Cover-Bild Der falsche Karl Valentin
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 08.07.2020
  • ISBN: 9783839226964
Martin Meyer

Der falsche Karl Valentin

Roman
München 1926. Der erfolgreiche Komiker und Sprachakrobat Karl Valentin erhält ein lukratives Angebot aus den USA - für zwei Jahre Bühne und Film. Fast zeitgleich taucht ein dreister Doppelgänger in München auf, ebenfalls aus Amerika. Zum heiligen Plagiarius, steckt dahinter etwa ein abgezirkeltes Komplott? Valentin wird in seinen Grundfesten erschüttert. Er kämpft mit sich und seinen Ängsten und fürchtet um seine Originalität und Identität. Wird es ihm gelingen, den Konkurrenten zu stoppen?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.10.2020

Der doppelte Karl

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In seinem Roman Der falsche Karl Valentin mischt der Autor Martin Meyer gekonnt eine Zeit aus dem Leben des erfolgreichen Komikers und Sprachakrobaten mit der fiktiven Geschichte eines doppelten Karls.

Der ...

In seinem Roman Der falsche Karl Valentin mischt der Autor Martin Meyer gekonnt eine Zeit aus dem Leben des erfolgreichen Komikers und Sprachakrobaten mit der fiktiven Geschichte eines doppelten Karls.

Der taucht plötzlich in Valentins Leben auf, hat zufällig den gleichen Nachnamen wie Liesl Karlstedt, der Bühnenpartnerin von Karl, trägt und dessen Vater Valentins Vater einst in den Ruin trieb, Er tritt in seinen Stücken auf und kopiert ihn gekonnt.


Martin Meyer gelingt es, die Persönlichkeit Valentins lebendig werden zu lassen. Seine Reise-/Ängste, sein Zaudern und seine Eigenarten werden dem Leser nahegebracht, ein Hypochonder, der sich immer eingebildet hat eine Krankheit zu haben.

Der Lesestil mag für einige Leser ungewohnt sein, schreibt der Autor doch im Stile der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Durch die bildhafte Beschreibung Münchens - das hektische, ausschweifende Leben zu jener Zeit und die politische Lage - wirkt das Buch sehr authentisch und man fühlt sich in diese Zeit zurückversetzt.

Ein Buch das mich sehr gut unterhalten hat.


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Veröffentlicht am 12.08.2020

Damals

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Das Buch spielt in München um 1920. Im Zentrum des Geschehens steht der Titelheld Karl Valentin, der gemeinsam mit Liesl Karlstadt große Erfolge auf den Bühnen der Stadt feiert. Dann beginnen seine Probleme, ...

Das Buch spielt in München um 1920. Im Zentrum des Geschehens steht der Titelheld Karl Valentin, der gemeinsam mit Liesl Karlstadt große Erfolge auf den Bühnen der Stadt feiert. Dann beginnen seine Probleme, denn aus dem USA erwartet ihn ein Angebot, dass er nicht ausschlagen kann. Doch mit reisen tut sich Karl schwer und er ist auch ein Hypochonder. Das bringt seinen Doppelgänger auf den Plan. Ich fand das Buch sehr besonders und spannend. Auch gewitzt und unterhaltsam. Karl Valentin ist eine Figur, über die man schmunzelt, mit der man sich aber auch manchmal identifizieren kann. Seine Weg und sein Dilemma zu verfolgen war interessant und kurzweilig. Der Schreibstil war besonders und auch das Cover gefällt mir. Ich hatte viel Lesespaß und kann das Buch empfehlen.

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Veröffentlicht am 09.08.2020

Absolute Leseempfehlung

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Bei „ Der falsche Karl Valentin“ von Martin Meyer handelt es sich um einen Roman.

Der Autor beschreibt das München der 1920 er Jahre sehr gut. Ich konnte mich, während dem Lesen, sehr gut in diese Zeit ...

Bei „ Der falsche Karl Valentin“ von Martin Meyer handelt es sich um einen Roman.

Der Autor beschreibt das München der 1920 er Jahre sehr gut. Ich konnte mich, während dem Lesen, sehr gut in diese Zeit hineinversetzen.

Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Der Autor hat hier wahrscheinlich die Sprache der damaligen Zeit verwendet. Auf jeden Fall passt sie zu dieser Geschichte. Nach ein paar Seiten hatte ich mich daran gewöhnt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Der Plot ist sehr interessant und spannend. Ich war die ganze Zeit über so gespannt, wie es mit Karl, Liesl usw. weitergeht,wie sie sich verhalten werden.

Der Autor hat wahre Begebenheiten mit seiner fiktiven Geschichte sehr gut vereint, sodass eine stimmige Geschichte entstanden ist.

