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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2026

Ausgefuchst

Kleine Lesehelden: Wir sind erste Klasse!
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In der Klasse 1a geht es immer rund. Dieses Mal nimmt Antons beste Freundin Bett eine kleine, graue Maus mit in den Unterricht und als diese ausbüxt großes Chaos in der Klasse aus. Doch gemeinsam kann ...

In der Klasse 1a geht es immer rund. Dieses Mal nimmt Antons beste Freundin Bett eine kleine, graue Maus mit in den Unterricht und als diese ausbüxt großes Chaos in der Klasse aus. Doch gemeinsam kann die erste Klasse alles schaffen, oder?

Kleine Lesehelden: Wir sind erste Klasse ist ein tolles Buch für Leseanfänger:innen der ersten Klasse. Das Buch bietet ein großes Schriftbild und kurze Kapitel, was das Lesen erleichtert, zudem wird der Text hervorragend durch Zeichnungen unterstützt. Jedes Kapitel endet außerdem mit einem kleinen Rätsel, das u.a. Textverständnis spielerisch abfragt.

Ein tolles Buch, das Spaß beim Lesen macht und sich hervorragend als Lektüre für Leseanfänger:innen eignet. Durch Rätsel, Zeichnungen und einer farbenfrohen Welt, wird das Erstlesen zu einer spielerischen Unterhaltung und nebenbei lernt man auch etwas, über die Wichtigkeit des Zusammenhaltens.

Veröffentlicht am 17.01.2026

Wertvoll!

Starfish
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Ellie ist elf Jahre und muss sich täglich mit Bodyshaming und Mobbing auseinandersetzen, nicht nur in der Schule, sondern auch in der eigenen Familie. Mithilfe ihrer besten Freundinnen, ihrem Vater und ...

Ellie ist elf Jahre und muss sich täglich mit Bodyshaming und Mobbing auseinandersetzen, nicht nur in der Schule, sondern auch in der eigenen Familie. Mithilfe ihrer besten Freundinnen, ihrem Vater und ihrer Psychologin lernt Ellie sich gegen die anderen zu wehren und für sich selbst einzustehen. Ellie erkennt ihren wert, nimmt Raum ein und wird frei wie ein Seestern.

Starfish von Lisa Fipps ist ein unglaublich wertvolles Buch für Kinder, die bereits in jungen Jahren unter Mobbing von Mitschüler:innen oder der eigenen Familie leiden. Ellie muss das alles selbst durchmachen und teilweise war es wirklich schwer zu lesen, wie auch ihre Mutter in diese Kerbe einschlägt und Ellies Selbstwertgefühl ruiniert. Umso schöner waren eben jene Menschen, die Ellie nicht auf ihr Körpergewicht reduziert haben und für sie einstanden, wenn sie es (noch) nicht konnte. Starfish schafft es nicht nur, Ellies Selbstwertgefühl zu steigern und damit vielleicht auch Kindern, die ähnliches Erleben müssen, zu helfen, sondern bietet auch einen Perspektivwechsel für alle, die Ellies Perspektive nie selbst einnehmen mussten und öffnet auf diese Weise hoffentlich existierende Grenzen.

Durch die poetischen, kurzen Kapitel fliegt man unglaublich schnell durch die berührende Geschichte Ellies!

Veröffentlicht am 17.01.2026

Mathe im Alltag

Rechnen NERVT! – Mathe? Ohne mich! (Rechnen NERVT! 1)
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Rechnen NERVT! Mathe? Ohne mich! von Jens Schumacher knüpft nahtlos an seine Vorgänger „Lesen NEVT!“ an und bringt auf unterhaltsame Weise den kleinen Leser:innen nicht nur Zahlen und Rechnen näher, sondern ...

Rechnen NERVT! Mathe? Ohne mich! von Jens Schumacher knüpft nahtlos an seine Vorgänger „Lesen NEVT!“ an und bringt auf unterhaltsame Weise den kleinen Leser:innen nicht nur Zahlen und Rechnen näher, sondern zeigt auch, wie viel Mathematik in unserem alltäglichen Leben steckt und das Mathe durchaus Spaß machen kann.

Gemeinsam mit Konstantin und Karl-Kevin Kukerluk wird auf knapp 80 Seiten eine lustige Geschichte erzählt, die immer wieder mit kleinen Matherätseln gefüttert ist. Die Rätsel sind alle unterschiedlich aufgebaut, sodass verschiedene Ansätze von den Kindern erfordert werden und dennoch ist kein Rätsel besonders anspruchsvoll, sie fügen sich einfach perfekt in die Geschichte ein und motivieren dadurch zum Mitmachen. Besonders gefallen hat uns auch der Gastauftritt von Karoline Kneberwecht.

