Cover-Bild Anbandelt
Band 6 der Reihe "Klub der Grünen Daumen"
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20,40
inkl. MwSt
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 04.02.2026
  • ISBN: 9783839280058
Martina Parker

Anbandelt

Gartenkrimi
Eigentlich wollten sie nur die seltenen Pflanzen im Wüstengarten bewundern, doch prompt stolpern die Gartenfreundinnen über einen leblosen Mann im Dornbusch.
Uwe Rohbeuschl, bekannt für seinen unstillbaren Durst und seine blühende Fantasie, ist überzeugt: Die sagenumwobenen Weinberghexen stecken dahinter. Dass man mit fünf Promille zu übersinnlichen Eingebungen neigt, ist im Südburgenland freilich keine Seltenheit.
Während der Klub Nachforschungen anstellt, zettelt Oma Hilda eine Protestaktion zur Rettung des örtlichen Supermarkts an und rammt Demogegner Ludwig das Einkaufswagerl in die Hüfte. Aus Zorn wird Zuneigung, doch die Harmonie ist trügerisch: Ludwigs Schwester verschwindet spurlos und eine mysteriöse Stalkerin sorgt für Unruhe unter den Gärtnerinnen.
Zwischen Kakteen, Osterstriezel und alten Geheimnissen führt die Spur zurück in die Kommunenzeit der 1970er Jahre. Gelingt es dem Klub der Grünen Daumen ein weiteres Mal, alle Geheimnisse zu lüften?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2026

Ein tolle Gartenkrimi

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Vor dem Osterfest wollen die Damen des Gartenclubs einen entspannten Tag im Wüstengarten verbringen und seltene Pflanzen bewundern.Doch anstelle von seltenen Pflanzen sehen sie einen leblosen Körper zwischen ...

Vor dem Osterfest wollen die Damen des Gartenclubs einen entspannten Tag im Wüstengarten verbringen und seltene Pflanzen bewundern.Doch anstelle von seltenen Pflanzen sehen sie einen leblosen Körper zwischen den dornigen Sträuchern.Es ist die Leiche von Uwe Rohbeuschl.Es stellt sich heraus, der Mann ist gar nicht tot, sondern hat nur ein paar Promille zuviel und zu dem fest davon überzeugt, von Weinberghexen angegriffen worden zu sein.
Oma Hilda protestiert derweil gegen die Schließung des örtlichen Supermarktes und sie ist verliebt.In Ludwig, dem sie bei der Demo einen Einkaufswagen gegen die Hüfte gerammt hat.Auch Ludwig hat Gefühle für Hilda.Das Glück der Beiden wird überschattet von seiner Sorge um Ludwigs Schwester, mit der er sich treffen wollte, die jedoch verschwunden ist.Vera Oma Hildas Tochter soll die vermisste Tochter suchen,unterstützt von Marlies .Diese wird aber von ihrem vorübergehenden Vorgesetzten Marvin ausgebremst, der ihren eigendlichen Chef Franz Grandits vertritt….

Die Autorin Martina Parker hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Bildhaft nimmt sie den Leser mit,die Charaktere sind sympatisch.Es ist bereits der6.Band derReihe,für mich war es der erste.Es hat mir sehr gut gefallen mit den Damen vom Club der Grünen Daumen zu ermitteln-5 Sterne und gerne wieder.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Gartenkrimi vom Feinsten

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Ist ein Wüstengarten nicht ein Widerspruch in sich? Die Gartenfreundinnen vom Klub der Grünen Daumen wollten sich eigentlich nur anschauen, was in einem Wüstengarten für Pflanzen gedeihen, aber schon stolpern ...

Ist ein Wüstengarten nicht ein Widerspruch in sich? Die Gartenfreundinnen vom Klub der Grünen Daumen wollten sich eigentlich nur anschauen, was in einem Wüstengarten für Pflanzen gedeihen, aber schon stolpern sie über einen leblosen Mann.

Dass sich die Geschichte dann aber so entwickelt, wie es die Protagonisten in „Anbandelt“ erleben, damit hätte ich jetzt auch nicht gerechnet.

