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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2025

Ein bezauberndes Buch für Katzenliebhaber

Die Magnolienkatzen
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In „Die Magnolienkatzen“ erzählt Noriko Morishita davon, wie ganz unvermittelt eine Katzenfamilie in ihr Leben tritt und sanft, aber unnachgiebig ein Platz in ihrem Herzen erobert.
Nuriko und ihre Mutter ...

In „Die Magnolienkatzen“ erzählt Noriko Morishita davon, wie ganz unvermittelt eine Katzenfamilie in ihr Leben tritt und sanft, aber unnachgiebig ein Platz in ihrem Herzen erobert.
Nuriko und ihre Mutter - bisher definitiv Hundefans - entdecken eine Katzenmutter mit neugeborenen Kätzchen auf ihrem Grundstück. Da der Versuch sie direkt bei der örtlichen Tierhilfe abzugeben scheitert, wollen sie sie aufpäppeln, bis sie adoptiert werden können. Unverhoffte Hilfe bekommen sie dabei von Freunden und Verwandten. Nach und nach schleichen sich die Katzen erst ins Herz der Mutter, dann ins Haus und zuletzt wird auch Noriko bewusst, wie sehr sie die kleine Familie mag.
Das Cover mit der Tuschezeichnung einer Katze und Magnolienblüten passt sehr gut zum Erzählstil. Während des Lesens habe ich einiges Neues über Katzen gelernt, obwohl ich schon mein Leben lang mit Katzen zusammen lebe. Es fehlt allerdings ein bisschen über Erziehungsmaßnahmen wie zum Beispiel bei Möbel zerkratzen, aber das nimmt der Erzählung nicht ihren Zauber.
Fazit: für Katzenliebhaber ein bezauberndes Leseerlebnis, aber auch für alle die überlegen sich eine Katze zuzulegen eine schöne zusätzliche Lektüre.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Gute, neue Ideen rund ums Hochbeet-Gärtnern

Mein Hochbeet – 33 Pflanzvorschläge
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„Mein Hochbeet - 33 Pflanzenvorschläge“ von Dorothea Baumjohann beginnt mit einer guten Einleitung zu Gärtnern und Klimawandel, gefolgt von einem Kapitel zu verschiedenen Bau-Möglichkeiten von Hochbeeten. ...

„Mein Hochbeet - 33 Pflanzenvorschläge“ von Dorothea Baumjohann beginnt mit einer guten Einleitung zu Gärtnern und Klimawandel, gefolgt von einem Kapitel zu verschiedenen Bau-Möglichkeiten von Hochbeeten. Begleitet wird dies - wie auch das gesamte Buch - von ansprechenden Photos, die genau zeigen, was man machen soll oder kann. Weitere Themen sind Bewässerung, Kompost, Pflanzen und Schädlinge. Die Pflanzvorschläge sind jeweils durch mehrere Zeichnungen gut nachvollziehbar und mit Pflanz- und Erntezeit versehen. Besonders gut gefallen hat mir, dass sich diese auf den phänologischen Jahreszeiten-Kalender statt auf Monate bezieht und dieses auch im Vorfeld ausführlich erklärt wird.
Fazit: trotz der Fülle an bereits erschienenen Titeln zum Thema Hochbeet Bepflanzung ist Dorothea Baumjohanns neues Buch eine gute Ergänzung mit neuen Ideen, die man gerne ausprobieren will.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Eine witzige Geschichte für einen Leseabend

Note to myself: Liebe ist keine Option
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„Note to myself. Liebe ist keine Option“ von Kira Mohn nimmt uns mit nach New York zur Kinder Buchhandlung „Unicorns, Starships and Bugs“ wo die Hauptfigur Alice arbeitet. Nachdem sie ihren Freund Bennett ...

