeit ist so toll, wie es Frieke zuerst erscheint. Und die Schatten der Vergangenheit reichen bis in ihre eigene Gegenwart …

Die verborgenen Bilder: Ein Kinderroman über Zivilcourage

  • Zwischen Geschichte und Gegenwart: Eine Zeitreise-Geschichte für Kinder ab 10 Jahren über ein Mädchen, dessen Kinderzimmer zum Tor in die NS-Zeit wird.
  • Nationalsozialismus Kindern erklärt: In dem inspirierenden Kinderroman lernt die 11-jährige Frieke, gegen Antisemitismus, Hass und Ungerechtigkeit einzustehen.
  • Verantwortung übernehmen: Der Zeitreise-Roman erzählt altersgerecht von den Herausforderungen gesellschaftlicher Entwicklungen - damals wie heute.
  • Eine Bereicherung für jedes Kinderbuchregal: Das zeitlose Kinderbuch der ausgezeichneten Autorin Maja Ilisch („Unten“) ist eine tolle Lektüre für junge Leser*innen ab 10 Jahren.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2026

Wenn Bilder Geschichten erzählen

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„Die verborgenen Bilder“ von Maja Ilisch ist ein Kinderroman, der mich wirklich überrascht hat. Auf den ersten Blick wirkt das Buch eher ruhig und auf keinen Fall reißerisch, aber genau darin liegt seine ...

„Die verborgenen Bilder“ von Maja Ilisch ist ein Kinderroman, der mich wirklich überrascht hat. Auf den ersten Blick wirkt das Buch eher ruhig und auf keinen Fall reißerisch, aber genau darin liegt seine Stärke. Hinter der unscheinbaren Oberfläche steckt eine Geschichte mit viel Tiefe, Gefühl und Aussagekraft.

Im Mittelpunkt steht Frieke, die gerade mit der Trennung ihrer Eltern klarkommen muss. Besonders schwer fällt ihr, dass ihr Vater einen neuen Partner hat und sich ihr ganzes Leben plötzlich verändert. Diese Mischung aus Wut, Unsicherheit und Identitätssuche ist sehr nachvollziehbar beschrieben. Gerade dieser familiäre Konflikt macht Frieke zu einer Figur, mit der man sofort mitfühlen kann.

Ein besonderes Highlight ist die Idee mit den Zeichnungen unter der Tapete, durch die Frieke in die Vergangenheit reisen kann. Besonders schön war auch der Austausch mit Maja Ilisch während der Leserunde. Zu erfahren, dass die Idee zu den Zeichnungen sogar von einer echten Entdeckung in ihrer Wohnung inspiriert wurde, und dass sie sich persönlich Zeit für Antworten nimmt, macht die Autorin sehr sympathisch und nahbar. So wirkt der Ausgangspunkt der Geschichte fast magisch, obwohl er eigentlich aus einem ganz normalen Alltag stammt.

Durch die Begegnung mit Ilsabeth in den späten 1920er-Jahren entsteht eine berührende Freundschaft über die Zeit hinweg. Gleichzeitig zeigt das Buch sehr behutsam, wie sich die politische Situation verändert und welche Schatten der Nationalsozialismus wirft. Besonders gelungen finde ich, dass das Thema Antisemitismus und Zivilcourage altersgerecht erzählt wird, ohne die Geschichte zu überfrachten. Die Zeitreise ist dabei nicht nur ein spannendes Abenteuer, sondern auch eine Art „Flucht“ für Frieke, bis sie merkt, dass auch die Vergangenheit nicht so unbeschwert ist, wie sie zunächst denkt.

Was mir besonders gefallen hat, ist die Verbindung verschiedener Themen. Friekes persönliche Identitätsfindung, das Coming-out ihres Vaters und die historische Ebene der Geschichte greifen sehr natürlich ineinander. Dadurch fühlt sich das Buch gleichzeitig persönlich, gesellschaftlich relevant und historisch spannend an.

Für mich ist „Die verborgenen Bilder“ ein sehr starkes Kinderbuch mit viel Herz und wichtiger Botschaft. Ich würde mir wirklich wünschen, dass viele junge Leserinnen und Leser dieses Buch entdecken. Es zeigt, wie Literatur helfen kann, Geschichte zu verstehen, Empathie zu entwickeln und den Mut zu finden, für andere einzustehen.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Regt zum Nachdenken an

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Ich bin absolut begeistert von diesem Buch. Es ist durchweg sensibel und liebevoll geschrieben.
Die Gefühle der jungen Protagonistin Frieke sind so authentisch geschildert, alles ist so detailreich beschrieben, ...

