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Veröffentlicht am 18.12.2025

Weiter entfernt von ihren Söhnen könnte Clara nicht sein...

Dunkler Abgrund
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Zum Buch: Nach dem Tod ihres Mannes wird Clara Lofthus zur Justizministerin ernannt. Das stellt sie vor Probleme. Nicht nur, weil sie jetzt alleinerziehende Mutter von zwei Jungen ist, sondern es gibt ...

Zum Buch: Nach dem Tod ihres Mannes wird Clara Lofthus zur Justizministerin ernannt. Das stellt sie vor Probleme. Nicht nur, weil sie jetzt alleinerziehende Mutter von zwei Jungen ist, sondern es gibt auch Menschen aus ihrer Vergangenheit, die Dinge wissen, die sie nicht wissen sollten… Es dauert auch nicht lange, da werden ihre Söhne Nikolai und Andreas entführt. Zusammen mit ihrem Leibwächter Stian macht sie sich auf die Suche und muss dabei mehr als einmal über ihren Schatten springen…

Meine Meinung: Dieses Buch ist ja der zweite Teil der Reihe um Clara Lofthus und man sollte den ersten Band auch gelesen haben. Bei mir ist es schon eine Weile her, aber wenn man den Inhalt kennt, kommt die Geschichte aus der Vergangenheit wieder. So ganz ohne Vorkenntnisse halte ich diesen Teil hier für schwierig.

Was mir hier gefällt, ist definitiv die Charakterzeichnung. Man muss Clara nicht mögen, das fällt auch wirklich schwer, aber sie hat auf jeden Fall einen interessanten Charakter. Zielstrebig, stark und ohne große Gewissensbisse ist sie bisher ihren Weg gegangen. Gute Vorsätze, mehr Zeit mit ihren Söhnen zu verbringen, gehen schief, was ja mit ihrem vollgepackten Terminkalender wirklich keine große Überraschung ist. Tja, und so kommt es dann, dass Clara sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen muss.

Mein Fazit: Der zweite Teil hat mir auch wieder gut gefallen! Eines der wenigen Bücher, die ich gut finde, obwohl ich den Hauptcharakter überhaupt nicht mag. Vielleicht liegt es einfach an Claras Geschichte, die sehr interessant ist. Auf jeden Fall ist diese Reise in ihre Vergangenheit das Lesen wert und darum gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 29.11.2025

Über Mariensicht liegt ein Schleier der Verdrängung...

Das Forsthaus
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Zum Buch: Nach der letzten Fehlgeburt kommt die Journalistin Katharina nicht mehr so richtig auf die Beine. Darum zieht sie mit ihrem Mann Philip in den beschaulichen Ort Mariensicht im Westerwald. Dort ...

Zum Buch: Nach der letzten Fehlgeburt kommt die Journalistin Katharina nicht mehr so richtig auf die Beine. Darum zieht sie mit ihrem Mann Philip in den beschaulichen Ort Mariensicht im Westerwald. Dort hat er das alte Forsthaus günstig erworben und möchte es renovieren. Als Katharina erfährt, warum das Forsthaus so günstig war, ist ihr Journalisteninstinkt geweckt. Vor 10 Jahren geschah dort im Haus ein grausiger Mord. Flora Winkler hat dort angeblich ihren Mann auf grausame Art und Weise getötet. Doch es verschwanden auch Kinder im ganzen Ort. Auf Nachfragen möchte niemand so richtig etwas dazu sagen…

Meine Meinung: Man wird als Leser direkt mitten hineingeworfen in diese Geschichte! Im Prolog erfahren wir von dem grausamen Mord, dann findet Katharina einiges heraus über die verschwundenen Kinder und in Rückblenden wird aus Floras Leben erzählt. Gerade diese Rückblenden fand ich sehr spannend! Und so bekommt man auch eine ganz neue Sicht auf die ganzen Hintergründe!

Die Charaktere finde ich stark gezeichnet, zu Katharina und Flora baut man gleich direkt eine Beziehung auf. Katharina erfährt nicht nur die Hintergründe, sondern auch einiges über ihren Mann… Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, das Buch ist wirklich von vorne bis hinten sehr spannend! Und das Ende versöhnt so richtig mit den Ungerechtigkeiten!

Mein Fazit: Ich habe schon länger keinen so spannenden Kriminalroman mehr gelesen! Die Autorin sollte sich diesem Genre öfter zuwenden! Für eine so tolle Geschichte gibt es von mir fünf Sterne und eine klare Lese-Empfehlung!

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Veröffentlicht am 29.11.2025

Dunkle Abgründe tun sich hier auf...

Safe Space
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Zum Buch: Die junge Anna Salomon fängt als forensische Psychologin im Hochsicherheitsgefängnis Weyer an, wo die ganz schweren Straftäter einsitzen. Was aber niemand weiß – Anna hat ihre ganz eigenen Gründe, ...

Zum Buch: Die junge Anna Salomon fängt als forensische Psychologin im Hochsicherheitsgefängnis Weyer an, wo die ganz schweren Straftäter einsitzen. Was aber niemand weiß – Anna hat ihre ganz eigenen Gründe, um dort zu arbeiten… Denn sie sucht jemanden aus der Vergangenheit ihrer Schwester. Dass er sie aber längst entdeckt hat, davon weiß sie noch nichts…

Meine Meinung: Das Buch wird abwechselnd aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Einerseits haben wir Anna, die uns hauptsächlich durch die Geschichte führt. Dann haben wir noch Leon, in dessen grausame, lieblose Kindheit wir als Leser eintauchen, was wirklich hart zu lesen ist. Und zuletzt haben wir Tagebuch-Einträge von Annas Schwester Sina.

