Profilbild von Ameland

Ameland

Lesejury Star
offline

Ameland ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Ameland über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.06.2025

Was für ein Schatz!

Unsere Wildbienen
0

Schon das wunderschön gestaltete Cover mit seinen erhabenen Elementen ist etwas Besonderes. Aber der Inhalt steht dem Cover in nichts nach. Dass es nicht gut um den Bestand der Insekten bestellt ist, ist ...

Schon das wunderschön gestaltete Cover mit seinen erhabenen Elementen ist etwas Besonderes. Aber der Inhalt steht dem Cover in nichts nach. Dass es nicht gut um den Bestand der Insekten bestellt ist, ist inzwischen bekannt und sie brauchen jede Hilfe, die sie bekommen können. Der Engländerin Sarah Wyndham Lewis liegen besonders die Wildbienen am Herzen.

In neun Kapiteln erfahren wir nicht nur sehr viel über die vielen verschiedenen Wildbienen, sondern bekommen auch viele Tipps welchen Beitrag jeder von uns leisten kann. Mir hat das Kapitel über die Wildbienenarten sehr gut gefallen und ich war und bin fasziniert von den teilweise sehr unterschiedlichen Bienen. Die jeweils vorgestellte Art ist mit einer kleinen Zeichnung bildlich dargestellt. Interessant sind die Informationen über Vorkommen, Habitat und Lebenszyklus sowie Futterpflanzen. Für mich sind die Kapitel „Bienenfreundlich gärtnern“ und „Bienenfreundlich planen und pflanzen“ sehr hilfreich. Mit ein paar kleine Änderungen kann ich die Population der Wildbienen noch besser unterstützen als bisher.

Das Buch ist ein wahrer Schatz zum Thema Wildbienen und ich bin froh, diesen Schatz gefunden zu haben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
Veröffentlicht am 04.06.2025

Sehr seltsam

Der Sommer der unmöglichen Dinge
0

Eine Geschichte ohne wirklichen Anfang. Wir erleben ein paar Tage mit Ferris, ihrer Familie und verschiedenen anderen Personen. Dabei springen wir von einer Begebenheit zur nächsten. Ich fand besonders ...

Eine Geschichte ohne wirklichen Anfang. Wir erleben ein paar Tage mit Ferris, ihrer Familie und verschiedenen anderen Personen. Dabei springen wir von einer Begebenheit zur nächsten. Ich fand besonders das erste Drittel sehr verwirrend.

Mit den Charakteren konnte ich fast gar nicht warm werden. Nur Ferris fand ich sympathisch. Sie ist ein empathisches und reflektierendes Mädchen. Ihre Schwester Pinky, die gerne auf einem Fahndungsplakat abgebildet sein möchte, ist das genaue Gegenteil. Die Eltern schienen mir mehr mit sich selbst beschäftigt zu sein und ernsthafte Gespräche mit den Töchtern fanden gar nicht statt. Aber auch die Oma, die einen Geist sieht und mit ihm kommuniziert fand ich seltsam, genau wie den im Keller wohnenden und malenden Onkel.

Der Schreibstil hat mir von Beginn an nicht gefallen und meinen Lesefluss sehr gestört. Er wechselte zwischen fast kindlich bis zu anspruchsvoll. Grundsätzlich finde ich es gut, wenn in einem Kinderbuch Fremdwörter erklärt werden, aber hier kam es mir einfach zu oft vor. Ich hätte es nicht gebraucht und Kinder finden es meiner Meinung nach eher nervig oder langweilig, besonders da es auch sonst an Spannung fehlt.

Eine Geschichte in der viele Themen angerissen, aber leider nicht aufgearbeitet werden. Mir hat das Buch bis auf das versöhnliche Ende nicht gefallen und für mich ist es keine Lektüre für Kinder.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.05.2025

Wieder ein Lesevergnügen

Prost, auf den Doktor
0

Ich reise jedes Mal wieder sehr gerne nach Brunngries, um Tischler und Fink bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Die beiden Kommissare sind mir, genau wie einige der Bewohner, inzwischen sehr ans Herz ...

Ich reise jedes Mal wieder sehr gerne nach Brunngries, um Tischler und Fink bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Die beiden Kommissare sind mir, genau wie einige der Bewohner, inzwischen sehr ans Herz gewachsen. In diesem bereits 11. Band der Reihe erwischt es ein Mitglied einer Bikertruppe, der statt im Zelt wie seine Kumpane in einem Zimmer bei KRAUSE genächtigt hat. Hatte einer der Biker ein Motiv, den Arzt zu töten? Mit ihrer T-u-F Methode und vollem Einsatz lösen die Ermittler natürlich auch diesen Fall.

