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Veröffentlicht am 23.04.2022

Nette Geschichte zm Berieseln lassen

Show me the stars
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"Show me the stars" ist Teil 1 der Leuchtturm-Trilogie von Kira Mohn. Die freie Journalistin Liv Baumgart kommt im Job nicht voran. Ausgerechnet der Artikel, der ihren beruflichen Aufstieg bedeuten soll, ...

"Show me the stars" ist Teil 1 der Leuchtturm-Trilogie von Kira Mohn. Die freie Journalistin Liv Baumgart kommt im Job nicht voran. Ausgerechnet der Artikel, der ihren beruflichen Aufstieg bedeuten soll, stürzt sie komplett in die Krise. Auf der Suche nach Alternativen nimmt Liv einen Job als Housesitter in einem Leuchtturm vor der Küste Irlands an.

Die Story ist, naja, etwas durchwachsen. Der Anfang ist stark. Ich bin begeistert in die charmante und atmosphärische Geschichte eingetaucht. Das Setting ist einfach traumhaft. Und auch die Protagonistin mochte ich irgendwie. "Kjer", der männliche Co-Star des Buches, bleibt dagegen recht blass. Und auch die anderen Charaktere sind für mich nicht so richtig greifbar geworden. Die Handlung flacht im Verlauf leider etwas ab. Die Story kreist über weite Strecken um sich selbst. Was passiert ist nicht wirklich überraschend. Aber es war auch nicht schlecht. Es war eben im Normal-Bereich. Und Sprecherin Marie-Isabel Walke hat es geschafft, mich gut zu unterhalten und mir ein wohliges Gefühl vermittelt. So hat das Hörbuch doch insgesamt Spaß gemacht.

Fazit: Ein netter Liebesroman, der vor allem von der tollen Wohlfühl-Atmosphäre lebt. Sonst nichts Besonderes. Aber doch wiederum irgendwie schön. Für Zwischendurch gut geeignet. Ich habe es genossen, mich hier einfach berieseln zu lassen. Manchmal braucht es gar nicht mehr.




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Veröffentlicht am 23.04.2022

Ein tolles tierisches Ermittlerduo und Dietmar Bär in Bestform

Ein Fall für Katzendetektiv Ra - Das verschwundene Amulett
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Habt Ihr Lieblings-Hörbuchsprecher? Ich habe eine Handvoll absoluter Favoriten. Einer davon ist Dietmar Bär. Jetzt habe ich endlich mal wieder ein Hörbuch mit ihm gehört. "Ein Fall für Katzendetektiv Ra ...

Habt Ihr Lieblings-Hörbuchsprecher? Ich habe eine Handvoll absoluter Favoriten. Einer davon ist Dietmar Bär. Jetzt habe ich endlich mal wieder ein Hörbuch mit ihm gehört. "Ein Fall für Katzendetektiv Ra - Das verschwundene Amulett" von Amy B. Greenfield. Der Katzenkrimi spielt im alten Ägypten und ist für Kinder ab 8 Jahren empfohlen.

Ra ist der faule und verwöhnte Kater des Pharaos. Sein Leben besteht aus fressen, schlafen und warten auf die nächste Mahlzeit. Sein Freund Khepri ist ein fleißiger und quirliger Skarabäus. Der Mistkäfer rollt unermüdlich Dungkugeln - weswegen viele die Nase über ihn rümpfen. Spannend wird es, als ein Amulett im Palast verschwindet. Ein Dienstmädchen wird beschuldigt. Ra und Khepri wollen ihre Unschuld beweisen. Das ungleiche, tierische Detektivgespann geht auf Spurensuche. Dabei begegnen sie vielen weiteren schillernden Palast-Persönlichkeiten. Ob Ra und Khepri den wahren Täter entlarven?

Fazit: Generell sind tierische Ermittler in Büchern nicht unbedingt mein Fall. Das Katzen-Mistkäfer-Gespann Ra und Khepri fand ich aber mal wieder originell und herzerfrischend. Die Geschichte ist humorvoll und kindgerecht spannend erzählt. Dietmar Bär spricht kurzweilig und sehr abwechslungsreich. Er gibt den verschiedenen Figuren sehr individuelle Stimmen. Dabei arbeitet er ihre Persönlichkeiten und Eigenarten ganz toll heraus. Rund vier Hör-Stunden verfliegen dadurch wie im Flug.

Wenn euch die Geschichte als Buch oder Hörbuch anspricht, hier noch ein Tipp: Im Februar 2022 geht's weiter. Dann erscheint mit "Der große Grabraub" Teil 2 der Reihe.

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Veröffentlicht am 23.04.2022

Highlight und Herzens-Hörbuch

Die Mitternachtsbibliothek
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Nora Seed ist am Tiefpunkt ihres trost- und erfolglosen Lebens angekommen. Sie entscheidet sich für den Suizid. Auf dem Weg ins Jenseits landet Sie in der Mitternachtsbibliothek. Hier gibt es Bücher gefüllt ...

