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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2024

Verwirrend

Wer zuerst lügt
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Wer zuerst lügt ist der erste Thriller von Ashley Elston. Es wurde als erster Book Club Pick 2024 von Reese Witherspoon ausgewählt.

Der Beschreibung des Buches und das Thema „Trickbetrug“ hat mir sehr ...

Wer zuerst lügt ist der erste Thriller von Ashley Elston. Es wurde als erster Book Club Pick 2024 von Reese Witherspoon ausgewählt.

Der Beschreibung des Buches und das Thema „Trickbetrug“ hat mir sehr zugesagt, weshalb ich mich sehr auf „Wer zuerst lügt“ gefreut habe. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.
Evie als Protagonistin hat mir ganz gut gefallen, auch wenn sie doch etwas oberflächlich blieb. In Rückblenden erfahren wir mehr über ihr vorheriges Leben, was sie etwas greifbarer macht.
Mit den anderen Charakteren konnte ich nicht so viel anfangen, da ihre Rollen nicht groß genug waren.
Das erste Drittel des Buches hat mir gut gefallen, allerdings ist es danach leider etwas abgefallen und durch die verschiedenen Zeitsprünge und vieler Namen war es etwas wirr und langatmig. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.
Die Auflösung hat mich nicht wirklich überrascht und das Ende war etwas klischeehaft.

Das Cover ist farblich in zwei Hälften geteilt, und es befindet sich ein gespiegeltes Frauenprofil darauf. Passend zum Thema des Buches, bei der die Protagonistin verschiedene Identitäten annimmt.

Fazit:
Dieses Buch ist für alle geeignet, die unblutige Thriller bevorzugen und Verwirrungen mögen.
Über das Thema Trickbetrug habe ich bisher in keinem Buch gelesen, weshalb dies mal was anderes war. Es hätte nur besser umgesetzt sein können. Den Hype kann ich leider nicht verstehen.

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Veröffentlicht am 28.01.2024

Ein dramatischer Fall

Grenzfall – In den Tiefen der Schuld
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„In den Tiefen der Schuld“ ist der vierte Band der Grenzfall Reihe von Anna Schneider, in der Alexa Jahn -aus Deutschland- und Bernhard Krammer -aus Österreich- gemeinsam ermitteln.
Die Bücher sind in ...

„In den Tiefen der Schuld“ ist der vierte Band der Grenzfall Reihe von Anna Schneider, in der Alexa Jahn -aus Deutschland- und Bernhard Krammer -aus Österreich- gemeinsam ermitteln.
Die Bücher sind in sich abgeschlossen, sodass man nicht unbedingt chronologisch lesen muss – allerdings entwickeln sich die Charaktere und Beziehungen natürlich weiter. „In den Tiefen der Schuld“ knüpft an das Ende des dritten Teils an.


Das Buch ist in der Gegenwart aus der Sicht von Alexa Jahn und Bernhard Krammer geschrieben, des weiteren gibt es noch einige Rückblenden aus der Vergangenheit von einer Frau.
Nicht einmal habe ich mich beim Lesen des Buches gelangweilt, das lag vor allem am fließenden und mitreißenden Schreibstil, der die Spannung konstant hoch hält. Durch die Perspektivwechsel blieb kaum Zeit zum Durchatmen.
Nach und nach setzen sich die Puzzleteile zusammen und man kann erahnen, worauf es hinausläuft. Trotzdem wurde ich während des Lesens auch immer wieder überrascht.
Die Charaktere sind lebensecht geschrieben – Alexa und Bernhard haben mir beide gut gefallen.
Das Cover ist schön gestaltet, der Titel und das Bild fließen ineinander über und passen perfekt zum Inhalt - sowie den vorherigen Bänden.

Ich kann „In den Tiefen der Schuld“ uneingeschränkt weiterempfehlen. Für alle die einen fesselnden Kriminalroman suchen, mit nahbaren Charakteren und Überraschungen.
Im Januar 2025 wird der 5. Teil der Grenzfall Reihe erscheinen, darauf freue ich mich schon.

