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Veröffentlicht am 20.08.2021

Gibt noch Luft nach oben bei dieser Saga

Die Teehändlerin
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Als begeisterte Leserin von historischen Romanen war ich auf den Auftakt der Ronnefeldt-Saga sehr gespannt. Da ich keinen Tee trinke, habe ich mich weder mit dem Anbau noch der Herstellung dieses Getränks ...

Als begeisterte Leserin von historischen Romanen war ich auf den Auftakt der Ronnefeldt-Saga sehr gespannt. Da ich keinen Tee trinke, habe ich mich weder mit dem Anbau noch der Herstellung dieses Getränks bisher beschäftigt und hoffte hier mein Wissen erweitern zu können.

Während einer China-Expedition ihres Mannes Tobias übernimmt Friederike Ronnefeld neben ihrer Mutterrolle mit fünf Kindern mehr oder minder gezwungenermaßen die Geschäftsführung. Sie findet immer mehr Gefallen an dieser verantwortungsvollen Aufgabe und gibt nur ungern die Verantwortung wieder an ihren Mann nach seiner Rückkehr zurück. Sie war damit Anfang des 19ten Jahrhunderts ihrer Zeit voraus.

Wieder ein Roman mit und über eine starke Frau, was eigentlich ein Garant für gute Unterhaltung ist. Leider plätschert die Handlung über lange Zeit nur so dahin und weist einige Längen auf. Spannung kam für mich nur selten auf. Positiv fand ich die Perspektivwechsel, die Karte des historischen Frankfurts im Klappeninnteil und das Personenverzeichnis.

Rund um das Ehepaar Ronnefeld hat Susanne Popp weitere reale historische Personen und auch einige historische Begebenheiten in ihren Roman eingebaut. Die Verbindung von Fiktion und Realität fand ich gut gelungen.

Den Auftakt der Saga würde ich als nette Unterhaltung bezeichnen, konnte mich aber nicht wirklich in seinen Bann ziehen. Vielleicht wird die Fortsetzung ja etwas schwungvoller und spannender … Potenzial ist meines Erachten vorhanden.

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Veröffentlicht am 19.08.2021

Humorvoller Wohlfühlriman

Ziemlich turbulente Zeiten
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Bei dem Buch handelt es sich um eine Fortsetzung von „Ziemlich hitzige Zeiten“, aber man benötigt keine Vorkenntnisse. Ich kenne den Vorgänger auch nicht und hatte keinerlei Verständnisprobleme.

Der Titel ...

Bei dem Buch handelt es sich um eine Fortsetzung von „Ziemlich hitzige Zeiten“, aber man benötigt keine Vorkenntnisse. Ich kenne den Vorgänger auch nicht und hatte keinerlei Verständnisprobleme.

Der Titel passt perfekt zum Inhalt, denn in Ilonas Leben geht es derzeit wirklich ziemlich turbulent zu. Bereits nach wenigen Abschnitten war mir die Protagonistin sehr sympathisch. Sowohl sie als auch die übrigen Personen kommen so realistisch daher als wären sie aus dem wahren Leben gegriffen.

Angelika Schwarzhuber schreibt mit viel Witz und Situationskomik, so dass meine Lachmuskeln strapaziert wurden. Aber sie kann auch ernstere Töne, denn in der Geschichte geht es auch um Selbstzweifel, Freundschaft, Liebe und Ehrlichkeit. Außerdem beschreibt sie sehr detailliert und bildhaft, so dass ich mich zeitweilig in die Toskana versetzt gefühlt habe. Gemein fand ich, dass Delikatessen und Leckereien so viel Raum gegeben wurde, denn mir lief hier förmlich das Wasser im Mund zusammen. Aber als kleinen Trost gibt es am Ende einige Rezepte dazu.

Ein sehr unterhaltsames Buch, das ich zwischendurch nur ungerne aus der Hand gelegt habe. Ich werde mir auf jeden Fall ein weiteres Buch der Autorin besorgen und sollte mich das auch so begeistern können, hat Angelika Schwarzhuber mit mir einen neuen Fan bekommen.

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Veröffentlicht am 19.08.2021

Prima Reiseführer

Labyrinth Hamburg
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Der Reisejournalistin Bernadette Olderdissen wurde durch Corona eine Zwangspause auferlegt. Diese hat sie sehr gut genutzt und ihre Wahlheimat Hamburg erkundet und diesen Reiseführer mit 30 besonderen ...

Der Reisejournalistin Bernadette Olderdissen wurde durch Corona eine Zwangspause auferlegt. Diese hat sie sehr gut genutzt und ihre Wahlheimat Hamburg erkundet und diesen Reiseführer mit 30 besonderen Touren kreiert.

Ich weiß nicht wie diese Stadt das macht, aber auch mich hat sie vom ersten Besuch an in ihren Bann gezogen. Daher war ich gespannt auf dieses Buch und was es mir bieten kann. Ich wurde nicht enttäuscht.

Zuerst mal sind mir die groben Übersichtskarten auf der Klappeninnenseiten aufgefallen. Sie geben einen Überblick, wo sich die einzelnen Touren befinden. Die Touren sind sehr unterschiedlich, zum Beispiel geht’s mal mehr ins Grüne oder es ist historisch oder, oder, oder…. Was einen erwartet, erkennt man am Symbol zu Beginn der Beschreibung. Was ich besonders klasse finde, ist, dass hier auch in Kilometern die Länge der Tour angegeben ist.

Neben der Angabe von Sehenswürdigkeiten, Museen, Cafés, Restaurants und den jeweiligen Haltestellen des ÖPNV gibt es zusätzliche Tipps oder Wissenswertes. Ergänzend enthält die Beschreibung einen entsprechenden Kartenausschnitt, in dem sowohl die erwähnten Punkte als auch die Strecke eingezeichnet sind. Viele Fotos helfen bei der Auswahl der Tour bzw. erschweren diese.

Wir haben für das kommende Jahr wieder einen Besuch der Hansestadt geplant und dieses Buch wird uns ganz bestimmt begleiten. Wir werden ganz neue Ecken von Hamburg kennenlernen.

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Veröffentlicht am 17.08.2021

Ungewöhnliches Tatmotiv

Unguad
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Der zweite Band mit Karin Schneider spielt sich zum größten Teil im Altenheim ab. Ein ungewöhnlicher Schauplatz für einen Mord, denn dort sterben naturgemäß die Menschen, ohne dass nachgeholfen wird.

Allein ...

Der zweite Band mit Karin Schneider spielt sich zum größten Teil im Altenheim ab. Ein ungewöhnlicher Schauplatz für einen Mord, denn dort sterben naturgemäß die Menschen, ohne dass nachgeholfen wird.

Allein durch den Umstand, dass sie die Leiche findet, fühlt sich Karin bemüßigt wieder selbst zu ermitteln. Wie nicht anders zu erwarten, tritt sie dabei einigen Leuten auf die Füße. Dabei hat sie eigentlich genug eigene Probleme … die fortschreitende Demenz ihrer Mutter, einen untreuen Ehemann und Kinder und Haushalt verlangen auch ihren Tribut.

Bei dieser Krimireihe gefällt mir, dass Karin Schneider so normal daherkommt. Sie hat mit ganz alltäglichen Problemen zu kämpfen wie es halt so ist im normalen Leben. Außerdem werde ich immer wieder mit unerwarteten Themen konfrontiert wie z. B. Demenz, dem trostlosen Leben in einem Altersheim, Altersarmut oder schamanischen Ritualen.

Der Schreibstil ist locker leicht und sorgt für einen guten Lesefluss. Ingrid Werner sorgt mit Spannung, Humor und überraschenden Wendungen für gute Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 16.08.2021

Zu viel Gutgläubigkeit ist gar nicht gut

Ein Männlein liegt im Walde
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Ich habe mich sehr auf den nächsten Fall von Loretta und ihren Freunden gefreut und wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht. Loretta und ich sind es ja schon gewohnt, dass sie über Leichen stolpert und ...

Ich habe mich sehr auf den nächsten Fall von Loretta und ihren Freunden gefreut und wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht. Loretta und ich sind es ja schon gewohnt, dass sie über Leichen stolpert und sich dann auch gerne in die Ermittlungen einmischt. In diesem Fall aber ist sie quasi gezwungen, ihr ganzes detektivisches Vermögen einzusetzen. Warum verrate ich aber nicht.

Inzwischen sind mir Loretta und ihre Freunde richtig ans Herz gewachsen. Die Charaktere sind mit viel Liebe sehr authentisch gezeichnet. Ich mag es sehr wie sie sich immer gegenseitig helfen und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ich vergleiche sie gerne mit den Musketieren: Einer für alle - alle für einen.

Der locker-leichte Schreibstil erleichtert den Lesefluss und die Seiten fliegen nur so dahin. Besonders mag ich die Sätze im Ruhrpott-Slang und die für die Region so typischen Ausdrücke.

Lotte Minck hat mit „Ein Männlein steht im Walde“ wieder eine spannende und humorvolle Ruhrpott-Krimödie geschrieben. Leider war auch in diesem Fall das Buch viel zu schnell gelesen.

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