Profilbild von Ameland

Ameland

Lesejury Star
offline

Ameland ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Ameland über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2021

Weihnachten mit Juli ist schon eine Herausforderung

Weihnachten mit Juli
1

In Band 2 der Reihe mit dem liebenswerten und chaotischen Pferd Juli droht Ungemach, denn der neue Nachbar möchte, dass das Pferd aus Nachbars Garten verschwindet. Können Paul, Max, Anna und nicht zuletzt ...

In Band 2 der Reihe mit dem liebenswerten und chaotischen Pferd Juli droht Ungemach, denn der neue Nachbar möchte, dass das Pferd aus Nachbars Garten verschwindet. Können Paul, Max, Anna und nicht zuletzt Juli die Meinung von Herrn Sauber noch ändern?

Wieder eine sehr witzige und unterhaltsame Geschichte, die das Weihnachtsfest thematisiert und Kinder ganz nebenbei erfahren, dass dieses Fest nicht in allen Familien (Religionen) gefeiert wird. Eine gute Gelegenheit mit den Kindern darüber zu sprechen.

Juli ist hier wieder ganz in ihrem Element und lässt wirklich kein Fettnäpfchen aus, das am Wegesrand steht. Ich finde sie einfach liebenswert (auch wenn ich kein Pferd im Garten haben möchte) und letztendlich verfallen alle ihrem Charme und ihrer guten Seele.

Auch dieses Mal unterstreichen die durchweg farbigen Illustrationen das geschriebene Wort in besonderem Maße. Neben den Zeichnungen sorgen die unterschiedlichen Schriftgrößen und -arten für zusätzliche Auflockerung. Der gesamte Stil ist hervorragend auf die junge Leserschaft ausgerichtet, kennt aber keine Altersgrenze nach oben.

Ich habe Juli sehr ins Herz geschlossen und würde mich über viele weitere Abenteuer mit diesem besonderen Pferd freuen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
Veröffentlicht am 06.10.2021

Wie wird man das Pferd bloß wieder los?

Und dann kam Juli
0

Da staunt Paul nicht schlecht, als plötzlich ein Pferd in ihrem Garten steht. Anderen Leuten laufen Katzen oder Hunde zu, aber ihnen ausgerechnet ein Pferd … er möchte doch viel lieber einen Hund!

Paul ...

Da staunt Paul nicht schlecht, als plötzlich ein Pferd in ihrem Garten steht. Anderen Leuten laufen Katzen oder Hunde zu, aber ihnen ausgerechnet ein Pferd … er möchte doch viel lieber einen Hund!

Paul möchte Juli unbedingt wieder loswerden und kann gar nicht verstehen, dass alle Menschen in seiner Umgebung begeistert von Juli sind und ihn um das Pferd beneiden. Leider versteift sich Paul in seiner Abneigung so sehr, dass dadurch auch sein Verhältnis zu seinen Freunden getrübt wird. Aufgrund seiner negativen Einstellung sieht er gar nicht die positiven und schönen Dinge, die Juli mit sich bringt.

Durch herrliche durchweg farbige Illustrationen erhält diese im Comic-Stil geschriebene Geschichte erst ihren besonders witzigen Anstrich. Neben den Zeichnungen sorgen die unterschiedlichen Schriftgrößen und -arten für zusätzliche Auflockerung. Der gesamte Stil ist hervorragend auf die junge Leserschaft ausgerichtet, aber auch Erwachsene haben ganz sicher ihren Spaß mit Juli. Wir konnten jedenfalls herzhaft über Juli und ihre Eskapaden lachen.

Eine schöne Geschichte, die zeigt, dass man sich auch auf Neues einlassen sollte, weil das nicht immer schlecht sein muss. Bestenfalls wird das eigene Leben dadurch sogar bereichert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.09.2021

Eine Schule mit ganz speziellen Fächern

Die Schule für Tag- und Nachtmagie, Band 2 - Mathe, Deutsch und Wolkenkunde
0

Es handelt sich bereits um Band zwei dieser Reihe mit den Zwillingen Lucy und Nora. Meiner Meinung nach kann er auch unabhängig von dem ersten Band gelesen werden, aber besser beginnt man die Reihe von ...

Es handelt sich bereits um Band zwei dieser Reihe mit den Zwillingen Lucy und Nora. Meiner Meinung nach kann er auch unabhängig von dem ersten Band gelesen werden, aber besser beginnt man die Reihe von Anfang an. In diesem Buch liegt der Fokus auf Lucy und der Tagmagie.

In jedem Jahrgang werden je sechs Schüler in der ersten Klasse der Tag- bzw. Nachtmagie aufgenommen. Kein Problem, denn Lucy befindet sich mit nur fünf anderen Kindern in der Probephase auf dieser besonderen Schule, aber dann kommt ein weiterer Schüler hinzu. Das bedeutet ein Kind muss später die Schule verlassen. Mit dem Eintreffen von Elias überschlagen sich im Folgenden die Ereignisse.

Gina Mayer hat mit der Schule für Tag- und Nachtmagie eine wunderschöne und magische Welt geschaffen. Sie beschreibt Fächer wie Wolkenkunde und Lichtschwimmen so anschaulich, dass ich mich zwischendurch im Unterricht wähnte. Aber nicht nur die Unterrichtsfächer sind besonders, sondern auch die kuscheligen Schlafräume oder der Speisesaal mit seinen schwebenden Wolkenplätzen. Hier fühlt sich Lucy, ein mutiges und neugieriges Mädchen sehr wohl und auch ich wäre gerne auf so eine magische Schule gegangen.

Der Schreibstil ist unkompliziert und auch für nicht ganz so geübte Leser geeignet. Kurze Kapitel, große Schrift und größere Zeilenabstände tun ihr Übriges dazu. Ohne zu viel zu verraten, kann ich sagen, dass nicht nur die magische Welt spannend ist, sondern es gibt auch noch ein Geheimnis zu lüften.

Das Cover ist bereits ein Hingucker mit seinen fröhlichen Farben, den Zwillingen und Dingen, die uns im Verlauf der Geschichte begegnen. Die glitzernden Schmetterlinge und Blumen lassen die Magie bereits erahnen, die in diesem Buch steckt. Die Illustrationen von Mila Marquis sind sehr hübsch und detailliert.

Ein wunderschönes Kinderbuch, das die Fantasie anregt und zum Träumen einlädt. Dafür kann es nur fünf Sterne geben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.09.2021

Mal eine ganz andere Welt

Luftpiraten - Im Himmel ist die Hölle los (Luftpiraten, Bd. 2)
0

Dies ist bereits Band zwei aus der Reihe der Luftpiraten. Ich kannte den Vorgänger nicht und hatte besonders am Anfang so meine Schwierigkeiten mit den Charakteren. Dabei hat Markus Orths extra eine kurze ...

Dies ist bereits Band zwei aus der Reihe der Luftpiraten. Ich kannte den Vorgänger nicht und hatte besonders am Anfang so meine Schwierigkeiten mit den Charakteren. Dabei hat Markus Orths extra eine kurze Einleitung und Erklärung an den Beginn gestellt.

In der Welt der Luftpiraten geht es laut und ziemlich rau zur Sache. Streitereien sind an der Tagesordnung, aber man duelliert sich, anders als in der realen Welt, mit Schönwörtern. Freundschaft und Hilfsbereitschaft sind Fremdwörter für die Bewohner der Luftlöcher bis …., ja das müsst ihr schon selbst herausfinden.

Der Autor hat sich mit viel Fantasy sehr facettenreiche Geschöpfe und eine faszinierende Welt ausgedacht. In der Geschichte wimmelt es nahe zu von Wortschöpfungen, Anspielungen und Sprichwörter oder in einem falschen Zusammenhang benutzte Worte wie z. B. bei der Nennung von Bäumen auch Ober- und Unterkiefern auftauchen.

Besonders erwähnen möchte ich die fantasievollen Illustrationen von Lena Winkel, die den Text wunderbar unterstreichen und verstärken.

Das Ende deutet darauf hin, dass es eine Fortsetzung der Reihe geben wird. Da mich das Buch zwar unterhalten, aber nicht meinen Geschmack getroffen hat, kann ich nur drei Sterne vergeben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.09.2021

Nicht das, was ich erwartet hatte

Eine Familie in Berlin – Paulas Liebe
0

Diese neue Reihe von Ulrike Renk startet Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin. Ich bin ein großer Fan der Bücher dieser Autorin und habe mich sehr auf das Buch gefreut.

Den Anfang mit der jungen Paula ...

Diese neue Reihe von Ulrike Renk startet Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin. Ich bin ein großer Fan der Bücher dieser Autorin und habe mich sehr auf das Buch gefreut.

Den Anfang mit der jungen Paula und den Lebensumständen ihrer Familie, wo das Geld immer knapp ist, fand ich noch sehr interessant. Aber im weiteren Verlauf musste ich feststellen, dass es sich bei diesem historischen Roman nicht um ein „typisches“ Werk von Ulrike Renk (wie ich sie bisher gelesen habe) handelt. Ich konnte mich nicht wirklich mit den Protagonisten und ihrer zum Teil sehr schwülstigen Sprache anfreunden, auch wenn diese Ausdrucksweise für damalige Zeiten durchaus normal gewesen sein mag. Trotz meines Versuchs mich auf Paulas Gedankengänge, ihr ständiges Hinterfragen und besonders ihr Verhalten einzulassen, konnte ich mich mit dieser Geschichte nicht anfreunden.

An und für sich finde ich die Personen der historisch belegten Personen Paula Oppenheimer und Richard Dehmel interessant. Vor diesem Roman hatte ich noch nie etwas von ihnen gehört. Insofern hat dieses Buch dazu beigetragen, mein Wissen zu erweitern.

Was mich wieder überzeugt hat, ist die akribische Recherche der Autorin und ihr unvergleichlicher Umgang mit der deutschen Sprache.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere