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Veröffentlicht am 10.02.2021

Snow landet immer oben

Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange
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Inhalt
Coriolanus Snow soll Mentor eines Tributen der 10. Hungerspiele werden. Er erhofft sich seinem Namen alle Ehre zu machen und durch einen Sieg an Geld für ein Studium zu kommen. Dementsprechend ...

Inhalt
Coriolanus Snow soll Mentor eines Tributen der 10. Hungerspiele werden. Er erhofft sich seinem Namen alle Ehre zu machen und durch einen Sieg an Geld für ein Studium zu kommen. Dementsprechend erwartet und hofft er, einem Tributen aus einem der ersten Distrikten zugeteilt zu werden. Zu seinem Entsetzen bekommt er jedoch das Mädchen aus Distrikt 12, Lucy Gray. Der Sieg scheint in weite Ferne gerückt. Coriolanus muss nun als Mentor Entscheidungen treffen, die ihn zum Sieg verhelfen und Lucy Grays Leben retten...

Meine Meinung
Ich muss ehrlich sagen, ich habe mich einerseits riesig auf dieses Buch gefreut und wieder in die Welt von Panem eintauchen zu dürfen. Aber andererseits hatte ich auch Angst, dass es mir nicht gefallen wird und der Zauber aus Trilogie rund um Katniss verflogen sein könnte und das Buch nicht an meine Erwartungen heran kommen wird.
Letztlich muss ich sagen, dass tatsächlich beides der Fall war: der Zauber war gleich am Anfang wieder da, aber meine Erwartungen konnten leider trotzdem nicht erfüllt werden.

Direkt nach den ersten Seiten, nachdem ich die Lage in Panem verstanden und wusste, in welchen Verhältnissen Snow hier lebt, war ich wieder komplett in diese Welt eingetaucht. Es ist natürlich nicht alles, wie Jahre später, als Katniss Tribut wird, sondern die Folgen des Krieges sind noch deutlich spürbar, aber das Denken und Mentalität des Kapitols war sofort da. Es ist erschreckend zu lesen, wie damals mit den Tributen schon vor den Hungerspielen umgegangen wurde, wie die Leute über sie dachten und generell, wie die Menschen aus dem Kapitol über die Hungerspiele und den Krieg denken. Das alles fand ich sehr interessant und spannend. Grundsätzlich ging die Geschichte schon sehr spannend los und konnte mich fesseln. Alles rund um die Hungerspiele und, wie Snow als Mentor agiert konnte mich begeistern. Doch nach ca zweidrittel des Buches ließ das nach und ich fand, das die Geschichte etwas gezogen hatte. Irgendwie ging das Tempo aber hier verloren und ich hatte nur noch auf das Ende hingefiebert, um zu erfahren, wie Snow zu dem Mann wird, den man aus der Trilogie kennt.
Besonders spannend und interessant fand ich auch den Vergleich von den Hungerspielen früher und heute und, wie sich das alles weiterentwickelt hat und, wie es dazu kam.

Snow ist eine sehr erschreckende Persönlichkeit. Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit den Präsidenten im Kopf und hatte Schwierigkeiten, den 18-jährigen mit ihm in Einklang zu bringen. Alles, was er sagte und dachte habe ich analysiert und mit dem Präsidenten verglichen und schon viele Parallelen festgestellt, was ich sehr spannend fand. Es gab tolle Einblicke in Snows Leben und man lernte ganz neue Facetten von ihm kennen. Er hatte ein ganz anderes Leben, als ich anfangs gedacht hatte.
Lucy Gray ist einfach nur fantastisch. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen und in ihr auch Parallelen zu Katniss gesehen, was ich natürlich faszinierend fand. Die Harmonie und Dynamik zwischen ihr und Snow hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und die Geschichte interessant gemacht.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten, sodass ich gut und schnell voran gekommen bin. Die Atmosphäre, die hier kreiert wurde, hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Sie ähnelte der aus der Trilogie, hatte aber irgendwie noch etwas bedrückenderes und düstereres an sich, was vermutlich an dem kurz zuvor geendeten Krieg lag. Auch die Gefühle und Emotionen kamen hier gut rüber, sodass mich die Geschehnisse auch berühren konnten.