Ich bin absolut begeistert von diesem Buch. Es ist durchweg sensibel und liebevoll geschrieben.
Die Gefühle der jungen Protagonistin Frieke sind so authentisch geschildert, alles ist so detailreich beschrieben, die Atmosphäre der Szenen ist so greifbar, dass ich durchweg das Gefühl hatte mitten in der Geschichte zu sein.
Es ist ein intensives Leseerlebnis, das mich manchmal zu Tränen gerührt hat. Die Worte sind perfekt gewählt, der Schreibstil ist ergreifend.
Manche Szenen sind so bedrückend, dass sie mir die Luft zum Atmen genommen haben.
Die Schilderungen der "netten" Familie Vossens erschüttert, macht traurig und wütend.
Der Roman zeigt, wie aus Gedanken Worte werden und aus Worten Taten. Wie wichtig es ist, Zivilcourage zu zeigen. Den Mund auf zu machen, wenn andere falsche Dinge sagen.
Die Vergangenheit können wir nicht ändern, aber wir können die Gegenwart gestalten, damit wir uns in der Zukunft nicht schämen müssen.
Ich fände es super, wenn das Buch in den Lehrplan aufgenommen wird. Die (jungen) Leser kommen im Laufe des Romans selbst darauf, wie wichtig es ist, jetzt auf zu stehen und sich klar gegen Rechtsextremismus zu stellen. Opfer sind nämlich nicht nur die anderen, sondern einfach alle, die irgendwie nicht in diese Ideologie passen.
Diese Buch ist ebenso lesenswert für Erwachsene wie für Kinder/Jugendliche.
Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite sehr gerne gelesen.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Eine Reise ohne Wiederkehr

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Als Frieke in ihrer neuen Wohnung Zeichnungen von früher entdeckt, sind ihre Nöte aufgrund der neuen familiären Situation fast vergessen. Denn in dieser Welt von damals ist doch alles so viel schöner, ...

Als Frieke in ihrer neuen Wohnung Zeichnungen von früher entdeckt, sind ihre Nöte aufgrund der neuen familiären Situation fast vergessen. Denn in dieser Welt von damals ist doch alles so viel schöner, findest du nicht?

Ein Ansatz, eine Welt besser kennenzulernen, ist sich selbst in sie begeben. Nun ist das etwas schwierig, wenn zwischen dieser Welt und der eigenen etwa 100 Jahre liegen.

Die Autorin hat den Weg gewählt, diese Möglichkeit über eine Zeitreise zu geben.

Dabei ist die Geschichte von damals eng mit der Gegenwart verknüpft, nicht nur im Buch, sondern auch in der Realität.

Die Thematik des Nationalsozialismus wird ja in Schulen behandelt, allerdings kam es mir in Erinnerung immer sehr abstrakt vor. Weil man in einer Welt lebt, in der man meist selten mit solchen Auseinandersetzungen in Kontakt kommt und Menschen überwiegend glücklicherweise ein anderes Mindset haben. Allerdings ist in den letzten Jahren leider ein deutlicher Rückschritt von der liberalen Entwicklung zu bemerken.

Kindern über den Unterricht hinaus die Möglichkeit zu geben, sich mit dem Thema vertraut zu machen und demokratische Werte zu lernen, ist daher ein guter Weg, Verständnis zu erwirken.

Dieses Buch, wie andere Vertreter ebenfalls, bietet Wissen und zeigt auf, wie man sich auch in sich selbst täuschen kann. Dabei fühlt es sich nicht an wie lernen, sondern ist eine Abenteuergeschichte, die das mit mit der Gesellschaft verbindet.

Ich finde das Buch gelungen, denn Lernen ist für das Leben, nicht für die Schule, ist hier ein essentieller Punkt. Gleichzeitig wird auch die aktuelle Brisanz inkludiert und die Erinnerung gestärkt.

Kleines Manko für mich war nur im Schlussteil eine Reaktion, die ich mir im Gesamtbild anders gewünscht hätte, da sie meines Erachtens "sich ein Bild machen" und "sich (weiter-)bilden" hätte unterstützen können.

Ich könnte mir vorstellen, dass das Buch auch als Schullektüre geeignet wäre.

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Eine mitreißende und berührende Geschichte - auch für Erwachsene

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Friekes Eltern haben sich getrennt. Sie muss gemeinsam mit ihrer Mama und ihrer Schwester in eine andere Wohnung ziehen. Natürlich ist sie darüber alles andere als begeistert. Die Wut auf ihren Vater, ...

Friekes Eltern haben sich getrennt. Sie muss gemeinsam mit ihrer Mama und ihrer Schwester in eine andere Wohnung ziehen. Natürlich ist sie darüber alles andere als begeistert. Die Wut auf ihren Vater, der aus ihrer Sicht Schuld an der Trennung ist, ist allgegenwärtig. Als sie an ihrer Zimmerwand alte Bleistiftzeichnungen entdeckt, ist sie sofort fasziniert davon. Kurz darauf merkt sie, dass sie durch die Zeichnungen in das Jahr 1928 reisen kann. Sie trifft dort auf eine Familie, die nicht kaputt ist, bei der sie sich willkommen fühlt. Und so reist sie immer häufiger in die Vergangenheit, ohne zu merken, dass sie dabei die Gegenwart und alles, was ihr wichtig ist, aus den Augen verliert. Und plötzlich stellt sie fest, dass die Vergangenheit gar nicht so harmlos ist, wie sie dachte. Denn auch 1928 hat Hitler schon seine Einflüsse gehabt und das Gedankengut der Menschen vergiftet. Frieke muss eine Entscheidung für sich und ihre moralischen Vorstellungen treffen, bevor es zu spät ist.

"Die verborgenen Bilder" von Maja Ilisch ist ein Kinderbuch, welches ab 10 Jahren empfohlen wird und das wichtige und sensible Thema NS-Zeit behandelt. Und das hat die Autorin in meinen Augen wirklich gut umgesetzt.

Obwohl es sich um ein Kinderbuch handelt, habe ich tatsächlich recht schnell eine Sogwirkung gespürt und bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Geschichte, die zunächst in der Gegenwart beginnt und dann immer mehr Anteile in der Vergangenheit hat, schaffte es durchweg mich zu berühren. Da ist die Trennung der Eltern und Friekes Schmerz, der für mich wahnsinnig greifbar war. Nicht nur einmal hatte ich das Bedürfnis sie in den Arm zu nehmen und ihr zu zeigen, dass sie nicht alleine ist.

Und dann kommt die Zeit um 1928 dazu. Und jeder weiß, wohin diese Zeit geführt hat, was sich daraus entwickelt hat. Was mit vermeintlich harmlosen Sprüchen anfängt, entwickelt sich relativ schnell zu einer hässlichen Realität, die immer weitere Kreise zieht. Ich finde, dass Maja Ilisch es wahnsinnig gut versteht, die Vergiftung der Gesellschaft darzustellen und zu zeigen, wie leicht man in so einen Strom geraten kann. Dies hat mich stellenweise an die Dynamik bei "Die Welle" erinnert. Nicht ganz so heftig dargestellt, aber eben gut sichtbar, wie leicht beeinflussbar man sein kann und wie leicht beeinflussbar vor allem Kinder und Jugendliche sind.

Gerade das letzte Kapitel hat mich nochmal ganz besonders berührt. Hier wählt die Autorin einige für mich wahnsinnig berührende und tiefgehende Sätze. "Damit aus 1928 nicht 1933 wurde." ist nur einer davon, den man am besten versteht, wenn man das Buch gelesen hat. Sprachlich ist das Buch wirklich ganz toll.

Denn auch der Schreibstil über die komplette Geschichte hinweg, ist super lesbar. Die Schrift hat eine angenehme Größe und ich denke, die Zielgruppe von 10-12 Jährigen wird sehr gut damit zurecht kommen. Trotz des heftigen Themas, schafft es die Autorin nicht zu viele Details in die Geschichte mit aufzunehmen, damit der Schrecken für Kinder verhältnismäßig gering bleibt. Sie nimmt auch kein Blatt vor den Mund, aber schildert die Geschehnisse kindgerecht. Ich finde es wahnsinnig wichtig, dass die Geschehnisse nicht Vergessenheit geraten, auch nicht bei unseren Kindern. Denn wie es auch die Autorin in ihrem Buch schreibt "Nie wieder ist jetzt".

Ich mochte das Buch wirklich sehr gerne. Es ist ein Buch, welches nah geht und eine ernste Thematik behandelt. Natürlich sollte man sich darüber bewusst sein, dass das Buch keine heitere Lektüre ist und sie einem Kind nur geben, wenn man sich sicher ist, dass das Kind diese verarbeiten kann. Denn natürlich lassen sich die Geschehnisse nicht verharmlosen.

Von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung. Das Buch hat mich so sehr berührt, dass ich gestern sogar meinem Mann davon erzählt habe und ich bin schon ganz gespannt, was meine Tochter sagen wird, wenn sie das Buch lesen wird.

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Lehrreiche Zeitreise in die 1920er

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Frieke unternimmt Zeitreisen in die Vergangenheit und entdeckt, dass es wichtig ist, dass sich diese nicht wiederholt

In dem Buch „Die verborgenen Bilder“ von Maja Ilisch, erschienen im Oetinger Verlag, ...

Frieke unternimmt Zeitreisen in die Vergangenheit und entdeckt, dass es wichtig ist, dass sich diese nicht wiederholt

In dem Buch „Die verborgenen Bilder“ von Maja Ilisch, erschienen im Oetinger Verlag, trennen sich die Eltern von Frieke und ihrer älteren Schwester Henri. Die Mädchen müssen mit der Mutter in eine neue Wohnung umziehen. Der Vater zieht stattdessen mit seinem neuen Partner zusammen. Frieke leidet stark unter der Trennung. Sie ist entsetzt, nicht nur darüber, dass ihr Vater die Familie für einen Mann verlassen hat, sondern auch weil er schon vorher ein Doppelleben mit dem Wissen der Mutter geführt hat. Nur die Töchter ahnten davon nichts. Frieke fühlt sich von beiden Elternteilen hintergangen. „,Was ich gebraucht hätte, wären Eltern, die ehrlich mit mir sind!‘, schrie Frieke. Sie zieht sich zurück, vernachlässigt ihre Freunde in der Schule und will den Vater nicht mehr sehen. Mit ihrer Schwester, ihrer einzigen Vertrauten, gerät sie in Streit.

Eine Möglichkeit zur Flucht aus der Realität bietet sich, als Frieke entdeckt, dass sie mit Hilfe der geheimnisvollen Zeichnungen an einer Wand in der neuen Wohnung Zeitreisen in die Vergangenheit unternehmen kann. Dafür muss sie nur die Zeichnungen, die unter der Tapete zum Vorschein gekommen sind, mit den Fingern berühren. Die 12-Jährige ist nur einige Sekunden in der realen Welt "weg", während ihrer Zeitreisen verbringt sie stattdessen mehrere Stunden in dem Jahr 1928, in dem die Zeichnungen entstanden. Sie lernt die Zeichnerin kennen, es ist die gleichaltrige Ilsabeth, die in den 1920ern im gleichen Zimmer gewohnt hat.

Frieke verhält sich wie ein Junkie, der süchtig nach den Zeitreisen ist. Die Menschen in der Vergangenheit werden wichtiger als die in der Gegenwart. Sie selber merkt es auch: die Noten sacken ab. Die Geschichte ist glaubwürdig erzählt und man geht als Leser mit auf die Zeitreisen. Diese werden länger und intensiver. Sie zehren an Frieke. Sie ist davon erschöpft und man ahnt, dass die Besuche eventuell doch größere Auswirkungen auf die Gegenwart haben werden. Und die Reisen enthüllen für Frieke auch die dunklen Schatten der 1920er Jahre.

Frieke lernt Ilsabeths Familie kennen und muss einsehen, dass diese auch nicht so perfekt ist, wie es zunächst scheint. Eduard, der attraktive Bruder von Ilsabeth, entpuppt sich zum Entsetzen Friekes als Antisemit. Er will mit anderen Studenten gegen seine jüdischen Profs vorgehen. Die gesamte Familie sympathisiert mit den aufstrebenden Nationalsozialisten, deren erklärte Feinde Juden und auch Homosexuelle, wie ihr Vater, sind. Kann man mit so jemand befreundet sein? Frieke verschließt die Augen, aber dann ist sie gezwungen, Position zu beziehen. Als Friekes Vater im Krankenhaus liegt, weil er wegen seiner neuen Beziehung von Neonazis überfallen wurde, wacht Frieke endlich auf. Frieke versucht, vieles wieder hinzubiegen, was ihr auch gelingt.

Fazit: Das wichtige Thema Nationalsozialismus erklärt die Bibliothekarin und Autorin Maja Ilisch verständlich und spannend. Die Fakten webt sie geschickt in die Geschichte ein. Die Geschichtsstunde 2.0 ist gelungen. Klare Empfehlung.

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