Nora Seed ist am Tiefpunkt ihres trost- und erfolglosen Lebens angekommen. Sie entscheidet sich für den Suizid. Auf dem Weg ins Jenseits landet Sie in der Mitternachtsbibliothek. Hier gibt es Bücher gefüllt mit allen Variationen der möglichen Leben, die Nora hätte führen können. Schwimmerin, Polarforscherin, Popstar und und und… Nora bekommt die Chance, andere Lebensvarianten auszuprobieren. Aber irgendwie ist auch keines dieser anderen Leben perfekt. Immer wieder kehrt Nora ernüchtert in die Mitternachtsbibliothek zurück. Und die droht irgendwann einzustürzen…

Noras Lebens-Findung ist einfach herrlich. Man weint und lacht mit ihr - und findet sich selbst in so vielen wieder. Dieses Buch ist so gefühlvoll, intensiv, weise, philosophisch und einfach schön. Und Nora Seed ist eine tolle Protagonistin, die ich tief ins Herz geschlossen habe.

Prädikat: Herzensbuch bzw. Herzens-Hörbuch - denn ich habe mir die verschiedenen Leben der Nora Seed von Annette Frier erzählen lassen. Die Comedy-Frau und Schauspielerin ist als Sprecherin perfekt gewählt. Erst war ich skeptisch, weil ich Frier als Hörbuch-Sprecherin nicht wirklich auf dem Schirm hatte. Schon gar nicht, für so eine tiefgründige Geschichte. Aber Frier hat mich total überzeugt und mir Nora Seed so nahe gebracht, wie es besser nicht geht. Sind wir nicht alle ein bisschen Nora? Und am Ende verlässt man die Geschichte mit wichtigen Erkenntnissen sowie einem schönen Gefühl von Glück und Herzenswärme.

Fazit: "Die Mitternachtsbibliothek" ist ein philosophischer Roman, der mir rundum gut gefallen hat. Ein Highlight!

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Veröffentlicht am 23.04.2022

Poetisch. Virtuos. Berührend.

Der Klang von Feuerblau
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Darum geht's: Kit Camino ist die Tochter eines berühmten Cembalisten - und spielt das Instrument selbst voller Leidenschaft. Als Synästhetikerin ist Musik für sie ein Feuerwerk aus Farben. Als ihr Vater ...

Darum geht's: Kit Camino ist die Tochter eines berühmten Cembalisten - und spielt das Instrument selbst voller Leidenschaft. Als Synästhetikerin ist Musik für sie ein Feuerwerk aus Farben. Als ihr Vater bei einem Unfall seine Hand verliert, verändert sich alles. Das Cembalo spielen bedeutet für Kit fortan Schmerz und Qual. Nach einem weiteren einschneidenden Vorfall bricht Kit den Kontakt zum Vater ab. Als er ein Jahr später stirbt, kehrt Kit ins Landhaus Winters Weiher zurück...

"Der Klang von Feuerblau" - so schön wie der Titel ist der ganze Roman. Auf YouTube gibt es eine Playlist dazu. Eine fast schon zauberhafte Stimmung breitet sich aus. Und auf den Schwingen der Musik, u.a. von Bach, Grieg und Chopin, gleitet man durch die Geschichte.

Ich bin einfach in dem Buch versunken und eingetaucht in Musik, Farben und Gefühle. Es geht ums Erwachsenwerden, Ängste, Schmerz, Verstehen und Vergeben. Johanna Gerhard verpackt das in eine Geschichte voller Poesie und spielt die Klaviatur von sanften und friedlichen bis hin zu kraftvollen und zerstörerischen Tönen ab.

Fazit: "Der Klang von Feuerblau" ist ein fantastischer Roman. Er ist nicht allzu lang - der Plot dadurch sehr dicht erzählt. Poetisch. Virtuos. Berührend. Prädikat: Herzensbuch.

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Veröffentlicht am 23.04.2022

Unsympathische Charaktere und konstruierter Plot

Mach das Licht an
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Ich habe schon etliche begeisterte Rezensionen über dieses und andere Bücher von Sandy Mercier gelesen. Deshalb waren meine Erwartungen auch recht hoch.

Leider muss ich sagen, dass mich das Buch eher ...

Ich habe schon etliche begeisterte Rezensionen über dieses und andere Bücher von Sandy Mercier gelesen. Deshalb waren meine Erwartungen auch recht hoch.

Leider muss ich sagen, dass mich das Buch eher enttäuscht hat.

Ich bin mit den Protagonistinnen einfach nicht warm geworden. Vor allem die überwiegend schlecht gelaunte und zeternde Eva ist mir ziemlich auf die Nerven gegangen. Zu Katharina konnte ich gar keine Verbindung aufbauen, so dass mir ihr Schicksal relativ egal war.

Spannung ist bei mir leider kaum aufgekommen.

Den Plot fand ich insgesamt recht konstruiert und wenig überzeugend.

Die Auflösung hätte ich mir eher im Freundeskreis vorgestellt - zumal ich die Verbindungen der Personen untereinander ganz interessant fand. Aber gerade dieses Zwischenmenschliche ist nur viel zu kurz und oberflächlich thematisiert worden. Hier hätte ich mir mehr Tiefe und Intensität gewünscht. Das hätte mir die Charaktere vielleicht greifbarer und sympathischer gemacht.

Positiv erwähnen kann ich immerhin den flüssigen und gut lesbaren Schreibstil. So habe ich das Buch wenigstens nicht abgebrochen ... und würde der Autorin mit einem anderen Buch durchaus noch eine 2. Lesechance geben.

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