Insgesamt also ein ganz schönes Spin-Off zu der Panem-Reihe, das auch stark anfängt, aber im letzten Drittel etwas nachlässt.

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Veröffentlicht am 08.02.2021

fantastische Atmosphäre, einzigartige Protagonisten, süße und eingängige Geschichte

Wild like a River
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Inhalt
Haven hat den größten Teil ihres Lebens in einem Nationalpark in Kanada verbracht. Ihr Vater arbeitet dort als Ranger und sie möchte gerne in seine Fußstapfen treten. Dementsprechend unterstützt ...

Inhalt
Haven hat den größten Teil ihres Lebens in einem Nationalpark in Kanada verbracht. Ihr Vater arbeitet dort als Ranger und sie möchte gerne in seine Fußstapfen treten. Dementsprechend unterstützt sie ihn, wo sie kann und macht ein Fernstudium. Sie hat keine Freunde und auch kaum Kontakt zu Gleichaltrigen, da sie sich unwohl im Kontakt mit anderen Leuten fühlt. Doch sie fühlt sich wohl in dem Wald mit den zahlreichen Tieren. Dann trifft sie auf Jackson, der sofort von ihr angetan ist. Er bittet sie, ihr die Umgebung zu zeigen und Haven erlebt ein ganz neues Gefühl, während sie im den Wald zeigt...

Meine Meinung
Kira Mohn konnte mich schon mit ihrer Leuchtturm-Trilogie überzeugen und für sich gewinnen. Daher war es auch keine Frage, ob ich dieses Buch lesen will. Und was soll ich sagen? Sie hat mich wieder begeistert und ich bin einfach hin und weg von dieser Geschichte.

Die Handlung beginnt sehr ruhig und man lernt Haven in ihrer gewohnten Umgebung kennen und erfährt, wie es ihr dort mit allem geht. Nachdem sie dann Jackson kennen gelernt hat, beginnt sich das Blatt langsam zu wenden und das Buch weckte meine Neugier auf den Ausgang der Geschichte. Es wurde spannend und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Das Thema des Buches kristallisiert sich erst nach und nach so richtig raus und ich fand es einfach nur spannend und interessant. Es war mal etwas komplett anderes, was ich so noch nicht gehabt hatte, was mir sehr gut gefallen hat.
Die Geschichte war bewegend und konnte mich berühren.
Das Buch zeigt einmal mal eine ganz andere Perspektive auf Dinge auf, wie es bislang noch keines geschafft hat.

Haven und Jackson fand ich beide einfach nur fantastisch. Ich mochte sie sehr gerne und sie waren mir von Anfang an sympathisch. Sie sind vielseitig und haben schon am Anfang deutlich gemacht, dass sie Entwicklungspotenzial haben. Haven ist eine einzigartige Protagonistin mit einem einzigartigen Blick auf die Dinge. Sie hat nicht viel Kontakt zu gleichaltrigen und dementsprechend weiß sie auch nicht, wie sie sich in der einen oder anderen Situation verhalten und deutet dementsprechend viele Dinge auch anders, was ihre Geschichte interessant und spannend machte.
Besonders toll fand ich auch, dass Jackson mal kein klassischer Bad Boy ist, der von dem liebenswürdigen Mädchen gerettet werden muss. Er ist ein typischer Beschützer und setzt alles daran, dass es Haven gut geht, wobei mir einfach das Herz aufgegangen ist.

Der Schreibstil ist wieder einmal fantastisch. Kira Mohn kreiert hier eine einzigartige Wohlfühl-Atmosphäre, die mich in das Buch hat eintauchen lassen und mir ein gutes Gefühl beim Lesen gegeben hat. Ich konnte den Park förmlich vor mir sehen, wenn Haven dort spazieren gegangen ist. Auch die damit verbunden Emotionen kamen wunderbar rüber, sodass ich mich gut in Haven und Jackson einfühlen und mich die Geschichte auch berühren konnte.
Außerdem fand ich es gut, dass man die Geschichte aus beiden Perspektiven erlebt hat und somit auch stets wusste, was die Beiden über den anderen denken und warum sie so agieren, wie sie es tun.
Ansonsten ließ sich das Buch auch einfach und flüssig lesen, sodass ich gut voran gekommen bin.

