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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2022

Interessant, aber nicht ganz stimmig

Clans of New York (Band 1)
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Inhalt
Ekaterina, geboren in eine New Yorker Mafia-Familie, muss sich ihrem Schicksal fügen und die lange vereinbarte Verbindung zu ihrem Kindheitsfreund Aleksandr eingehen. Als jedoch er und seine Familie ...

Inhalt
Ekaterina, geboren in eine New Yorker Mafia-Familie, muss sich ihrem Schicksal fügen und die lange vereinbarte Verbindung zu ihrem Kindheitsfreund Aleksandr eingehen. Als jedoch er und seine Familie die anderen Mafia-Clans verraten, wird sie dem brutalen Giulio versprochen. Dabei kann sie schon länger ihre widersprechende Gefühle zu dem Monster nicht unter einen Hut bringen…

Meine Meinung
Das Setting an sich finde ich sehr interessant, viele Aspekte erscheinen sehr brutal und althergebracht, aus offensichtlichen Gründen kann ich aber natürlich nicht einschätzen, ob es in Mafia-Kreisen wirklich so zugeht. Dennoch ist es sehr merkwürdig, wenn sich quasi noch Jugendliche gegenseitig quälen, umbringen und untereinander heiraten müssen, um den Mafia-Frieden aufrechtzuerhalten.
Besonders mitleiden musste ich mit Giulio, als herauskam, wie er schon als Kind von seinem Vater geformt wurde. Ekaterina dagegen kann ich zumindest teilweise verstehen, dass es ihr schwer fällt, ihm zu vertrauen bei allem, was er sich bereits hat zu Schulden kommen lassen.
Was mich etwas irritiert ist, dass das Cover und die Inhaltsbeschreibung, aber vor allem das Alter der Protagonisten, mir das Gefühl geben, die Geschichte sei für Jugendliche geschrieben. Allerdings finde ich einige Stellen ziemlich brutal und die Sexszenen lesen sich eher, als seien die Handelnden wenigstens in der Mitte ihrer Zwanziger.
Positiv aufgefallen dagegen ist mir das Ende, was mir wieder ganz gut gefallen hat.

Fazit: Inhalt und Setting passen für mich irgendwie nicht ganz so stimmig zusammen, aber alles in allem keine schlechte Geschichte.

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Veröffentlicht am 03.06.2022

Berührend, einfach nur schön

Remember when Dreams were born
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Inhalt
Seit ihrem Unfall vor 8 Monaten versucht Maggie sich zurück ins Leben zu kämpfen. Dabei hat sie nicht nur mit körperlichen Schmerzen zu kämpfen, auch mentale Einschränkungen machen ihr zu schaffen. ...

Inhalt
Seit ihrem Unfall vor 8 Monaten versucht Maggie sich zurück ins Leben zu kämpfen. Dabei hat sie nicht nur mit körperlichen Schmerzen zu kämpfen, auch mentale Einschränkungen machen ihr zu schaffen. Durch Zufall lernt sie Thomas kennen, der ihr auf Anhieb sympathisch ist. Allerdings hat auch er mit seiner Vergangenheit zu kämpfen und weiß nicht, ob Maggie schon dafür bereit ist…

Meine Meinung
Dies ist eine der wenigen Geschichten, die mir vermutlich sehr lange im Gedächtnis bleiben. Die beiden Protagonisten haben mich sofort berührt und abgeholt, am liebsten hätte ich noch viel mehr von ihnen gelesen.
Maggie ist eine sehr sympathische junge Frau, mit der der Leser ganz automatisch mitleidet. Weder Kopf noch Körper wollen so wie sie gern möchte und dennoch versucht sie, das Beste daraus zu machen. Dass Thomas ihr in der gemeinsamen kein Mitleid zuteil werden lässt, sondern sie immer mal wieder etwas fordert und fördert, tut ihr dabei wirklich gut.
Da die Geschichte auch aus seiner Sicht erzählt wird, bekommt der Leser auch relativ früh schon zumindest Anteile seiner Vergangenheit mit. Daher habe ich auch nicht ganz verstanden, warum es ihm so schwer fällt, sich ihr gegenüber zu öffnen. Dies hat sich allerdings zum Ende hin dann aufgeklärt, sodass ich es im Nachhinein sehr gut nachvollziehen kann.
Achtung, es folgt zwar kein Spoiler, aber bitte nicht weiterlesen, wenn du auch keine grobe Richtung wissen willst.

