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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.12.2022

Besonders & eigen

Die dunklen Geheimnisse von Heap House
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Zu diesem Buch gibt es heute mal eine Fix-Rezension im Stichwort-Stil :)

Pro

+ Besonderer Schreibstil

+ Besondere Geschichte, die man so noch nie gelesen hat

+ Schrullige Charaktere, von denen mir ...

Zu diesem Buch gibt es heute mal eine Fix-Rezension im Stichwort-Stil :)

Pro

+ Besonderer Schreibstil

+ Besondere Geschichte, die man so noch nie gelesen hat

+ Schrullige Charaktere, von denen mir Clod aber am besten gefallen hat

+ schaurige Illustrationen

+ Sehr eigenes Buch



Kontras

- sehr eigenes Buch, das bestimmt nicht jedem zusagt

- manchmal sehr grenzwertig, was den Ekelfaktor angeht

- Fehlender Spannungsbogen bis zum Ende



Fazit: Ein sehr besonderes Buch, dass man mögen muss. Mir persönlich fehlte ab und an der Spannungsbogen und die Ekelgrenze wurde teils doch überschritten. Vieles hat mir aber auch gefallen, sodass ich für mich echt nicht sicher bin, ob ich noch weiterlesen mag oder nicht.

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Veröffentlicht am 11.12.2022

Alte Legende in neuem Gewand

Die Legende von Sleepy Hollow - Im Bann des kopflosen Reiters
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Die Suche nach der perfekten Halloween-Lektüre hat ein Ende, hier kommt sie! Das neue Werk von Christina Henry ist wie gewohnt düster, blutig und nichts für schwache Nerven. Dabei bleibt ihr Schreibstil ...


Die Suche nach der perfekten Halloween-Lektüre hat ein Ende, hier kommt sie! Das neue Werk von Christina Henry ist wie gewohnt düster, blutig und nichts für schwache Nerven. Dabei bleibt ihr Schreibstil wieder fantastisch und einnehmend.

Überzeugt hat mich in dieser Geschichte auf jeden Fall Ben! Mutig und neugierig und immer dem Großvater nacheifernd sucht Ben nach des Rätsels Lösung und begibt sich dabei nicht selten in Gefahr. Die Beziehung zu Bens Großeltern empfinde ich als vielschichtig und interessant.

Wieder einmal lädt Henrys Buch zum Miträtseln ein, kennt man zwar vielleicht das Original aber eben nicht, was sie daraus macht. Obwohl ich wirklich Gefallen an der Geschichte habe, habe ich aber auch Kritikpunkte. So verlor sich für mich beim Lesen leider zu häufig der rote Faden und ich musste mich mehrmals fragen „Tja, wo soll es denn hingehen?“ Auch das Ende konnte mich leider nicht abholen.

Fazit: Aufgrund der letzten beiden Kritikpunkte, die für mich aber sehr dominant sind, gibt es für Sleepy Hollow zwar „nur“ 3 grandiose Sterne, aber es gibt auch eine Reiseempfehlung – auf eigene Gefahr selbstverständlich!

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Veröffentlicht am 11.12.2022

Der Anfang und ein Ende

Der Erste, der am Ende stirbt (Todesboten #1)
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Mit Am Ende sterben wir sowieso hat der Autor mich in diesem Jahr tief berühren können und stand für mich fest: Das Prequel muss ich lesen! Ich hatte das Glück an einer Leserunde teilnehmen zu dürfe, was ...

Mit Am Ende sterben wir sowieso hat der Autor mich in diesem Jahr tief berühren können und stand für mich fest: Das Prequel muss ich lesen! Ich hatte das Glück an einer Leserunde teilnehmen zu dürfe, was es für mich noch besonderer gemacht hat.

Orion und Valentino sind zwei herrlich zueinander passende Charaktere, die sich charakterlich für mich aber gern mehr hätten unterscheiden dürfen. Auch die Tiefe der beiden fehlt mir hier ein wenig. Denn auch wenn ich beide Protagonisten sehr mag und ihre Beziehung durchaus Tiefe hat, bleiben die beiden für mich blasser als zum Beispiel Rufus und Matteo aus Band 1.

Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Obwohl das Buch hauptsächlich von Orion und Valentino handelt, gibt es auch Kapitel über andere Charaktere, die für mich mal mehr mal weniger Sinn ergeben. Es gibt eine Stelle im Buch, in der die anderen Charaktere aber für mich zu dominant werden, sodass man kurz mal Orion und Valentino verliert. Dabei habe ich die beiden auf ihrem ersten und letzten gemeinsamen Tag sehr gern begleitet. Allerdings waren auch dort sehr viele Parallelen zu Band 1 zu erkennen.

Fazit: Wie zu erwarten hat mich auch Der Erste, der am Ende stirbt wieder berühren und emotional treffen können. Allerdings blieb manchmal der kleine Beigeschmack, dass die Geschichte und die Protagonisten sehr viele Parallelen zu Band 1 aufweisen, für mich vielleicht etwas zu viel.