Insgesamt ein wunderbarer Wohlfühl-Roman, mit einzigartigen Protagonisten und einer fantastischen Geschichte, die Lust auf Band 2 gemacht hat.

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Veröffentlicht am 08.02.2021

wichtig, ehrlich, nachvollziehbar, lehrreich

Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten
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Klappentext
„Darf ich mal deine Haare anfassen?“, „Kannst du Sonnenbrand bekommen?“, „Wo kommst du her?“ Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber dennoch: Sie sind rassistisch. Warum, ...

Klappentext
„Darf ich mal deine Haare anfassen?“, „Kannst du Sonnenbrand bekommen?“, „Wo kommst du her?“ Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber dennoch: Sie sind rassistisch. Warum, das wollen weiße Menschen oft nicht hören.
Alice Hasters erklärt es trotzdem. Eindringlich und geduldig beschreibt sie, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt. Dabei wird klar: Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesellschaft. Und sich mit dem eigenen Rassismus zu konfrontieren, ist im ersten Moment schmerzhaft, aber der einzige Weg, ihn zu überwinden.

Meine Meinung
Der Titel des Buches hat mich sofort neugierig gemacht und bei mir viele Fragen im Kopf los getreten. Daher konnte ich gar nicht anders, als mir das Buch einmal zu Gemüte zu führen und mich damit zu beschäftigen.

Und was soll ich sagen? Ich bin einfach nur absolut begeistert.
Das Thema des Buches ist natürlich unfassbar wichtig und ernst. Doch wo Rassismus schon anfängt, wie weit er gehen kann und was das mit den Betroffenen, hier in diesem Fall Alice Hasters macht, das erläutert sie uns hier auf eine sehr eingängige Art und Weise.
Sie bereitet das Thema Rassismus hier sehr gut auf, berichtet von ihren Erfahrungen in der Vergangenheit und bringt es einem sehr nahe. Sie erklärt, dass schon in kleinen Äußerungen, die von weißen Menschen meist ein gut gemeintes Interesse darstellen, schon Rassismus steckt. Das alles erklärt Alice Hasteres nachvollziehbar, sodass ich ihr auch gut folgen konnte und hat mir ein gutes Verständnis dafür gegeben, warum manche Dinge einfach rassistisch sind. Ich habe viel daraus gelernt, viele Fragen wurden beantwortet und Hintergründe gut erläutert.
Sie schafft es, das Thema mit ihren Erfahrungen gut und deutlich nahe zu bringen.
Vieles, über das man sich so keine Gedanken gemacht hatte, wurde hier thematisiert und einem nahe gebracht.
Sie regt einfach zum Nachdenken und Überdenken der eigenen Verhaltensweisen an.

Alice Hasters erzählt hier auch viel über sich als Person. Welche Charaktereigenschaften sie hat, wie sich in manchen Situationen verhält, obwohl sie zugibt, sich eigentlich anders verhalten zu wollen, wie sie über viele Dinge denkt und, was und wie sie manche Dinge hinterfragt. Sie ist in der Hinsicht schonungslos ehrlich, was sie wahnsinnig sympathisch macht und es einem ermöglicht, eine Beziehung zu ihr und dem Buch aufzubauen.

Nach dem sehr deutlichen Titel, hatte ich ein bisschen Angst, dass sie sehr verurteilend oder Ähnliches schreibt. Doch das war überhaupt nicht der Fall. Sie schreibt weder verurteilend noch belehrend, sondern erklärt das Thema Rassismus anhand von Fakten hinsichtlich der geschichtlichen Ereignisse, Erfahrungen und ihren eigenen Gefühlen, Gedanken und Emotionen in der jeweiligen Situation.
Ich konnte ihr sehr gut folgen und auch der Aufbau des Buches hat mir gut gefallen. Es ist in verschiedene Abschnitte wie Schule, Liebe, Familie usw eingeteilt und sie berichtet in der jeweiligen Kategorie, wie sie dort Rassismus erlebt hat.
Sie gibt tiefe Einblicke in ihr Leben und ihre Vergangenheit, was ich sehr bewegend fand. Mich konnten sehr viele Stellen emotional berühren. Zudem war ich überrascht, wie viel sie von ihrer eigenen Familie erzählt und wie tiefe Einblicke sie hier gibt. Das hat mir wirklich gut gefallen und hat geholfen, mehr über sie und ihren Hintergrund zu lernen und zu erfahren.

Insgesamt ein sehr wichtiges und ehrliches Buch, aus dem ich viel mitgenommen habe und, das jeder einmal gelesen haben sollte.

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Veröffentlicht am 05.02.2021

eine schöne und spannende Geschichte, aber vom Stil her leider nicht meins

Wir sind der Sturm
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Inhalt
Louisa und Paul haben sich wunderbar ergänzt und waren glücklich zusammen. Doch Pauls Autounfall ändert plötzlich alles. Er zieht sich zurück und will Louisa nicht mehr sehen und nichts mehr mit ...

Inhalt
Louisa und Paul haben sich wunderbar ergänzt und waren glücklich zusammen. Doch Pauls Autounfall ändert plötzlich alles. Er zieht sich zurück und will Louisa nicht mehr sehen und nichts mehr mit ihr zu tun haben. Louisa versteht die Welt nicht mehr. Was sie noch mehr irritiert: Seine Augen sagen ihr etwas ganz anderes als sein Mund. Louisa kennt den Grund für sein Verhalten nicht, denn wenn sie ihn kennen würde, würde es ohnehin keine Zukunft für die Beiden geben...oder doch?

Meine Meinung
Die Geschehnisse aus Band 1 setzen sich hier fort und auch von der Struktur und dem Aufgab hat sich nichts geändert von Band 1 her. Daher haben sich meine Hoffnungen, dass sich die Dinge, die mir in Band 1 nicht gefallen haben, hier ändern, leider nicht erfüllt. Dennoch hat mir das Buch an sich gut gefallen, nur leider die Umsetzung war nicht so ganz meins.

Die Handlung setzt zeitlich gesehen kurz nach den Ereignissen aus Band 1. Wir erleben Paul kurz im Krankenhaus und anschließend, wie er mit den Geschehnissen umgeht und, was das mit Louisa macht.
Die Fortsetzung hat mir an sich schon gut gefallen. Ich fand die Entwicklung sehr interessant und spannend sowie generell, was in dem Buch passiert. Ich war neugierig darauf, wann Louisa Pauls Gründe erfährt und wie sie damit umgeht. Außerdem war ich gespannt zu sehen, wie sich die Beziehung zwischen den Beiden entwickeln wird. Dementsprechend konnte mich das Buch gewissermaßen auch fesseln.
Die Geschichte war auch sehr berührend und es gab viele Stellen, die mich emotional mitreißen konnten.

Die Protagonisten haben wir wieder sehr gut gefallen. Ich mag sie alle sehr gerne, auch wenn ich finde, dass sie manchmal ein bisschen zu gut mit allem umgehen. Louisas Schwester beispielsweise scheint ein solche Gutmensch zu sein, dass sie in allem nur positives sieht. Das machte sie zwar sehr sympathisch aber auch etwas realitätsfern.
Pauls und Louisas Harmonie und Dynamik hat mir sehr gut gefallen. Ich mochte es, wie sie miteinander agiert haben, auch wenn es gerade am Anfang des Buches eher negativ belastet war.

Der Schreibstil war sehr flüssig, sodass ich gut voran gekommen bin. Ich mochte, dass abwechselnd aus Louisas und Pauls Perspektive geschrieben wurde und hin und wieder Louisas Lieblingswörter einen neuen Buchabschnitt einleiteten.
Dennoch fand ich, dass das Buch für meinen Geschmack hinsichtlich der Gefühle, Emotionen und Atmosphäre sehr ausschweifend geschrieben war. Es wirkte alles sehr schwer und drückend, sodass ich kein so gutes Gefühl beim Lesen hatte. Es gab nur wenige Abschnitte, die eine Leichtigkeit versprüht und mir ein gutes Gefühl gegeben hatten.
Die Sätze waren wiederum sehr schön gestaltet, tiefgründig und hatten teilweise auch etwas poetisches. Für sich genommen haben sie mir wirklich gut gefallen, weil sie einfach so wunderschön klingen. Doch in der Masse und aufgrund ihrer Aussage, wirkten sie etwas schwer.
Die Gefühle und Emotionen kamen dadurch wunderbar rüber, sodass die großen Gefühle, die hier thematisiert werden, auch sehr gut rüber kommen.