Karl´s Persönlichkeit wird hier sehr authentisch beschrieben. Seine Ängste, sein Humor, sein Talent - all dies wird hier sehr gut beschrieben. Da ich ihn schon aus einigen Filmen kenne, hatte ich die ganze Zeit über sein Gesicht vor Auge. Ebenso von Liesl.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

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Veröffentlicht am 31.08.2020

Es kann nur einen geben.

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In München taucht plötzlich ein Doppelgänger von Karl Valentin namens Wellano auf. Er ist eine exakte Kopie und tritt mit Valentins Stücken auf. Was ihm zum absoluten Triumph fehlt, ist Liesl Karlstadt. ...

In München taucht plötzlich ein Doppelgänger von Karl Valentin namens Wellano auf. Er ist eine exakte Kopie und tritt mit Valentins Stücken auf. Was ihm zum absoluten Triumph fehlt, ist Liesl Karlstadt. Valentin kann und will sich das nicht gefallen lassen. Schließlich geht es um seine Reputation und sein künstlerisches Erbe. Bedrängt von seinen Freunden, etwas zu unternehmen, zaudert Valentin dennoch. Das ändert sich, als Wellano ein lukratives Angebot aus Amerika, das Valentin bekommen, aber bisher wegen seiner Reiseangst nicht angenommen hat, an sich reißt.

Ich habe einige Seiten gebraucht, bis ich mich im Buch heimisch gefühlt habe. Das lag am eher ungewöhnlichen Erzählstil des Autors. Er bedient sich des Sprachduktus der 20ziger Jahre, benutzt typische bayrische Ausdrücke und streut Wortkreationen ein, die an Valentin erinnern. Die Geschichte selbst war für mich ein Stilelement, die schwierige Persönlichkeit Valentins und seine Beziehung zu Liesl Karlstadt dem Leser näher zu bringen. Valentin war ein Hypochonder und wurde von vielen Ängsten geplagt. Thematisiert wird im Roman besonders seine Angst vor Reisen aller Art, die dazu führt, dass er fast nur in München auftritt. Valentins Beziehung zur Karlstadt war ambivalent. Er brauchte sie als kongeniale Partnerin auf der Bühne, fühlte sich auch zu ihr hingezogen, stößt sie aber immer wieder vor den Kopf. Karlstadt hat zwar verschiedene Liebschaften, kann sich aber nicht von Valentin lösen.

In der Beurteilung des Buches bin ich zwiegespalten. Zum einen empfand ich es als interessant, Valentin als Person kennenzulernen. Zum anderen war ich mit dem Erzählstil nicht wirklich glücklich.

Mein Fazit lautet daher. Man sollte eine Affinität zu Valentins Werk haben, um sich auf die Erzählweise des Autors einzulassen. Dann bekommt man interessante und unterhaltsame Einblicke in Valentins Leben.

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Veröffentlicht am 10.08.2020

Wer ist der echte Karl Valentin?

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München im Jahre 1926: Karl Valentin und Liesl Karlstadt feiern große Erfolge auf den Bühnen Münchens. Auch aus den fernen USA kommt ein lukratives Angebot für zwei Jahre Bühne und Film. Wenn nur die weite ...

München im Jahre 1926: Karl Valentin und Liesl Karlstadt feiern große Erfolge auf den Bühnen Münchens. Auch aus den fernen USA kommt ein lukratives Angebot für zwei Jahre Bühne und Film. Wenn nur die weite Reise über den großen Atlantik nicht wäre, denn Karl Valentin leidet beim Reisen unter großen Ängsten, schon Zugfahren findet er hochgefährlich. Auch Essen könnte sich bös auswirken, er fürchtet stets, vergiftet zu werden. Dazu kommt noch sein Asthma, welches bestätigt ist - ansonsten ist er nämlich recht hypochondrisch veranlagt. Da taucht aus heiterem Himmel aus Amerika ein frecher Betrüger auf, der Karl Valentin kopiert und als sein Doppelgänger auftritt. Er macht sich sogar noch an Liesl Karlstadt ran. Wie wird Karl Valentin mit dieser Gefahr umgehen? Kann er ihn stoppen?

Dieser interessante Roman über den bekannten und erfolgreichen Komiker ist in der Sprache der damaligen Zeit geschrieben, was besonders authentisch wirkt, dennoch aber erst einmal recht gewöhnungsbedürftig ist. Karl Valentin war ein Mann mit vielen Ängsten und Sorgen, was hier gut beschrieben wird. Seine Partnerin Liesl Karlstadt hatte es mit ihm auch nicht leicht, denn er war sehr eifersüchtig. Sie schaffte es dennoch, sich als Frau durchzusetzen und zu emanzipieren. Im Roman werden Tatsachen und Fiktion geschickt miteinander verknüpft, dazu gibt es reichlich Münchener Lokalkolorit. Ein lesenswertes Buch!

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