„Note to myself. Liebe ist keine Option“ von Kira Mohn nimmt uns mit nach New York zur Kinder Buchhandlung „Unicorns, Starships and Bugs“ wo die Hauptfigur Alice arbeitet. Nachdem sie ihren Freund Bennett mit ihrer Freundin in flagranti in ihrer eigenen Wohnung erwischt, wirft sie kurzerhand ihre Matratze im IKEA-Tannen-Style aus dem Fenster. Leider trifft sie dabei Lennon, der einen Entschuldigung-Drink raus handelt. Obwohl ihr Lennon sympathisch ist, will Alice erst mal keinen Freund. Lennon sieht das anders, und auch Bennett merkt, was er an Alice hatte. Mit dieser Rahmenhandlung ist für einen entspannten und amüsanten Leseabend gesorgt. Der Schreibstil ist flüssig und die anderen Figuren sympathisch - mit der Aussicht darauf, dass sie noch ihr eigenes Buch bekommen. Das Cover erinnert an einen Notizblock, passend zu den Listen, die Alice regelmäßig in einem Buch ihrer geliebten Großmutter festhält.
Fazit: für alle, die leichte angenehme, Happy-End- Stories mögen, mit dem Bonus von einem Hauch New York und Buchhandlungen.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Die Geschichte der Rätselmacher

Das größte Rätsel aller Zeiten
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In „Das größte Rätsel aller Zeiten“ von Samuel Burr macht sich der 25-jährige Clayton auf die Suche nach seiner Herkunft. Als Findelkind wird er von den Mitgliedern der Gemeinschaft der Rätselmacher großgezogen, ...

In „Das größte Rätsel aller Zeiten“ von Samuel Burr macht sich der 25-jährige Clayton auf die Suche nach seiner Herkunft. Als Findelkind wird er von den Mitgliedern der Gemeinschaft der Rätselmacher großgezogen, allen voran von der Gründerin Pippa. Es gibt zwei Handlungsstränge: Claytons Suche in der Gegenwart und Pippas Gründung der Gesellschaft und ihre Entwicklung in der Vergangenheit. Besonders gut gefallen hat mir, dass viele Rätselvarianten und ihre Lösungsmöglichkeiten (manchmal tut es auch ein Hammer) vorkommen. Das Cover ist hübsch in Dunkelgrün mit goldenen blauen und rosanen Oktogonen gestaltet was an ein Rätsel erinnert. Die Geschichte selbst ist ruhig und unaufgeregt und begleitet Clayton, wie er das Rätsel um seine Herkunft löst und sich weiter entwickelt. Wichtig ist zu wissen, dass die Geschichte mehr Roman als Krimi ist. Fazit: für alle, die gerne Geschichten ohne große Aufregung lesen und gute Rätsel wertschätzen.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Ein tierischer Cozy Crime

Chicken Impossible
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„Chicken Impossible. ein Krimi aus dem Hühnerstall“ von Anne C. Voorhoeve, nimmt uns mit auf einen Ausflug nach Spandau, Berlins grüner Stadtrand, wo man lernt, dass nicht alles so idyllisch ist, wie es ...

„Chicken Impossible. ein Krimi aus dem Hühnerstall“ von Anne C. Voorhoeve, nimmt uns mit auf einen Ausflug nach Spandau, Berlins grüner Stadtrand, wo man lernt, dass nicht alles so idyllisch ist, wie es auf den ersten Blick auszusehen vermag. Dieser witzige Cozy Crime erzählt aus der Sicht von vier Hühnern, wie sich der Kleinkrieg zwei älterer Schwestern - die nach dem Tod ihrer Mutter eine Zweckgemeinschaft bilden - immer weiter hoch schaukelt und letztlich in einem Mord endet. Dabei haben die Hühner in ihrem Alltag doch eigentlich schon genug Probleme mit „wo lässt es sich am besten scharren“ und einer fiesen Waschbärfamilie.
Ich hatte beim Lesen einige Schwierigkeiten, den Berliner und den Hühnerdialekt immer auf Anhieb zu verstehen, so dass es für mich kein flüssiges Leseerlebnis war, aber dafür habe ich nebenbei einiges Neues zu Hühnerhaltung gelernt.
Insgesamt ein unterhaltsamer Krimi, der nicht nur für Hühnerliebhaber zu empfehlen ist.

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