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Bisco

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.12.2019

Dieses Buch ist psychisch krank.

Schattenschrei
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Wenn ich sagen kann es gibt Zeiten im Leben, die bereue ich und ich hätte die Zeit besser nutzen können, so kann ich sagen waren es 13 Stunden in drei Wochen, wo ich das Hörbuch zum Buch gehört habe und ...

Wenn ich sagen kann es gibt Zeiten im Leben, die bereue ich und ich hätte die Zeit besser nutzen können, so kann ich sagen waren es 13 Stunden in drei Wochen, wo ich das Hörbuch zum Buch gehört habe und gefühlt nicht mal ansatzweise diesen Schund
zusammenfassen kann.

Zum einen müsste man das Buch auf knapp 6 Stunden kürzen und es ist immer noch ein unsinniger Haufen an Zusammenhangslosen Fakten, Menschen, Erkrankungen und Sinnlosigkeiten in Form von extremer perverser Brutalität.

Dieses Buch sollte das große Finale von der Trilogie sein, ist aber eine reine stümperhafte vermüllte Zusammenfassung von allem was die Autoren in die Finger bekamen. Es fehlten lediglich die Aliens, um es absolut konfus werden zu lassen.

Jeanette Kihlberg ist nach wie vor blind. Sie findet Opfer und Leichen, aber keine Täter. Alles ist reines Glück, wenn es dann doch mal funktioniert. Zudem sie nicht erkennt wer Sophia ist und dass da etwas nicht ganz stimmig ist.

Die hat mittlerweile Begriffen das sie eine Abspaltung von Viktoria ist, damit diese ihre negativen Erinnerungen verdrängen kann. Multiple-Persönlichkeitsstörung ist ein immens interessantes Thema aber hier sowas von zerrissen und fehlerhaft dargestellt.

Dann werden wir mit Themen wie Kindesmissbrauch überschüttet. Räume mit Geschlechtsteilen von toten Kindern. Eltern welche die Vergewaltigungen fördern. Ständig dieses Thema. Dann geht das ganze weiter mit religiösem Wahn und Selbstmorden. Es werden NS-Zeiten eingespielt, Männer, welche nicht die sind, welche vorgeben…. Ich mag gar nicht so sehr ins Detail gehen. Aber es ist einfach nur noch Schrott.

Zum Buchende reden sie von Aufklärung. Aufklärung ist es nur weil die Leute nach und nach tot sind oder Selbstmord begangen haben. Kinder von Leuten wo vorher keine waren, Kinder, die auf einmal nicht tot sind… ne ich kann das nicht in Worte fassen. Für alle Leser der Reihe kann ich nur empfehlen, belasst es bei den ersten beiden Büchern.

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Veröffentlicht am 15.12.2019

Interessantes Thema, welches seine Längen aufweist

Das vermessene Ich
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Im Buch „Das vermessene Ich“ wird der Blick von der Fitnessuhr weg und in den Alltag hinein vorgenommen. Die Autorin und Psychologin Vivien Suchert führt uns in die digitale Welt, welche uns alle mehr ...

Im Buch „Das vermessene Ich“ wird der Blick von der Fitnessuhr weg und in den Alltag hinein vorgenommen. Die Autorin und Psychologin Vivien Suchert führt uns in die digitale Welt, welche uns alle mehr betrifft als wir überhaupt wissen.

Mit einem sehr angenehmen Einstieg in das Thema Selbstkontrolle und womit dies alles gemessen wird fängt das Buch an. Von der normalen Fitnessuhr, über spezielle Waagen bis hin zu Messgeräten für das Schlafzimmer, listet die Autorin zum Einstieg schon eine kleine Übersicht auf, was wir so alles zur Messung zu Hause haben.

Im weiteren Verlauf bekommen wir eine sehr gute Übersicht über die Komplexität des Themas, Blicke in die Vergangenheit und in die Zukunft. Zudem werden die positiven Seiten wie auch die negativen Seiten des Trends und die Vielfältigkeit betrachtet.

Sehr positiv fand ich, dass uns die Autorin näherbringt, wie sehr wir bereits der gläserne Mensch sind und wo unsere Daten schon alles sind und wie sehr damit gearbeitet wird. Hier wird eine Sensibilität herbeigeführt, welche ich als sehr wichtig empfand.
Ich möchte nicht zu viel vom Inhalt erzählen, aber alles in allem ist es ein sehr solides Aufklärungsbuch.
Nun der Grund warum ich nur drei Sterne, je nach Portal 3,5 Sterne, gegeben habe.