Die Wendung der Geschichte hat mich ziemlich stark geschockt und berührt und das ist es auch, weshalb mir dieses Buch so im Gedächtnis bleiben wird. Fast jede vorherige Szene nochmal aus diesem Blickwinkel zu durchdenken, lässt diese nochmals in einem ganz anderen Licht erscheinen und macht Thomas nur umso sympathischer.

Sehr gut gefallen hat mir auch, dass diese Geschichte gefühlt so … erwachsen war. Die Protagonisten sind in einer Therapie, um mit ihren psychischen Problemen umzugehen. Sie reden miteinander, um Probleme zu lösen. Und trotzdem ist es einfach nur spannend, wie es mit den beiden ausgeht.

Fazit: Ich liebe diese Geschichte!

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Veröffentlicht am 09.05.2022

Humorvolle, diverse Liebesgeschichte

Chasing Dani Brown (Brown Sisters 2)
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Inhalt
Dani Brown – Doktorandin, zielstrebig und selbstbewusst, sucht nach (für ihre Verhältnisse) langer Abstinenz mal wieder nach einer Person, die ihre sexuellen Bedürfnisse befriedigen kann. Aber bitte ...

Inhalt
Dani Brown – Doktorandin, zielstrebig und selbstbewusst, sucht nach (für ihre Verhältnisse) langer Abstinenz mal wieder nach einer Person, die ihre sexuellen Bedürfnisse befriedigen kann. Aber bitte auch nicht mehr! Durch ihre familiäre Prägung bitte sie die Göttin Oshun um ein Zeichen und fällt prompt Zafir in die Arme. Nach einem kleinen Zwischenfall bittet dieser sie, seine Freundin zu spielen, um das Beste aus der ganzen Situation zu machen. Dani willigt ein, nicht ohne Hintergedanken…

Meine Meinung
Ich habe den ersten Teil nicht gelesen und kann daher nicht beurteilen, wie die Verbindung zwischen beiden Bänden ist, muss aber auch sagen, dass es absolut nicht notwendig ist, den ersten Band zu kennen.
Mir gefällt die Diversität (in Bezug auf Sexualität und kulturelle Hintergründe) in der Geschichte sehr gut. Auch wenn die (teilweise sehr eindeutige) Schreibweise eher an Erwachsene gerichtet ist, werden mit den verschiedenen Charakteren gute und vor allem unterschiedliche Rollen geschaffen und gezeigt.
Die Geschichte selbst habe ich fast schon in einem Rutsch weggelesen, der Humor gefällt mir sehr gut und die eindeutige Sprache stört mich persönlich nicht. Ich finde es zudem erfrischend, dass hier die klischeehaften Rollenbilder von einer Frau, die die Beziehung will, und dem Mann, der nur Sex will, umgekehrt werden, ohne dass Zafir aufdringlich wirkt.
Beide Figuren waren mir äußerst sympathisch, ich konnte wirklich gut mit ihnen mitfiebern.

Fazit: Alles in allem hat es viel Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen und bei dem Schreibstil rücken der erste und dritte Band nun auch in mein Blickfeld.

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Veröffentlicht am 29.04.2022

Nette Geschichte mit ein paar Schwächen

Das Geheimnis der Talente
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Inhalt
Melek, Halb-Türkin und Basketballerin, geht noch zur Schule, hat einen besten Freund, den sie gern als Stalker bezeichnet und führt ansonsten ein sehr unspektakuläres Leben. Bis sie eines Tages ...

