Cover-Bild Essen und essen lassen
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kösel
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Fitness und Ernährung
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 25.02.2026
  • ISBN: 9783466373574
Marlene Borchardt, Nora Burgard-Arp

Essen und essen lassen

Endlich zu einem entspannteren Umgang mit unserer Ernährung finden - Schluss mit Food Noise und Ernährungskult!
»... das wichtigste Ernährungsbuch des Jahres.« Prof. Dr. Martin Smollich, Autor und Ernährungswissenschaftler

»Ein so heilsames wie empowerndes Buch, das hilft, Prägungen und Glaubenssätze rund um Ernährung aufzuspüren und zu einem liebevolleren Umgang mit sich selbst zu finden.« Nora Imlau, Journalistin und Autorin

»Dieses Buch ist das Gegenmittel, das wir in Zeiten von Skinny-Tok und Schlankheitswahn brauchen.« Antonia Wille, Journalistin und Autorin


Food Noise, What I Eat in a Day-Videos und Selbstoptimierungskult: Mehr denn je sitzen bei uns heute falsche Glaubensätze über Ernährung mit am Tisch, die wir von Kindesbeinen an eingetrichtert bekommen. Essen ist für viele längst mehr als eine Notwendigkeit oder reiner Genuss.

Dabei haben das undurchsichtige Geflecht aus irreführenden Werbebotschaften sowie das ständige Nachdenken und Urteilen über Essen, in der Regel wenig mit wirklichem Wohlbefinden zu tun. Essen und essen lassen ist damit sowohl eine überfällige Wutschrift gegen die allgegenwärtige Bedeutungsüberfrachtung von Ernährung in unserer Gesellschaft, als auch wohltuendes Comfort Food in Buchform. Es ist an der Zeit, dass wir endlich ein druck- und ideologiefreies Verhältnis zu Ernährung finden.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2026

eine Pflichtlektüre

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Marlene Borchardt und Nora Burgard-Arp, beide unter anderem als Journalistinnen für DIE ZEIT tätig, durchleuchten in diesem Buch viele verschiedene Aspekte zum Thema Ernährung, versuchen diese wieder zu ...

Marlene Borchardt und Nora Burgard-Arp, beide unter anderem als Journalistinnen für DIE ZEIT tätig, durchleuchten in diesem Buch viele verschiedene Aspekte zum Thema Ernährung, versuchen diese wieder zu einer wertfreien Betrachtung und ebensolchen Umgang mit ihr zu bringen. Dabei thematisieren sie beispielsweise verletzende oder unbedachte Sprüche bezüglich zu Tellerinhalt, Figur oder Essverhalten anderen gegenüber, Fatshaming und Ableismus, Ernährungstrends, auch sehr isolierten mit radikaler Überzeugung, Selbstoptimierung und Trecking, Longlivety oder Diätmoral. Besonders interessant fand ich Ausführungen bezüglich des vorbildhaften Umgangs mit Kindern und prägenden Sätzen zum Essverhalten sowie das Ausmaß an CretorInnen, Youtubern… die ihren Lebensunterhalt damit verdienen, unsere Kinder in eine Essstörung zu treiben. Einzelne Aspekte davon habe ich etwas mitbekommen, obwohl ich bewusst nicht in den sozialen Medien unterwegs bin und dort niemandem folge. Die Frage bleibt schon, weshalb die Politik unsere Kinder und Jugendliche nicht besser schützt. Ein großes Thema bleiben auch Vorbilder wie Kate Moss, wobei, das muss ich anmerken, schon Twiggy in den 60er und 70er Jahren starkes Untergewicht populär und erstrebenswert machte und bereits damals viele Jugendliche Essstörungen entwickelten. Es ist also nicht einfach ein Phänomen der heutigen Zeit, wenngleich der Einfluss der heutigen Medien viel größeren Einfluss und Zugriff bietet.