So interessant das Buch und die Thematik ist, so gab es einfach Kapitel, welche viel zu theoretisch und flach waren. Es war sehr anstrengend den Thesen und Ausführungen zu folgen, so dass ich mich hier und da echt durchgequält habe. Die kleinen Comicbilder haben das Buch optisch aufgelockert und die Dialoge mit Henry waren da echt förderlich, haben aber nicht immer über die sehr trockene Materie hinweghelfen können.

Der andere Grund ist, dass gewissen Themen, doch weiter weg waren vom Alltag als andere. Ich hätte mir mehr gewünscht, das alltägliche Themen, die uns in Deutschland betreffen mehr erwähnt werden. Klar Facebook ist bei allen ein Begriff, auch das Google sich über unsere Daten erfreut, aber das Thema Krankenkassenkarte, Kundenkarten etc. und was da so passiert, wäre für mich interessanter gewesen. Das waren zwar nur Randthemen, aber wenn ich diese anschneide, dann bitte etwas deutlicher. So waren Themen wie Prothesen für mich nicht mit dem Thema Optimierungswahn verbunden, sondern sind eine Hilfe für Menschen mit fehlenden Gliedmaßen.

Alles in allem ist das Thema extrem interessant und das Buch gibt in einem sehr weiten Spektrum einen sehr weiten Überblick. Wenn man Zeit hat und Ruhe um sich da reinzufuchsen, kann man sich das Buch auf jeden Fall mal durchlesen.

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Veröffentlicht am 15.12.2019

Mehr eine Geschichte fürs Lagerfeuer als ein Thriller

Draussen
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Sie leben im Wald. Verborgen vor der Gesellschaft. Kein Internet, keine Handys, kein GPS. Sie wissen im Notfall wie sie sich verteidigen, haben gelernt mit Waffen umzugehen. Sie essen was sie jagen oder ...

Sie leben im Wald. Verborgen vor der Gesellschaft. Kein Internet, keine Handys, kein GPS. Sie wissen im Notfall wie sie sich verteidigen, haben gelernt mit Waffen umzugehen. Sie essen was sie jagen oder pflücken. Aber sie wissen nicht warum es so ist.

Die 17-jährige Cayenne und ihr zwei Jahre jüngerer Bruder Joshua leben bereits seit einer sehr langen Zeit dieses Leben. Zusammen mit ihrem Anführer Stephan.
Weit weg von der Zivilisation führen sie ein eher ungewöhnliches Leben. Warum dies so ist, das wird ihnen nicht verraten. Nur das sie in Gefahr sind. Das es Menschen gibt, die ihren Tod wollen. Dabei sind es nur Kinder und weder wir noch die Kinder wissen warum. Ihr Anführer schweigt sich darüber aus.

Da aber so ganz ohne Geld kein Leben möglich ist und auch hin und wieder der Wald allein nicht reicht, muss Stephan einen gefährlichen Kompromiss eingehen. So arbeitet er für eine Survivalgruppe, wo Bürger sich auf den totalen Zusammenbruch der Zivilisation vorbereiten. Dem überleben ohne Strom und dem klassischen Leben. Die Kinder bekommen gelegentlich die Möglichkeit auf einem Campingplatz zu leben. Aber dieser Luxus ist ihnen eher selten erlaubt.

Wir springen nun in den zweiten Erzählstrang. Politik, Strom, Macht. Wir lernen Wagner kennen. Lobbyist, mit Leib und Seele, welcher den Stromriesen verhilft bei ihrer Macht zu bleiben. Seine Finger hängen in der Politik mit drin, wie in der Brieftasche von so mancher Person welche geschmiert und bestochen werden muss.

Zudem lesen wir eine Geschichte. Eine Geschichte, welche in der Vergangenheit passierte und sich Schritt für Schritt der Gegenwart nähert. Über einen Mann, welcher sich der Fremdenlegion in Frankreich angeschlossen hat und dort um das tägliche Überleben in seiner Ausbildung vor Ort erzählt.

Drei Erzählstränge, eine Menge an Charakteren und erstmal viele offene Fragen eröffnen das Buch und ziehen sich eine ganze Zeit lang durch. Wir erfahren von Menschen, die töten, von Menschen, welche sterben werden. Menschen, die ihre Macht ausnutzen, um ihre Ziele zu erreichen. Aber es sind auch zwei Kinder da, sie stehen im Mittelpunkt einer Geschichte, und wissen dies nicht. Denn sie sind der Dreh und Angelpunkt für alles was passiert und das ist mehr als die beiden nur erahnen können. Wir als Leser erfahren es, aber verstehen können wir es nicht. Denn erst am Ende des Buches wird erläutert warum alle Welt diese Kinder tot sehen will.

