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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2025

Bin positiv überrascht

My Life as a Serial Killer
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Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen und der Inhalt hat mich nicht enttäuscht. Claire, scheinbar gebrochen vom Tod ihres Vaters, entpuppt sich als eiskalte Serienkillerin. Ihre grausame Kindheit ...

Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen und der Inhalt hat mich nicht enttäuscht. Claire, scheinbar gebrochen vom Tod ihres Vaters, entpuppt sich als eiskalte Serienkillerin. Ihre grausame Kindheit bei einer psychisch misshandelnden Mutter legt den Grundstein für ihren Abgrund.
Kleine Unachtsamkeiten wie eine falsch adressierte E-Mail genügen, um ihren tödlichen Impuls auszulösen. Und als Leser ertappt man sich dabei, Verständnis für sie zu entwickeln vor allem bei scheinheiligen Opfern wie einem sadistischen Pfleger.
Claire weiß genau, was sie ist. Ohne Job, als Künstlerin lebend, verachtet sie die "Durchschnittsmenschen". Wer sie unterschätzt oder erpressen will, lebt gefährlich. Die liebe Joanna hat es wirklich geschafft mein Mitgefühl für eine moralisch völlig verkommene Figur zu wecken. Die Spannung lebt vom ständigen Spiel mit der Entdeckung.

Unbedingt lesen aber nichts für schwache Nerven!

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Veröffentlicht am 07.10.2025

ich liebe diese Reihe

Mrs Potts’ Mordclub und der Tote in der Themse
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Meinung: Diese Reihe habe ich durch die liebe Tine entdeckt und ich bin ihr so unendlich dankbar dafür! 🥰 Ich liebe diese Bücher einfach.
In diesem Band wartet ein neuer, spannender Fall auf unser Lieblings-Trio: ...

Meinung: Diese Reihe habe ich durch die liebe Tine entdeckt und ich bin ihr so unendlich dankbar dafür! 🥰 Ich liebe diese Bücher einfach.
In diesem Band wartet ein neuer, spannender Fall auf unser Lieblings-Trio: Judith Potts und ihre Freundinnen. Die Ehefrau eines Theaterregisseurs bittet Judith um Hilfe, weil ihr Mann spurlos verschwunden ist. Doch noch während sie mit Judith spricht, wird seine Leiche in der Themse gefunden. Was ist passiert? Wer steckt dahinter?
Tja, das müsst ihr selbst lesen! 😏
Der Schreibstil ist einfach zauberhaft: federleicht, flüssig und mit so viel britischem Charme, dass man regelrecht durch die Seiten fliegt. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet, voller Ecken, Kanten und Herz, man kann sie einfach nur ins Herz schließen.
Alles ist so bildhaft beschrieben, dass man das Gefühl hat, direkt in Marlow dabei zu sein und gemeinsam mit dem Trio zu ermitteln. Der Fall selbst ist spannend, clever konstruiert und wunderbar undurchsichtig. Es gibt so viele Verdächtige, dass man das ganze Buch über miträtselt, Theorien aufstellt, nur um sie kurz darauf wieder zu verwerfen, weil Robert natürlich wieder eine überraschende Wendung parat hat.
Und das Ende?
BÄM. Damit habe ich absolut nicht gerechnet! Jetzt muss ich unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 07.10.2025

ein großartiger Thriller

Todesstimme
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Meinung: Schon mit der ersten Seite hat mich diese Geschichte komplett gepackt und bis zum letzten Satz nicht mehr losgelassen. Ich war sofort mitten drin in Tara Kronbergs Welt und konnte das Buch einfach ...

Meinung: Schon mit der ersten Seite hat mich diese Geschichte komplett gepackt und bis zum letzten Satz nicht mehr losgelassen. Ich war sofort mitten drin in Tara Kronbergs Welt und konnte das Buch einfach nicht weglegen. Der neue Fall führt sie in die düstere Atmosphäre eines unheimlichen Podcasts und zu einer Reihe mysteriöser Selbstmorde und genau das hat mich von Anfang an fasziniert.
Die Idee ist genial, die Umsetzung unglaublich spannend.
Elias schreibt so mitreißend, bildhaft und flüssig, dass man Seite um Seite verschlingt. Besonders die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven sorgen dafür, dass man immer „nur noch ein Kapitel“ lesen will und plötzlich ist das Buch vorbei.
Ich liebe, wie authentisch und greifbar die Charaktere wirken. Jede Figur hat Tiefe, Ecken und Kanten, man fühlt mit, leidet mit, rätselt mit. Das Thema Podcast gibt der Story einen modernen, realistischen Touch, der richtig gut funktioniert und einen beim Lesen Gänsehaut spüren lässt.
Auch wenn „Todesstimme“ weniger blutig ist als andere Thriller von Elias, ist er dafür umso intensiver psychologisch, beklemmend und atmosphärisch dicht. Ich konnte die Dunkelheit, die Spannung und diese unterschwellige Bedrohung regelrecht fühlen.
Die unerwarteten Wendungen haben mich mehr als einmal überrascht, und das Ende hat mich sprachlos zurückgelassen, mit dem dringenden Bedürfnis, sofort weiterzulesen.
Ein großartiger zweiter Teil der Tara-Kronberg-Reihe, der mich komplett überzeugt hat: nervenaufreibend, fesselnd und voller Gänsehautmomente.

Ein absoluter Pageturner!

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Veröffentlicht am 06.10.2025

absolute Leseempfehlung

Die Sättigung
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Meinung: Boah, was für ein Buch!
Dresden im Ausnahmezustand: Karneval liegt in der Luft, die Straßen sind voller Farben und Masken. Selbst Arne, sonst eher nüchtern, hat sich ein Kostüm besorgt, um mit ...

Meinung: Boah, was für ein Buch!
Dresden im Ausnahmezustand: Karneval liegt in der Luft, die Straßen sind voller Farben und Masken. Selbst Arne, sonst eher nüchtern, hat sich ein Kostüm besorgt, um mit seiner Martina feiern zu können. Doch während die Stadt im Freudentaumel ist, schlägt ein gnadenloser Mörder zu. Maskiert, brutal und mit einem perfiden Spiel aus Folter und Botschaften bringt er Angst und Schrecken in die feiernden Gassen.
Und mittendrin: Arne Stiller. Ein Ermittler, der alles gib und der in diesem Fall an seine Grenzen stößt. Nichts für schwache Nerven! Aber genau das macht dieses Buch so unwiderstehlich. Jede Seite, jede Szene zieht einen tiefer hinein in diesen Strudel aus Spannung, Grauen und Gänsehaut.
Der Schreibstil? Einfach genial: leicht, flüssig, durchzogen von feinem Humor, der die Schwere der Taten gerade so abfedert. Die kurzen, knackigen Kapitel treiben einen voran, man fliegt nur so durch die Seiten. Mit jeder Zeile steigt die Spannung, bis man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Besonders beeindruckend sind die bildhaften Beschreibungen schockierend, intensiv, aber immer genau dosiert.
Die Handlung ist klug durchdacht, nichts wirkt zufällig. Und dann dieses Ende: überraschend, unerwartet, aber vollkommen stimmig. Genau so muss ein Thriller sein!

Absolute Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Leider konnte mich dieses Buch nicht abholen

Love, Mom
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Meinung: Das Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen – für mich stand fest: Dieses Buch muss ich lesen.
Die Geschichte beginnt mit dem tragischen Tod der bekannten Thriller-Autorin Elisabeth ...

Meinung: Das Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen – für mich stand fest: Dieses Buch muss ich lesen.
Die Geschichte beginnt mit dem tragischen Tod der bekannten Thriller-Autorin Elisabeth Casper. Alles deutet auf einen Unfall hin, doch ihre Tochter Mackenzie hat Zweifel. Während der Trauerfeier erhält sie anonym einen Brief mit Seiten aus dem Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter. Bald folgen weitere Nachrichten. Mackenzie beginnt, Nachforschungen anzustellen – nicht nur zum Tod ihrer Mutter, sondern auch zu deren Vergangenheit.
Dabei wird schnell klar: Ihre Mutter hatte Geheimnisse. Mackenzie kann niemandem trauen – nicht einmal ihrer eigenen Familie.
Die Grundidee der Handlung ist spannend: ein mysteriöser Todesfall, ein Tagebuch, Familiengeheimnisse – Zutaten, die eigentlich für einen fesselnden Thriller ausreichen. Leider konnte mich die Umsetzung nicht vollständig überzeugen. Der Einstieg ist sehr ruhig und zieht sich über längere Zeit hin. Obwohl Misstrauen und Unsicherheit gut eingefangen werden, fehlte mir zu Beginn der nötige Spannungsbogen, um wirklich mitzufiebern.
Erst ab der Mitte nimmt die Handlung Fahrt auf, bleibt aber auch dann eher vorhersehbar. Auch mit den Figuren wurde ich nicht wirklich warm.
Der Schreibstil hingegen ist angenehm leicht und flüssig. Die kurzen Kapitel laden zum schnellen Weiterlesen ein, und man kommt gut durch das Buch. Für Leserinnen und Leser, die sich einen unkomplizierten Thriller für zwischendurch wünschen, ist das sicher ein Pluspunkt.
Die Auflösung war für mich keine große Überraschung. Es fehlte der „Wow-Moment“, der in einem Thriller oft den entscheidenden Unterschied macht. Die Enthüllungen wirkten eher konstruiert als schockierend, und am Ende blieb bei mir das Gefühl, dass aus der Geschichte mehr hätte werden können.
Für zwischendurch ganz okay.

⭐️⭐️,5/5⭐️

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