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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2026

Eine epische Geschichte voller Strategie und Intrigen

The Ravages of Time
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In „The Ravages of Time – Band 2“ wird die Geschichte rund um die Machtkämpfe in China zur Zeit der Drei Reiche weitergeführt. Wer Band 1 bereits gelesen hat weiß, dass verschiedene Fraktionen um Einfluss ...

In „The Ravages of Time – Band 2“ wird die Geschichte rund um die Machtkämpfe in China zur Zeit der Drei Reiche weitergeführt. Wer Band 1 bereits gelesen hat weiß, dass verschiedene Fraktionen um Einfluss und Macht kämpfen, während einige historische Figuren immer stärker in den Mittelpunkt rücken. Nach wie vor finde ich es absolut gelungen, wie historische Ereignisse mit der modernen und kreativen Comic/ Anime- Erzählweise verbunden werden. Die Handlung nimmt an Komplexität zu, aber genau das macht den Reiz aus - denn so sinkt man immer tiefer in die geschichtliche Epoche ein.

Die Illustrationen sind wirklich sehr toll. Die Zeichnungen sind detailreich und dynamisch, wodurch viele Szenen besonders lebendig wirken. Gerade die Kombination aus Geschichte und starken Bildern gefällt mir sehr gut und macht das ganze total spannend. Ich finde, der Comic eignet sich besonders für Leserinnen und Leser, die sich mit dem historischen Hintergrund der Drei Reiche beschäftigen möchten, aber gleichzeitig eine visuell starke Umsetzung mit tollen Illustrationen schätzen.

Für mich ist „The Ravages of Time – Band 2“ eine spannende Fortsetzung, die sowohl geschichtlich interessierte Leser als auch Comic- bzw. Animefans abholen kann und neugierig auf die nächsten Bände macht.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Weniger Druck, mehr Gelassenheit beim Essen

Essen und essen lassen
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In dem Buch „Essen und essen lassen“ geht es darum, wie stark unser Blick auf Essen heute von Trends, Social Media und gesellschaftlichen Erwartungen geprägt ist. Das Buch zeigt, warum Ernährung für viele ...

In dem Buch „Essen und essen lassen“ geht es darum, wie stark unser Blick auf Essen heute von Trends, Social Media und gesellschaftlichen Erwartungen geprägt ist. Das Buch zeigt, warum Ernährung für viele Menschen mit Druck verbunden ist und warum wir wieder einen entspannteren Umgang damit finden sollten.

Während des Lesens ist mir immer wieder aufgefallen, dass das Buch viele Gedanken anspricht, die ich selber kenne. Dieses ständige Nachdenken darüber, was zum Beispiel richtig oder falsch beim Essen ist. Das Buch regt auf jeden fall dazu an, solche Glaubenssätze zu hinterfragen und wieder mehr auf das eigene Gefühl zu hören.

Der Schreibstil ist angenehm verständlich und wirkt dabei sehr ehrlich. Es geht nicht darum, neue strenge Regeln aufzustellen, sondern eher darum, Druck rauszunehmen und einen liebevolleren Umgang mit sich selbst zu finden. Viele Dinge wurden so erklärt, dass man sich gerne mit einem Thema auseinandersetzt und sich nicht etwa dazu gedrängt oder belehrt fühlte - das ist mir immer besonders wichtig.

Für mich ist das Buch angenehm ruhig - denn heutzutage wird so viel Trubel in das Thema Ernährung gebracht, hier wird alles einmal gebündelt und etwas entschärft. Absolut empfehlenswert wenn man eben selbst diese Probleme kennt.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Eine Leiche zu Ostern

Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl
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In dem Buch „Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl“ von Fabio Nola begleitet man Commissario Salvatore Gaetano, der über Ostern eigentlich nur Zeit mit seiner Familie verbringen möchte. Doch als ...

In dem Buch „Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl“ von Fabio Nola begleitet man Commissario Salvatore Gaetano, der über Ostern eigentlich nur Zeit mit seiner Familie verbringen möchte. Doch als im Hafen von Neapel eine Wasserleiche gefunden wird, ist es mit der Ruhe schnell vorbei und er steckt schneller wieder mitten in einer Ermittlung, als ihm lieb ist.

Der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen. Man kommt schnell rein und lernt Gaetano direkt in seinem Umfeld kennen – zwischen Familie, Traditionen und dem ganz normalen Alltagschaos. Gleichzeitig baut sich durch den Fund der Leiche langsam Spannung auf. Besonders die Atmosphäre rund um Neapel fand ich dabei sehr gelungen beschrieben. Ich habe richtig Lust nun dort Urlaub zu machen, aber bitte ohne Leiche!

Der Schreibstil liest sich angenehm leicht und flüssig. Die Szenen wirken lebendig und man kann sich vieles beim Lesen richtig gut vorstellen. Dadurch entsteht schnell ein Gefühl für die Umgebung und für die Menschen.
Auch die Figuren wirken authentisch. Gaetano hat mir besonders gefallen, weil er nicht wie ein typischer, übertriebener Ermittler dargestellt wird, sondern eher wie ein ganz normaler Mensch mit Familie und eigenen Gedanken.

Für mich wirkt das Buch wie ein Krimi, der nicht nur durch Spannung, sondern auch durch seine Atmosphäre und die Figuren lebt. Besonders für alle, die Geschichten mit italienischem Flair mögen, könnte dieses Buch interessant sein. 📚

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Zwischen Chaos, Körper und Freundschaft

Zum ersten Mal
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In dem Buch ''Zum ersten Mal'' erzählen zwei Freundinnen von ihrem Aufwachsen – von Pubertät, ersten Erfahrungen, Körperchaos, Freundschaft, Unsicherheiten und diesem ganzen Gefühlsdurcheinander, das irgendwie ...

In dem Buch ''Zum ersten Mal'' erzählen zwei Freundinnen von ihrem Aufwachsen – von Pubertät, ersten Erfahrungen, Körperchaos, Freundschaft, Unsicherheiten und diesem ganzen Gefühlsdurcheinander, das irgendwie dazugehört. Es geht um kleine und große Momente, die einen prägen, auch wenn man sie damals vielleicht lieber vergessen hätte.

Der Schreibstil ist super leicht zugänglich. Man kommt sofort rein und kann den Geschichten total gut folgen, weil alles so ehrlich und direkt erzählt wird. Es fühlt sich eher wie eine lange Sprachnachrichten von einer guten Freundin, die einfach offen teilt, was sie erlebt hat.
Ich habe mich in vielen Gedanken und Situationen wiedergefunden – dieses Sich-schämen, dieses Vergleichen, dieses „Bin ich eigentlich normal?“. Genau das macht das Buch so stark: Man merkt beim Lesen, dass man mit vielen Gefühlen eben doch nicht allein ist.

Für mich ein sehr nahbares, ehrliches Buch über das Erwachsenwerden, das Mut macht und vieles ausspricht, worüber man früher vielleicht nicht laut gesprochen hat. Ich persönlich kann mir das Buch zum Beispiel als Geschenk für meine jüngere Schwester sehr gut vorstellen.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Gladiatoren, Vampire und eine starke Heldin

We Who Will Die
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We Who Will Die spielt in einer ziemlich düsteren, brutalen Welt voller Intrigen, Machtspiele, Gladiatorenkämpfe und gefährlicher Vampire. Im Mittelpunkt steht Arvelle, die eigentlich nur ihren kranken ...

We Who Will Die spielt in einer ziemlich düsteren, brutalen Welt voller Intrigen, Machtspiele, Gladiatorenkämpfe und gefährlicher Vampire. Im Mittelpunkt steht Arvelle, die eigentlich nur ihren kranken Bruder retten will – und plötzlich gezwungen ist, an einer tödlichen Auslese teilzunehmen. Und das Ganze wird natürlich noch komplizierter, als es eh schon ist.

Mich hat das Buch auf jeden Fall überzeugt, für mich ein absolut gelungener Start der Reihe. Der Einstieg ist spannend und richtig intensiv und man ist sofort mitten drin. Der Schreibstil ist klar, flüssig und total angenehm zu lesen, auch wenn es stellenweise ziemlich hart zugeht. Vor allem die Mischung aus Action und Emotionen und dieser zusätzlichen dauernden unterschwelligen Bedrohung fand ich sehr gelungen umgesetzt.

Arvelle mochte ich total. Sie ist stark, aber nicht unverwundbar, macht Fehler und handelt oft aus purer Verzweiflung - viele ihrer Handlungen konnte ich total nachempfinden. Man fiebert richtig mit ihr mit. Auch das ganze Arena-Setting und die politischen Hintergründe machen neugierig auf mehr. Die Welt ist düster, teilweise gnadenlos, aber genau das passt einfach. Insgesamt wiegesagt ein wirklich spannender Fantasyauftakt, der Lust auf die Fortsetzung macht – ich bin auf jeden Fall ziemlich neugierig!

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