Leider ist der Weg dorthin sehr steinig. Viele Tage müssen wir uns im Wald rumplagen, das Gezicke von Cayenne ertragen, die Gehorsamkeit von Josh erleben und das ständige Verschweigen und Lügen von Stephan. Nicht einer der Charaktere gewinnt dadurch bei uns Sympathie. Wir verstehen die Gründe nicht, welche auch nie erklärt werden. Das wiedersetzten von Cayenne ist vollkommen verständlich, aber ihre Art es rüber zu bringen ist nur anstrengend. Und dazwischen passiert gefühlt einfach nichts.

Erst im letzten Drittel des Buches kommt es zu einem großen und sehr umfangreichen Geschehen, welche das Buch nun in eine Richtung schiebt, dass es nun für das Ende gebündelt starten kann. Bis dorthin ist es jedoch nur eine Aneinanderreihung von Ereignissen welche sinnfrei, falsch gesetzt und stellenweise Lückenfüllend wirkt.

Man kann das Buch lesen, darf aber keinen Thriller erwarten, als vielmehr eine Geschichte, welche man am Lagerfeuer innerhalb von zwanzig Minuten erzählt haben könnte.

So ist der Ausflug in die Welt der Thriller seitens der beiden Autoren leider ein Fehlschlag gewesen und ich empfehle bei den Krimis zu bleiben.

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Veröffentlicht am 09.12.2019

Schwache zusammengemixte Geschichte mit einem Mädchen welches erwachsen werden will

Nur ein Tag
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Nur ein Tag, ist eines dieser Bücher, welches alles richtig gut machen möchte und dann daran ziemlich scheitert. Die Liebesgeschichte ist nicht gelungen, die Entwicklung von Allyson ist zweifelhaft und ...

Nur ein Tag, ist eines dieser Bücher, welches alles richtig gut machen möchte und dann daran ziemlich scheitert. Die Liebesgeschichte ist nicht gelungen, die Entwicklung von Allyson ist zweifelhaft und von den schönen Städten Europas erfährt man nur das weder jeder amerikanische Tourist eher online aufgeschnappt hat als es selbst zu erleben. Aber kommen wir erstmal zum Buch.

Wir lernen Allyson kennen. Das kleine liebe Mädchen, welches alles macht, was Mutti will. Immer schön brav lernen, nie schwänzen, kein Alkohol, keine Wiederworte, alle Hobbys lässt sie sich vorgeben usw. Da hat Mutti sich mal so richtig schön die Tochter zurecht dressiert. So wird der Einserschülerin vorm Start an der Uni eine Rundreise durch Europa geschenkt. Aber keine wo man selbst was von den Ländern sieht, sondern eine wo jederzeit Betreuer dabei sind und schauen das man sich eins a benimmt.

Das macht sie natürlich auch. Zusammen mit ihrer besten Freundin Melanie, die nur Mel genannt werden will, lernt sie die eine oder andere Stadt kennen und dass ein oder andere Museum, aber nichts von den Ländern und den Menschen fernab von der Kinderbetreuung.

Am letzten Tag in London, bevor es am nächsten Tag in den Flieger geht, bekommt die Gruppe aber Freigang und da treffen sie auf eine Straßenaufführung von einem Theaterstück von Shakespeare. Dort lernt sie Wilem kennen, den Niederländer der immer on Tour ist. Sie erzählt ihm, dass der Ausflug nach Paris wegen der Flugstreiks gestrichen wurde und sie sehr traurig darüber sei. Er schlägt daher vor, dass sie doch spontan für eine Nacht rüberfahren können. Morgens hin und am nächsten wieder zurück.

Da Allyson nicht mehr das süße kleine Mädchen sein will, sagt sie dem zu und heißt ab sofort Lulu. Lulu ist taff und rebellisch. Melanie bleibt in London und ist das Alibi, welches dafür sorgt, dass nichts davon rauskommt. In Paris gibt es dann ein Treffen mit einer Frau in einem Nachtclub, Allyson merkt das hier nicht alles ganz koscher ist übernachtet mit Wilem in einem verschlossenen Künstlerhaus. Dort haben die beiden dann Sex und am nächsten Morgen ist sie allein. Kein funktionierendes Handy, Koffer in nem ihr unbekannten Club, kein Geld mehr und enttäuscht über beide Ohren. Doch sie kann sich aus der Situation retten und kommt zurück nach Hause, ohne das dort jemand ahnt was in Paris vorgefallen ist.