Friedrich Kalpenstein hat einen erfrischenden Schreibstil und würzt seine Krimis mit einer gehörigen Portion Humor. Besonders die Dialoge zwischen Tischler und Fink sowie die Frotzeleien mit den Mitarbeitern der Spusi zaubern mir oft ein Lächeln ins Gesicht, genau wie die Auftritte der süßen Dackeldame Resi. Außerdem gibt es reichlich Gelegenheit mitzurätseln.

Eine Reihe, die süchtig macht, auch wenn mich jedes Buch am Ende etwas traurig zurücklässt. Zum Glück für mich sterben die bösen Buben und Mädel in und um Brunngries noch nicht aus, so dass es bald sicher wieder heißt: auf nach Brunngries.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.05.2025

Abenteuer und spannende Experimente

Bakabu - Abenteuer in MINTmausen
0

In diese Band der tollen Reihe begeben sich Bakabu und seine Freunde auf die Suche nach einem Musikinstrument, dass man spielen kann, ohne es zu berühren. Was für eine Herausforderung. Hat jemand schon ...

In diese Band der tollen Reihe begeben sich Bakabu und seine Freunde auf die Suche nach einem Musikinstrument, dass man spielen kann, ohne es zu berühren. Was für eine Herausforderung. Hat jemand schon jemals von so einem Instrument hört? Vielleicht kann die Entdeckerin und Erfinderin Minty Maus helfen. Auf der Suche müssen die Freunde einige technische Hürden überwinden und Rätsel lösen.

Wir kennen Bakabu und seine Freunde schon aus anderen Bänden und waren auf dieses neue Abenteuer sehr gespannt. Wir fanden nicht nur die Geschichte spannend, sondern uns gefiel die Abwechslung zwischen Geschichte und eingefügten Experimenten sehr gut. Die 10 eingefügten Experimente sind fast alle mit wenigen leicht beschaffbaren Materialien durchzuführen. Die Kinder haben dabei viel Spaß und lernen dazu noch etwas, denn es gibt eine kurze Erklärung warum das so ist. Über den entsprechenden QR-Code gibt es noch ein passendes Lied von Manfred Schweng und auch ein Video.

Die Illustrationen von Cassandra Ciocian, Tina Kelam und Manuela Wildauer sind wunderschön anzusehen und passen sehr gut zu der Geschichte von Ferdinand Auhser.

Wie gemacht für etwas ungeschicktere Kinderhändchen sind das feste Hardcover und die dickeren Innenseiten.

Wieder ein gelungenes Buch dieser Reihe mit Spannung, Spaß und Informationen, dem ich gerne fünf Sterne gebe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.05.2025

Schicksalhaftes Schweden

Noch immer Zeit zu lieben
0

Isabel geht auf die fünfzig zu und hat in den letzten Jahren ihre Mutter gepflegt, so dass sie kaum Gelegenheit hatte, ihrem Beruf als Fotografin nachgehen zu können. Nun winkt ein lukrativer Auftrag, ...

Isabel geht auf die fünfzig zu und hat in den letzten Jahren ihre Mutter gepflegt, so dass sie kaum Gelegenheit hatte, ihrem Beruf als Fotografin nachgehen zu können. Nun winkt ein lukrativer Auftrag, welcher sie zurück ins Geschäft bringen könnte, aber ausgerechnet in Schweden. Dort erlitt sie vor 25 Jahren einen schweren Schicksalsschlag, nach dem ihr Leben quasi zum Stillstand kam.

Isabel hätte ich im Verlauf gerne einige Male an der Schulter gepackt und geschüttelt. Ihre Gedanken sind in der Vergangenheit behaftet und bei fast jeder Begebenheit fragt sie sich: was wäre wenn? Zum Glück gibt es Olivia, ihre Agentin und langjährige Freundin, die ihr einen Schubs gibt. Als sie dann Lennart trifft, sieht es so aus als könnte dieser sympathische und liebenswerte Mann ihr Weg zurück ins Leben sein.

Es hat nicht lange gedauert und ich war in Isabels Geschichte versunken. Die Seiten flogen auch dank des flüssigen Schreibstils nur so dahin. Gefallen hat mir, dass Heike Abidi die Sehenswürdigkeiten inklusiver einiger Geheimtipps in Stockholm in die Erzählung einfließen ließ. Und ihre detaillierten und bildhaften Landschaftsbeschreibungen haben in mir die Sehnsucht nach einem Urlaub in Schweden geweckt.

Ein Wohlfühlroman mit überraschenden Wendungen und vielen Emotionen, der zeigt, dass Amors Pfeil auch im fortgeschrittenen Alter durchaus noch ins Herz treffen kann. Ich fühlt mich von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten und vergebe gerne 4,5 wohlverdiente Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere