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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.11.2019

Konnte mich leider nicht überzeugen

Pretty Girls
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Inhalt
Eines Tages kehrt die 19-jährige Julia nicht mehr nach Hause zurück. Die Polizei hat ein bisschen ermittelt, was aber erfolglos war. Ihre Leiche wurde nie gefunden.
Einige Jahre später trauert ...

Inhalt
Eines Tages kehrt die 19-jährige Julia nicht mehr nach Hause zurück. Die Polizei hat ein bisschen ermittelt, was aber erfolglos war. Ihre Leiche wurde nie gefunden.
Einige Jahre später trauert Claire um ihren Mann, der vor ihren Augen erstochen worden ist. In den Nachrichten wird gleichzeitig über ein Mädchen berichtet, was ebenfalls verschwunden ist.
Als Claire den Computer ihres Mannes nach Arbeitsdokumenten durchsucht, stößt sie auf Filme, die zeigen, wie Frauen gefoltert und ermordet werden. Claire ist geschockt und fragt sich, ob sie ihren Mann wirklich gekannt hat…

Meine Meinung
Mich konnte der Thriller leider nicht packen. Ich bin zwar ohne Erwartungen an das Buch herangegangen, aber bin dennoch ein klein wenig enttäuscht davon.

Die Handlung hatte ihre Höhen und Tiefen. Es gab den einen oder anderen spannenden Moment, der mich auch dazu animiert hatte, weiter zu lesen. Aber streckenweise fand ich, dass sich das Buch gezogen hat und mir auch keine neuen Erkenntnisse brachte. Wenn man dachte, dass das Buch endlich an Tempo zulegte, wurde es jedoch wieder gebremst und die Spannung flachte wieder ab.
Ebenso fehlten mir hier ein paar Überraschungsmomente oder unerwartete Wendungen. Ab einer bestimmten Stelle fand ich die Geschichte auch vorhersehbar und ich konnte mir schon denken, wie es ausgehen wird. Daher ließ mich das Ende auch etwas kalt und mir hat der „Wow-Effekt“ gefehlt.

Trotzdem hat das Buch geschafft, mir die eine oder andere Gänsehaut über den Rücken zu jagen, da es nicht auszudenken ist, was unsere Protagonisten Lydia und Claire hier erleben (bzw generell was hier in dem Buch passiert) und emotional mitmachen müssen.

Gut hat mir daher gefallen, wie die emotionale Seite unserer Protagonisten dargestellt wurde. Da die Geschichte abwechselnd aus Claires und Lydias Perspektive geschrieben wurde, bekam man von beiden nachvollziehbar dargestellt, wie es ihnen geht und was ihre Absichten sind. Das hat einen gefühlsmäßig schon berührt und mitgerissen.

Insgesamt muss ich also leider sagen, dass dieses Buch einfach nicht meins war. Es hat mich leider einfach nicht gepackt und gefesselt und ich bin leider nicht mit dem Schreibstil der Autorin warm geworden.

Veröffentlicht am 04.11.2019

Wieder einmal einfach nur Wow

Das Geschenk
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Inhalt
Milan ist Analphabet und hat seine eigene Methode entwickelt, um damit zurecht zu kommen, ohne, dass andere davon wissen. Doch dann fährt an ihm ein Auto vorbei, auf dessen Rücksitz ein Mädchen ...

Inhalt
Milan ist Analphabet und hat seine eigene Methode entwickelt, um damit zurecht zu kommen, ohne, dass andere davon wissen. Doch dann fährt an ihm ein Auto vorbei, auf dessen Rücksitz ein Mädchen sitzt und einen Zettel an die Scheibe hält. Was darauf steht, kann Milan nicht lesen. Doch der Gesichtsausdruck des Mädchens spricht Bände: sie hat Angst. Milan spürt, dass etwas nicht stimmt und, dass das Mädchen in Gefahr schwebt. Er beginnt mit der Suche und stellt fest, dass Unwissenheit manchmal ein Geschenk ist…

Meine Meinung
Meine Güte, ich weiß gar nicht, wie ich meine Euphorie zu diesem Buch wirklich zum Ausdruck bringen soll. Es ist einfach wieder einmal ein Meisterwerk von dem lieben Sebastian Fitzek.
Man bekommt hier wieder genau das, was man von einem guten Psychothriller von Sebastian Fitzek erwartet.

Die Geschichte fesselt einen von der ersten Seite an und ist spannend bis zum Ende hin. Es passieren mysteriöse Dinge, zu denen man partout keine Erklärung findet und sich nicht vorstellen kann, wie das gelöst werden soll. Außerdem punktet das Buch wieder mit einer unfassbaren Wendung, bei der ich am liebsten noch einmal von vorne angefangen hätte, weil ich mir nicht erklären konnte, wie ich das übersehen konnte.
Die Geschichte lässt einem keine Verschnaufpause und hält das Tempo stets hoch. Langeweile kommt also definitiv nicht auf.
Außerdem macht es Sebastian Fitzek einem nicht leicht, das Buch mal aus der Hand zu legen. Die relativ kurzen Kapitel enden – wie immer bei seinen Büchern – mit einem fiesen kleinen Cliffhanger, sodass man gar nicht anders kann, als immer weiter zu lesen, auch wenn eigentlich der Wecker bald klingeln sollte…

Besonders gut hat mir bei diesem Buch gefallen, dass Sebastian Fitzek es geschafft hat, wieder eine komplett neue Thematik in das Buch einzubringen. Es geht hier um Analphabetismus, der eigentlich allgegenwärtig ist, aber ich persönlich habe mich bislang noch nie so richtig damit beschäftigt. Sebastian Fitzek bereitet die Probleme und Sorgen eines Analphabeten hier sehr nachvollziehbar auf und verpackt sie in einen Psychothriller. Das hat mir gut gefallen, da ich so auch wieder etwas Neues lernen konnte und was mich immer noch beschäftigt.

Insgesamt also wieder einfach ein fantastischer Psychothriller, mit einem tollen Thema und einer spannenden und fesselnden Handlung. Ein Muss für alle Fitzek-Fans und die, die es noch werden wollen.

Ein kleiner Tipp noch, der für alle Fitzek-Bücher gilt: Die Danksagung lesen, das lohnt sich wirklich!

Veröffentlicht am 28.10.2019

Einfach nur Wunderschön gemacht

LYX Book Journal
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Ich war lange auf der Suche nach einem Book Journal, was mir von der Aufmachung gut gefällt und gleichzeitig auch inhaltlich das abdeckt, was ich mir von einem Book Journal wünsche.
Dieses hier trifft ...

Ich war lange auf der Suche nach einem Book Journal, was mir von der Aufmachung gut gefällt und gleichzeitig auch inhaltlich das abdeckt, was ich mir von einem Book Journal wünsche.
Dieses hier trifft da voll und ganz in Schwarze.

Das Buch beinhaltet eine Doppelseite, auf der man seinen SuB bzw die Bücher dokumentieren kann, die man noch lesen möchte. Diese ist schon einmal wunderschön in Form eines Regals gestaltet und bietet auch genügend Platz. Das gefällt mir richtig gut und macht auch total Spaß beim Ausfüllen und gestalten.
Außerdem gibt jede Menge Seiten, auf denen man seine gelesenen Bücher dokumentieren kann. Hier ist Platz für eine Bewertung, seine Lieblingszitate, den Lesezeitraum sowie noch weitere Gedanken, die man sich zu dem Buch gemacht hat. Zum Schluss gibt es für diese Seiten noch ein Inhaltsverzeichnis, sodass man schnell die gewünschte Seite finden kann.
Besonders gut gefällt mir auch die Freifläche für ein Foto des Buches, so kann man die Seite noch viel schöner gestalten.

Ganz toll finde ich außerdem, dass es zwischendurch immer mal wieder eine schön gestaltete Seite mit wunderschönen Zitaten aus verschiedenen Lyx-Büchern. Es gibt also auch genug zu entdecken in dem Book Journal.

Das Buch bietet also viel Spielraum und freie Gestaltungsmöglichkeiten und ist wunderbar übersichtlich gestaltet und leicht zu handhaben. Es ist ein toller Wegbegleiter beim Lesen.

Veröffentlicht am 28.10.2019

Ein toller zweiter band

Der letzte erste Kuss
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Inhalt
Elle und Luke sind schon seit sie sich kennen gelernt haben miteinander befreundet, sie sind sogar beste Freunde. Doch sie tragen beide ein Geheimnis mit sich rum, was sie vor dem jeweils anderen ...

Inhalt
Elle und Luke sind schon seit sie sich kennen gelernt haben miteinander befreundet, sie sind sogar beste Freunde. Doch sie tragen beide ein Geheimnis mit sich rum, was sie vor dem jeweils anderen geheim halten und von denen auch ihre anderen Freunde nichts wissen. Doch dann droht Elles Vergangenheit sie einzuholen und Luke erfährt immer mehr über sie, was sie näher zueinander bringt. Plötzlich scheint da mehr zu sein als nur Freundschaft…

Meine Meinung
Der erste Band hatte mir schon richtig gut gefallen und auch dieser zweite Band konnte mich komplett überzeugen.

Die Handlung ist durchweg spannend und fesselnd gehalten. Auch man selbst als Leser erfährt erst nach und nach, was in Lukes und Elles Vergangenheit geschehen ist, obwohl das Buch abwechselnd aus deren beiden Perspektiven geschrieben ist.
Ebenso fand ich auch die Dynamik zwischen Elle und Luke total toll. Sie haben toll miteinander harmoniert und man konnte ihre Zwickmühle wirklich gut nachempfinden und mit ihnen mitfiebern.
Elle und Luke kannte man ja schon aus dem ersten Band und ich fand es richtig spannend sie hier näher kennenzulernen und mehr über sie zu erfahren.
Total schön fand ich, dass man auch Emery und Dylan wieder gesehen hat und erfahren hat, wie es ihnen so ergeht. Sie haben sich überhaupt nicht verändert und haben erneut für den einen oder anderen Lacher gesorgt. Natürlich gab es auch ein Wiedersehen mit einem gewissen tierischen Begleiter, der ebenfalls einen zum Schmunzeln gebracht hat.
Die Mischung von ersten Themen und Humor hat ihr also wieder richtig gut gestimmt und das Buch abwechslungsreich gemacht.

Elle konnte ich schon im ersten Band in mein Herz schließen. Ich mag ihre Art total gerne und auch ihre Schlagfertigkeit und ihre morgendliche Müdigkeit. Ich konnte mir immer richtig gut vorstellen, wie sie total gereizt die Tür öffnet und am liebsten jemanden schlagen möchte, wenn sie morgens geweckt wird. Das hat mich dann immer Schmunzeln lassen, vor allem in Kombination mit Lukes Gedankengängen und Kommentaren dazu. Auch mit Luke konnte ich nun sympathisieren und fand es auch richtig spannend zu sehen, wie er über Elle denkt.
In beide konnte man sich richtig gut hineinversetzen, mit ihnen mitfiebern und sich in sie einfühlen. Deren Gefühle und Emotionen wurden auch wunderbar zum Leser transportiert, sodass man von den einzelnen Situationen und Geschehnissen berührt wurde.

Ich habe mich in diesem Buch wieder richtig wohl gefühlt, weil ich die Atmosphäre einfach toll finde. Das Gefühl aus dem ersten Band war hier also wieder direkt da, sodass ich von Anfang wieder komplett in das Buch eintauchen und mich fallen lassen konnte.

Insgesamt eine tolle Fortsetzung der Reihe, die mich absolut überzeugen konnte und eine tolle Mischung aus emotionalen, ernsten und witzigen Momenten hatte.

Veröffentlicht am 28.10.2019

Schwächer als die Royal-Reihe

Royal: Princess. Der Tag der Entscheidung (Royal-Spin-off)
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Achtung: Diese Rezension enthält Spoiler auf die Royal-Trilogie sowie auf dieses Buch selbst, sollte man die Royal-Trilogie nicht gelesen haben

Inhalt
Während der Prinz die Auswahl durchläuft und probiert ...

Achtung: Diese Rezension enthält Spoiler auf die Royal-Trilogie sowie auf dieses Buch selbst, sollte man die Royal-Trilogie nicht gelesen haben

Inhalt
Während der Prinz die Auswahl durchläuft und probiert unter mehreren Frauen, seine Zukünftige zu finden, muss seine Schwester Evelina untertauchen, um nicht als seine Schwester erkannt zu werden. Grund dafür ist, dass sie ebenfalls in ein paar Jahren die Prinzenwahl durchlaufen muss, um ihren Ehemann zu finden. Doch Evelina gefällt ihr Leben im Verborgenen überhaupt nicht und ohnehin ist sie keine Prinzessin, wie sich ihre Eltern es für sie wünschen. Als sie aus ihrem Versteck abhaut, um auf einen Maskenball zu gehen, ändert sich plötzlich alles für sie…

Meine Meinung
Die Royal-Reihe hatte mir richtig gut gefallen, weswegen ich mich gefreut habe, als ich von diesem Spin-off erfahren hatte. Ich muss gestehen, dass ich nicht so hohe Erwartungen daran hatte, weil solche Spin-offs oder Zusatzbände meistens nicht an die Originalreihe heran reichen. Das war auch in diesem Buch der Fall, weswegen ich am Ende nicht enttäuscht, aber auch nicht so begeistert oder positiv überrascht war.

Das Buch erzählt im Grunde die kompletten 3 Bände der Royal-Reihe auf wenigen Seiten aus Evelinas Perspektive. Dadurch erlebt man die Rebellion aus einer weiteren Perspektive und erfährt, was Evelina währenddessen gemacht hat.
Dadurch, dass man natürlich schon weiß, was passieren wird und wie das Ganze ausgeht, fehlte es dem Buch an Spannung. Klar, gab es ein paar Elemente, die Evelina betreffen, die man schon aufgeklärt haben wollte, aber so eine Spannung die Geschichte selbst betreffend, blieb aus.
Trotzdem hielt das Buch die eine oder andere Überraschung parat und man lernte die Welt auch außerhalb der Kuppel noch näher kennen. Das hat mir gut gefallen.
Außerdem fand ich es gut, dass die Geschichte trotzdem noch eigene Elemente hatte, die man noch nicht kannte und, die einen neuen Blick auf die Royal-Reihe geworfen haben.
Zunächst dachte ich auch, dass das Buch recht wenig Seiten hatte, dafür, dass die Geschichte sich noch einmal wiederholt. Letztendlich fand ich es aber sehr passend. Es wurde nichts künstlich in die Länge gezogen und das Buch hatte ein gutes Tempo. Zeitweise fand ich zwar, dass das eine oder andere doch sehr schnell abgehandelt wurde, aber es hat der Geschichte keinen Abbruch getan.

Evelina fand ich leider etwas blass. Man lernt sie und ihre Charaktereigenschaften schon gut kennen und ich kann mir auch gut ein Bild von ihr machen, aber ich hatte das Gefühl, dass sie einfach gar nichts zur Geschichte beigetragen hat. Sie ließ sich von den Geschehnissen immer irgendwie treiben, hat die Geschichte aber nicht voran gebracht. Sie war eher Fremdbestimmt und hat nicht wirklich eigene Entscheidungen getroffen. Das fand ich sehr schade, da ich das Gefühl hatte, das mehr in ihr steckt. Sie sagt zwar die ganze Zeit, sie wäre keine Prinzessin und wollte das alles gar nicht, hat sich in meinen Augen aber trotzdem wie eine verhalten. Ich hätte mir hier gerne eine größere Weiterentwicklung gewünscht.

Insgesamt fand ich die Geschichte ganz gut und nett zu lesen. Es war eine schöne Ergänzung zu der Trilogie, aber auch nicht zwingend notwendig. Es war halt nichts Neues und auch Evelina fand ich als Hauptfigur nicht wirklich überzeugend. Für Fans der Reihe würde ich es schon empfehlen, aber es ist kein Muss.