Doch für sie ändert es alles. Den Wilem geht ihr nicht mehr aus dem Kopf und verläuft auch ihr Medizinvorstudium nicht so wie erwartet.

An dieser Stelle müsste ich noch mehr schreiben, würde die Geschichte aber zu sehr spoilern. Kurzgefasst, die Uni läuft nicht besonders, Wilem geht ihr nicht aus dem Kopf und sie entschließt ihn zu suchen.


Spoilerabschnitt Beginn:


Sie merkt an der Uni das sie sich nicht mehr von Mutti bemuttern lassen will, dass sie Lulu super fand und krempelt ihr Leben um, nachdem ihre Noten extrem schlecht wurden. In Europa geht sie ein Jahr später auf die Suche nach Wilem und erfährt Dinge, die sie lieber nicht gewusst hätte.


Spoiler Ende.



Was haben wir hier nun? Schwer zu sagen. Ein Mädchen was nicht mehr Muttis Liebling sein will. Was Sex hatte und nun verliebt ist. Rebellische Spätpubertierende Phasen durchlebt und meint von den USA nach Europa zu wollen und wenn dafür die Uni leiden muss. Eine Mischung aus Liebesroman, Teeniedrama, Entwicklungsroman und ein bisschen Städtebesichtigung. Von allem etwas, aber eben nichts Ganzes.


Das Buch ist wegen seiner leichten Sprache sehr schnell gelesen und die Geschichte flieg durch ihr persönliches Jahr geradezu durch. Und genau hier ist mein Problem. Alles geht zu schnell und gleichzeitig zu zäh voran. Im ersten Abschnitt in Europa verliebt sie sich und pimpert mit nem Fremden, um dann die ganze Studienzeit über depri zu sein. Normal ist das Verhalten nicht. Dann sieht sie wie alle Leute um sie herum frei und unabhängig sind und cool und sie nicht, also ist sie in der Zwangslage das auch zu machen. Aber die Art wie sie es angeht ist mir einfach zu weit hergeholt und macht die Geschichte einfach zu unsympathisch.

Im ganzen Buch habe ich einfach keinen Draht zu ihr gefunden und wie sie dann alles dafür tut, um nach Europa zu kommen, dass war mir einfach zu weit hergeholt. Ihr Verhalten vor Ort war dann ebenfalls recht unnormal und nachdem sie dann Stück für Stück erfährt was der Kerl für ein Gigolo ist, lässt sie einfach nicht locker und will ihn dennoch wiederfinden. Nein, ich verstehe es nicht und bin mir nicht mal sicher ob ich den zweiten Teil lesen will, obwohl es aus seiner Sicht vielleicht etwas mehr Bodenständigkeit haben könnte.

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Veröffentlicht am 07.12.2019

Alles endet, aber manches beginnt

Engelsfeuer
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Im letzten Teil der Reihe, steht zur Abwechslung nicht Riley im Mittelpunkt sondern Beck. Um sie aus Atlanta rauszubekommen und Beck zur Seite zu stehen, wird sie verdammt ihn in seine alte Heimatstadt ...

Im letzten Teil der Reihe, steht zur Abwechslung nicht Riley im Mittelpunkt sondern Beck. Um sie aus Atlanta rauszubekommen und Beck zur Seite zu stehen, wird sie verdammt ihn in seine alte Heimatstadt zu begleiten. Dort soll er sich um seine todkranke Mutter kümmern. Das Familienverhältnis ist eine Katastrophe und die Stadt hasst Becks. Willkommenskultur ist anders. Nach und nach erfahren wir, warum er dort nicht gerne gesehen wird und ihm alle den Tod wünschen. So wird er auch schon nach kurzer Zeit entführt und Riley muss ihn wiederfinden. Bei den ganzen Geschehen öffnet sich der harte Mann auch mal und zeigt Riley seine weiche Seite. Generell sind Gefühle seinerseits ein sehr großes Thema, teilweise auch leider etwas übertrieben.

In Atlanta ist derweil der entscheidende Kampf zwischen Himmel und Hölle am Laufen. Wer eine Schlacht gewonnen hat, hat noch lange nicht den Krieg gewonnen. So hat der Himmel zwar eine Runde für sich entschieden aber das Ende ist noch offen und weit entfernt. So nimmt sich Ori jede Nacht Riley an seine Seite und bildet sie weiter für den entscheidenden Kampf gegen Luzifers Armee aus.

Spannender letzter Teil, wo man sich eigentlich wünscht es würde niemals enden.

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