Cover-Bild Zum ersten Mal
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: E-Books im Verlag Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Psychologie
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Ersterscheinung: 12.03.2026
  • ISBN: 9783462313949
Gesina Demes, Annika Prigge

Zum ersten Mal

Vom Erwachsenwerden, Frausein und allen Gefühlen dazwischen | Relatable Stories von den »End Zwanni«-Podcasterinnen
Erwachsenwerden ist chaotisch, lustig und verdammt anstrengend – vor allem als Frau.
Das wissen auch Gesina Demes und Annika Prigge, die stolpernd, aber erfolgreich in ihren Dreißigern angekommen sind. In »Zum ersten Mal« erzählen die beiden Autorinnen und Podcasterinnen von ihrem Weg dorthin: von Kurzhaarfrisuren, die bleibenden Eindruck hinterlassen, Schönheitsidealen, die zur Gefahr werden, und Heartbreaks, die sich anfühlen wie ein Weltuntergang. Dabei ist eine Gruppe Menschen immer da – vor allem, wenn es richtig ernst wird: Freund*innen.
Ein tiefgründiges und witziges Buch über den Weg ins Erwachsenenleben von zwei Frauen, die selbst nicht genau wissen, wo es langgeht.
»Wer so witzig und ehrlich über das Leben und Aufwachsen als Frau schreibt, sollte gelesen und gefeiert werden.« Sophie Passmann
»Eine Liebeserklärung an die Freundschaft und das Leben.« Caroline Wahl

Weitere Formate

Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei SassiN in einem Regal.
  • SassiN hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.03.2026

Ehrlich, nahbar und überraschend enttabuisierend

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Zum ersten Mal – Vom Erwachsenwerden, Frausein und allen Gefühlen dazwischen von Gesina Demes und Annika Prigge ist ein Buch, das sich auf sehr persönliche und zugleich universelle Weise mit dem Erwachsenwerden ...

Zum ersten Mal – Vom Erwachsenwerden, Frausein und allen Gefühlen dazwischen von Gesina Demes und Annika Prigge ist ein Buch, das sich auf sehr persönliche und zugleich universelle Weise mit dem Erwachsenwerden auseinandersetzt. Die beiden Autorinnen greifen zahlreiche Themen auf, die viele junge Frauen beschäftigen – von Liebe und Sexualität über Unsicherheiten bis hin zu gesellschaftlichen Erwartungen und den eigenen Gefühlen.

Das Buch ist in verschiedene Themenbereiche gegliedert. Innerhalb der Kapitel blicken die Autorinnen zunächst auf eigene Erfahrungen aus ihrer Jugend zurück und reflektieren diese anschließend mit dem Wissen und der Perspektive, die sie heute haben. Diese Mischung aus persönlicher Erinnerung und späterer Einordnung macht die Texte besonders zugänglich und authentisch. Beim Lesen entsteht oft das Gefühl, zwei Freundinnen zuzuhören, die offen über Dinge sprechen, über die sonst erstaunlich selten gesprochen wird.
Besonders stark ist das Buch darin, vermeintliche Tabuthemen anzusprechen und damit einen Raum zu schaffen, in dem man sich wiederfinden kann. Viele Situationen, Gedanken oder Gefühle wirken plötzlich weniger isolierend, weil deutlich wird, dass andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Dabei geht es den Autorinnen nicht darum, perfekte Antworten zu liefern oder einen festen Weg vorzugeben. Vielmehr ermutigen sie dazu, den eigenen Weg zu finden und anzuerkennen, dass Unsicherheiten, Fragen und auch Rückschläge ganz selbstverständlich zum Erwachsenwerden dazugehören.
Der Ton des Buches ist offen, persönlich und oft unterhaltsam, sodass sich die einzelnen Kapitel gut zwischendurch lesen lassen. Immer wieder regt der Text dazu an, über eigene Erfahrungen nachzudenken und gesellschaftliche Erwartungen zu hinterfragen.

Gerade weil die Autorinnen kein außergewöhnliches Leben präsentieren, sondern von ganz alltäglichen Erfahrungen erzählen, fällt es leicht, Parallelen zum eigenen Leben zu entdecken.
Insgesamt ist Zum ersten Mal ein einfühlsames, ehrliches Buch über das Frausein und das Erwachsenwerden – eines, das vielen Leserinnen vermutlich mehr als einmal das beruhigende Gefühl geben wird: Mit diesen Gedanken und Gefühlen ist man nicht allein.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Zwischen Chaos, Körper und Freundschaft

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In dem Buch ''Zum ersten Mal'' erzählen zwei Freundinnen von ihrem Aufwachsen – von Pubertät, ersten Erfahrungen, Körperchaos, Freundschaft, Unsicherheiten und diesem ganzen Gefühlsdurcheinander, das irgendwie ...