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Veröffentlicht am 21.01.2024

Romantische Komödie mit einigen Längen

Book Lovers - Die Liebe steckt zwischen den Zeilen
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Book Lovers ist ein Liebesroman von Emily Henry.
Das Buchcover ist schön gestaltet -mit zwei Comicfiguren und mehreren Büchern- und passt somit perfekt zum Buch.
Der Schreibstil ist angenehm und humorvoll, ...

Book Lovers ist ein Liebesroman von Emily Henry.
Das Buchcover ist schön gestaltet -mit zwei Comicfiguren und mehreren Büchern- und passt somit perfekt zum Buch.
Der Schreibstil ist angenehm und humorvoll, dadurch wirken die Charaktere sehr lebensecht. Nora und Charlie haben mir als Personen sehr zugesagt, die Schlagabtäusche zwischen ihnen waren witzig und sie waren beide auf Augenhöhe. Libby mochte ich leider nicht so gerne, ihre Nebengeschichte hätte ich nicht gebraucht.
Das Setting in der Kleinstadt hat mir gut gefallen, und ich fand es interessant mehr über die verschiedenen Einwohner*innen zu erfahren.
So wie es meistens bei Liebesgeschichten der Fall ist, ist es natürlich etwas vorhersehbar, trotzdem hatte ich Spaß beim Lesen. Der Anfang und der Mittelteil waren stärker als das Ende, leider gab es dort zu viel Drama und es hat sich sehr gezogen. Das Buch hätte einfach kürzer sein können.


Book Lovers ist ein netter emotionaler Liebesroman um sich nach Sunshine Falls zu träumen - Schön für den Frühling/Sommer. Trotz einiger Längen hat es mir gut gefallen.

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Veröffentlicht am 06.01.2024

Jahreshighlight

Thirteen
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Cover:


Auf dem Cover befindet sich die Geschworenen Bank des Gerichtssales, ein Stuhl ist farblich in rot hervorgehoben, die anderen sind schwarz. Dies ist passend zum Thema des Buches, da auf dem Cover ...

Cover:


Auf dem Cover befindet sich die Geschworenen Bank des Gerichtssales, ein Stuhl ist farblich in rot hervorgehoben, die anderen sind schwarz. Dies ist passend zum Thema des Buches, da auf dem Cover schon erwähnt wird, dass der Täter sich unter die Geschworenen Jury gemischt hat. Der Titel „Thirteen“ hat mehrere Bedeutungen und wird im Laufe der Geschichte aufgeklärt.


Meinung:


Das Thema des Buches war etwas neues, was ich so bisher nicht gelesen habe. Darum war ich auch beim Lesen des Klappentextes schon sehr gespannt auf die Geschichte, die sich dahinter verbirgt.

Vom Privatleben des Anwaltes Eddie Flynn erfährt man nicht so viel, was wohl daran liegt, dass dieses Buch Teil einer Reihe ist. Ich hatte allerdings nicht das Gefühl, dass ich etwas wichtiges verpasst habe um die Charaktere zu verstehen. Also lässt es sich auch ohne Hintergrundwissen sehr gut lesen.


Es gibt nicht viele Charaktere, aber allesamt sind sehr authentisch geschrieben. Der Killer erscheint als sehr intelligent und clever und schafft es immer wieder von sich abzulenken. Außerdem erfährt man in „Steckbriefen“ auch etwas über die Geschworenen. Die Geschichte ist aus der Sicht von Eddie Flynn (Ich-Perspektive) und des Killers geschrieben.


Die Geschichte spielt zum größten Teil im Gerichtssal, wo man direkt bei der Auswahl der Jury und beim Prozess dabei ist.

