Jugendliche Selbstfindung mit einem spannenden Twist
Wenn ich die Augen schließeWer bist du, wenn du deine Gefühle nicht mehr kennst? Dieser Frage muss sich Norah nach einem schweren Autounfall stellen. Bei ihrer Genesung müssen nicht nur die körperlichen Wunden heilen. Sie muss sich ...
Wer bist du, wenn du deine Gefühle nicht mehr kennst? Dieser Frage muss sich Norah nach einem schweren Autounfall stellen. Bei ihrer Genesung müssen nicht nur die körperlichen Wunden heilen. Sie muss sich auch innerlich ganz neu finden. Was mag sie selbst und was findet sie weniger gut? Warum hat sie vor dem Unfall so gehandelt, wie sie es erinnert?
Im Laufe der Geschichte entdeckt Norah, wer sie ist und wofür sie einstehen will. Ava Reed hat hier einen Roman über jugendliche Selbstfindung geschrieben, der unter die Haut geht. Das besondere Setting lässt einen ganz neuen Blick auf die Themen Beliebtheit und Selbstwert zu. Dabei spart die Autorin auch schwere Aspekte nicht aus. Der Schreibstil hat mich mitgerissen und mit den Hauptfiguren mitleiden lassen.
Auch die Gestaltung des Buchs gefällt mir sehr gut. Das Titelbild wirkt sehr interessant und harmonisch. Die hintere Klappe umschließt den Buchschnitt mit den Worten „Breethe. Feel. Trust.“. Das passt auch gut zum Inhalt, weil Norah sicher wieder mit ihren Gefühlen vertraut machen muss.
Insgesamt kann ich „Wenn ich die Augen schließe“ allen Jugendlichen empfehlen, die sich auch schon gefragt haben, wer sie eigentlich wirklich sind.