Inhalt
Melek, Halb-Türkin und Basketballerin, geht noch zur Schule, hat einen besten Freund, den sie gern als Stalker bezeichnet und führt ansonsten ein sehr unspektakuläres Leben. Bis sie eines Tages von den Talenten entdeckt und in deren Welt gezogen wird.

Meine Meinung
Zu Beginn der Geschichte breitete sich etwas Enttäuschung in mir aus, da Melek aus meiner Sicht alles viel zu schnell akzeptiert und überhaupt nicht hinterfragt hat, was in der Welt der Talente vor sich geht. Zudem hätte ich gern noch viel mehr über die Fähigkeiten der unterschiedlichen Talente erfahren (bzw. auch zu den einzelnen Personen), einige sind leider sehr im Hintergrund geblieben.
Zur Mitte hin wurde es dann für mich auf einmal sehr spannend durch die Einführung eines Charakters, den ich hier natürlich nicht spoilern werde. Auch dadurch begann nun Melek etwas mehr, die Hintergründe zu hinterfragen und auch wir als Leser erfahren mehr.
Dem Ende entgegen hat mich leider enttäuscht, dass die Gefühle Meleks gegenüber den Jungs (anders kann und will ich es nicht formulieren) nicht wirklich klar geworden sind, da einfach nicht abzusehen war, ob diese nun echt waren oder doch eher durch Talente hervorgerufen sind.
An sich finde ich den Fantasy-Hintergrund der Geschichte ganz spannend, aber es wirkt teilweise recht zufällig zusammengewürfelt. Ganz abgeneigt bin ich nicht, d3r Fortsetzung noch eine Chance zu geben, allerdings muss ich mir das noch durch den Kopf gehen lassen.

Fazit: Gut zu lesen, allerdings mit ein paar Schwachpunkten.

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Veröffentlicht am 23.03.2022

Nette Geschichte für zwischendurch

24 gute Taten
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Inhalt
Der Dezember steht vor der Tür und damit auch die Weihnachtszeit. Nicht die beste Zeit des Jahres für Emma, die vor zwei Jahren an Weihnachten ihren Partner Niklas verloren hat. Um sie aus ihrem ...

Inhalt
Der Dezember steht vor der Tür und damit auch die Weihnachtszeit. Nicht die beste Zeit des Jahres für Emma, die vor zwei Jahren an Weihnachten ihren Partner Niklas verloren hat. Um sie aus ihrem Loch herauszubekommen und ihren Laden vor der Insolvenz zu retten, mischt sich Emmas Schwester immer mehr in ihr Leben ein und schlägt ihr unter anderem vor, sich ein neues Hobby zu suchen. Da nichts auf dieser Liste ihren Interessen entspricht, hat Emma die Idee, bis Weihnachten jeden Tag eine gute Tat zu vollbringen. Auf diesem Weg lernt sie viele neue Menschen und Freunde kennen, aber nicht nur das…

Meine Meinung
Der Schreibstil gefällt mir gut, die Geschichte ließ sich flüssig weg lesen. Allerdings hatte ich an einigen Stellen das Gefühl, dass das Thema abrupt gewechselt wird, um nicht weiter auf Details eingehen zu müssen. Das kann natürlich auch daran liegen, dass umgangen werden sollte, die späteren Plottwists schon früher zu verraten, allerdings hätte das (meiner Meinung nach) geschickter gelöst werden können.
Die Figuren sind alle recht sympathisch, haben alle irgendwo ihre ganz eigenen Macken und Fehler. Ab und zu wird auf das Klischee des nicht-miteinander-Sprechens zurückgegriffen, um gewisse Handlungsstränge aufzubauen, das gefiel mir nicht ganz so gut.
Sollte mir nochmal ein Werk der Autorin über den Weg laufen, gebe ich ihr gern nochmal eine Chance.

Fazit: Die Geschichte ist ganz nett und bestimmt noch stimmungsvoller, wenn sie in der Vorweihnachtszeit gelesen wird, ansonsten kam nicht besonders viel Weihnachtsstimmung durch die Geschichte bei mir auf.

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