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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.01.2025

Das Unglück von damals scheint sich zu wiederholen...

Schwarzer See
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Zum Buch: In dem Mädchencamp „Camp Nightingale“ am Lake Midnight sind vor fünfzehn Jahren drei Mädchen verschwunden und bis heute nicht wieder aufgetaucht. Die Malerin Emma war damals dabei und wird von ...

Zum Buch: In dem Mädchencamp „Camp Nightingale“ am Lake Midnight sind vor fünfzehn Jahren drei Mädchen verschwunden und bis heute nicht wieder aufgetaucht. Die Malerin Emma war damals dabei und wird von der alten Camp-Mutter Franny eingeladen, das Camp wieder neu zu beleben. Dieses Mal als Lehrerin für Malerei. Da Emma das frühere Ereignis bis heute nicht loslässt, möchte sie mit dem erneuten Besuch einen Abschluss für sich finden. Bis das Unfassbare erneut geschieht: wieder verschwinden drei Mädchen! Doch nun ist Emma älter und sie setzt alles daran, die Mädchen zu finden…

Meine Meinung: Da der Erzählstil zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und herpendelt, ist die Spannung von Anfang an da! Manchmal muss man halt sehen, in welcher Zeit man sich befindet, da sich ja sowohl die Ereignisse als auch die Personen in beiden Zeitebenen befinden. Aber da kommt man schnell rein! Ich wurde von den Ereignissen so gefesselt, dass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen habe! Ich musste halt unbedingt wissen, was damals passiert ist!

Die Charaktere sind toll beschrieben. Man kann sie sich in beiden Zeiten sehr gut vorstellen. Nur weiß man nicht, wer die Wahrheit erzählt und wer lügt…. Denn eines wird relativ schnell klar: hier haben einige Leute damals nicht alles erzählt…

Ich finde das Setting auch sehr spannend, man kann sich den See mit dem Camp und dem Haupthaus sehr gut vorstellen, es sind halt alle Anwesenden von damals nur um 15 Jahre älter! Sonst ist alles so geblieben. Durch den flüssigen Schreibstil bin ich nur so durch das Buch geflogen und war am Ende doch ziemlich überrascht!

Mein Fazit: Auch mit diesem Buch konnte Riley Sager mich wieder völlig überzeugen! Wer gerne alte, ungelöste Fälle wieder hervorkramt, der ist hiermit sehr gut bedient! Spannende Geschichte, die ich sehr gerne weiterempfehle!

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Veröffentlicht am 09.01.2025

Eine unglaubliche Wendung wartet hier auf den Leser!

Verlogen
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Zum Buch: Die vor Monaten vermisste Mutter Marianna wird tot in einem Lavafeld aufgefunden. Man stellt schnell fest, dass es sich nicht wie vermutet um Selbstmord gehandelt hat. Elma nimmt mit ihrem Kollegen ...

Zum Buch: Die vor Monaten vermisste Mutter Marianna wird tot in einem Lavafeld aufgefunden. Man stellt schnell fest, dass es sich nicht wie vermutet um Selbstmord gehandelt hat. Elma nimmt mit ihrem Kollegen Saevar die Ermittlungen wieder auf, die damals zu nichts führten. Die Tochter Hekla rückt ins Visier, aber genauso die Pflegeeltern der Tochter. Da gab es ewig Streitigkeiten. Oder hatte noch irgendwer eine Rechnung mit Marianna offen?

Meine Meinung: Der ruhige Erzählstil aus dem ersten Teil der Reihe setzt sich hier fort. Es dauert ein wenig, bis die Spannung aufkommt, aber dann mit Vollgas! Die Erzählweise ist einerseits aus der Sicht der Mutter und andererseits begleitet der Leser die Ermittler in der dritten Person. Und gerade da liegt das Spannungsmoment, mit dem ich hier absolut nicht gerechnet habe! Ich habe sogar zurückgeblättert, ob sich das irgendwo vorher schon angedeutet hat, aber es hat mich einfach kalt erwischt!

Die Ermittler sind sehr sympathisch, besonders Elma. Sie hat durch den plötzlichen Selbstmord ihres Verlobten einiges durchgemacht und fängt jetzt erst wieder an zu vertrauen. Sie ist an einem Wendepunkt in ihrem Leben und muss eine Entscheidung treffen…

Und das Setting ist ja auch so toll! Denn in den isländischen Romanen ist man dem Inselstaat sehr nahe. Man kann sich die Einsamkeit und die karge Landschaft mit endlosen Lavafeldern, Wasserfällen und Gletschern sehr gut vorstellen! Dem Leser dies mitzugeben, das ist Eva Björg Aegisdottir auch dieses Mal wieder sehr gelungen. Auch die Karte in der Buchklappe finde ich sehr hilfreich, um Entfernungen gut einschätzen zu können.

Mein Fazit: Wenn man ein wenig Durchhaltevermögen zeigt, entpuppt sich diese Geschichte als wahrer Pageturner! Allerdings ist die Spannung nicht von Anfang an gegeben, sondern entwickelt sich erst. Ich kann diese Reihe trotzdem nur empfehlen, denn ich bin halt einfach großer Fan von Island und seinen Geschichten!

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Zu wem gehört das 13. Skelett?

Kohle, Stahl und Mord: Das 13. Opfer
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Zum Buch: In der ehemaligen Zeche Ludwig V sollen noch einige Elektroarbeiten stattfinden, bevor es in ein Besucherbergwerk umgewandelt werden soll. Werner Flemming und ein junger Elektriker werden von ...

Zum Buch: In der ehemaligen Zeche Ludwig V sollen noch einige Elektroarbeiten stattfinden, bevor es in ein Besucherbergwerk umgewandelt werden soll. Werner Flemming und ein junger Elektriker werden von einem plötzlichen Donnern überrascht und dann kamen auch schon Wassermassen durch die Stollen… Direkt im Anschluss werden die Skelette des „Wandernden Dutzend“ gefunden. Vor 34 Jahren wurden 12 Bergleute dort verschüttet und nie gefunden. Nun liegen dort aber 13 Skelette und in einem der Schädel befindet sich ein Einschussloch… Die Kommissarin Elin Akay und die forensische Psychologin Jana Fäller müssen hier plötzlich einen Mord aufklären!

Meine Meinung: Für mich als absoluter Bergwerks-Laie war das eine wirklich interessante Lektüre! Gerade zu Beginn habe ich unheimlich viel gelernt, was das angeht! Trotzdem geht die Spannung hier nicht verloren, weil man ja relativ schnell die Knochen findet. Und außerdem ist das Setting in dem Stollen etliche Meter unter der Erde ja eigentlich schon gruselig genug! Ich würde mich dort auch nicht sehr wohlfühlen. Deswegen konnte ich die Kommissarin Elin sehr gut verstehen, die an Klaustrophobie leidet!

Trotzdem muss sie natürlich dort hinunter, um sich den Fundort anzusehen. Ob es auch der Tatort ist? Das gilt es jetzt herauszufinden. Doch man merkt schnell, wie die Bergleute ticken. Hier halten alle zusammen.
Jana und Elin sind befreundet und stammen selber aus dem Milieu. Darum kennen sie viele der Bergleute, doch gemauert wird trotzdem…. Aber gemeinsam finden sie es doch heraus und stellen dem Täter eine Falle, die nicht ganz ungefährlich ist… Mir hat der Krimi sehr gut gefallen und ich wurde gut unterhalten! Die Charaktere waren mir sympathisch und ich würde auch die Fortsetzung mit den beiden starken Frauen lesen!

Mein Fazit: Fast wie eine Milieu-Studie aus dem Bergbau, aber mit viel Spannung! Ich kannte den Autor bis jetzt noch nicht, aber hiermit konnte er mich auf jeden Fall überzeugen! Kann ich weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Der blutige Countdown läuft bereits...

The Twenty
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Zum Buch: DCI Adam Bishop und sein Partner DS Jamie Hoxton werden zu einem Leichenfundort gerufen. Auf einer entlegenen Müllkippe liegt eine stark ausgeblutete Leiche. Als die Beamten dann eine Nummerierung ...

Zum Buch: DCI Adam Bishop und sein Partner DS Jamie Hoxton werden zu einem Leichenfundort gerufen. Auf einer entlegenen Müllkippe liegt eine stark ausgeblutete Leiche. Als die Beamten dann eine Nummerierung finden, suchen sie weiter und finden vier weitere Leichen, alle in unterschiedlichen Verwesungsstadien, jeweils mit absteigender Nummerierung. Alle verfügbaren Kräfte legen los. Adams Exfrau Dr. Romilly Cole erinnert dieser Fall an einen fast dreißig Jahre zurückliegenden, ähnlichen Fall. Doch der Täter sitzt lebenslang hinter Gittern. Den Ermittlern bleibt nicht viel Zeit, denn der Täter nummeriert weiter herunter…

Meine Meinung: Ich kann euch sagen: was für ein Höllenritt! Von Anfang an nimmt einen die Handlung total ein, die Spannung steigt fast ins Unermessliche und man schwankt immer zwischen Spannung, Staunen und Entsetzen hin und her! Was bitteschön serviert uns die Autorin denn hier? Einen blutigen Höllentrip, der den Leser unmittelbar mit in seinen Sog zieht!

