Wundervolle Wohlfühlgeschichte
Hunting HopesDas Cover passt zum winterlichen Setting und ist dezent, aber wunderschön.
Julias Schreibstil lässt sich unglaublich leicht lesen und lässt die Gedanken und Handlungen der Protagonisten realisieren erscheinen. ...
Das Cover passt zum winterlichen Setting und ist dezent, aber wunderschön.
Julias Schreibstil lässt sich unglaublich leicht lesen und lässt die Gedanken und Handlungen der Protagonisten realisieren erscheinen. Auch die Umgebung, besonders den winterlichen Wald kann man sich bildlich vorstellen.
Emma hat sich in ihrer Vergangenheit ziemlich in eine bestimme Rolle drängen lassen. Zurück in ihrer Heimat findet sie endlich den Mut, für sich selbst einzustehen und ihr eigenes Ding durchzuziehen. Auch wenn das ein holpriger Weg war. Durch ihr junges Alter ist sie teilweise noch etwas naiv und lässt sich ziemlich leicht beeinflussen. Das merkt man auch im Umgang mit Dave, da sie ihm einiges durchgehen lässt und nicht so viel hinterfragt.
Dave wirkt besonders am Anfang sehr kühl, zeigt aber nach und nach seine weiche Seite. Besonders seine verletzliche Art hat mir gut gefallen, auch wenn er manchmal etwas zu ruppig Emma gegenüber war. Obwohl es da eigentlich keinen Grund gab.
Die Handlung war ziemlich ruhig, dadurch lernt man aber die Protagonisten sehr gut kennen. Besonders die Handlung rund um Rudolph und die Tiermedizin fand ich sehr spannend und gut gewählt für die Geschichte.
Das Ende hat mir ausgesprochen gut gefallen, da es weder zu kitschig, noch zu lieblos war. Es war einfach genau richtig. Auch wenn manches natürlich ein wenig zu einfach gelöst wurde, war Hunting Hopes ein liebevoller Wohlfühlroman für kalte Wintertage.
Fazit
Ein wundervolles Setting, ein kleiner Hirsch und große Gefühle ergeben hier einen absoluten Wohlfühlroman. Schnappt euch einen Kakao, eine Kuscheldecke und lest diese Geschichte!