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Veröffentlicht am 02.01.2023

Es war mir leider kein Fest

Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company
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Ich hatte mich wirklich sehr auf meinen diesjährigen Weihnachtsread gefreut, allerdings hat mich dieses Buch nicht mit an den Nordpol nehmen können. Das liegt größtenteils an drei Problemen, die ich mit ...

Ich hatte mich wirklich sehr auf meinen diesjährigen Weihnachtsread gefreut, allerdings hat mich dieses Buch nicht mit an den Nordpol nehmen können. Das liegt größtenteils an drei Problemen, die ich mit diesem zumindest sehr gut aussehenden Buch hatte.

Problem Nummer 1 sind die Klischees, mit denen hier gearbeitet wird. Als Freda die Christmas Company besucht, lernt sie den Oberweihnachtsmann so wie die Weihnachtsmann-Delegierten der einzelnen Länder kennen. Die Idee dahinter finde ich grandios aber sie erfüllen jegliche Stereotypen. Der mexikanische Delegierte trägt Sombrero und Poncho, die asiatischen Delegierten fotografieren alles und der französische Delegierte ist ein ziemlicher Snob. Das ist nicht unbedingt das, was ich mir für ein Kinderbuch wünsche.

Problem Nummer 2 ist die Handlung selbst. Es werden recht viele Traditionen und Legenden dieser Weihnachtswelt eingestreut. Wieder eine grandiose Idee, die aber so viele Information im Schlepptau hat, dass es ziemlich undurchsichtig wird. Außerdem hetzen sich unsere Protagonisten gegenseitig auf ihrer Reise, sodass auch ich eher gestresst als in Weihnachtsstimmung war.

Das letzte Problem ist ehrlich gestanden auch mein Größtes: Es wird eine Menge rumgezickt. Freda finde ich wenig sympathisch und so geht es mir auch mit jedem anderen Charakter. Zusammenwachsende Reisende sucht man hier vergeblich, hier wird gezankt und sich gestritten.

Pluspunkte gibt es allerdings auch und zwar für die süßen Illustrationen, die tolle Grundidee und den Schreibstil. Aber leider war es das für mich auch schon.

Fazit: Es tut mir so schrecklich Leid für diese Geschichte, aber ich habe leider zu wenig gefunden, was mich wirklich hätte fesseln können. Schade um diese großartige Idee.

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Veröffentlicht am 20.12.2022

Edinburghs Geheimnisse

Anatomy
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„Tote beißen nicht. Sie tun dir gar nichts. Es sind die Lebenden, die dir weh tun.“ – J.

Ich kann nicht behaupten, dass Anatomy für mich eine positive Überraschung war, denn irgendwie hatte ich bereits ...

„Tote beißen nicht. Sie tun dir gar nichts. Es sind die Lebenden, die dir weh tun.“ – J.

Ich kann nicht behaupten, dass Anatomy für mich eine positive Überraschung war, denn irgendwie hatte ich bereits im Gefühl: Das mit uns beiden, das wird was! Und mein Bauchgefühl lag dieses Mal richtig!

Das Setting des Edinburgh im Jahre 1817 gefällt mir schon unheimlich gut. Unheimlich ist aber auch das Stichwort, denn die Geschichte wird düster und ist nicht ganz ohne. Die Atmosphäre ist immer etwas dunkel und geheimnisvoll, die Stadt scheint nur so davor zu triefen. Und mittendrin befindet sich unsere Protagonistin Hazel, die sich nichts sehnlicher wünscht, als Chirurgin zu werden.

Hazel ist eine fantastische Protagonistin mit viel Mut und Willen, aber nicht ohne Respekt. Sie setzt sich für ihre Ziele ein, ist klug und strebsam und erkennt auch mal ihre Fehler, was ich sehr an ihr mag. Beim Lesen habe ich mich immer wieder über die Männer und Frauen aufgeregt, die Hazel unterschätzen und ihr ihr Können absprechen, da sie nun mal eine Frau ist und wir wissen ja: Wir Frauen können sowas nicht. Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass ich ab und an echt vergessen habe, dass das ja wirklich so gewesen ist und in einigen Teilen der Welt noch immer so ist.

Hazel bekommt auch einen Love Interest, allerdings ist die Romanze zum Glück eher im Hintergrund und Hazels Liebe zur Medizin steht im Vordergrund. Jack ist aber ein großartiger, eher stiller und lieber Mensch. Die Beziehung zwischen den beiden finde ich sehr schön und authentisch. Die Figur des Bernard empfand ich dagegen oft als sprunghaft und wackelig. Da hätte ich mir mehr, nennen wir es mal Charakterkonstanz, gewünscht.

Bei Anatomy konnte ich ganz wunderbar Theorien spinnen. Davon haben sich einige bewahrheiten können, andere habe ich in ähnlicher Weise vermutet. Ich bin ehrlich: Das Ende hat mich eher wenig überrascht, was mich aber nicht so sehr stört. Das Buch ist bis zum Ende eher ein historischer Roman, bekommt aber im Finale einen kleinen Fantasy-Touch. Ich glaube, das kann man lieben oder hassen. Da ich aber seltsamerweise eh davon ausgegangen bin, dass ich Fantasy lese, hat es mich gar nicht gestört. Allerdings wird mir eine Sache am Ende etwas zu einfach gelöst.

Fazit: Ich habe diese Geschichte wirklich gern gelesen und bin sehr gespannt auf den zweiten Band. Leider muss man sagen, dass der Klappentext etwas viel verrät. Aber: Ein angenehmer Schreibstil, ein interessanter Plot, eine Stadt voller Geheimnisse und eine süße, passend dezente Lovestory – Was will ich denn mehr?

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Veröffentlicht am 11.12.2022

Willkommen in Green Valley

New Beginnings
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Die Rezension gibt's mal als Pro und Kontra Liste, Let's go :)


Pros

+ Tolles Kleinstadtsetting mit Wohlfühl-Atmosphäre

+ Auf die Tatsache, dass Lenas Muttersprache Deutsch ist und nicht englisch, wird ...

Die Rezension gibt's mal als Pro und Kontra Liste, Let's go :)


Pros

+ Tolles Kleinstadtsetting mit Wohlfühl-Atmosphäre

+ Auf die Tatsache, dass Lenas Muttersprache Deutsch ist und nicht englisch, wird eingegangen, was ich sehr charmant finde

+ Running Gags

+ Angenehmer Schreibstil

+ Nette Kapitellänge

+ Eigentlich legitime Konfliktgründe



Kontras

- Legitime Konfliktgründe werden wenig genutzt

- zu wenig Alltag. Manchmal fragt man sich, ob Lena da wirklich als Au-Pair arbeitet :D

- Recht Klischeehafte Protagonisten (was wiederum ein Propunkt sein kann, wenn man dieses Klischee mag)

- Ryan und Will manchmal sehr übergriffig

- (Tiefgründige) Gespräche zwischen Ryan und Lena fehlen

- Das Ende



Fazit: Ob man diese Geschichte mag oder eben nicht liegt vielleicht nicht zuletzt daran, ob man die Charaktere und die verwendeten Klischees mag.

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Veröffentlicht am 11.12.2022

Vorhang auf für Kate & Anderson

Kate in Waiting
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Ich lieb's, ich lieb's, ich lieb's!

Von diesem Buch hatte ich ehrlich gestanden gar nicht allzu viel erwartet: Eine süße Story und unterhaltsame Stunden. Das habe ich bekommen, aber ich bekam noch mehr!

Zunächst ...

Ich lieb's, ich lieb's, ich lieb's!

Von diesem Buch hatte ich ehrlich gestanden gar nicht allzu viel erwartet: Eine süße Story und unterhaltsame Stunden. Das habe ich bekommen, aber ich bekam noch mehr!

Zunächst einmal ist Kate für mich eine wundervolle junge Protagonistin. Um ehrlich zu sein fühlt sich mein 16-jähriges Ich Kate viel zu verbunden :D Ich mag einfach ihre Verliebtheit in die Liebe und wie sie langsam dahinter kommt, was der Unterschied zwischen Liebe und Verknalltkeit ist. Ich liebe ihre Liebe zum Theater und zu Musicals und wie sie unbedingt auf der Bühne stehen möchte. Nicht nur um bejubelt zu werden, sondern um für das Bejubelt zu werden, was sie liebt zu tun. Und ich liebe ihre Freundschaft zu Anderson.

Der Konflikt, der sich zwischen den beiden anbahnt, ist dabei viel tiefgründiger und berechtiger, als zuerst angenommen. Durch diese wirklich verzwickte Situation, hat die Story für mich die passende Portion Drama. Dazu kommt noch eine Menge Humor, der vielleicht manchmal etwas drüber ist. für mich aber perfekt und erfrischend.

Ich habe jede Seite dieser niedlichen Story genossen und hätte Kate und Anderson auch bei ihrem nächsten Stück noch gern begleitet.

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Veröffentlicht am 11.12.2022

Besonders & eigen

Die dunklen Geheimnisse von Heap House
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Zu diesem Buch gibt es heute mal eine Fix-Rezension im Stichwort-Stil :)

Pro

+ Besonderer Schreibstil

+ Besondere Geschichte, die man so noch nie gelesen hat

+ Schrullige Charaktere, von denen mir ...

Zu diesem Buch gibt es heute mal eine Fix-Rezension im Stichwort-Stil :)

Pro

+ Besonderer Schreibstil

+ Besondere Geschichte, die man so noch nie gelesen hat

+ Schrullige Charaktere, von denen mir Clod aber am besten gefallen hat

+ schaurige Illustrationen

+ Sehr eigenes Buch



Kontras

- sehr eigenes Buch, das bestimmt nicht jedem zusagt

- manchmal sehr grenzwertig, was den Ekelfaktor angeht

- Fehlender Spannungsbogen bis zum Ende



Fazit: Ein sehr besonderes Buch, dass man mögen muss. Mir persönlich fehlte ab und an der Spannungsbogen und die Ekelgrenze wurde teils doch überschritten. Vieles hat mir aber auch gefallen, sodass ich für mich echt nicht sicher bin, ob ich noch weiterlesen mag oder nicht.

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