Die Charaktere wurden fein gezeichnet und deshalb kann man so mit ihnen mitfühlen! Der Schreibstil nimmt den Leser mit in diese doch sehr blutige Geschichte. Man sollte hier also nicht zartbesaitet sein! Aber der Spannungslevel befindet sich fast auf einem unerträglichen Grad! Also, diese Autorin muss ich mir unbedingt merken! Abgrundtief ist der Höllenschlund, in den hier jeder mitgezogen wird!

Mein Fazit: Ich würde sehr gerne mehr als die 5 Sterne vergeben, die mir hier zur Verfügung stehen! Ein meisterhaftes Buch, welches ich trotz der 450 Seiten innerhalb von zwei Tagen verschlungen habe! Wem ein wenig (oder ein wenig mehr) Blut nichts ausmacht, dem lege ich das Buch unbedingt ans Thriller-Herz! Temporeich, wendungsreich und mega-spannend!

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Das Wasser ist nicht die einzige Gefahr!

Nachtflut
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Zum Buch: Der kleine Ort Bad Seeberg direkt hinter dem Ostseedeich wird evakuiert, da sich mit dem Orkantief eine Sturmflut anbahnt. Die Deiche drohen zu brechen. Elisa und ihre Nachbarn, das Ehepaar Joachim ...

Zum Buch: Der kleine Ort Bad Seeberg direkt hinter dem Ostseedeich wird evakuiert, da sich mit dem Orkantief eine Sturmflut anbahnt. Die Deiche drohen zu brechen. Elisa und ihre Nachbarn, das Ehepaar Joachim und Vera, schaffen es nicht rechtzeitig in die Notunterkünfte und müssen sich jetzt so behelfen.

Gleichzeitig gibt es eine Revolte im naheliegenden Gefängnis und einigen der Häftlinge gelingt die Flucht. Elisa hat aber nur Angst vor einem von ihnen, nämlich ihrem Schwager. Dieser ist schuld am Tod von Elisas Schwester Lizzy und sitzt dafür ein. Und er hat Rache geschworen… Doch auch mit Vera und Joachim scheint irgendetwas nicht zu stimmen…

Meine Meinung: Eigentlich bin ich ganz gut in das Buch hineingekommen, da der Schreibstil toll ist und sich sehr flüssig liest. Dennoch muss ich sagen, dass mir die Geschichte hier etwas zu langsam aufgebaut wird. Man muss am Anfang einfach ein wenig Durchhaltevermögen zeigen. Aber dann wird es spannend! Denn es wird in manchen Kapiteln aus einem Tagebuch erzählt, von dem der Leser nicht weiß, wer der Verfasser ist. Und da fängt das Miträtseln an! Denn in dieser Familie war nichts so, wie es nach außen schien… Es entsteht ein verwirrendes Familiendrama, das in den Fluten der Sturmflut unterzugehen droht…

Bis auf den zähen Anfang hat mir die Geschichte total gut gefallen! Die Erzählweise ist flüssig, man springt als Leser zwischen den einzelnen Szenen hin und her, als würde man einen Film ansehen. Man kann sich die wütende Ostsee, die immer näherkommt, richtig gut vorstellen! Elisa ist anfangs vom Charakter ziemlich schwach, ihre Schwester Lizzy stand halt immer hinter ihr. Nach dem Tod der engsten Familie ist Elisa in eine schwere Tablettensucht gerauscht, die ihr in dieser Situation sehr gefährlich wird. Aber man wächst schließlich an seinen Aufgaben, so auch Elisa und hinterher fand ich sie richtig stark!

Ab der Hälfte des Buches war ich dann komplett gefesselt von der Story und konnte mich kaum losreißen. Das hat mir leider wieder eine kurze Nacht beschert, aber egal! Das Ende kommt so plötzlich wie unerwartet und hat mich richtig gecatcht! Und wenn man denkt, man steuert jetzt auf ein Happy End zu… tja, das müsst ihr schon selber herausfinden!

Mein Fazit: Für den etwas zähen Anfang ziehe ich einen Stern ab, aber ansonsten wurde ich gut unterhalten und ab der Hälfte kann man das Buch durchaus als Pageturner bezeichnen! Fand ich vom Setting und von der Story her sehr spannend! Auch das Ende war sehr überraschend! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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