Rechnen NERVT! Mathe? Ohne mich! ist ein schönes Buch für Kinder ab sieben Jahren. Neben guter Unterhaltung und Mitmachrätseln überzeugen auch die farbenfrohen Zeichnungen des Illustrators Steffen Winkler.

Veröffentlicht am 16.01.2026

Blick in die Zukunft

Felix Green – Geisterseher und Geheimagent
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Felix Green hat eine ganz besondere Gabe, Dank seines verstorbenen Opas kann Felix in die Zukunft sehen und um diese Gabe in etwas positives zu verwandeln, versucht Felix die Menschen vor bevorstehenden ...

Felix Green hat eine ganz besondere Gabe, Dank seines verstorbenen Opas kann Felix in die Zukunft sehen und um diese Gabe in etwas positives zu verwandeln, versucht Felix die Menschen vor bevorstehenden Unglücken zu warnen. Doch statt Dankbarkeit erwarten Felix nur Vorwürfe, bis er auf Lydia trifft. Lydia bringt ihn an eine besondere Schule für Geisterseher und Traumweber. Doch die Schule wird von einem dunklen Geist bedroht. Kann Felix die Schule retten?

Geisterseher und Geheimagent ist der erste Band der Felix Green Reihe für Kinder ab zehn Jahren. Der altersgerechte Schreibstil nimmt einen direkt in Felix’ Welt mit und erschafft eine spannende und fesselnde Geschichte. Mir persönlich waren die Nebencharaktere etwas zu blass und auch die Welt selbst hätte an einigen Stellen etwas mehr Tiefgang haben dürfen. Mein Lesekind empfand die Geschichte hingegen super mitreißend und hat sich an meinen Kritikpunkten kaum gestört.

Daher ist Felix Green - Geisterseher und Geheimagent ein starker Reihenauftakt, der von Freundschaft, Mut, Vertrauen und Zusammenhalt erzählt und eine interessante Welt aufbaut, deren folgende Bände wir daher sicherlich weiterverfolgen werden.

Veröffentlicht am 31.12.2025

Blau oder Rot?

Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie?
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Cara liegt im Koma und ihre beste Freundin Natalie Olsen kann sich nur an die Optik des Kerls erinnern, mit dem Cara am Abend zuvor verschwunden ist. Bald findet Natalie heraus, dass es sich um den neureichen ...

Cara liegt im Koma und ihre beste Freundin Natalie Olsen kann sich nur an die Optik des Kerls erinnern, mit dem Cara am Abend zuvor verschwunden ist. Bald findet Natalie heraus, dass es sich um den neureichen Unternehmer Geoffrey Rosenberg handelt. Natalie nimmt einen Job in Rosenbergs Villa an und muss bald um alles fürchten, was ihr lieb ist.

Der Boss - Ist er ein Monster oder ein Genie? von Iliana Xander überzeugt durch einen guten Schreibstil und kurzen Kapiteln, die dafür sorgen, dass man sehr schnell durch die Geschichte kommt. Diese konnte mich aus vielen Gründen jedoch weniger überzeugen.

Zu Beginn, das Buch war für mich eher ein Spannungsroman und weniger ein (PsychThriller. Das ist aber erstmal nur ein geringeres Problem, da ich beide Genres grundsätzlich gerne lese, stand ich dem Buch dennoch vollkommen offen gegenüber. Schade war für mich jedoch, dass sich der Plot der Geschichte eigentlich sehr, sehr schnell ergibt, es dadurch super langweilig wurde und ich nur in der Hoffnung auf Überraschungen weitergelesen habe. Ja, am Ende gab es etwas, womit ich auf diese Weise nicht gerechnet hatte, aber das konnte mich wenig begeistern, während der Frust über den Rest der Geschichte überwiegt, weil sie eben sehr vorhersehbar war und dabei nicht durch besondere Charaktere oder interessante Perspektiven/Gedanken Interesse aufgewertet wurde. Im Gegenteil, Natalie als (Haupt-)Perspektive empfand ich als sehr anstrengend, ihre Handlungen waren teilweise abstrus und mir fehlte die Logik dahinter. Deswegen konnte mich Der Boss am Ende leider nicht von sich überzeugen.