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Veröffentlicht am 17.10.2022

Oder besser: Die Geister von Edinburgh

Die Bibliothek von Edinburgh
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Eigensinnig, frech, draufgängerisch und empathischer als sie selbst glaubt: Das ist Ropa! Alles Eigenschaften, die ich bei Protagonisten mag, womit Ropa für mich schon ein Pluspunkt ist. Noch lieber mag ...

Eigensinnig, frech, draufgängerisch und empathischer als sie selbst glaubt: Das ist Ropa! Alles Eigenschaften, die ich bei Protagonisten mag, womit Ropa für mich schon ein Pluspunkt ist. Noch lieber mag ich sogar ihre Großmutter, eine intelligente und sensible Frau, die man einfach ins Herz schließen muss. Ropas Schwester dagegen bleibt leider etwas blass… und nervig! Die Familienkonstellation finde ich übrigens sehr klischeehaft: Ropa steht für ihre Schwester ein und besorgt das Geld, weil Oma das nicht mehr kann und ihre Schwester es besser haben soll. Ein Klischee, was ich aber noch nicht nervig finde und sich gut lesen lässt.
Der Schreibstil des Autors ist besonders und ich war anfangs echt etwas irritiert. Durch die lockere Umgangssprache liest sich das Buch sehr flüssig, aber ab und an waren mir die Dialoge zu gestellt und wirkten etwas gekünstelt.
Obwohl ich das Magiesystem sehr interessant finde und es gut eingeführt wird, fehlten mir manchmal Zusammenhänge. Gerade auch in Bezug auf die Welt, die alt wirkt aber in der Zukunft liegt. Manche Dinge lassen sich so einfach schwerer nachvollziehen.
Dazu kommt, dass das Buch eine ganz überraschende Wendung bekommt. Das ist zwar grundsätzlich gut, hat mich aber auch sehr irritiert und kam vielleicht sogar zu plötzlich? Die Bibliothek selbst nimmt kaum eine Rolle in diesem Buch ein und die Geschichte hätte tatsächlich auch ohne funktioniert. Somit hatte ich was das angeht einfach eine falsche Vorstellung von der Story.
Fazit: Ein untypisches und cooles Buch mit düsterer Stimmung und einer überraschenden Wendung, die man mögen muss. Für mich gibt es viele positive aber auch negative Aspekte, weshalb das Buch von mir 3 Sterne bekommt.

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Veröffentlicht am 11.10.2022

Der Traum vom DreamWalker

Projekt DreamWalker
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Ich liebe Geschichten übers Träumen, aber dieses Buch geht da in eine ganz andere Richtung, als ich es bisher kenne. Den Aspekt der Traumforschung fand ich ziemlich spannend, weshalb das Buch den Weg in ...

Ich liebe Geschichten übers Träumen, aber dieses Buch geht da in eine ganz andere Richtung, als ich es bisher kenne. Den Aspekt der Traumforschung fand ich ziemlich spannend, weshalb das Buch den Weg in mein Regal fand.

Was mir zuerst aufgefallen ist, sind ehrlich gesagt die wirklich schönen und intelligenten Illustrationen, die im Buch vor jedem Kapitel abgebildet sind. Die springen natürlich direkt ins Auge und das Auge liest nun mal mit! 🙂 Als Zweites fällt dann aber direkt der Schreibstil auf. Dieser ist sehr bildgewaltig und angenehm, allerdings würde ich ihn nicht als „leicht“, sondern etwas anspruchsvoll beschreiben. Dadurch brauchte ich auch Konzentration und Ruhe, wenn ich zu diesem Buch gegriffen habe.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Dr. Jakob Lem und seine Tochter Isa. Beide sind sehr in sich gekehrt, haben aber eine ganz besondere Beziehung zu einander, die ich sehr schön finde! Trotzdem haben mir manchmal Konversationen und Dialoge gefehlt. Auf jegliche Konversationen mit Jakobs Frau Maude hätte ich dagegen verzichten können. Spaß beiseite, Maude gehört definitiv in diese Geschichte und hat dort ihren Platz… ich mag sie nur überhaupt nicht!

Die Thematik finde ich nach wie vor spannend und gut umgesetzt, allerdings hätte ich mir manchmal mehr Tempo gewünscht. Den Eindruck hatte ich aber, glaube ich, nicht zuletzt deshalb, weil der Klappentext meiner Meinung nach schon sehr viel erzählt.



Fazit: Ein eher anspruchsvolles Buch, was nicht „mal eben Zwischendurch“ gelesen werden möchte, sondern im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen mag und sich in keine Schublade stecken lässt. Außerdem bin ich mir sicher, dass diese Geschichte gerade erst ihren Anfang nimmt.

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