Disney - Villains 2: Das Biest in ihm schildert die Vorgeschichte des Biests aus "Die schöne und das Biest".
Der Schreibstil der Autorin Serena Valentino passt wunderbar zum Märchen und man kann sich ...
Disney - Villains 2: Das Biest in ihm schildert die Vorgeschichte des Biests aus "Die schöne und das Biest".
Der Schreibstil der Autorin Serena Valentino passt wunderbar zum Märchen und man kann sich mit dem Gedanken sehr schnell anfreunden, dass dies eine (mögliche) Vorgeschichte darstellt.
Für mich hätte das Biest zu beginn noch etwas "biestiger" dargestellt werden können. Der Wandel kam mir zu schnell bzw. seine Eigenschaften wurden nicht besonders stark beleuchtet. Dennoch hatte ich auch mit diesem Buch wieder schöne Lesestunden, die mich zurück in die Vergangenheit katapultieren konnten.
Das Cover ist hervorragend umgesetzt und ein richtiger Hingucker - wie alle weiteren Cover der Reihe auch.
Disney – Villains 1: Die schönste im ganzen Land erzählt die Vorgeschichte der bösen Stiefmutter.
Der Schreibstil der Autorin Serena Valtentino passt wunderbar in dieses Märchen und man kann sich mit ...
Disney – Villains 1: Die schönste im ganzen Land erzählt die Vorgeschichte der bösen Stiefmutter.
Der Schreibstil der Autorin Serena Valtentino passt wunderbar in dieses Märchen und man kann sich mit dem Gedanken sehr schnell anfreunden, dass dies eine (mögliche) Vorgeschichte darstellt.
Mir persönlich gefällt der Gedanke, den die Autorin mit diesem Band aufgefasst hat. Die böse Königin ist damit nicht durchweg böse, es wird eine Geschichte aufgemacht, die fernab vom schwarz/weiß denken ist und auch die verletzliche Seite der Königin zeigt.
Den Wandel der bösen Königin hat Serena Valentino überwiegend sehr gut hinbekommen, leider ging es mir gegen Ende dann doch noch etwas zu schnell. Dennoch kann ich jedem dieses Buch empfehlen, gerade wenn man darüber nachdenken möchte, ob eine Vorgeschichte die eigene Sichtweise ändern könnte und „Verständnis“ wecken kann.
Acht Kandidaten, ein Labyrinth und als Siegesprämie winken 300.000 Euro. Ein Spiel, das live im Internet verfolgt werden kann. Martha und ihre Mitkandidaten wagen den Weg durch die Escape Zone, aber dann ...
Acht Kandidaten, ein Labyrinth und als Siegesprämie winken 300.000 Euro. Ein Spiel, das live im Internet verfolgt werden kann. Martha und ihre Mitkandidaten wagen den Weg durch die Escape Zone, aber dann wird aus dem Spiel ein Kampf um Leben und Tod.
Escape Zone ist ein Escape-Room-Thriller von Ulf Torreck. Im Mittelpunkt dieses Thrillers steht die junge Martha. Dieser Fokus wird bereits mit dem Klappentext gelegt und im weiteren Verlauf des Buches beibehalten. Die sieben weiteren Kandidaten werden auch vorgestellt, jedoch nur auf einem Level, dass kaum bis keine Empathie-Entwicklung zulässt. Das finde ich allerdings gar nicht schlimm, da der Fokus eben auf Martha liegen soll. Dennoch hätte ich, um den Fokus zu verdeutlichen, die sieben weiteren Kandidaten lediglich durch Steckbriefe eingeführt.
Die Kandidaten sind stereotypisch ausgewählt, das sorgt für eine gewisse Bedienung von Klischees und Vorurteilen. Durch die Intention der Veranstalter der Escape Zone ist die Charakterwahl jedoch sehr schnell erklärbar. Klicks schafft, was auffällt. Auch der Jugendslang passt zu den entsprechenden Charakteren, auch wenn für mich an dieser Stelle weniger mehr gewesen wäre. Das Einbauen solcher Passagen macht das Buch realer, aber man sollte es nicht allzu stark dosieren, da es das Lesen enorm erschwert. Genauso verhält es sich mit dem Ersetzen des Adverbs man durch „frau“. Das mag mal eine interessante Komponente darbieten, zumindest wenn es sich um den Gedankengang einer Frau handelt, aber spielt auf Dauer gegen den Sprachgebrauch der Lesenden.
Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich, dass sich Alter und Größe gewisser Personen plötzlich ändern. So ist Martha zu Beginn 2cm kleiner und Sacke ein Jahr jünger, wenn man diese Fakten erwähnt, dann sollten sie auch stimmig bleiben.
Positiv hervorheben möchte ich allerdings auch noch den Charakter „Sacke“. Ein Mann, der gezeichnet ist, aber der trotz aller Umstände immer versucht sein bestes zu geben und richtig zu handeln. Für mich, neben den vielen Egoisten in diesem Buch, ein toller Lichtblick!
Escape Zone hat eine interessante Grundidee und an vielen Stellen auch einen sehr ansprechenden Schreibstil. Das Buch liest sich, auch durch die passenden Kapitellängen sehr schnell durch. Dennoch hätte der Thriller für mich mehr „Escape-Room“-Flair haben können und auch der mündliche Sprachgebrauch hätte für meinen Geschmack weniger stark dosiert sein sollen.
Nach dem Tod von Schneewittchens Mutter und dem Verschwinden ihres Vaters, übernimmt die ihre Tante, die böse Königin, die Herrschaft über das Schloss und das Reich.
Doch sie möchte nicht nur die Herrschaft ...
Nach dem Tod von Schneewittchens Mutter und dem Verschwinden ihres Vaters, übernimmt die ihre Tante, die böse Königin, die Herrschaft über das Schloss und das Reich.
Doch sie möchte nicht nur die Herrschaft über das Land, sondern auch die Schönste in ihrem Reich sein. Doch eines Tages steht Schneewittchen ihr für diesen Titel im Weg und der Versuch sie zu töten erweist sich als schwierige Aufgabe.
Mit dem Satz „Was, wenn die böse Stiefmutter den Prinzen vergiftet hätte?“ stach mir Disney – Twisted Tales: Spieglein, Spieglein direkt ins Auge. Auch der Klappentext hörte sich vielversprechend an.
Leider konnte der Inhalt des Buches mich weniger begeistern und meine Erwartungen nicht erfüllen. Der Schreibstil war angenehm und hat zu Disney und seinen Erzählungen sehr gut gepasst, auch die wenigen neuen Zusätze waren für mich durchweg stimmig.
Doch genau hier liegt für mich auch das große Problem: wenige neue Zusätze. Erst nach dem ich 2/3 des Buches gelesen habe, hatte ich das Gefühl nicht mehr in der herkömmlichen Story zu lesen, auch wenn bis dahin einige Rückblicke gewährt wurden. Der Aspekt des vergifteten Prinzens ist in der Geschichte so kleingehalten, dass es eine Erwähnung auf dem Cover kaum gerechtfertigt.
Die Rückblicke und der passende Schreibstil haben mir gut gefallen, alles weitere hat mich leider enttäuscht!
In einem kleinen Dorf in der Lüneburger Heide lebt die Familie Joost mit ihrer autistischen Tochter. Das Mädchen hat bis zu diesem Zeitpunkt kein Wort geredet und wird Zeugin des grausamen Verbrechens ...
In einem kleinen Dorf in der Lüneburger Heide lebt die Familie Joost mit ihrer autistischen Tochter. Das Mädchen hat bis zu diesem Zeitpunkt kein Wort geredet und wird Zeugin des grausamen Verbrechens an ihrem Vater Andreas Joost. Kurz darauf wird auch der Rechtsanwalt Thomas Wilke ermordet aufgefunden. Gelingt es Informationen von dem Mädchen zu bekommen und welche Gemeinsamkeiten haben die beiden Männer?
Das stumme Kind ist der erste Teil einer Reihe um den Ermittler Rolf Degenhardt. Ich habe zuerst Schuld! Seid! Ihr! gelesen und für mich war diese Reihenfolge auch genau richtig so. Ich mag es, wenn die Ermittler im ersten Band noch nicht zu stark in den Fokus rücken. Das ist im 2. Band der Fall, durch Das stumme Kind gewinnen Rolf Degenhardt und seine Ermittlerkollegen dann deutlich mehr Tiefe.
Gerade Jana Liebisch hat dabei meine Sympathien für sich gewinnen können. Sie steht dafür, dass das Leben nicht immer nur in eine Richtung geht und man bereits in jungen Jahren seinen Traumjob gefunden hat. Mit Ende 20 entscheidet sich Jana Liebisch für das Studium bei der Polizei und zeigt damit, dass man mit etwas Mut sein Leben immer in entsprechende Bahnen führen kann.
Rolf Degenhardt ist von seinem Job gezeichnet und hat offensichtliche Probleme mit seiner Vergangenheit, die ihn immer wieder einholen. Sein Job hat ihm letztendlich auch die Familie gekostet. Dennoch lässt er sich nicht unterkriegen. Auch in diesem Teil sind schöne dialogische Highlights dabei, gerade für diejenigen, die das Einbringen von ansässigen Dialekten mögen.
Das stumme Kind verfügt über einen ständigen Perspektivwechsel zwischen Opfer, Täter und Ermittler und erschafft damit ein rasantes Tempo. Das durch den temporeichen Schreibstil und die kurzen Kapitel unterstützt wird.
Doch neben dem schnellen Tempo besticht das Buch auch mit sehr informativen Passagen, welche gut in die Storyline eingebettet sind und für mich interessante Informationen bereithielten.
Einziger kleiner Kritikpunk ist für mich das autistische Mädchen, das durch Titelgebung und Klappentext stark im Fokus steht und inhaltlich für mich, vielleicht durch meine geweckten Erwartungen, etwas zu wenig präsent war.