Die verschiedenen Aspekte werden kapitelweise besprochen und manchesmal mit einem Gedankenkatalog oder einer Aufgabe abgeschlossen. Häufig enthalten sie Gespräche oder Erlebnisse de beiden Autorinnen, die eigentlich jede von uns kennen dürfte. Bei etlichen Punkten war ich im Glauben, dass es sich bereits erledigt hätte und sich eine andere Sichtweise etabliert hätte. Nach Lesen des Buches muss ich feststellen, dass dieses Buch überfällig war, und ich hoffe es wird viele LeserInnen haben. Ändern kann man nur „auf breiter Front“ und hier erfährt man so viele Hilfestellungen zur Betrachtung und Vermeidung von Unüberlegtem, das eigentlich eher schadet als nützt sowie eine neue oder wiederentdeckte Sichtweise auf das Essen, das keine Verbote oder Entsagungen, sondern Genuss und Freude mit sich bringen soll und sowohl Kindern und Jugendlichen als auch Erwachsenen den Weg zu besserem Wohlbefinden zeigen wird. Ich finde dieses Buch überaus wichtig und empfehle es unbedingt weiter.

Veröffentlicht am 15.03.2026

Dieses Buch ist ein Muss

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Wahrscheinlich war es noch nie so einfach sich gesund zu ernähren wie heute. Wir wissen so viel über gesunde Lebensmittel, über das was dem Körper gut tut, ihn fit und gesund erhält und über das was ihm ...

Wahrscheinlich war es noch nie so einfach sich gesund zu ernähren wie heute. Wir wissen so viel über gesunde Lebensmittel, über das was dem Körper gut tut, ihn fit und gesund erhält und über das was ihm schadet. Noch nie war es so einfach die Menschen mit Lebensmitteln zu versorgen, Erzeugung, Transport, Verkauf, all das läuft im großen Stil, weltweit operierende Konzerne produzieren und ernähren die Massen. Und trotzdem werden die Menschen in den Industrieländern immer dicker, leiden schon Kinder an Essstörungen, sind Adipositas, erhöhter Blutdruck, Diabetes Volkskrankheiten unserer Wohlstandsgesellschaft. Obwohl wir so viel über Ernährung wissen, macht sie uns krank, lässt uns schneller altern, bestimmt unser Leben physisch, aber immer öfter auch psychisch.

Die Autorinnen Marlene Borchardt und Nora Burgard-Arp haben mit "Essen und Essen lassen" einen Ernährungsratgeber (wenn man das so nennen will) geschrieben, der eigentlich etwas ganz anderes ist, ein Appell, ein Manifest, eine Offenbarung, ein Buch das ich zur Pflichtlektüre an Schulen machen würde, ein Buch das ich jungen Menschen schenken würde, die gerade dabei sind sich und ihren Platz in der Welt zu finden, aber auch all denen, die so wie ich selbst auch ihr Leben lang mit ihrem Körper und dem Essen gestruggelt haben.

Ich bin, würde ich sagen, eine gestandenen Frau, habe erfolgreich neben dem Beruf eine Familie gemanagt, drei wunderbare Töchter großgezogen, darf einem ebenso wunderbaren Enkel beim wachsen zusehen. Eigentlich sollte es mir schnurz egal sein was Andere über mich denken, wie Andere mich wahrnehmen. Ist es aber nicht, den leider ist auch heute, in Zeiten von Body positivity und der viel gepriesenen confidence, mein äußeres Erscheinungsbild das, worüber ich in der Öffentlichkeit als erstes definiert werde. Ich werde gesehen und allein aufgrund meiner Körpermaße eingeordnet, in eine Schublade gesteckt, bewertet und wenn meinem Gegenüber das was er sieht nicht gefällt, es nicht in seine Vorstellung passt, dann ist es auch völlig egal, dass ich ein total toller Mensch bin der gern Bücher liest, Hunde mag und Musik, gut kochen kann, sehr gesellig ist, verständnisvoll, empathisch, der gut zuhören kann, hilfsbereit ist, witzig, manchmal etwas zickig, manchmal nah am Wasser gebaut, loyal, einfach ein Kumpel. Und wenn mich dieser Umstand schon verunsichert, was bitte macht das dann mit unseren Kindern, die jeden Tag auf Tiktok, Instagram und Co mit dem vermeintlich perfekten Körperbild konfrontiert werden. Die täglich in den Lieder und Musikvideos ihrer Idole hören, wie toll es ist, schön, schlank und begehrenswert zu sein und direkt von geschäftstüchtigen Influencern die dafür nötigen Mittelchen angepriesen bekommen.

In acht Kapiteln spüren die Autorinnen all dem nach, analysieren wie wir über Essen reden, wie die Geschichte der Diät mit dem Kapitalismus zusammenhängt, wie die Ernährung mit unserem Charakter verknüpft ist, welche Trends und Ideologien es in der Ernährung gibt und natürlich auch ganz aktuell, wie sie uns krank macht. Sie schreiben dabei objektiv und ohne die Dinge zu bewerten, zu verherrlichen, zu verteufeln. In vielen Fällen kommen Betroffene zu Wort, zu denen auch die Autorinnen selbst gehören und geben Erfahrungsberichte. Sie wollen aufrütteln, ohne zu missionieren, wollen den Blick auf unseren Umgang mit Ernährung, aber ganz besonders auch den Umgang mit uns selbst entzerren, normalisieren und uns so aus der Gedankenspirale lösen, die bei so vielen Menschen den Alltag bestimmt.

Ich habe mich in diesem Buch in so vielen Sätzen wiedergefunden, im Positiven wie im Negativen und auch wenn ich noch immer nicht wirklich mit mir und meinem Körper im Reinen bin, hat das Buch mir unglaublich gut getan. Eine absolute Herzensempfehlung.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Eine wichtige Message!

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„Essen und essen lassen“ von Marlene Borchardt und Nora Burgard-Arp ist ein wichtiges Buch, das den oft komplizierten und belasteten Umgang mit Essen in unserer Gesellschaft hinterfragt. Das Buch zeigt, ...

„Essen und essen lassen“ von Marlene Borchardt und Nora Burgard-Arp ist ein wichtiges Buch, das den oft komplizierten und belasteten Umgang mit Essen in unserer Gesellschaft hinterfragt. Das Buch zeigt, wie tief verwurzelte Glaubenssätze und Erwartungen rund ums Essen unser Wohlbefinden beeinflussen – meist negativ. Es kritisiert den Druck, der durch die ständige Bewertung von Ernährung entsteht, und macht Mut, sich von diesen Idealen zu lösen. So wird Essen wieder zu dem, was es eigentlich sein sollte: eine natürliche und genussvolle Sache, die uns gut tut.

Das Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Das Buch ist sehr gut aufgebaut und angenehm zu lesen, sodass auch komplexe Themen rund um Ernährung leicht verständlich erklärt werden. Besonders wertvoll fand ich die vielen Denkanstöße, die es gibt – vor allem im Hinblick auf den Alltag und den eigenen Umgang mit Essen. Immer wieder habe ich mich selbst in den beschriebenen Situationen und Gedanken wiedererkannt. Dabei wurde mir bewusst, wie stark alte Gewohnheiten und gesellschaftliche Einflüsse unser Denken und Verhalten in Bezug auf Ernährung prägen, oft ohne dass wir es wirklich merken. Positiv aufgefallen ist mir auch der wertschätzende Schreibstil und dass auch auf‘s gendern geachtet wurde :)

Das Buch schafft eine schöne Balance zwischen fundiertem Hintergrundwissen, aktuellen Beispielen aus dem Alltag und praktischen Tipps, die man wirklich umsetzen kann. Es geht nicht nur darum, was wir essen, sondern vor allem darum, wie wir über Essen denken und sprechen. Besonders gut gefallen haben mir das Fazit und der Epilog, weil sie die wichtigsten Aussagen noch einmal klar und prägnant zusammenfassen. Dort werden außerdem konkrete Alternativen zum üblichen Bewerten von Essen vorgeschlagen – zum Beispiel, dass man sich darauf konzentriert, was einem am besten geschmeckt hat. Diese Idee fand ich sehr hilfreich, weil sie einen einfachen und positiven Weg zeigt, den Umgang mit Essen entspannter zu gestalten.

Insgesamt ist „Essen und essen lassen“ eine sehr gelungene und bereichernde Lektüre. Es regt zum Nachdenken an, ohne dabei belehrend zu wirken, und bietet praktische Ansätze, um ein gesünderes und liebevolleres Verhältnis zum Essen zu entwickeln. Gerade in einer Zeit, in der viele von strengen Diätidealen und Selbstoptimierung geprägt sind, ist dieses Buch ein erfrischendes und wichtiges Plädoyer für mehr Gelassenheit und Selbstakzeptanz im Umgang mit Ernährung.

Vielen Dank an LovelyBooks und den Kösel Verlag für mein Rezensionsexemplar!

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Weniger Druck, mehr Gelassenheit beim Essen

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In dem Buch „Essen und essen lassen“ geht es darum, wie stark unser Blick auf Essen heute von Trends, Social Media und gesellschaftlichen Erwartungen geprägt ist. Das Buch zeigt, warum Ernährung für viele ...

In dem Buch „Essen und essen lassen“ geht es darum, wie stark unser Blick auf Essen heute von Trends, Social Media und gesellschaftlichen Erwartungen geprägt ist. Das Buch zeigt, warum Ernährung für viele Menschen mit Druck verbunden ist und warum wir wieder einen entspannteren Umgang damit finden sollten.

Während des Lesens ist mir immer wieder aufgefallen, dass das Buch viele Gedanken anspricht, die ich selber kenne. Dieses ständige Nachdenken darüber, was zum Beispiel richtig oder falsch beim Essen ist. Das Buch regt auf jeden fall dazu an, solche Glaubenssätze zu hinterfragen und wieder mehr auf das eigene Gefühl zu hören.

Der Schreibstil ist angenehm verständlich und wirkt dabei sehr ehrlich. Es geht nicht darum, neue strenge Regeln aufzustellen, sondern eher darum, Druck rauszunehmen und einen liebevolleren Umgang mit sich selbst zu finden. Viele Dinge wurden so erklärt, dass man sich gerne mit einem Thema auseinandersetzt und sich nicht etwa dazu gedrängt oder belehrt fühlte - das ist mir immer besonders wichtig.

Für mich ist das Buch angenehm ruhig - denn heutzutage wird so viel Trubel in das Thema Ernährung gebracht, hier wird alles einmal gebündelt und etwas entschärft. Absolut empfehlenswert wenn man eben selbst diese Probleme kennt.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Sich nicht beeinflussen lassen!

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Ich glaube mit der Überschrift wird gut zusammengefasst, was genau in diesem Buch übermittelt werden soll. Man darf sich nicht beeinflussen lassen. Von Social Media, den Trends wie Skinny Tok oder aufgrund ...

Ich glaube mit der Überschrift wird gut zusammengefasst, was genau in diesem Buch übermittelt werden soll. Man darf sich nicht beeinflussen lassen. Von Social Media, den Trends wie Skinny Tok oder aufgrund von Kommentaren anderer, die unser Essverhalten kommentieren.

Dieses Buch stellt die Geschichte dar, wie sich das Körperbild im Laufe der Jahre verändert hat. Wie sich einiges auch wiederholt. Und welche Auswirkung das auf unser Essverhalten hat.

Es werden viele Beispiele genannt. Nicht nur Theorie genannt und vorgestellt, sondern mit Beispielen verbildlicht. Und in vielen Beispielen habe ich mich selbst erkannt. Ich habe mich sehr verstanden gefühlt und deswegen die Kapitel auch sehr gerne gelesen und sehr schnell durchgehabt.

Das Buch liest sich sehr einfach und ist nicht so hochgestochen wie andere Sachbücher. Liest sich deshalb wirklich angenehm! Am Ende jedes Kapitels gibt es kleine Übungen, die zum Nachdenken anregen. Fand ich auch sehr hilfreich und nach jedem Kapitel habe ich mir erstmal paar Minuten Zeit genommen, um darüber nachzudenken. Zwischendurch werden auch immer wieder Zitate eingeworfen, die mit dem Thema zu tun haben.

Insgesamt habe ich das Buch also wirklich genossen und konnte viel für mich daraus mitnehmen. Ich kann es wirklich nur empfehlen. Einfach für jeden, der mit seinem Essverhalten zu kämpfen hat, sich sehr von anderen Kommentaren oder Social Mefia beeinflussen lässt oder wer einfach was Neues lernen möchte. Ich glaube das Buch könnte wirklich für jeden was sein! Ich bin auf jeden Fall begeistert.

Deshalb

5/5 Sterne

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