Der ganze Prozess ist sehr detailliert und interessant geschrieben, trotzdem kommt an keinem Punkt Langeweile auf. Verteidigung und Anklage liefern sich einen Schlagabtausch. Man fiebert regelrecht mit dem Hauptprotagonisten Eddie Flynn mit und hofft, dass er entscheidende Beweise findet um die Unschuld seines Mandanten zu beweisen. Während des ganzen Prozesses fühlt und leidet man mit dem Angeklagten Bobby Solomon. Man versinkt so tief in der Geschichte, dass man das Gefühl bekommt man wäre im Gerichtssaal dabei.

Gerade zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und es folgt ein rasantes Finale mit vielen Wendungen. Alle Theorien die man bisher im Kopf hatte, kann man getrost vergessen. Denn es kommt ganz anders als man denkt.

Dem Autor ist es gelungen eine komplexe, detailreiche Geschichte zu schreiben, die einen regelrecht fesselt.


Fazit:


Thirteen von Steve Cavanagh hat mich sehr begeistert und ist definitiv mein Jahreshighlight. Schon lange hat mich kein Buch mehr so mitreißen können. Ich wollte gar nicht mehr aufhören und werde auf jeden Fall noch weitere Bücher des Autoren lesen.

Ein Muss für alle Thriller Fans. Durchgängig spannend mit überraschenden Wendungen. Ein wahrer Pageturner.

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Veröffentlicht am 06.01.2024

Spannende Charaktere und unvorhersehbar

Tote schweigen nie
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Cover:
Das dunkle Cover mit den Blumen, den dezenten Blutstropfen und den hervorgehobenen Mustern gefällt mir sehr gut und sieht sehr besonders aus.

Charaktere/Handlung:
Wir lernen Cassie Raven kennen, ...

Cover:
Das dunkle Cover mit den Blumen, den dezenten Blutstropfen und den hervorgehobenen Mustern gefällt mir sehr gut und sieht sehr besonders aus.

Charaktere/Handlung:
Wir lernen Cassie Raven kennen, die als Sektionsassistentin in London-Camden arbeitet und durch ihr Aussehen oftmals Blicke auf sich zieht. Wir begleiten Cassie in ihrem Alltag, bei der Arbeit und auch Privat. Schon bald wird klar, dass Cassie ein sehr liebevoller Mensch ist. Bei ihrer Arbeit in der Pathologie geht sie sehr würdevoll mit den Toten um und ist außerdem der Meinung, dass die Toten auch nach ihrem Leben noch kommunizieren, weshalb sie mit ihnen spricht.
Man lernt noch weitere Charaktere kennen, zum einen Cassies Großmutter und die Polizistin Phyllida Flyte, sowie weitere Mitarbeiter*innen in der Pathologie.
Mit Polizistin Flyte habe ich etwas länger gebraucht um warm zu werden, da sie auf den ersten Blick recht "kalt" wirkt. Sie ist sehr ehrgeizig und hängt sich voll in ihre Fälle rein, auch wenn diese eigentlich schon "gelöst" erscheinen.

Cassie ist geschockt, als sie ihre Mentorin Mrs. Evans auf dem Tisch hat und kann den natürlichen Tod einfach nicht glauben, weshalb sie sich selbst auf die Suche macht um herauszufinden was wirklich passiert ist. Detective Flyte wird dabei auch eine Hilfe sein. Außerdem gibt es noch Nebengeschichten, die sich gut in die Story einfügen.

Fazit:
Beim Lesen des Klappentextes war ich mir schon ziemlich sicher, dass mir die Geschichte gefallen wird, da ich außergewöhnliche Charaktere mag. Die Geschichte und der Schreibstil waren immer spannend, die recht kurzen Kapitel haben ihren Teil dazu beigetragen, dass man immer weiterlesen wollte.
Das Ende war unvorhersehbar, da die Autorin einen immer auf falsche Fährten geführt hat und ich somit nicht mit dieser Auflösung gerechnet habe.
Alles in allem hat mir dieses Buch so gut gefallen, dass ich 5 Sterne gebe. Ich freue mich auf weitere Geschichten mit Cassie Raven und Phyllida Flyte.

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