In dem Buch ''Zum ersten Mal'' erzählen zwei Freundinnen von ihrem Aufwachsen – von Pubertät, ersten Erfahrungen, Körperchaos, Freundschaft, Unsicherheiten und diesem ganzen Gefühlsdurcheinander, das irgendwie dazugehört. Es geht um kleine und große Momente, die einen prägen, auch wenn man sie damals vielleicht lieber vergessen hätte.

Der Schreibstil ist super leicht zugänglich. Man kommt sofort rein und kann den Geschichten total gut folgen, weil alles so ehrlich und direkt erzählt wird. Es fühlt sich eher wie eine lange Sprachnachrichten von einer guten Freundin, die einfach offen teilt, was sie erlebt hat.
Ich habe mich in vielen Gedanken und Situationen wiedergefunden – dieses Sich-schämen, dieses Vergleichen, dieses „Bin ich eigentlich normal?“. Genau das macht das Buch so stark: Man merkt beim Lesen, dass man mit vielen Gefühlen eben doch nicht allein ist.

Für mich ein sehr nahbares, ehrliches Buch über das Erwachsenwerden, das Mut macht und vieles ausspricht, worüber man früher vielleicht nicht laut gesprochen hat. Ich persönlich kann mir das Buch zum Beispiel als Geschenk für meine jüngere Schwester sehr gut vorstellen.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Unbedingt lesen!

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Der Grund, das Buch überhaupt in die Hand zu nehmen, war für mich zunächst reine Neugier. Ich wollte erfahren, was die zwei Frauen Ende zwanzig zu diversen Themen rund ums Frausein und Erwachsenwerden ...

Der Grund, das Buch überhaupt in die Hand zu nehmen, war für mich zunächst reine Neugier. Ich wollte erfahren, was die zwei Frauen Ende zwanzig zu diversen Themen rund ums Frausein und Erwachsenwerden zu sagen haben. Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht - eher positiv überrascht.
Im Verlauf des Buches werden anhand verschiedener Überkapitel unterschiedliche Themen angesprochen, die jeweils durch persönliche Erfahrungen aus verschiedenen Lebensaltern ergänzt werden. Bereits im Prolog wurde für mich deutlich, dass vermeintliche Tabuthemen hier bewusst enttabuisiert werden. Scham soll genommen und Raum geschaffen werden, um sich gesehen zu fühlen und sich wiederzuerkennen. Dazu trägt auch der angenehme, offene Schreibstil bei, der mir von Beginn an ein gutes Gefühl gab und es mir leicht machte, mich auf die Inhalte einzulassen.
Von Kapitel zu Kapitel merkte ich, wie ich an manchen Stellen immer wieder zustimmend nickte. Ehrlich gesagt wurde mir dabei erst richtig bewusst, mit welchen Tabus wir eigentlich „zu kämpfen“ haben. Die Gesellschaft trägt dazu sicherlich ihren Teil bei. Gerade deshalb fand ich es besonders wertvoll, wie einem beim Lesen die Augen geöffnet werden und man angeregt wird, sich selbst im Hinblick auf die angesprochenen Themen zu reflektieren.
An einigen Stellen wurden in mir ganz automatisch Gedanken angestoßen, die mich in mein eigenes Leben eingesogen haben - und genau das spricht in meinen Augen sehr für dieses Buch.
Ein kleiner Kritikpunkt bleibt für mich der Einfluss von Jugendsprache beziehungsweise Elementen des „Jugendalltags“ - Jugendwörter, viele englische Begriffe zwischen dem Deutschen, Vapes und Ähnliches. Das spricht mich persönlich leider nicht besonders an, vor allem nicht in Büchern, selbst wenn ich manche dieser Begriffe im Alltag vielleicht ebenfalls verwenden würde. Dennoch kann ich deshalb nicht guten Gewissens Sterne bei der Bewertung abziehen, dafür hat mich das Buch insgesamt viel zu sehr begeistert.
Das Buch ist nicht deshalb gut, weil die Autorinnen ein außergewöhnliches Leben führen, sondern gerade weil sie es nicht tun. Sie betonen selbst zu Beginn, dass ihr Leben als weiße, heterosexuelle Frauen kein bemerkenswertes sei. Und genau darin liegt der Reiz: Jemand wie ich kann sich auf beinahe jeder Seite wiederfinden.
Um Scham und Ängste abzulegen, braucht es sicherlich mehr als nur ein Buch - schließlich bleiben die äußeren Umstände dieselben. Dennoch wünsche ich jeder Person, die dieses Buch in die Hand nimmt, dass sie sich verstanden fühlt, den Mut findet, über das ein oder andere vermeintliche Tabu zu springen, und lernt, mehr Vertrauen zu entwickeln.

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