So, und das alles versucht man dann zusammenzubringen! Anna, anfangs eine starke Persönlichkeit, gerät zunehmend unter Druck und kann ihrer eigentlichen Arbeit gar nicht mehr richtig nachkommen. Das hat mich dann irgendwann ein wenig genervt, weil es für mich auch total unrealistisch war. Dennoch kommt es hinterher so, dass man die Zusammenhänge versteht und es auch wirklich schlüssig ist!

Der Schreibstil von Sarah Bestgen liest sich sehr flüssig. Sie verliert nie den roten Faden und kann dieses Verwirrspiel wirklich logisch auflösen. Die kurzen Kapitel laden zum Weiterlesen ein, so dass man nur so durch das Buch fliegt!

Mein Fazit: Eine spannende Geschichte, die wechselweise in der Vergangenheit und in der Gegenwart spielt und hinterher zu einem unglaublichen Ende führt! Einen Punkt ziehe ich in meiner Bewertung ab, weil ich den Charakter von Anna teilweise nervig fand, was für mich dann unrealistisch wirkte in ihrer Rolle als Psychologin. Aber sonst ist diese Geschichte wirklich lesenswert!

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Veröffentlicht am 29.11.2025

Sind die Opfer hier durchnummeriert?

Bitterherz
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Zum Buch: Die Sonderkommission um Kommissar Holger Munch ist gerade eingefroren, als eine Tänzerin tot in einem See gefunden wird. Eine Kamera ist auf sie gerichtet und in der Linse ist eine Zahl eingeritzt. ...

Zum Buch: Die Sonderkommission um Kommissar Holger Munch ist gerade eingefroren, als eine Tänzerin tot in einem See gefunden wird. Eine Kamera ist auf sie gerichtet und in der Linse ist eine Zahl eingeritzt. Ist sie Opfer Nr. 4? Als ein ähnlicher Mord in einem Hotelzimmer passiert, muss die Sondereinheit mit Holger und Mia Krüger schnellstens wieder aktiviert werden. Mia hat sich noch nicht ganz wieder erholt, aber sie muss jetzt funktionieren, wenn sie diesen Wahnsinnigen stoppen wollen!

Meine Meinung: Ich liebe einfach die Fälle von Holger Munch und Mia und dem ganzen Team und ich liebe auch alle Charaktere! Die Morde sind immer sehr einfallsreich, so auch hier. Als Leser kann man gut das ganze Buch miträtseln und kommt doch nicht auf die Antwort! Auch der Schreibstil ist sehr flüssig, so dass man gut vorankommt!

Hier in Bitterherz gilt es, einen Wahnsinnigen zu stoppen, der eine Art Liste abarbeitet. Holger ist zwar ein toller Kommissar, aber ich glaube, ohne die Gedankengänge von Mia, die auf den Leser immer völlig abstrus wirken, käme er nicht weit. Denn manchmal reicht reine Ermittlungsarbeit halt nicht aus, sondern es braucht einen Querdenker. Mia ist sehr zerbrechlich, aber auf der anderen Seite auch eine starke Frau! Ich mag ihren Charakter total gerne!

Am Ende wird es wieder richtig gefährlich für einen der Ermittler, aber hier will ich auf gar keinen Fall vorgreifen! Nur so viel, es ist sehr spannend!

Mein Fazit: Für mich war der mittlerweile 3. Fall noch besser als der zweite, ich fand ihn noch spannender! Auch die Ermittler entwickeln sich weiter, was sehr schön ist. Für Fans von Nordic Noir kann ich die Reihe auf jeden Fall empfehlen!

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Veröffentlicht am 21.11.2025

Brütende Hitze und gefrorene Leichen...

Aschesommer
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Zum Buch: Ein neuer Fall für die Gruppe 4, Sonderermittler für ganz schlimme Taten. Während draußen die Luft flirrt vor Hitze, hängen in einem abgelegenen Haus im Keller zwei Menschen, sie sind erfroren. ...

Zum Buch: Ein neuer Fall für die Gruppe 4, Sonderermittler für ganz schlimme Taten. Während draußen die Luft flirrt vor Hitze, hängen in einem abgelegenen Haus im Keller zwei Menschen, sie sind erfroren. An der Wand die Botschaft „Das Sterben hat begonnen“, mit Asche geschrieben. Schnell führt die Spur zu dem Wissenschaftler Jan-Christian Bode, doch der sitzt seit Jahren in Sicherheitsverwahrung…

Meine Meinung: Hier handelt es sich um den zweiten Teil um die Ermittlertruppe, die sich mit ganz schlimmen Todesfällen beschäftigt. Ein bunt zusammengewürfelter Haufen, die aber eines gemein haben: alle sind sehr ehrgeizig und geben nicht auf, bis sie den Täter haben! Die beiden Chefs der Gruppe, Mila und Jakob, haben privat einiges hinter sich. Deshalb würde ich empfehlen, den ersten Teil dieser Reihe auch zu lesen, damit man alles besser versteht. Der Fall ist aber natürlich in sich abgeschlossen!

Der zweite Teil hat mir nicht ganz so gut gefallen wie der erste. Das liegt daran, dass die Ermittlungen manchmal genauso zäh sind wie das Wetter, es herrscht brütende Hitze. Zwischendurch gab es wirklich einige Längen. Aber der interessante Fall hat mich darüber hinweggetröstet! Und das Ende ist mal wieder filmreif! Es birgt dann nochmal einen Wendepunkt, mit dem man nicht gerechnet hat.

Mein Fazit: Zwischendurch ein wenig zäh, aber dennoch lesenswert! Wer den ersten Teil „Krähentage“ gelesen hat, sollte hier auf jeden Fall weiterlesen! Ich mochte die Idee dahinter auf jeden Fall!

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