Wie lebte es sich in einer Kommune der 1970er Jahre und was ist eigentlich aus den Kindern geworden, die in der damaligen Zeit geboren wurden?

Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Vera und Eva im Bliamal, dem Wohlfühlcafé, welches Kräuterfee Johanna inzwischen betreibt. Hier könnte ich es mir auch gut gehen lassen, mit einer Bananenschnitte natürlich und über die verrückten Vorstellungen der Anhänger der Manosphere tratschen oder Gartentipps erhalten. Auch wenn ich selbst keinen Garten habe, schwarze Daumen und so, finde ich es immer wieder interessant, wieviel Wissen Johanna auf spielerische Art und Weise vermittelt.

Nicht fehlen dürfen natürlich wieder die informativen Kapitelüberschriften. Dieses Mal lerne ich zum Beispiel, dass Bienen beim Kontakt mit Hanfpflanzen nicht berauscht werden oder dass genetisch gesehen, Hühner die nächsten lebenden Verwandten des Tyrannosaurus Rex sind.

Ich hatte wieder jede Menge Spaß, die knapp 460 Seiten waren viel zu schnell durchgesuchtet und ich freue mich schon auf die nächsten Abenteuer der Damen vom Klub der Grünen Daumen.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Eine Leseempfehlung!

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In ihrem 6. Gartenkrimi rund um Hilda und Vera Horwath finden wir uns plötzlich Ereignissen aus den 1970er-Jahren gegenüber, die einen Einblick in das Leben einer Kommune gewährt. Doch der Reihe nach!

Zunächst ...

In ihrem 6. Gartenkrimi rund um Hilda und Vera Horwath finden wir uns plötzlich Ereignissen aus den 1970er-Jahren gegenüber, die einen Einblick in das Leben einer Kommune gewährt. Doch der Reihe nach!

Zunächst wollen die Mitglieder des Gartenklubs eigentlich nur den spektakulären Wüstengarten des Ehepaares Wurglitsch besichtigen, als sie über den leblosen Körper von Uwe Rohbeuschel stolpern. Eigentlich müsste er tot sein, doch Rohbeuschel erwacht im Leichensack. In seiner Empörung erzählt er von Weinberghexen, die ihn attackiert hätten. Nun ja, mit knapp 5 Promille sieht einer weiße Mäuse und ein anderer eben Weinberghexen. Sofort beginnt der Klub zu recherchieren

Nahezu gleichzeitig zettelt Hilda eine Protestaktion gegen die Schließung des örtlichen Supermarkts an, rammt dabei einen dabei einen Gegner solcher Aufstände, Ludwig, der ihr wenig später aus vollem Herzen dafür dankt, bekommt er doch wegen dieses „Attentates“ sofort eine künstliche Hüfte, statt Monate darauf zu warten. Doch Ludwig hat noch andere Sorgen. Seine Schwester wollte ihn hier im Südburgenland treffen und ist bislang nicht aufgetaucht. Mit Hilfe von Vera und der Kriminalbeamtin Marlies Murlasits gelingt es, (auf nicht immer ganz legalen Wegen) eine Spur zu der Vermissten zu finden, deren Mietwagen seit längerem auf dem Parkplatz vor dem Lokal des örtlichen Gin-Produzenten, dem Dunkel Tom, den auch Vera besser kennt, als ihr gut tut, geparkt ist. Die einzige Spur zu Ludwigs Schwester sind zahlreiche SMS, die Drohungen gegen das Ehepaar Wurglitsch ausstoßen und tief in die Vergangenheit zu einer Sekte in die 1970er-Jahre führt.

Meine Meinung:

Was für ein kolossales Durcheinander! Keine Angst, Schritt für Schritt wird alles penibel aufgelöst. Die Gemeinschaftsarbeit Kriminalpolizei, Journalistin Vera sowie Hilda und die Gartenfreundinnen, die von nun an durch Felix Csar, Tierarzt im benachbarten Buchenschachen, verstärkt werden, führt uns tief in die Vergangenheit einer Kommune, die an jene von Otto Mühl und seinen Friedrichshof angelehnt ist, wie Autorin Martina Parker im Nachwort erzählt.