Insgesamt eine sehr schöne Fortsetzung die ich gerne gelesen habe, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht, aber von der Atmosphäre her war es leider nicht meins.

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Veröffentlicht am 04.02.2021

ein fulminantes Finale

Renegades - Rebellische Liebe
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Inhalt
Nachdem Nova als Nachtmahr den Ace Helm aus dem Quartier der Renegades gestohlen und dabei sehr viel zerstört hat – unter anderem auch die Quarantäne-Station – steht ihre Identität nun kurz davor, ...

Inhalt
Nachdem Nova als Nachtmahr den Ace Helm aus dem Quartier der Renegades gestohlen und dabei sehr viel zerstört hat – unter anderem auch die Quarantäne-Station – steht ihre Identität nun kurz davor, aufgedeckt zu werden. Auch Adrian kämpft mit der Frage, ob er offenbaren soll, ob er der Wächter ist. Gleichzeitig ist er unschlüssig, ob er Nova noch trauen kann oder nicht.

Meine Meinung
Dieser dritte Band wurde leider nicht mehr von Heyne verlegt, daher hat die Autorin den Band auf deutsch im Selbst-Publishing herausgebracht – worüber ich mehr als nur froh bin. Dadurch passt der dieser Band natürlich optisch gesehen leider nicht zu den ersten beiden Bänden, was mir aber relativ egal ist, da ich einfach nur glücklich bin, ihn auf deutsch lesen zu dürfen. Die ersten beiden Bände haben mich komplett überzeugt und begeistert, sodass ich natürlich wissen wollte, wie die Reihe nun zu Ende geht.

Die Handlung setzt unmittelbar nach den den Geschehnissen aus Band 2 an und beginnt dementsprechend schon sehr spannend und fesselnd, was sich auch im weiteren Verlauf nicht ändert. Ich war sofort wieder in der Geschichte drin, konnte mit den Protagonisten mitfiebern und mich von der Handlung einfach fesseln und begeistern lassen. Es gibt wieder viele überraschende Wendungen, die das Tempo des Buches noch einmal erhöhen, Dinge, die mich aufgeregt haben, begeistert haben und einfach haben mitfiebern lassen – ich war also komplett in der die Geschichte versunken und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Ich hätte mir den Abschluss der Reihe nicht besser wünschen können, er war einfach nur episch.

Die Protagonisten des Buches, allen voran natürlich Nova und Adrian mit ihrem Versteckspiel, sind einfach nur einzigartig und können überzeugen. Sie sind unfassbar toll und stark, können sich aber auch Fehler eingestehen. Zudem ist es einfach nur beeindruckend, wie sie sich von Band 1 an weiter entwickelt haben und man einfach gespannt darauf war, wie sie sich in diesem letzten Band hinsichtlich des Finales entwickeln werden. Vor allem aber war ich natürlich gespannt auf die Auflösung, wie Nova und Adrian jeweils auf den Wächter bzw Nachtmahr reagieren werden. Diese Geheimnisse schweben schon seit Band 1 über allem und haben zur Spannung beigetragen.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig, aber auch sehr atmosphärisch. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Nova und Adrian erzählt, weswegen ich selbst als Leser einen tollen Überblick über die Ereignisse erhalten habe und immer auf dem laufenden war, was die jeweiligen Seiten so planen. Wir erleben hier die Geschichte mit einer tollen „Superhelden-“Atmosphäre, wenn man es so nennen kann, die einerseits sehr düster ist, aber andererseits auch spannend und hoffnungsvoll. Die Abwechslung zwischen ruhigen und emotionalen Momenten mit spannenden und actionreicheren hat hier gestimmt und konnte überzeugen. Die Gefühle und Emotionen kamen wunderbar rüber, sodass mich die Geschichte auch berühren konnte.

Insgesamt einfach ein fantastischer Abschluss der Reihe, der mich komplett begeistern und überzeugen konnte und mir der Abschied von den Protagonisten wirklich schwer fiel.

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