Auch Oma Hildes Protestaktion zur Rettung des Nahversorgers hat ein reales Vorbild. Als im August 2023 ein Supermarktkonzern ausgerechnet jene Filiale, die in rund 750 Schritt Entfernung zum Oberwarter Pensionistenheim liegt, schließen will, machen die Pensionisten mobil. Unterstützung erhalten die wehrhaften Rentner vom Oberwarter Bürgermeister Georg Rosner, den ich ganz gut kenne.

Wie immer bevölkern zahlreiche skurrile Charaktere den Krimi. Zu den bekannten Originalen kommt mit Chefinspektor Marvin Pauser, der den, auf Reha weilenden Vorgesetzen von Marlies, Franz Grandits, vertritt, ein besonders fieses Exemplar an Frauenhass und Eigenbrötelei, ans Tageslicht. Das Gute ist, seine Tage sind gezählt, aber bis dahin hat Marlies einiges an blöden Machosprüchen auszuhalten.

Wie schon in den fünf Vorgängern gibt es zu Beginn jedes Kapitels eine interessante Information zu Flora oder Fauna. Ebenso dürfen einzelne Einheimische im südburgenländischen Dialekt sprechen, eine Übersetzung wird natürlich angeboten.

Wie es mit Hilda und Ludwig weitergeht, erfahren wir hoffentlich bald in einem 7. Band.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Krimi, der beste Krimi-Unterhaltung ist, 5 Sterne und eine Leseempfehlung für die ganze Reihe.

Veröffentlicht am 23.02.2026

Flora und Fauna laden zum Verbrechen ein

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Flora und Fauna laden zum Verbrechen ein. Der Klub der grünen Daumen ermittelt wieder, und diesmal reichen die Schatten der Vergangenheit bis in die heutige Zeit.

Im Mittelpunkt des Kriminalromans von ...

Flora und Fauna laden zum Verbrechen ein. Der Klub der grünen Daumen ermittelt wieder, und diesmal reichen die Schatten der Vergangenheit bis in die heutige Zeit.

Im Mittelpunkt des Kriminalromans von Martina Parker steht das Frauen-Drei-Gespann Hild, Vera und Letta, Großmutter, Tochter und Enkeltochter. Der Autorin sind hier drei wunderbare Frauenfiguren gelungen, die sowohl klare Alleinstellungsmerkmale besitzen als auch durchweg realistische und nahbare Züge haben.

Dazu kommt die Mischung aus Humor und Tradition im Südburgenland, und schon fliegt man durch die Seiten des Kriminalromans. Am Anfang plätschert der Kriminalfall noch ein wenig vor sich hin, doch ab der Mitte des Buches nimmt er richtig Fahrt auf und man kann das Buch kaum aus der Hand legen.

Der Erzählstil der Autorin ist pointiert und folgt einem gut erkennbaren roten Faden. Die Nebengeschichten bereichern den Roman und machen die Figuren noch greifbarer. Für mich war es der erste Gartenkrimi von Martina Parker, aber bereits nach den ersten hundert Seiten hatte ich einen guten Eindruck von den Beziehungen der Figuren untereinander. Dabei hilft auch das Personenverzeichnis sehr.

Sprachlich hatte ich zu Beginn ein paar kleinere Schwierigkeiten mit dem Dialekt, doch dies haben der Verlag und die Autorin mithilfe von Fußnoten gut gelöst. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit empfand ich dies nicht mehr als störend.

Besonders gut gefallen hat mir, dass man beim Rätseln aktiv eingebunden wird und durch die kurzen Sachtexte, die jedem Kapitel vorangestellt sind, einiges dazulernt. Dieser Gartenkrimi wird sicherlich nicht mein letzter gewesen sein. Zu weiteren Themen des Buches möchte ich nichts sagen, um nicht zu viel zu spoilern, nur so viel: Es geht um eine ganz besondere Gemeinschaft in den 70er- und 80er-Jahren.

Für Gartenfreunde und Fans von Cozy Crime ist dieser Krimi genau das Richtige, denn gute Unterhaltung wird hier großgeschrieben.

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